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Rückzieher im Kampf um Regierungsrat: Mitte-Zugpferd Reto Nause verzichtet auf Kandidatur



Reto Nause, Gemeinderat und Praesident Casa Segura Bern, spricht an einem Point de Presse, am Montag, 1. Juli 2019, in Bern. Mitte Juni 2017 wurde der Verein CasaSegura Bern gegruendet. Er sorgt für besseren Brandschutz in der unteren Berner Altstadt, indem er Eigentuemerinnen und Eigentuemer von Altstadtliegenschaften beim Einbau und Betrieb eines modernen, funkvernetzten Rauchwarnmelder-Systems unterstuetzt.(KEYSTONE/Peter Schneider)

Reto Nause Bild: KEYSTONE

Der Stadtberner Gemeinderat Reto Nause hat am Montag seinen Verzicht auf eine Kandidatur für die Berner Kantonsregierung bekannt gegeben. 2023 will Nause stattdessen für den Nationalrat kandidieren.

Nause begründete seinen Rückzug als Regierungsratskandidat unter anderem mit dem Nein des Schweizer Volks zum CO2-Gesetz vom Sonntag. Er wolle seine ganze Erfahrung einbringen, um die klimapolitischen Kernanliegen trotz aller Widrigkeiten weiter voran zu bringen, schreibt der Vorsteher der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie in einer Mitteilung.

Zentrale städtische Projekte in seiner Verantwortung wie der Ausbau des Fernwärmenetzes, die Realisierung des Geothermiespeichers oder der Aufbau einer effizienten City-Logistik stünden auf dem Prüfstand.

Nach 16 Jahren in der Stadtberner Exekutive wolle er seine politischen Ambitionen 2023 neu ausrichten auf eine Rückkehr in die nationale Politik, gab Nause gleichzeitig bekannt. Er will dann für den Nationalrat kandidieren. (aeg/sda)

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