Rassismus
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«Bitte erschiessen Sie mich nicht»: Bodycam-Video von George Floyds Tötung geleakt



epa08453025 An image of George Floyd is on display at a makeshift memorial near the scene of the arrest of Floyd who died in police custody in Minneapolis, Minnesota USA, 29 May 2020. Floyd's life was cut short after a Minneapolis police officer pinned Floyd's neck to the street for several minutes earlier in the week. On 29 May, Hennepin County Attorney Mike Freeman announced third degree murder charges against the Minneapolis police officer who killed George Floyd.  EPA/CRAIG LASSIG

George Floyds tragischer Tod bewegte Millionen. Bild: keystone

Der Tod des Schwarzen George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis hat die USA erschüttert, weltweit Debatten über (strukturellen) Rassismus ausgelöst und wütende Proteste neu entfacht.

Floyd starb, weil ein weisser Polizist sein Knie minutenlang in dessen Nacken gedrückt hatte und umstehende, ebenfalls weisse, Kollegen nichts unternahmen, um der Gewalt Einhalt zu gebieten. Floyds Flehen «I can't breathe» («Ich kann nicht atmen!») wurde zum Fanal, es steht sinnbildlich für die Situation unterdrückter Bevölkerungsteile weltweit.

Nun sind Videoaufnahmen des tödlichen Einsatzes an die Medien geleakt worden, die das Geschehen kurz vor Floyds Tod aus einer neuen Perspektive zeigen. Die Aufnahmen, die zuerst die britische «Daily Mail» verbreitet hatte, machen einmal mehr deutlich, wie George Floyd während des gesamten Polizeieinsatzes Angst vor den Polizisten hatte – und Angst um sein Leben.

«Bitte, Herr Polizist, erschiessen Sie mich nicht.»

George Floyd

In den Videos, deren Transkripte bereits Mitte Juli veröffentlicht worden waren, ist etwa zu sehen und zu hören, wie ein völlig verängstigter George Floyd fleht: «Bitte, Herr Polizist, erschiessen Sie mich nicht. Ich bitte Sie!» Einer der Polizisten hatte eine Waffe auf den zu diesem Zeitpunkt in seinem Auto sitzenden Floyd gerichtet.

Dann sagt Floyd: «Ich habe gerade erst meine Mutter beerdigt.» Ebenfalls deutlich in dem Video zu sehen ist, wie dem schluchzenden Floyd Handschellen angelegt werden, bevor er offenbar kurz zu Boden gestossen wird. Mehrfach bittet Floyd während des gesamten Einsatzes um Verzeihung.

Als die Polizisten Floyd dann schliesslich in ihr Einsatzfahrzeug verfrachten wollten, weist Floyd sie darauf hin, dass er klaustrophobisch sei. Er wird auf den Boden gelegt, dann drückt ihm ein Polizist acht Minuten und 46 Sekunden lang sein Knie ins Genick. Floyd verlor das Bewusstsein und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Wiederbelebungsversuche scheiterten, um 21.25 Uhr wurde er für tot erklärt.

Alle vier beteiligten Polizisten verloren in der Folge ihren Job, gegen sie wird wegen eines Tötungsdelikts und Beihilfe zur Tötung ermittelt.

Anwalt spricht bittere Wahrheit aus

Ben Crump, der Anwalt von Floyds Familie, sagte laut CNN in einem Statement, dass Video zeige, dass von Floyd keinerlei Bedrohung für die Beamten ausgegangen sei. Für ihn zeugen die Videos von einer bitteren Wahrheit: «Die Polizisten näherten sich Floyd mit gezogener Waffe, einfach nur, weil er ein schwarzer Mann war», stellte Crump fest. «Ohne diese Aufnahmen hätte die Welt vielleicht nie von dem Unrecht erfahren, dass George Floyd widerfahren ist.»

(pcl)

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Proteste in Minneapolis

Dieses Video zeigt die Ausschreitungen in den Strassen von Minneapolis

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81
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81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 05.08.2020 08:06
    Highlight Highlight Wenn ein Afroamerikaner in den USA einen Polizisten anfleht, ihn doch bitte nicht zu erschiessen, stachelt das die Polizei möglicherweise dazu an, ihm so lange mit dem Knie auf den Hals zu drücken, bis der freche Bittsteller daran erstickt.
    Einige Kommentierende hier könnten durchaus mutmassen, dass Floyd mit seiner provokativen Bitte den braven Beamten und Verteidiger von Recht und Ordnung erst auf die Tötungs-Idee mit dem Knie gebracht habe! Dmit habe er sich eindeutig eines weiteren Fehlverhaltens während der Festnahme schuldig gemacht...
    (Sarkasmus OFF)
  • C 05.08.2020 03:01
    Highlight Highlight Mich irritieren die relativierenden Kommentare aufgrund des neuen Videos.

    Ja, George Floyd ist den Anordnungen der Polizei nicht gefolgt. Er hat sich irrational verhalten. Er hat ja schon «I can’t breathe!» gerufen, bevor das Knie auf dem Hals war. Und dann hat er Reste von Drogen im Blut!

    Als ob das etwas an der Tatsache ändert, dass hier eine routinemässige Kontrolle komplett ausgeartet ist. Die Cops haben völlig unverhältnismässig reagiert.

    George Floyd ist kein Märtyrer, weil er ein besonders guter Mensch war. Sein sinnloser Tod und die systematische Unterdrückung machen ihn zum Symbol.
  • Mia_san_mia 04.08.2020 22:08
    Highlight Highlight Oh, jetzt sieht das ganze aber doch noch ein bisschen anders aus. George hätte nicht sterben müssen, wenn er sich richtig verhalten hätte. Als Schwarzer in Amerika sollte man doch wissen, dass solches Verhalten bei diesen rassistischen Psycho-Polizisten, lebensgefährlich ist.

    Aber wies aussieht war der Typ voll drauf und hats versaut...
  • smoking gun 04.08.2020 16:45
    Highlight Highlight Hier noch die Ereignisse aus einer anderen BodyCam-Perspektive:

    Play Icon


  • Liserl 04.08.2020 16:35
    Highlight Highlight Wieso lief der eigentlich frei rum? Hatte er Mitleid mit den Angehörigen der Drogenopfer, für die er als Dealer verantwortlich war, kann hier jemand nachvollziehen durch was für eine Hölle die Familien seiner Opfer mussten ?
    • Pius C. Bünzli 04.08.2020 16:49
      Highlight Highlight Schön und recht Ihr Kommentar jedoch wird der Dealer wohl nicht Schuld an der Drogensucht seiner Opfer sein.

      Genauso wenig wie der Tankstellenbetreiber Schuld an der Alkoholsucht des einen oder anderen Kunden ist.
    • rodolofo 04.08.2020 18:12
      Highlight Highlight Das Suchtverhalten ist eine menschliche Schwäche.
      Ein Mensch kann auch süchtig nach Konsum und Reichtum sein, was dann wieder für Ausbeutung und Sklaverei auf der "Produktionsseite" führt.
      Armut, Verwahrlosung und fehlende Bildung und Lebensperspektiven wiederum führen zu Mafia-Strukturen des Organisierten Verbrechens und zur "klassischen" Drogensucht.
      Alles hat mit allem zu tun!
      Darum müsste man überall ansetzen, wenn man das Ganze verändern wollte...
    • Der Kritiker 04.08.2020 21:03
      Highlight Highlight Mach Dich schlau, wer die neue Opiumsuchtwelle ausgelöst hat, Du wirst staunen. Google "Opioid Krise"!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dora da Exploda 04.08.2020 15:47
    Highlight Highlight Ich glaube die Aufnahmen zeigen sehr gut, dass von beiden Seiten gravierende Fehler gemacht wurden.
    Unbestritten, Floyd hätte unter diesen Umständen keinesfalls sterben dürfen, jedoch muss man auch ganz klar festhalten, dass er sich komplett falsch verhalten hat.

    Die Aussage des Anwaltes, die Polizisten seien bereits mit gezogener Waffe auf ihn zugegangen, stimmt indes auch nicht und darf so nicht als die "bittere Wahrheit" angepriesen werden.

    Die Polizisten müssen hier ganz klar zur Verantwortung gezogen werden, aber ich denke es wurde leider etwas heisser gegessen, als gekocht.
    • Andre Buchheim 04.08.2020 16:37
      Highlight Highlight Ah ja, was genau hat G. Floyd denn falsch gemacht, um so eine Handlung zu rechtfertigen?
    • Dora da Exploda 04.08.2020 16:45
      Highlight Highlight @Andre, er hat sich von Beginn an nicht an die Anweisungen der Cops gehalten, was man in den USA bereits von Kindesalter an lernt.
      Er zeigt seine rechte Hand nicht sofort, steigt nicht aus wie er dazu aufgefordert wird, steigt nicht ins Polizeiauto...

      Bei den beiden Passagieren klappte dies sehr gut, sie hielten sich an die Anweisungen und wurden auch dementsprechend gut behandelt.
    • wuaatson 04.08.2020 16:48
      Highlight Highlight @Anre Buchheim nichts, aber das war ja nicht das, was Dora da Exploda sagen wollte. Er/Sie hat korrekt darauf hingewiesen, dass das massenmediale Bild eine Straftat meist etwas anders aussieht, als dajenige, welches sich in den - über lange Zeit hinweg ermittelten - Strafakten findet. Konkret hat Floyd wohl nichts falsch gemacht, was seinen Tod rechtfertigen würde. Jedoch ist es tatsächlich so, dass die bisherige Berichterstattung eher zeigte, dass Floyd absolut unschuldig Opfer wurde, was - spekulierend - wohl nicht ganz der Fall war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MasterPain 04.08.2020 15:00
    Highlight Highlight George Floyd: Sitzt im Auto.

    Polizist: Setzen Sie sich ins Auto!

    George Floyd: Ich kann nicht, ich habe Klaustrophobie.

    • Kreasty 04.08.2020 16:37
      Highlight Highlight Es ist schon ein unterschied ob man freiwillig in einem Auto sitzt, ohne Handschellen und auf der Rückbank eines Polizeiautos mit Handschellen an und Adrenalin am Rauschen.
      Ob er es nun hat oder nicht, aber Apfel ist nicht gleich Apfel....
      Da sind Schweizer Polizei Rückbänke S-Klassen dagegen...
    • Andre Buchheim 04.08.2020 17:10
      Highlight Highlight In einem Fall sitzt er mit Freunden in einem Wagen, den er jederzeit verlassen kann, im
      andern Fall fixiert auf der Rückbank, eingesperrt mit seinen Peinigern, allein da würde ich auch Panik bekommen, zumal Floyd wohl auch eine entsprechende Angststörung hat.
    • INVKR 04.08.2020 17:26
      Highlight Highlight Ja voll, die Hinrichtung war somit klar gerechtfertigt. Fall abgeschlossen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MasterPain 04.08.2020 14:55
    Highlight Highlight Und wieso zeigt Ihr das Video nicht? Weil man im Video sieht dass er nicht kooperiert und sich nicht an die Anweisungen der Polizisten hält?

    Ich sage nicht dass sich die Polizisten richtig verhalten hat, aber das ganze diskutieren und nicht Folge leisten ist sicher nicht hilfreich wenn man's mit US Cops zu tun hat.
    • Andre Buchheim 04.08.2020 16:38
      Highlight Highlight Wo sind denn Deine Beweise, dass G. Floyd nicht kooperiert hat?
    • Basti Spiesser 04.08.2020 16:44
      Highlight Highlight @andre

      Schau das Video.
    • Democracy Now 04.08.2020 16:50
      Highlight Highlight "sicher nicht hilfreich wenn man's mit US Cops zu tun hat."

      Ja, wenn man als Schwarzer nicht sofort anständig vor den Cops kuscht und spurt, muss man halt damit rechnen, dass einem auf den Hals gekniet und erstickt wird, wie?

      Solche Relativierungen finde ich zum kotzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 04.08.2020 14:54
    Highlight Highlight Die US Police hat seit Anfang 2020 schon 598 Menschen umgebracht. Floyd in Ehren, aber dieser Fall ist nur ein Tropfen im Ozean von Gewalt, Rassismus und Menschenfeindlichem Denken. Das Problem liegt tief, also hofft nicht das ein pseudo-progressiver seniler Demokrat etwas ändern wird...

    https://mappingpoliceviolence.org/

    • wuaatson 04.08.2020 16:44
      Highlight Highlight @balzercomp gut, das wird das amerikanische Justizsystem entscheiden müssen. Was sie für Mord oder nicht Mord halten spielt diesbezüglich keine Rolle. Den Eventualvorsatz kann man so einfach ins Spiel bringen, begründen müsste man es dann doch auch noch in subjektiver Weise.
    • Pius C. Bünzli 04.08.2020 16:51
      Highlight Highlight Schon gar nicht wenn der pseudo-progressive Demokrat an Gesetzen beteiligt war, welche die jetzige Situation begünstigen.
  • The Great Cornholio 04.08.2020 14:45
    Highlight Highlight Beim Betrachten des besagten Videos ist nach circa 8 Minuten und 5 Sekunden deutlich genug zu vernehmen, dass George Floyd nicht nur selber darum bat, auf den Boden gelegt zu werden, sondern sogar aktiv dazu beigetragen hat, indem er sich beidbeinig von der Rückbank aus dem Vehikel hinauszubefördern versuchte. Des Weiteren schien er bereits zu diesem Zeitpunkt - das heisst, noch im Polizeiauto, in aufrechter Sitzposition & ohne Knie im Nacken - Mühe mit der Atmung zu haben.
    P.S. Beim für die "unabhängige" Autopsie zuständigen Gerichtsmediziner handelt es sich um Michael Baden (cf. Epstein)...
    • Andre Buchheim 04.08.2020 16:43
      Highlight Highlight Öhm, er war klaustrophobisch und verängstigt, was klar kommuniziert, jedoch von den Polizisten ignoriert wurde? Hast Du eine Phobie um halbwegs abzuschätzen, wie eine Panikattacke sich anfühlt, welche Auswirkungen sie hat?
      Und warum wird von so vielen hier versucht, das unmenschliche Verhalten der Polizisten irgendwie gerechtfertigt erscheinen zu lassen? Wenn Polizisten eines Eurer Familienmitglieder so behandeln würden, würdet ihr auch nach Gründen suchen, die das rechtfertigen?
      Bissl mitfühlendes Handeln und Reden wär doch sinnig.
  • smoking gun 04.08.2020 14:43
    Highlight Highlight So schrecklich der Tod von Georg Floyd auch ist, ein paar Dinge in diesem Artikel geben mir doch zu denken:

    „I can‘t breath“ sagt er bereits bevor er am Boden war.

    Klaustrophobisch? Zuvor sass er mit zwei Bekannten in seinem etwa gleich grossen Auto. Die Begründung, das sei der Grund, weshalb er sich weigerte ins Polizeiauto zu steigen, kann ich nicht nachvollziehen.

    Georg Floyd war ziemlich verladen (Fentanyl und Meth). Die US-Polizisten wollten ihn verhaften, er hat sich dem widersetzt. Dass die Polizisten nicht merkten, dass Floyd erstickt, geht auf ihre Kappe. Traurige Sache ...
    • Andre Buchheim 04.08.2020 16:47
      Highlight Highlight Dass er sich über mangelnde Atmung beschwerte, weist auf eine Panikattacke hin. Dass er vorher, entspannt und im Vertrauen auf seine Freunde die Klaustrophobie beherrschen konnte, im Falle der Panik der Verhaftung jedoch nicht, ist jedem mit etwas medizinischem Sachverstand ziemlich einsichtig.
      Und auch hier muss ich die Frage stellen, warum die Tat der Mörder verteidigt und in ein besseres Licht gestellt werden muss?
    • smoking gun 04.08.2020 17:22
      Highlight Highlight @Andre Buchheim: Ich verteidige die Tat der Polizisten nicht. Aber Georg Floyd wollte sich nicht verhaften lassen - wir wissen alle, dass US-Polizisten in solchen Situationen nicht zimperlich sind. Selbst Schweizer Polizisten machen da kurzen Prozess.

      Dass die Polizisten ihn solange auf den Boden drückten bis er erstickte, ist ein Verbrechen und wird hoffentlich auch dementsprechend bestraft.

      Aber hätte sich Georg Floyd kooperativ gezeigt, wäre es womöglich nicht soweit gekommen.

    • Sprachrohr 04.08.2020 20:01
      Highlight Highlight @Andre Buchheim

      Auch wenn ich deinen grundsätzlichen Standpunkt durchaus nachvollziehen kann:

      Weshalb beschimpfst du in deinen zahlreichen Kommentaren hier selbst diejenigen implizit als Rassisten oder Täterfreunde, die sich lediglich kritisch mit dem Vorfall auseinandersetzen wollen und die Schuld der Polizisten auch nicht generell infrage stellen. Ich halte deine Art von Diskussionskultur hoch problematisch, da sie nicht mehr auf die Sache zielt, sondern jede noch so differenzierte Gegenmeinung mundtod machen will!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Vogel 04.08.2020 14:40
    Highlight Highlight Bodycams sind eine gute Sache und sollten sich gar nicht erst ausschalten lassen. Jeweils 48 Stunden nach Schichtende sollten die Aufnahmen automatisch gelöscht werden. Niemand zieht hier in Zweifel, dass G. Floyd ermordet wurde. Zu oft hat man am Ende aber nur noch die Aussagen der beteiligten Polizisten.
    • zaphod67 04.08.2020 15:24
      Highlight Highlight Wenn Sie mit dem Wort 'ermordet' implizieren, dass der Polizist den Tod von G. Floyd geradezu gewollt hat, dann ziehe ich das sehr wohl in Zweifel.
    • MasterPain 04.08.2020 15:30
      Highlight Highlight Sieh dir das Video an. Die Sachlage ist nicht sooo klar wie wir das bis anhin geglaubt haben.
    • balzercomp 04.08.2020 16:28
      Highlight Highlight @zaphod67: Er hat den Tod augenscheinlich billigend in Kauf genommen. Das wäre nach Schweizer Recht mindestens Eventualvorsatz. Ich halte es für Mord.
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeLCT 04.08.2020 14:32
    Highlight Highlight Hei watson, ihr habt das Video vergessen.
    Soll sich ja jeder ein Bild von dieser Aktion machen können.
    Play Icon
    • Andre Buchheim 04.08.2020 17:00
      Highlight Highlight Wer diese Gewalt irgendwie rechtfertigt, der kann, mit Verlaub, nicht ganz richtig im Kopf sein.
    • Mr.Matthieu 04.08.2020 20:16
      Highlight Highlight Keine neue Erkenntnis aus meiner Sicht aus diesem Video.
  • Wiedergabe 04.08.2020 14:16
    Highlight Highlight Zum Glück wurde der Kommentar von Kronrod gelöscht. Ich habe ihn gelesen und fast meinen Glauben an die Menschheit und Menschlichkeit verloren.
    Dass man in so einem krassen und klaren Fall noch diskutieren will, da bleibt einem die Spuke weg.
    • wuaatson 04.08.2020 16:20
      Highlight Highlight Tut mir leid, als Jurist muss ich widersprechen. Konrod hat meines Erachtens tatsächlich hervorgehoben, was die Verteidiger der Beschuldigten auch machen werden. Man darf davon halten, was man will. Weshalb man einen Kommentar dafür löschen muss, weiss ich nicht.
    • loquito 04.08.2020 16:21
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • derWolf 04.08.2020 19:17
      Highlight Highlight Und wer ein Troll ist und wer nicht entscheidet hier die Meute der Gerechten? Von Anfang musste es ja Rassismus sein, ich selbst sagte das um überhaupt gehört zu werden! Jeder der Floyd nur einen Teil Mitschuld gab war ein Superrassist. Auch die Erwähnung seiner Sucht, die gerade bei Fentanyl sehr wohl eine Rolle spielt, war unverzeilich. Fakt ist auch, dass nie das N-Wort gefallen ist. Es war ein fürchterlicher Mord, aber das Video stützt die eher die Aussagen der Polizisten als das neue Vorwürfe dazu kommen. Es hätte nie passieren dürfen, keine Frage. Ganz unschuldig war er offenbar nicht.
  • Cirrum 04.08.2020 14:13
    Highlight Highlight Es tut mir so leid für alle, die von Menschen und dem System unterdrückt werden. Die als weniger Wert angesehen werden, nur damit andere im Luxus leben können.
    Die für alles mehr kämpfen müssen, nur weil sie eine andere Hautfarbe haben. Wie frustrierend muss das sein, sich von einer blinden, dummen, reichen Minderheit bestimmen zu lassen.. Die dann auch noch sagen wollen, was schlimm ist und was nicht, obwohl sie vom Leben selber keine Ahnung haben und selber frustriert sind, sich selber aber so viel Ablenkungen leisten können, um sich keine Gedanken über andere zu machen.
  • Kronrod 04.08.2020 13:54
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • -V- 04.08.2020 14:03
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

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