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Franziskus im Vatikan – oder der «letzte Aufschrei einer sterbenden Religionsdiktatur»

Der Vatikan bestimmt, dass in Zukunft ausschliesslich geweihte Geistliche Pfarrgemeinden leiten dürfen. Für viele Pfarreien ist dies ein Desaster.



epa08404436 Clergymen attend Pope Francis' canonization Mass of Pope Paul VI, Salvadorian Archbishop Oscar Romero, and five others, at the Vatican, 14 October 2018 (reissued 06 May 2020). White is the brightest of all colors that is actually created by a mixture of individual colors. White symbolizes purity, virginity and innocence and therefore is the favorite bridal color. The Holy Spirit is often depicted as a white dove and the color also stands for peace. In Western culture, white is usually associated with terms such as joy. In China, the color is a symbol for age and mourning.  EPA/GIUSEPPE LAMI  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET *** Local Caption *** 54699972

Bischöfe. Bild: EPA

Wie wurde er gefeiert, als er den katholischen Thron bestieg: Die Kirche jubelte, als Papst Franziskus das Pontifikat 2013 übernahm. Als Papst der Armen wurde er gefeiert. Bescheiden, unkonventionell, volksnah. Einer, der den hedonistischen Vatikan aufmischen und einen neuen Stil in die Kirche bringen werde.

Und heute?

Die Bilanz ist alles andere als berauschend. Der argentinische Papst erweist sich als konservativ und in religiösen und theologischen Fragen mehr als traditionell. Von Aufbruch keine Spur.

«Die Kirche in der Deutschschweiz müsste zusammenpacken, sollte dieses Papier umgesetzt werden.»

Monika Schmid, Leiterin der Pfarrei Illnau-Effretikon.

Seine Kirche ist so elitär wie unter seinen Vorgängern. Homosexuelle und Geschiedene werden immer noch ausgegrenzt. Frauen sowieso. Verhütungen sind immer noch tabu, und die Aufarbeitung der vielen sexuellen Übergriffe vieler Kleriker kommt nur schleppend voran. Und das Finanzgebaren der Vatikanbank ist immer noch nicht sonderlich christlich.

Pope Francis delivers his blessing from the window of his studio overlooking St. Peter's Square during the Angelus prayer, at the Vatican, Sunday, July 26, 2020. Pope Francis called for the disarmament and clearing of mines in the Donbass area in Ukraine, saying it was essential to the peace process. (AP Photo/Riccardo De Luca)
Pope Francis

Der Papst überrascht viele Anhänger negativ. Bild: keystone

Und nun noch dies: Der Vatikan hat ein Papier verfasst, das fortschrittliche Kräfte der katholischen Kirche aufschreckt. Das Dokument der Kleruskongregation, das der Papst abgesegnet hat, hält fest, dass ausschliesslich geweihte Pfarrer Pfarrgemeinden leiten dürfen.

Für Pastoralassistentinnen wird es schwierig

Damit will der Vatikan das Rad einmal mehr zurückdrehen. Der akute Pfarrmangel hatte nämlich dazu geführt, dass auch Laien Pfarreien führen durften. Diese Praxis setzte sich vor allem in der Schweiz immer mehr durch.

Dabei handelt es sich um ausgebildete Patoralassistentinnen und -assistenten. Diese gestalten auch – abgesehen von der Spende der Sakramente – Gottesdienste, was Traditionalisten stets ein Dorn im Auge war. Vor allem für die konservativen Bischöfe in Chur.

Werden Pfarreien verwaisen?

Doch es war seit vielen Jahren die einzige Möglichkeit, verwaiste Pfarreien zu retten. In rund einem Drittel der Gemeinden im Generalvikariat Zürich-Glarus teilt der Pfarrer das Leitungsamt mit Pastoralassistentinnen und -assistenten.

«Die Kirche in der Deutschschweiz müsste zusammenpacken, sollte dieses Papier umgesetzt werden», sagte Monika Schmid, Leiterin der Pfarrei Illnau-Effretikon, dem Tages-Anzeiger. Die Basisbewegung «Wir sind Kirche» erklärte, die neue Instruktion aus dem Vatikan erscheine «wie ein letzter Aufschrei einer sterbenden Religionsdiktatur».

Sie überhöhe den Priester, zementiere den Klerikalismus und halte Frauen von Leitungs- und Weiheämtern fern, heisst es im Tages-Anzeiger.

Pfarrer aus Afrika und Indien sollen den Pfarrmangel beheben

Die Befürworter der vatikanischen Politik wollen das Dilemma mit Pfarrern aus Afrika und Indien lösen. Nur: Die «importierten» Geistlichen sind mit unserer Mentalität, Denkweise, sozialen Struktur und Sprache kaum vertraut. Sie können die Pastoralassistenten nur schlecht ersetzen.

Es ist dem Vatikan offensichtlich egal, was die neue Doktrin für die Ortskirchen, die Pastoralassisten und vor allem für die Gläubigen bedeutet. Hauptsache, der «heilige Buchstabe» wird umgesetzt.

Es spielt offenbar auch keine Rolle, dass sich die katholische Kirche selbst massiv schadet. Die Dogmen sind wichtiger als das Wohl der Gläubigen und ihrer Gemeinden. Ausserdem lassen sich die Instruktionen der überalterten Kurie nicht religiös oder theologisch begründen.

Instruktion lässt sich nicht religiös oder theologisch begründen

In der Bibel gibt es keine konkreten Hinweis darauf, wie eine Kirchgemeinde aufgebaut und organisiert werden soll. Und wer sie führen darf. Denn es gab zu Zeiten von Jesus keine Pfarrer, keine Bischöfe, keinen Papst und keine kirchlichen Institutionen im engeren Sinn.

Der Papst und die Kurie massen sich an, genau zu wissen, wie Gott «seine» Kirche haben möchte. Und sie setzen ihre persönlichen Ideen autoritär und über die Köpfe der Geistlichen und Gläubigen hinweg durch.

Wer so regiert und fuhrwerkt, muss sich nicht wundern, wenn man intuitiv an Strategien von Sekten denkt.

Um das verquere Ideal einer von Männern dominierten Kirche mit angeblich gottgeweihten Geistlichen zu wahren, vertreiben der Papst und seine Kaderleute viele Katholiken vorsätzlich und mutwillig aus der Kirche. Wahrscheinlich sind Pastoralassistentinnen, die Familien haben und in die Gesellschaft integriert sind, im Schnitt die besseren Pfarrer und Seelsorger als die geweihten Geistlichen.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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263Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.08.2020 16:21
    Highlight Highlight Die Superlative ist nicht Gott, sondern der Mensch, und was er daraus macht, aus sich selbst einen Gott zu schaffen, hinter dem in ihm sich selbst persönlich gestellt hat, um sich über andere zu stellen, als den Allmächtigen sich zu präsentieren, von dem Medium Mikrofon aus, seine Eingabe verkündet, die allen gebietet alles zu befolgen, was für Gottesreich nötig ist, dass er sein Reich missionarisch weiter aufbauen kann, und die Mehreinnahmen vom Zehnten aller Beiträge, seine finanziellen Anlagen weiter auszubauen u. in den Aktienmarkt einzusteigen!

    Dass niemand mehr glaubt, entspringt aus der Erkenntnis, das Vetternwirtschaft nicht nur ein Sprachgebrauch ist, sondern pure Realität!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.08.2020 17:53
      Highlight Highlight Jegliche Seelsorge mag die nach so einfühlsein, ist jedoch mit einem Ego verbunden, die als Seelsorger sich bemühen zu helfen, für die Kür, von Oben, eine goldene Krone zu erhalten.

      Es freut mich für die den Bedürften helfen, doch anerkennen tuen es nur wenige, darum Nächstenliebe ist etwas zu tun, ohne daran zu denken etwas zu erhalten!

      Ein Pharisäer zu forderst auf der Tribüne betet, "schau von mir erhältst den Zehnten, u. bete drei mal am Tage, u. halte alle Gebote, Aber:

      Dieser da hinter der Arbeitslose, dieser Strolch dieser Faule, der tut nichts,

      doch der Arbeitslose hinten betet: "Besorge mir Arbeit dass ich leben kann!"

      Wer von diesen ist nun wohlgefälliger!?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.08.2020 18:30
      Highlight Highlight Leider bestehen Kirchen aus lauter Theoretiker, die zwar reden, doch nicht leben, ein Stelldichein zu geben, um für andere da zu sein, die Seminaren besuchen, statt ein Diener zu sein, für andere zu sorgen.

      Oft werden die mit Zivilcourage handanlegen wollen abgewiesen, für dieses Engagement nicht geeignet zu sein, doch von diesen bemüht sich keiner, den Interessenten dafür einzuleiten.

      Wenn die Kirche am aussterben ist, so ist es wegen den Kirchensteuerzahler, um die niemand sich annimmt, und nur offizielles Stelldichein angeboten wird, statt für den andern dazusein.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.08.2020 18:48
      Highlight Highlight Wo ist eine offene Tür, für die alle, die etwas mit andern teilen wollen, um mit ihnen zu verweilen, und bereit ist auszutauschen, und zu plaudern, über die schönen und beschwerlichen Dingen zu reden, ... einfach da zu sein, für dich, für mich, u. für alle die noch kommen wollen.

      Das betrifft nicht nur die Kirchen, sondern anderswo, denn uns ist es verloren gegangen, dass im täglichen Leben, an alle zu denken, auch an die mit uns nicht viel zu tun haben, nach dem Motto:

      Denk an mich !!
  • Mätse 04.08.2020 10:37
    Highlight Highlight "In der Bibel gibt es keine konkreten Hinweis darauf, wie eine Kirchgemeinde aufgebaut und organisiert werden soll. Und wer sie führen darf."
    Schon mal die Bibel gelesen Herr Stamm?
    Im neuen Testament gibt es viele Stellen, welche Aussagen zur Gemeindeleitung machen.
    • Oxymora 04.08.2020 14:17
      Highlight Highlight @ Mäste

      Tatsächlich da sind Anweisungen für die Gemeinden der Liebe vorhanden.

      Aber bevor das jemand völlig falsch interpretiert, bitte zuerst im Kontext zur damaligen Zeit verstehen und Theologie studieren.

      „Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, dass sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. Wollen sie etwas lernen, so lasset sie daheim ihre Männer fragen. Es steht den Weibern übel an, in der Gemeinde zu reden.“ (1.Korinther 14, 34-35)
    • Michael Bamberger 04.08.2020 16:42
      Highlight Highlight "Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer grossen Aufgabe. Deshalb soll der Bischof untadelig, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, besonnen sein, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren; er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. Er muss seinem eigenen Haus gut vorstehen, seine Kinder in Gehorsam und allem Anstand erziehen." (Tim 3,1–5)

      Da machte bekanntlich das Zweite Laterankonzil (1139) dem Paulus einen gründlichen Strich durch die Rechnung.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.08.2020 07:46
      Highlight Highlight Selbst wenn aufgerufen wird, zur Nächstliebe, und mehr tolerant zu sein, tuen sich die Kirchen-angehörigen es schwer dies einzuhalten, und die in die tat umzusetzen,

      Bamberger, sie bezichtigen den Bischof, so hinter der Blume gesagt, was er tun soll, was er aber nicht getan haben könnte, doch wie steht es um ihnen selbst, ist es ihrer Bibel ernst!'

      Oxy
      Frauen waren und sind im neuen Testament, auch bei wie Jünger mit Ihm Chr. unterwegs, und oft hatten Frauen wie am Grab der Auferstehung, u. beim Kreuz ihre Rolle, und Maria die Mutter Gottes, hatte die besondere Ehre seine Mutter zu sein.
  • Oxymora 03.08.2020 22:45
    Highlight Highlight Wird der römisch katholische Gott arbeitslos?
    Benutzer Bild
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.08.2020 08:43
      Highlight Highlight Wohl kaum arbeitslos, auch die andern die kritisieren nicht, wenn man die Hand anlegt, und Frauen ihr Gewissen arbeiten lässt, was dem andern Geschlecht leider fehlt, kann Gutes hervor kommen, wenn man nur von oben hinschaut und den Mund verbietet, und die Briefe der Gerechtigkeit für gerechten Lohn, durch Frauen Hand erstellt, verbieten zu schreiben, dann gibt es keine Nächstenliebe mehr, und der RAV sind die Hände gebunden!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.08.2020 09:01
      Highlight Highlight Doch das ist eben wahr, diese Missstände aus einer Christenlehre, und aus der rel. Unterrichts- Stunde, zeigen es auf, dass Frauen das Schlusslicht sein sollen, wenn es um die Tat in einer christl. Gemeinde geht, genau so wie es der Papst in Rom macht, so macht es der bekehrte Frömmler nicht besser, hat er sich dann wirklich bekehrt!?
  • Saerd neute 03.08.2020 16:46
    Highlight Highlight Ich bezweifle stark dass Hugo Stamm das neue Scheiben von Rom wirklich durchgelesen hat. Er verbeisst sich vor allem in der Annahme dass den Laientheologen die Arbeit genommen wird. Hat er denn den Teil "VIII.h. Andere Formen der Übertragung der Hirtensorge" nicht gelesen? Da wird seine Behauptung widerlegt.
    Aber vom Haupthema, vom Kern des Textes kein Wort. Die pastorale Umkehr und das Leitmotiv der Erneuerung machen das Schreiben aus. Aber das kann fast nicht negativ dargestellt werden, darum das Schweigen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.08.2020 19:01
      Highlight Highlight Saerd, es darf doch möglich sein, seine Besorgnis u. Bedenken über Kirche sich zu äussern, denn es ist wirklich so, dass Frauen in ihrer Tätigkeit eingeschränkt werden, und Laienseelsorger in den Hintergrund gestellt werden, so wie die Diakone und andere Mitarbeiter, ..

      oder sollten dann wieder wie früher die Nonnen, nämlich die Klosterfrauen das Amt übernehmen, und die Mönche den Unterricht in einem Kloster, als ein Internat, ..

      denn wo doch bekannt ist, dass dort nicht immer alles in Rosen gebettet war, u. die Hierarchie seine Spuren hinterliess, weil es niemand wagte, etwas zu kritisieren, wie auch in andern freien metaphysischen Gemeinschaften.
      Benutzer Bild
    • Saerd neute 03.08.2020 19:30
      Highlight Highlight Ein Biss...
      Dein Argument mit den Mönchen und Klosterfrauen hat keine Substanz.
      Die Laientheologen und Frauen werden nicht in den Hintergrund gestellt, ausser dort wo sie gegen die Weisung von Rom Ämter innehaben die ihnen nicht zustehen. Es wird einfach verlangt dass schlussendlich der Pfarrer in der Pfarrei die volle Verantwortung hat und nicht der Laientheologe. Die gängige Praxis wird im pastoralen Bereich nicht verschärft nur gefestigt. Auf der Verwaltungsseite ist es anders, da gibt es Strukturen welche geändert werden müssten in den Bistümern aber sicher ignoriert werden.
    • Share 03.08.2020 21:24
      Highlight Highlight @ Ein Biss~~chen vom Tiger
      Das ist Religionsphilosophie. Metaphysik beschreibt ein Sammelsurium von Disziplinen und gleicht einer Nebelpetarde. @ Saerd neute kritisiert den Fokus des Übermenschen Priester, der vom Blogschreiber thematisiert wird und möchte auf diverse Angleichungen aufmerksam machen. Wie das Commitment auf die Pastorale auch immun Bistumsaufgabennicht verzichten zu wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.08.2020 16:24
    Highlight Highlight Vielleicht wird einmal ein Patriarch der orthodoxen Ostkirche das Amt von Franziskus übernehmen, falls wegen den Priestermangel u. fehlenden Kardinäle, die einen Papst wählen sollen, doch wie verhält sich mit einem Oberhaupt der syrisch orthodoxen Kirche, dessen Patriarch über die Gemeinde zwischen Türkei und Syrien seine Kirche hat, die anno 1914 mit systematischer Ausrottung der Armenier vonstatten ging, dessen Segen aus dem Deutschland seinen Segen hatte.
    Benutzer Bild
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.08.2020 16:53
      Highlight Highlight Ich könnte mich durchaus vorstellen, dass unter der Schirmherrschaft einer anderen Kirche für uns die Führung übernehmen kann, und als Patriarch für uns seinen Segen geben wird, das zwar orientalisch, doch sehr fremd u, interessant sein wird, mit etwas Mut u. Abenteuerlust.
    • Saerd neute 03.08.2020 19:35
      Highlight Highlight Ein Biss...
      Du kommst ein wenig vom Thema ab.
      Aber wenn du schon von Christenverfolgung sprichst musst du nicht mehr als hundert Jahre zurückgehen. Wir haben auch heute eine massive Christenverfolgung z. B. im heutigen Syrien.
      Zudem dürfte es dir egal sein wer in den Kirchen den Segen spendet, denn ich nehme mal an du bist kein Kirchengänger.
  • Saerd neute 03.08.2020 15:33
    Highlight Highlight Es ist unglaublich was da bei den Kommentaren für blödes Geschwätz zusammenkommt. Ich wette kaum einer hat die "Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche" gelesen, und wenn dann nur sehr dürftig.
    Ich schlage vor mal zuerst richtig zu lesen, vielleicht dann noch ein zweites Mal weil es ziemlich komplex ist. Und dann kommt wieder.
    • rodolofo 03.08.2020 16:26
      Highlight Highlight Das gilt aber auch auch für Dich!
      Zuerst die Kommentare richtig lesen und erst dann das Klagelied über "die gefallenen Engel der sündigen Welt, die vom Satan regiert wird", anstimmen!
    • Saerd neute 03.08.2020 17:10
      Highlight Highlight rodolfo, hast du es gelesen?
    • rodolofo 03.08.2020 18:16
      Highlight Highlight Nicht alles, aber recht viel davon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.08.2020 13:46
    Highlight Highlight "> Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr, statt ein Reicher in den Himmel!! -das ist wahrlich eine Begebenheit die tatsächlich vonstatten ging, da der Reich nicht samt dem Kamel durch ein Nadelöhr reiten konnte, sondern das Kamel sämtliche Lasten abgenommen wurde, das es unten durch das kleine Tor in die Statt hinein schlupfen konnte, wenn der Händler Nachts in die Stadt wollte, so hat man die Last des Geldes, dem Zehnten des Monats, an den Chef der christl. Interessen- Gemeinschaft ab zu geben, ... was eigentlich im christlichen Sinn unter Völlerei u. Habgier u. Masslosigkeit zu verstehen ist.
    Benutzer Bild
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.08.2020 14:32
      Highlight Highlight Der Reformation vorab voraus!!

      Die ersten drei Kantone der Eidgenossen, haben das ihnen abgezockte Geld, das vom Kloster zu Gold gemacht wurde, wieder zurück geholt, gegen willen vom Pontius aus Rom, der es für seine Klöster, den Ablass der Sünden gewährte.
    • Saerd neute 03.08.2020 15:21
      Highlight Highlight Denkst du immer noch im Mittelalter Schema?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.08.2020 16:38
      Highlight Highlight Das Mittelalter-Schema ist in den Köpfen der autoritären fundamentalistischen Freikirchen steckengeblieben, die so sehr an der Kritik verfangen sind, das sie nicht merken, dass ihr Thema über Andersgläubige als die bösen Verfolger, ihren Glauben nicht akzeptieren wollen, u. deshalb ihren Glauben nicht akzeptieren, was dann rückschlüssig, als verstossen gegen die Glaubensfreiheit, gebrandmarkt wird, weil ihre missionierenden Bemühungen nicht ernstgenommen werden, weil sich die Ansprechpartner nicht bekehren wollen, u. deshalb für Diener des Antichristen gehalten werden, weil nicht in die Schirmherrschaft einer religiösen Interessengemeinschaft sich nicht angeschlossen hat.
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.08.2020 08:42
    Highlight Highlight Den abendländischen Glauben ist zum Siechtum geworden, wo alles abgefault ist, und nichts gesundes nachwachsen kann, so wie bei Tschernobyl, wo der Boden noch heute verseucht ist, wegen unachtsamen u. leichtsinnigen umgehen, der nuklearen Energie-Masse, an einem Atomreaktor.

    So sieht es heute in christl. Interessen- Gemeinschaften aus, wo Zerstörung noch propagiert wird, was eine ertragreiche Ernte einbringt.

    Das zum missionarischen Auftrag einer Interessen- Gemeinschaft, das gewissenhaft zusammen gerückt ist.

    Als Ex bin ich gegen unverantwortlichen Zerstörungen, wo demokratisch nicht mehr, niemand mehr dazu kommentieren darf, sondern bewusst überhört wird.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.08.2020 07:58
      Highlight Highlight Wo Nächstenliebe gepredigt wird, und nicht gefördert wird, sondern Angst vor Missbrauch gepredigt wird, die der religiösen Interessen-Gemeinschaft dafür dienlich sein soll, um sich vor falschen Taten der Nächstenliebe zu verhüten, da ist nichts mehr vor lebendigen Nächstenliebe vorhanden.

      Gerade die so sehr die Katholiken in Rom rüffeln, an denen fehlt die wirkliche Nächstenliebe, denn wer in die Berge schreit, da halt es zurück, und wer das Böse im andern sieht, was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, und deinen Balken in deinem Auge siehst du nicht!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.08.2020 08:06
      Highlight Highlight Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass nicht nur die Schreiber, die kritisieren die Guten sind, oft sind es die kritisiert werden, und fehlt es den Kritiker die Zivilcourage, selbst an sich selbst die Hand anzulegen, und etwas zu verändern, sonst ist man zuletzt mitverantwortlich wenn nicht geändert wurde, und immer noch im gleichen Schlamassel ist, wo nicht getan wurde, und das liegt nicht nur an einer anderen Kirche, sondern bei und an sich selbst, bei seinen Leuten.
  • TheRealSnakePlissken 03.08.2020 04:56
    Highlight Highlight Meines Wissens gibt es seit fast 150 Jahren die Christkatholische Kirche in der Schweiz, in der all die von HS genannten Missstände eliminiert wurden. Interessanterweise verweigern sich die ganz offensichtlich masochistisch veranlagten „kritischen“ Mitglieder der römisch-katholischen Kirche einem Wechsel in diese Institution. 🙈
  • Michael Bamberger 02.08.2020 16:20
    Highlight Highlight Welcher Fussballclub wird von katholischen Priestern favorisiert?

    BSC Young Boys
  • Share 02.08.2020 16:16
    Highlight Highlight Es sind drei ganze Bücher die die Beschlüsse des zweiten vatikanischen Konzils dokumentieren. Unter anderem die Öffnung der Ämter hin auf die pastorale Seelsorge. Das ist Aufbruch, der nach und nach umgesetzt wird. Ein bischöfliches Schreiben des Bischofs von Rom hat diesen Entschlüssen zu folgen. Der Rückgriff auf die Bibel zeigt wie voran geschritten die Evangelisierung bereits ist. Seit dem letzten Konzil wird wiederholt die Öffnung versucht zurück zu buchstabieren. Mit allerlei Querschläger, die es sich seither in dieser Kirche gemütlich gemacht haben.
    • Saerd neute 03.08.2020 15:25
      Highlight Highlight Share, hast du die Instruktion "Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche"
      überhaupt gelesen? Nein?
      Also nachholen und erst dann deinen Senf darüber lassen.
    • Share 03.08.2020 17:46
      Highlight Highlight @ Saerd neute
      Ich fahre gut Ski, also habe ich auch diesen Riesenslalom mit Super-G Charakter geschafft. So geschmeidig der Kurs daher kommt, so ruppig sind doch die eingebauten Schikanen.
      „Daher erscheint ein pastorales Handeln überholt(...)“ und „Da es sich um eine außerordentliche und vorübergehende pastorale Situation handelt (...) sowie „Pastorale Umkehr“ entsprechen nicht dem Geist des Konzils. Dabei ist besonders Abschnitt 67 stossend. Für diese Festschreibung ist m. E. ein Konzil nötig.
      Es gilt die Berufung des Priesters zu stärken, aber bitte nicht mit weltlichen Aufgaben.
    • Saerd neute 04.08.2020 14:45
      Highlight Highlight Share
      Du sprichst ein heikles Thema an. Es wird in den Bistümern ( sicher im deutschsprachigen Raum) anders gehandhabt.
      Ich denke der Papst will dass weltliche Laien nicht kirchliches Vermögen verkaufen können ohne das Einverständnis der pastoralen Seite ( Pfarrer) zu haben. Der Pfarrer wiederum kann ohne das OK des Bischofs auch nicht solche Geschäfte abwickeln. Und wir reden hier nicht von Kirchenkerzen sondern von Kunstschätzen, Gebäude, Wald etc.
      Damit will der Papst den Ausverkauf der Kirchengüter unterbinden wie es zuweilen auf evangelischer Seite passiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 02.08.2020 15:10
    Highlight Highlight Ein Grund mehr, Kirche und Staat muss vollständig getrennt werden.
    Es kann doch nicht sein dass Personen die diese Kirche verabscheuen, trotzdem Steuern bezahlen für so einen Verein.
    • Saerd neute 03.08.2020 15:27
      Highlight Highlight infomann, so ein Blödsinn.
      Jede private Person die die Kirche verabscheut ist längst aus ihr ausgetreten und braucht keine Steuern mehr zu zahlen.
      Informieren hilft.
    • Oxymora 03.08.2020 16:05
      Highlight Highlight @ Saerd neute

      Wenn eine private Person eventuell arbeitet und nicht angestellt ist,
      ist sie in vielen Fällen noch juristische Person.

      Hinter jeder juristischen Person steht im Minimum eine natürliche Person.
      Als juristische Person ist die natürliche Person somit Kirchensteuer pflichtig. Da ändern auch geniale Wortspiele, die der Vertuschung dienen nichts daran.

      Der Sexshop kann nicht aus der Kirche austreten, er hat aber Kirchen steuern ab zuliefern.
    • Saerd neute 04.08.2020 15:49
      Highlight Highlight Oxymora
      Ich gehe davon aus dass juristische Personen unabhängig von den Angestellten ihre Rechnungen und Steuern zahlen sowie ihre Buchhaltung möglichst steuertechnisch optimieren. In den meisten Fällen wählt man ja gerade deshalb irgend eine Rechtsform um als Privatperson unabhängig zu bleiben.
      Natülich weiss ich um die Diskussion Trennung Staat und Kirche. Meiner Ansicht bringt dies aber auch Chancen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • J-ME 02.08.2020 11:53
    Highlight Highlight Diese heuchler Organisation nervt mich schon lange, gut machen sie sich langsam selber mürbe.👌
  • Oxymora 02.08.2020 10:51
    Highlight Highlight Gleichnis

    Kirchenkörper als Dampfkochtopf
    Staat als Küche

    Im Topf Kräfte die sich gegenseitig abstossen

    Dogmen/Wirklichkeit

    Hirten/Schafe

    Frauen für Gleichstellung/Greise die am Machtausschluss für Frauen festhalten

    Jungfrauengeburt, Jesus etc.
    Gläubige/Ungläubige

    Kinderficker
    Vertuscher/Verfolger

    Homosexuelle/Homophobe

    Etc.

    Dampfventil verstopft mit Kirchenfürsten

    Explodiert der Topf in der Küche (Staat im Zeichen der Religion) oder bleibt noch Zeit die Bombe ins Frei zu setzen (Trennung von Staat und Religion)?

    Ich tippe auf Küchen Renovation, wegen mangelnder Voraussicht.
    Benutzer Bild
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 02.08.2020 11:47
      Highlight Highlight Oxymora, von was soll man sich fürchten?

      Scheints das ist im Kopf eines Gemeinde-Hirten, der andere Ansichten nicht duldet, u. vor-allem seinen Vorstellungen nicht hineinpassenden Individuen und Ethnischen ausgegrenzt werden, und diskriminiert sowie stigmatisiert werden.

      Kein Wunder dass unter diesen Umständen, viele Kirchenmitglieder das Weite suchen, um sich von diesen Schikanen zu befreien, und sich schnell aus der Kirche entfernen, um in Ruhe seinen Glauben zu leben.
    • Oxymora 02.08.2020 13:07
      Highlight Highlight @Ein Biss~~chen vom Tiger

      Stellen Sie sich vor DDR wär ein Dampfkocher gewesen mit Ventilverstopfung durch SED-Führung. 1988 noch felsenfest, 1989 schon weg von der Landkarte. Das war alles sehr unerwartet und plötzlich.

      Ich finde die Kirche sollte Ihre Einzelteile nach der Explosion selber zusammen kleistern oder liquidieren, das sollte nicht eine Staatsaufgabe sein.

      Deshalb sollte sich der Staat noch vor dem Knall von der Kirche trennen.

      Fürchten muss sich deswegen niemand.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 02.08.2020 16:16
      Highlight Highlight Lieber Oxy, das mit der Kirche ist nur eine halbe Sache, ...

      > denn zur Sicherheit sollten alle religiösen Institutionen Weggeschafft werden! <

      *Das kann doch nicht so weiter gehen, dass man Pazifismus predigt, und ...

      > Anders-glaubenden die Hölle heiss macht! >
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 02.08.2020 09:35
    Highlight Highlight Eine geistliche Führung die abgehoben über seiner Gemeinde sich vergnügt, und über seine gläubigen Untertanen sich auslässt, durch selbst erschaffenen Geboten, die selbst nicht eingehalten werden können.

    Dass die autoritäre Macht, noch perfektioniert werden will, um über eine Nation als christlichen Gottesstaat zu herrschen, ist eine fundamentalistische Glaubenslehre, die der Gemeinden diktiert werden.

    Benutzer Bild
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 02.08.2020 12:11
      Highlight Highlight Nationalistische Versuchung eine ganze Nation zu bekehren, ist ethnisch falsch, u. verachtungswert.

      Eine von sich für gut erachtende Vision, ist keine Eingabe aus Gottes Hand, sondern selbst für sich entworfen.

      Als weiterentwickelte Spezies, und wachsenden Selbstbewusstseins, erkennen Kirchgänger immer mehr, was ihnen früher aufgetischt wurde, die ihnen als Leichtgläubigen leichtfertig angenommen und geglaubt wurde.

      Die Frustration die daraus entsteht, kommt weil im autoritären Glaubens-stil den Kirchgänger genarrt wurde, ohne ihnen zu unterrichten, u. deshalb einen Kirchenaustritt bald in erwägung gezogen wird.
  • Pasionaria 02.08.2020 07:51
    Highlight Highlight https://images.app.goo.gl/qyGXuYs1A8C34fncA

    Weiterhin aus Zeitmangel habe ich diesmal nur das Bild des Stamm-Blogs angeschaut und wurde verwirrt: welches von beiden Bildern ist nun das tödlichere Virus?
    Bitte um Hilfe.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 03.08.2020 20:48
      Highlight Highlight Gedanken können auch töten, wenn es veräussert wird, denn das tötet mir den letzten Nerv, wenn was verwirrend erscheint, das gleich zur Hölle gemacht wird, u. nicht geteilten Meinung, nur genervt werden.
  • homo sapiens melior 01.08.2020 20:52
    Highlight Highlight Lasst sie machen, wenn sie so zielsicher weiter an ihrem eigenen Untergang säbeln!
  • Gummibär 01.08.2020 20:29
    Highlight Highlight Was der weltweit verehrte, revolutionäre Wanderprediger zu der hier abgebildeten, in Weiss und Gold uniformierten Altherrenclique wohl sagen würde ?
    • rodolofo 02.08.2020 08:31
      Highlight Highlight "Die Ersten werden die Letzten sein!" vielleicht?
    • esclarmonde 02.08.2020 10:55
      Highlight Highlight Oder wie ein alter Witz besagt: Gott, Jesus und Petrus sitzen beim essen. Es klingelt an der Himmelstür und Jesus geht nachschauen. Laut lachend kehrt er an den Tisch zurück. Er fragt: Könnt ihr euch noch an den Fischerverein erinnern, den ich damals mit ein paar anderen gründete? Da draussen steht einer und behauptet, ein Nachfolger zu sein und ausserdem sei er der Stellvertreter Gottes auf Erden.
    • bbelser 02.08.2020 11:23
      Highlight Highlight Hat er schon laut und deutlich gesagt:
      "Alles, was diese tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Strassen und Plätzen lassen sie sich gern grüssen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen.
      Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
      Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel."
      Mt 23,5ff
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  • Herr Bersier 01.08.2020 17:18
    Highlight Highlight WWW.vatikanmichmal.info
  • Toni.Stark 01.08.2020 16:34
    Highlight Highlight Vermutlich wurde dies so entschieden, da die Qualität in gewissen Länder nicht gegeben war. Da macht es Sinn, wenn ein Priester übernimmt. In der Schweiz ist dies natürlich nicht der Fall. Die Qualifikation ist gut, da wird sich eine Lösung finden. Der Vatikan ist sich der länderspezifischen Gegebenheiten bewusst und hat immer flexibel auf Rückmeldungen der Gemeinden reagiert. Dem Experten HS geht es wohl wieder mal nur um eine Christenschelte. Hau rein Bruder!
    • Pasionaria 02.08.2020 06:58
      Highlight Highlight Oh - Stark Toni.....
      ehrlich die Wortverbindung "Vatikan und flexibel" tut schon weh beim Buchstabieren.
      Es tönt wie die Kombination > Schimmel und schwarz.
      Bitte denken....
    • Toni.Stark 02.08.2020 09:18
      Highlight Highlight So eine weltumspannende Organisation muss es sein. Das sie sich allerdings nicht völlig auflöst, wie es die vom 68er-Müll verseuchte Schweiz will, ist logischerweise nicht beliebt.
    • Emil Eugster 02.08.2020 11:35
      Highlight Highlight "… wie es die vom 68er-Müll verseuchte Schweiz …"
      Damit geben sie zu, dass die Kirche also ein Partei ist und zwar eine, die als Gegenpart zu den 68ern stehen soll also streng rechts dastehen soll und mit ihrer Wortwahl "verseuchte", ein Begriff, den die Faschisten für Teile der Bevölkerung gerne gebrauchen, zeigen sie noch genauer wo die Kirche verortet sein muss.
      Mit ihren vermeintlich starken Kommentar haben sie sich bis auf die Unterhosen ausgezogen und blossgestellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IQ-Allergikersindluschtig 01.08.2020 16:09
    Highlight Highlight Egal, ob man den ganzen Verein für nötig hält oder nicht, muss man wissen : Die Krassesten, diejenigen, die im Opus Dei verdeckt organisiert sind, sind in der Wahlversammlung für ihren Chef in einer sehr hohen, dominanten Mehrheit. Sie wählen also immer sicher einer der Ihren. Die Wahl gestaltet sich jeweils also diktatorisch, wie in einem Einparteiensystem.
    • Saerd neute 03.08.2020 15:40
      Highlight Highlight Oh, das ist aber mal eine ganz skurrile Verschwörungstheorie!
    • IQ-Allergikersindluschtig 03.08.2020 23:09
      Highlight Highlight @ Säer neute

      eben keine Verschwörungstheorie, sondern reale mathematische Situation.
      Wie sagtest du doch weiter oben - Informieren hilft.

      zu den Steuern (auch falsch!) : Bsp. Familie 5 Personen. 1 P. tritt aus. Jetzt wird 1/5 aller Einkommen abgezogen für die Berechnung. Egal, ob der Austretende der Best - Verdienende ist. Bei 8 P. 1/8. Bei 2 P. 1/2. Keine Steuern funktioniert nur bei Einzelperson. Eben. Informieren hilft.
  • glointhegreat 01.08.2020 14:09
    Highlight Highlight Finde es richtig schreibt herr stamm über diese sekte. Komischerweise schreibt er aber nie über die moslems, obwohl sie meines erachtens noch viel extremer sind. Oder über die juden.... Immer nur auf den christlichen kirchen rumhacken ist sehr einseitig. .... Aber bei den christen muss er halt weder mit anzeigen noch morddrohungen rechnen.....
    • Oxymora 01.08.2020 15:02
      Highlight Highlight @glointhegreat

      Vielleicht kann Ihnen jemand in Ihrer Umgebung zeigen wie Sie im Sektenblog Themen suchen können. HS schreibt auch über Muslime und Juden.

      Dass HS bei den Christen nicht mit Anzeigen noch Morddrohungen rechnen muss ist eine Behauptung, die Sie z.T. selber überprüfen können sobald Sie fähig sind die Suchfunktionen Ihres Browsers selber zu nutzen.
    • Faethor 01.08.2020 15:59
      Highlight Highlight @glointhegreat
      Über Juden zu schreiben ist sehr gefährlich. Da kann es ziemlich schnell ungemütlich werden und man wird als antisemit abgestempelt. Und wenns ganz gut läuft wird men wegen Rassismus angeklagt.
    • bbelser 01.08.2020 16:01
      Highlight Highlight @glointhegreat:
      die kath. Kirche ist (mit der reformierten) in unseren Breitengraden immer noch eine gesellschaftlich relevante Grösse, auch wenn dies in den letzten 40 Jahren stark abgenommen hat.
      Deshalb ist es richtig, dass Hugo Stamm gerade bei solch einer gesellschaftlich relevanten Grösse immer wieder den Finger in die Wunde legt.

      Muslim*innen machen etwa 6% der Gesamtbevölkerung der Schweiz aus, Jüd*innen ca. 0,4%.

      Katholik*innen Schweiz: ca. 35%
      Reformierte Schweiz: 23%
      Religiöse Schweiz: ca. 70%

      Die Katholische Kirche hat also eine viel höhere Verbreitung und damit auch Bedeutung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guido Zeh 01.08.2020 13:09
    Highlight Highlight Das ist eine Weltkirche, keine Schweizer Glaubensgemeinschaft (auch wenn heute 1. August ist)...
    • bbelser 01.08.2020 14:33
      Highlight Highlight Nein, das ist eine Vielzahl und Vielfalt sehr unterschiedlicher Ortskirchen mit ihrem ganz eigenen Gepräge und eigenen Entwicklungen.
      Nur Rom und die Medien machen daraus gerne eine einheitsbreiige Weltkirche, in der alles haargenau gleich laufen muss.
      Ohne die gelebte Realität der Ortskirchen gäbe es keine "Weltkirche".
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 18:50
      Highlight Highlight Weil Kirchen ihre Existenz dahinschwinden sehen, versuchen unterandern die Neureligiösen, sich einen schweizerischen Gottesstaat zu erschaffen, gleichwohl wie es die Kath. Kirche den Staat führten, u. andern ihnen nacheiferten.

      So wollen christliche Vereine ihren Glauben sichern, dass der Staat ihr Glauben zur Pflicht wird, und religiösen Unterricht in ihrem Sinne, als Pflichtfach in der Schule eingeführt werden soll, was vorerst als Religionsunterricht eingerichtet werden soll, doch anderweitig darum bemüht wird, den Religionsunterricht, in der Schule ganz abzuschaffen
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 19:34
      Highlight Highlight Wenn jemand meint er müsse im Auftrag mich mit aller List einer Schlange zu bekehren, dann liegt er bei mir an falschen Ort, da Bedingungen von Redlichkeit nicht erfüllt werden, u. nicht integer ist.

      Also einen Gottesstaat ist keine Garantie dass alles in Ordnung ist, auch dann nicht wenn fundamentalistische Grundlehre zur Hauptsache wird, wie es im Mittelalter an den Untergebenen praktiziert wurde.
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  • idefux 01.08.2020 12:41
    Highlight Highlight Wie ich mich freuen wurde, wenn sich die gesamte Katholische Kirche Schweiz vom Papst lossagen und Frauen und Homosexuelle als Priester*innen zulassen würde. Kann man das nicht organisieren?
    • Share 01.08.2020 14:55
      Highlight Highlight Nö. Keine Lust auf eine Nationalkirche.
    • bbelser 01.08.2020 15:46
      Highlight Highlight Das ist gar nicht nötig.
      Die Schweizer Bistümer sind eigenverantwortliche Ortskirchen, die ihren Weg selbst entscheiden könnten.
      Mit dem 2. Vat. Konzil haben diese Ortskirchen und ihre Bischöfe eine hohe Kompetenz bekommen, Besonderes in ihren kirchlichen Regionen auch besonders zu regeln.
      Leider wird hier aber der Gedanke der weltkirchlichen "Einheit" immer wieder bis zum Äussersten überstrapaziert, um eine flächendeckende Gleichschaltung mit der ultrakonservativen Geschmacksrichtung durchzudrücken.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 18:27
      Highlight Highlight So wie der Pfarrer Samuel Schmid, sich weigerte, von dem Ziel, zu einer Neureligiösen Gottesstaat hin zu arbeiten, so finde ich dass Kirche u. Staat getrennt bleiben soll!

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  • Rikki-Tiki-Tavi 01.08.2020 11:59
    Highlight Highlight Es ist normal, dass die Betroffenen im Auslaufmodell die letzten sind, die den eigenen Untergang stoppen können. Ich wurde streng katholisch erzogen und bin irgendwann vor 20 Jahren aus diesem Verein ausgetreten. Getreu dem Motto „leben und leben lassen“ äussere ich mich selten zum Thema - insofern mache ich heute eine Ausnahme. Ich kann einfach jene nicht verstehen, die trotz allen Skandalen und Ungereimtheiten im Klub verbleiben. Skandalös ist dabei auch noch, dass sich der Staat immer noch nicht zu schade ist, für die kath. Kirche als Steuereintreiber aufzutreten.
    • Peugeot 01.08.2020 20:00
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Saerd neute 03.08.2020 15:53
      Highlight Highlight Rikki
      Es ist immer einfach und auch schade Skandale als Begründung für einen Austritt zu brauchen. Im neuen Schreiben vom Papst geht es explizit um die Pfarreien. Gab es in deiner Pfarrei einen Skandal?
      Oder trittst du auch aus dem örtlichen Fussball Verein aus wenn in Südamerika ein Fussball Skandal geschieht?

      Das sind meines Erachtens billige Ausreden.
  • rodolofo 01.08.2020 11:02
    Highlight Highlight Umgekehrte Evolution:
    Die mit dem miesesten Charakter und den destruktivsten Fähigkeiten gelangen nach "Oben".
    Die mit dem besten Charakter und mit den konstruktivsten Fähigkeiten werden "unten" zermürbt und rausgeekelt.
    Zusammengehalten wird die kranke und perverse Organisation mit Hilfe von Angst: Weil die Einzelnen Angst haben, von der Gesellschaft und am Ende auch von Gott höchstpersönlich verachtet und verstossen zu werden, wenn sie sich der Obrigkeit und deren Dogmen nicht unterordnen, führen alle individuellen Ängste zusammen dazu, dass es mit der Hölle bereits im Diesseits losgeht...
    • Share 01.08.2020 11:54
      Highlight Highlight Von der Realität eingeholt und dementsprechend wären nun die Gremien um die Domherren ebenfalls den Domfrauen gegenüber zu öffnen. Diese sind für die Shortlist der künftigen Bischöfe zuständig und da lebt weder die Schweiz (Präambel) noch die Landeskirche den Auftrag einer Öffnung hin auf die pastorale Seelsorge oder die Anwendung hinblicklich der Menschenrechte. Es könnte das Mühlespiel ohne weiteres auflösen. Mich empört das. Noch empörender ist die destruktive Haltung auf solch eine Instruktion. Es gibt genügend Anhaltspunkte eine klar ablehnendere Antwort zu formulieren.
    • Share 01.08.2020 11:55
      Highlight Highlight .Dass noch kein neuer Churer Bischof ernannt wurde, sagt doch einiges über die Weigerung der Vorschlagenden die Beschlüsse des zweiten vatikanischem Konzils auch wirklich umzusetzen, obwohl gerade der Schweiz ein Mitspracherecht zugebilligt wurde.
  • Oxymora 01.08.2020 11:01
    Highlight Highlight Falls der katholische Gott, der katholische Jesus Christus und die katholische Bibel keine Phantasieprodukte sind, kann davon ausgegangen werden, dass der liebe Gott seinen irdischen Jenseitsverwaltern, eine geniale Lösung für das Problem abliefern wird.

    Vielleicht möchte er zunächst mal, dass sie Ihn etwas intensiver um eine Lösung anbeten.

    Beten hilft bestimmt.
    • Fretless Guy 01.08.2020 12:02
      Highlight Highlight Katholischer Jesus? 😁
      Es gibt nur einen "Gott" dem alle Religionen dieser Welt huldigen und diese verbindet und der heisst seit Anbeginn der Zeit: Mammon. 💰
    • Share 01.08.2020 12:21
      Highlight Highlight @ Fretless Guy
      Es macht ganz der Eindruck, dass die vielen pastoral Gelehrten, die mit entsprechender Praxiserfahrung nunmehr den studierten Geistlichen weichen sollen, obwohl pastoral dem Wort Pastor entspringt und nicht weniger als einen Ausbildungszyklus von zwölf Jahren vorfinanziert haben, meistens auf eigene Rechnung, versteht sich, ausgebeutet wurden. Das Pfarreibudget wird immer knapper. Da lohnt es sich theologische Fakultäten zu besuchen, die zumeist staatlich finanziert sind und eine finanzstarke Bildungselite unterstützen. Also zurück auf Feld eins. Monopoly halt.
  • Saerd neute 01.08.2020 10:52
    Highlight Highlight Ach Hugo! ( Seufz)

    Es wird niemand gezwungen in der kath. Kirche zu sein. Es wird auch niemand gezwungen die kath. Lehre anzunehmen. Jeder dem die evangelische Kirche lieber ist oder der die evangelische Kirche als aufgeschlossener empfindet kann sich dort niederlassen. Es ist wie bei einem Verein; der Verein kann seine Spielregeln selber bestimmen, wenn s passt mach ich mit, ansonsten lasse ich es sein.
    Darf die kath. Kirche ihre Regeln nicht selber bestimmen?
    Aber interessanterweise ist es bei der kath. Kirche anders. Warum nervt dich die Kirche wenn du nicht deren Mitglied bist?
    • Eiswalzer 01.08.2020 11:39
      Highlight Highlight Mmmmh da kommen mir spontan Dutzende (auch historische) Gründe ein... So von wegen Zwang, gesellschaftlichem Druck, religiöser Erziehung von Kindern, und und und.
    • hund 01.08.2020 11:46
      Highlight Highlight Wann machen die denn die GV? Da würde ich gerne mal vorbeischauen!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 11:49
      Highlight Highlight Das ist doch ganz klar, nur die Starken fallen ins Gewicht, welche die Autorität in der Kirche ausmachen, doch wer will schon in der Aufklärung sich diktieren lassen, wie es zu glauben ist, dass das was richtig geglaubt werden soll, richtig verstanden wird, um richtig angemessen im Glauben gelebt werden muss!?

      Eine ganz drollige Sache, dieser Glaube der richtig im Glauben gelebt werden soll, dass im Glauben gläubig Gott wohlgefällig zu leben hat.
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  • JefftheBeff 01.08.2020 10:40
    Highlight Highlight Gott sei Dank bin ich ein Atheist.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 11:07
      Highlight Highlight Jefft ... Warum dankst du Gott, wenn es ihn gar nicht geben soll.
    • bbelser 01.08.2020 11:36
      Highlight Highlight "Lieber Gott, falls es dich gibt, rette meine Seele, falls ich eine habe!"
      (Stossgebet eines Agnostikers in Nöten)
    • JefftheBeff 01.08.2020 12:04
      Highlight Highlight Hey Tiger
      Mein Beitrag enthält Spuren von Ironie.
  • Rene Goeckel 01.08.2020 10:39
    Highlight Highlight Herrlich! Diese Uneinsichtigkeit im letzten Aufbäumen! Sie stehen stramm während des Untergangs. Und ich darf dabei zuschauen! Sagte ich schon: Herrlich?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 11:29
      Highlight Highlight Die Schweizer Hymne hat etwas feministisches an sich, wenn man sich dem Text näher zu verstehen versucht, und jede Femininen kann sich dabei einordnen. Das noch dazu zum heutigen Tag.
    • bbelser 01.08.2020 11:44
      Highlight Highlight Gratuliere dir zu deiner so erwachsenen Schadenfreude!
    • Oxymora 01.08.2020 14:30
      Highlight Highlight @bbelser

      Das verworfene Drehbuch, mit den vertauschten Zuschauer-Rollen gefiel ihnen wohl besser?
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  • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 10:37
    Highlight Highlight In der Antike hatte die mehr zu sagen statt wie heute, da erst bei der Christianisierung die Unterwürfigkeit der Frau hervorgehoben wurde, und umso mehr an Bedeutung wurde, als die Herren, sich bei Kreuzzügen als Helden hervor gingen, und so als das starke Geschlecht hervor gingen, die im geistlichen Glaubens-Hierarchie vor standen, und die Frau als schwaches Geschlecht auch dort nichts zu bieten habe.

    So sieht man wie die Stellung der Frau, seit den ersten Christen, an Bedeutung verlor, und seit 700 nach Christi nicht mehr zu sagen hatte.
    Benutzer Bild
    • Illuminaughty 01.08.2020 11:18
      Highlight Highlight Da sieht man gleich wo der Vatikan hängengeblieben ist: Im tiefsten Mittelalter.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 20:22
      Highlight Highlight Bildlich gesagt, wo sind jetzt die Kirchen stecken geblieben, wie es man sieht ist, da bleibt nur noch der Versuch, dass die christliche Kirche nicht aussterben wird, u. ob das gelingen wird, bleibt noch im Ungewissen, denn die Möglichkeiten sind ausgeschöpft u. ausgebraucht, einfach kaum noch was zu finden!!

      Da bleibt nur noch das schreckliche Warten, vor dem Ende der Weltreligion in Aussicht, dieser Weltreligion vom Sterben zu retten.

    • Saerd neute 03.08.2020 16:02
      Highlight Highlight Ein Biss_.... Ich glaube eher du bist im Mittelalter hängengeblieben. Was du über die kath. Kirche schreibst stammt wirklich aus dem Mittelalter. Wenn du dir einmal die Mühe nimmst etwas genauer als die Klatschpresse die kath. Kirche zu betrachten siehst du dass sie total verkannt wird.
      Ich wette du hast das neue Schreiben von Franziskus nicht gelesen. Aber du schreibst dir trotzdem deine unbegründete Wut aus dem Leib.
  • Rabbi Jussuf 01.08.2020 10:24
    Highlight Highlight Wundert das jemanden? Das war doch nach der Wahl schon klar, dass es genau so kommen würde.

    Das Dogmengerüst ist aber die Lebensader der RKK. Hätte sie das nicht und würde sich öffnen wie die Evangelischen Kirchen, hätte sie garantiert noch mehr Mitgliederschwund in Europa.
    • bbelser 01.08.2020 11:43
      Highlight Highlight Die greisen Herren im Vatikan glauben, das Dogemengerüst sei die Lebensader von Kirche.
      Wie sie auch glauben, die Menschen in den Pfarreien seien auf den Pfarrer als Zentrum hingeordnet.
      Das offenbart eine erbärmliche Unkenntnis der Realität ausserhalb vatikanischer Mauern.

      Auch in der RKK sind ganz viele Menschen ganz "ungehorsam" ihrem Gewissen verpflichtet und hingeordnet auf den Mann aus Nazareth als Mitte ihres Lebens und Handelns, sie sind die Subjekte ihres Glaubens, und nicht Zudiener irgendwelcher als unverzichtbar herbeitheologisierter Kleriker.
    • Lucida Sans 01.08.2020 15:03
      Highlight Highlight @bbeiser. Wenn die Leute so sind, wie sie es schildern, wozu sind die dann noch in der Kirche und bezahlen dafür? Die Bibel können sie auch ohne Vatikan lesen, oder nicht?
    • bbelser 01.08.2020 15:22
      Highlight Highlight @Lucida:
      Weil die Menschen in ihren Pfarrei-Gemeinschaften am Ort ein religiöses und soziales Zuhause haben, das ihnen am Herzen liegt, und das sie sich von den Greisen in Rom nicht zerstören oder nehmen lassen wollen...

      Weil die Menschen in ihren Gemeinschaften am Ort "Kirche" sind und mitbestimmen, wie kirchliches Leben gestaltet und entwickelt wird...

      Es ist eigentlich eher umgekehrt:
      nicht die Menschen vor Ort müssen wegen Instruktionen ihre Kirche verlassen,
      sondern die römischen Instrukteure haben "die Kirche" schon längst verlassen und vergnügen sich im klerikalen Trachtenverein...
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  • Share 01.08.2020 10:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Hypatia 01.08.2020 10:06
    Highlight Highlight Der Katholizismus ist auf Gedeih und Verderb seinem Dogmatismus ausgeliefert; deshalb ist es ihm unmöglich, mit seiner Doktrin des geweihten Priesters zu brechen. Lieber riskiert er seine Selbstauslöschung, als diesen Grundpfeiler seines Fundamentalismus auszuhöhlen.

    Problematisch finde ich auch die Aussage: "Die «importierten» Geistlichen sind mit unserer Mentalität, Denkweise, sozialen Struktur und Sprache kaum vertraut."

    Das erinnert doch stark an die "Mohrechopf"-Debatte, nur eben geht es hier in die andere Richtung: Wir wollen keinen Mohrechopf in unserer Kirche. Geht's noch hypokriter?
    • Liserl 01.08.2020 10:16
      Highlight Highlight Das waren die weissen importierten aus dem ehemaligen Osten ( Polen ) auch nicht, da war jeder Schwarze aufgewachsen im Westen angepasster !
    • PeteZahad 01.08.2020 10:51
      Highlight Highlight Es geht ja nicht um die Hautfarbe des Predigers, es funktioniert auch nicht, wenn sie von heute auf Morgen einen weissen Geistlichen aus den USA vor die Gemeinde setzen nur weil die Person welche bisher im selben Dorf lebte und die Messe gehalten hat nicht mehr darf.
    • rodolofo 01.08.2020 11:11
      Highlight Highlight Das kommt darauf an, was für Priester da als Teil einer "Bumerang-Missionierung aus dem Süden und Osten" zu uns kommen!
      Ich habe an meinem Wohnort (aus sicherer Entfernung) zwei völlig entgegengesetzte Beispiele beobachtet.
      Der eine Priester aus dem Osten schläferte mich mit seinem Singsang und mit seinem inhaltlich langweiligen Wortschwall dermassen ein, dass mir sofort der Sketsch von Mr. Bean in der Kirche in den Sinn kam.
      Der andere Priester aus Nigeria brachte Leben und Spass in die "Bude"!
      Mit einer "Afrikanisierung" (auch mit Gospel) könnte die RKK wohl atraktiver werden.
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  • Ursus der Rächer 01.08.2020 09:51
    Highlight Highlight Die Kirche ist gegen Homosexuelle! Warum nur laufen in Rom im Vatikan derart viele schwule Pfarrer in Kutten herum?
    • karl_e 01.08.2020 11:18
      Highlight Highlight Schwule, die gegen ihre Veranlagung ankämpfen müssen, sind oft die fanatischsten Schwulengegner.
    • Lucida Sans 01.08.2020 15:07
      Highlight Highlight Dort dürfen sie ungeniert in Frauenkleidern herumlaufen. (Ja, ich weiss, die wenigsten Schwulen möchten das.)
  • Share 01.08.2020 09:48
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Vortex86 01.08.2020 09:47
    Highlight Highlight Die Religion soll für die welche es wollen zugänglich bleiben. Aber dann ist es wichtig auch da für gleichberechtigung zu sorgen und alle Religionen zugänglich zu machen und nicht nur die katholische Kirche.
    Und sowieso sollte die ganze Säkularisierung endlich richtig und zu 100% durchgeführt werden! Die sollen auch Steuern bezahlen und nicht eintreiben dürfen...😏
  • Gubbe 01.08.2020 09:45
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • bbelser 01.08.2020 10:35
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • bbelser 01.08.2020 09:43
    Highlight Highlight Lieber Hugo Stamm,
    danke für den differenzierten Blick aufs Dilemma katholischen Lebens in der Schweiz.
    Mit der Instruktion wird die kirchliche Entwicklung bei uns ein weiteres Mal als defizitär und illegal abgestempelt.
    Die "Argumentation" der Klerus-Kongregation ist theologisch hanebüchen: die Pfarrei sei auf den Pfarrer als Zentrum hingeordnet. Laien, also Nicht-Kleriker, die ja "nur" 99% der Kirche ausmachen, sind vernachlässigbar "Zudiener". Die Gemeinschaft der Gläubigen ist eigentlich verzichtbar, wenn nur der Buchstabe des Kirchenrechts und überalterter Dogmen eingehalten wird.
    • Share 01.08.2020 10:37
      Highlight Highlight @ bbelser
      Stamm hat einmal mehr einen Hoax sichtbar gemacht. Schlecht recherchiert und propagandistisch. Frage mich gerade wie sich die Oligarchen vom Patriarchen unterscheiden.
      Grundsätzlich gilt das Konzil als wegweisend. Für die Umsetzung solcher Instruktionen bräuchte es ein Konzil, doch genau diese Umkehr zu vorkonzialiaren Zustände findet in den Reihen der Bischöfe keine Mehrheit.
    • bbelser 01.08.2020 12:26
      Highlight Highlight Natürlich sind Konzile wegweisend.
      Leider wird das 2. Vaticanum bis auf den heutigen Tag von einer grossen Zahl klerikaler Hierarchie-Aufsteiger hintertrieben und auf ihre Mühle zerredet. Volk Gottes, communio oder Gewissen sind für diese Typen entweder Fremdworte oder Spielbegriffe, mit denen man in Predigten rumschwafelt, ohne Konsequenzen für die reale Struktur der Glaubensgemeinschaft.

      Immerhin weigern sich nun etliche deutsche Bischöfe lautstark, diese theologisch dumme und vorgestrige Instruktion umzusetzen.
  • HundBasil 01.08.2020 09:24
    Highlight Highlight Wir sind in einer freien Welt. Niemand muss Katholik sein. Austreten ist einfach. Stamm, der nicht an Gott glaubt, weiss offenbar, was die Kirche gegen Mitgliederschwund machen müsste. Das ist doch ein Witz. Die Landeskirchen verlieren heute soviel Mitglieder, weil sie zu liberal wurden, weltlich sind, eine verwässerte Lehre haben. Insofern gehen die Katholiken den richtigen Weg. Wenn Glaubende auf den Rat Stamms achten würden, wäre das etwa so dumm, wie wenn Veganer auf Metzger hören würden.
    • bbelser 01.08.2020 09:53
      Highlight Highlight Klarer Widerspruch, mein Lieber! Nein, die Instruktion von Rom sagt den engagierten Katholik*innen in der Schweiz (ähnlich wie viele Kirchenkritiker hier im Blog): tretet einfach aus, wir brauchen euch nicht! Ihr verzichtbaren Laien, vergesst eurer soziales Engagement, vergesst eure Vereine, Gruppen, Initiativen, vergesst euren Verstand und euer Gewissen, vergesst eure selbstverantwortete Gottesbeziehung!
      Ohne den geweihten Pfaffen in der Mitte ist das alles nichts wert!
      Unnötig ist es auch, denn das alles übernehmen morgen schon der Staat und Freiwillige, die irgendwo an den Bäumen wachsen.
    • Fretless Guy 01.08.2020 10:11
      Highlight Highlight "Austreten ist einfach" Dann wäre es an der Zeit, wenn gesamtschweizerisch, " juristische Personen", d.h. Firmen, aus der Kirche austreten könnten.

    • Rene Goeckel 01.08.2020 10:45
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  • Rolfi Bolfi 01.08.2020 09:19
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  • Spooky 01.08.2020 09:18
    Highlight Highlight Was sind denn das für komische Frauen, die in einer frauenfeindlichen Organisation mitmachen wollen?
    Und sich sogar um Ämter bemühen! 🙈
    • bbelser 01.08.2020 09:58
      Highlight Highlight Das sind revolutionäre Frauen, die in der Menschen-Gemeinschaft, die ihnen am Herzen liegt, etwas grundlegend ändern wollen (ganz ähnlich wie Jesus vor 2000 Jahren).
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 10:23
      Highlight Highlight Spooky, nicht nur aus Rom kommt die Frauenfeindlichkeit, denn auch in den nicht herkömmlichen Kirchen, leert man dass die Frau dem Manne seine untertänigste sein muss.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.08.2020 10:56
      Highlight Highlight Frauen haben laut vielen Freikirchen, im geistlichen Glaubenssachen, nichts zu suchen . dürfen selbst wie bei den Katholiken, beim Abendmahl nicht mit zelebrieren, weil sie sich als Frau nicht dazu eignen, da sie sich zu sehr verführen lassen, wie bei der Mutter Eva, u. daselbst wird die Mutter Gottes, von ihrer Leere auch ausgeschlossen, und gilt nur Geburtsmaschine im biblisch evangelischen Berichten, u. sonst gelten Maria und Magdalena als Nebensache, u. sogar als Magdalena als Sünderin, denn doch hat Jesus gesagt, das er gekommen ist, nicht für die Gesunden u. Gerechten
  • FrancoL 01.08.2020 09:15
    Highlight Highlight Ich staune wie Stamm die Übersicht hat, wer wie wo was zur katholischen Kirche denkt oder nicht denkt. Das macht er häufig an der Situation in der Schweiz fest.
    Das ist eine sehr kleine Welt, eine Welt die nicht viel Aussagekraft in Sachen Religion und Kirche hat, denn selbst in der Schweiz hat es grössere Unterschiede was die Anhängerschaft der Kirche betrifft.

    Wagt man dann einen Blick über die Grenzen, dann sehen wir in Europa nicht nur einen Niedergang sondern sehr unterschiedliche Verhalten, ein Blick in die Ferne sieht ähnlich aus.

    Kommt eine Not, ja dann ändert sich das Bild nochmals
    • bbelser 01.08.2020 10:21
      Highlight Highlight Lieber FrancoL,
      die Instruktion wird (ausser in ihren unwesentlichen Franziskus-Predigt-Teilen) keiner einzigen kirchlichen Realität weltweit gerecht. Das Zementieren des Narrativs, dass ein als defizitär angesehener Laienstand nur brav dem "Hirten" folgen muss und ansonsten zu schweigen und zu dienen hat, stützt weltweit keine Gemeinschaft von engagierten Jesus-Nachfolger*innen, sondern ausschliesslich ein überlebtes klerikalistisches Feudal-Theater kostümierter "Würdenträger".
    • FrancoL 01.08.2020 10:58
      Highlight Highlight @bbelser; Man sollte nicht von der eigenen Sichtweise ausgehen, sondern den zugegebenermassen nicht einfachen Versuch machen, diese "Instruktion" aus anderen Sichtwinkeln zu betrachten um abzuwägen, ob wirklich IHRE Annahme denn auch in allen Schichten so zu sehen ist.
      Ich bin da nicht Ihrer Meinung, denn wenn ich sehe wie viele Menschen heute einem "Hirten" folgen und ihn wählen, schliesse ich daraus, dass es für viele Menschen einfacher ist einem Hirten, ohne viel zu hinterfragen, zu folgen, als einer sich immer wieder ändernden Vorgabe.
    • FrancoL 01.08.2020 11:03
      Highlight Highlight @bbelser; mit der "Kostümierung" könnten Sie auch falsch liegen; Wir leben in einer Zeit wo das Kostümieren gerade bei der Jugend hoch im Trend ist und nicht nur die Kostümvorgaben eine wichtige Rolle spielen sondern auch die Vorgaben rund um das Kostümieren.

      Zudem;
      Achten Sie einmal zB auf die "neue" Architektur, auch hier ist eine Art Kostümierung im Gange, man gibt viel, sehr viel Geld aus um im gleichen Kostüm wie der reiche Nachbar zu wohnen.

      Das Leben vieler ist zu einem Feudal-Theater geworden, ob Sie das nun gerne sehen oder nicht und es ist nicht nur der Ausdruck der r.Kath Kirche
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  • GetReal 01.08.2020 09:12
    Highlight Highlight Ich verstehe das Problem nicht wirklich. Die Nachfrage nach "Religion" ist permanent abnehmend, Kirchenaustritte überall, immer mehr Atheisten. Da führt die Umsetzung des Papiers wohl kaum zu einem Notstand, sondern das Angebot passt sich wie magisch (oder göttlich) an die Nachfrage an.
    • bbelser 01.08.2020 10:00
      Highlight Highlight Das Papier entwertet das Engagement von tausenden Gläubigen, die in der Kirche mehr und Tieferes sehen und erwarten als einfach nur einen klerikalistischen bigotten Zudiener-Verein.
    • Lucida Sans 01.08.2020 15:46
      Highlight Highlight @get real Gerne möchte ich glauben was Sie schreiben. Aber ich frage mich, ob es nicht immer mehr (junge?) Menschen gibt, die mit unserer „ich bin, was ich aus mir mache“ Denkweise nicht klarkommen. Wenden sie sich zwar von der Kirche ab, um sich anderen religiösen, häufig sehr restriktiven, Glaubensvorstellungen anzuschliessen? Vielleicht um eine Art Halt zu finden? Ich weiss es wirklich nicht, fände es aber irgendwie verständlich. Schliesslich wurde uns sehr lange vorgegaukelt, dass ein Glaube Halt geben könne.
    • GetReal 01.08.2020 15:52
      Highlight Highlight @Lucida Sans: Die Verlockung, sich einem Rahmen unterzuordnen, weil es bequem ist und von eigener Verantwortung für das Leben entbindet oder zumindest ablenkt, ist da, keine Frage. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Summe der Atheisten (ohne Mitgliedschaft in einer irgendwie gearteten Religionsgemeinschaft) zunimmt.
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  • Peter Vogel 01.08.2020 08:56
    Highlight Highlight Austreten und dafür sorgen dass diese Institution vom Staat keinen Rappen mehr bekommt.
    • Hugo Stamm 01.08.2020 09:41
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    • bbelser 01.08.2020 10:05
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    • Peugeot 02.08.2020 07:54
      Highlight Highlight Auf für sie PV wieso soll die KK für ihre Probleme, ihre Frustration und inneres Zerwürfnis schuld sein.
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  • benn 01.08.2020 08:48
    Highlight Highlight Ist doch super dann löst sich diese bande noch schneller auf!
    • bbelser 01.08.2020 10:02
      Highlight Highlight Die, die du gerne weghättest, lösen sich dabei leider ganz und gar nicht auf. Sie werden einfach zu einer Sekte,die ihre spirituelle Gewalt im Verborgenen ausübt.
  • leu84 01.08.2020 08:42
    Highlight Highlight Der älteste Männerverein der Welt der immer noch meint, allwissend zu sein.
    • FrancoL 01.08.2020 09:19
      Highlight Highlight Naja Trump, Bolsonaro, Putin, Orban, Xi Jinping und einige mehr haben heute leider viel mehr zu bestimmen und sehen sich als allwissend und unfehlbar, als das die Kirche da eine grössere Rolle spielen würde.
    • rodolofo 01.08.2020 11:15
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Bist Du katholischer Sozialdemokrat, oder sozialistischer Katholik?
      Die Tatsache, dass Rechtsnationalisten mit ihren Gross-Sekten ähnliche Methoden anwenden, wie ihre "Brüder im Geiste" mit ihrem Freizeit-Sadomasochismus, macht das Ganze doch nicht besser, oder?
    • FrancoL 01.08.2020 11:33
      Highlight Highlight @Rodolofo; Ich bin ein Sozialdemokrat ital. Prägung. Bin aber auch Katholik und werde es auch bleiben, weil es für mich nicht wichtig ist was der Papst da vorschreibt oder andenkt, sondern das was die Kirche an der Basis tut. Ich bezahl die Steuern gerne, im Wissen, dass vieles Quatsch ist, aber der grössere Teil meiner Steuern durchaus gut verwendet werden, teilweise besser als dies die Gemeinde mit meinen Steuern allgemein tut.
      Würde ich mich ähnlich kritisch mit der politischen Ausrichtung befassen, würde ich wohl kaum eine politische Heimat finden, also drücke ich da auch ein Auge zu.
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  • lu_ch 01.08.2020 08:41
    Highlight Highlight Bitte Herr verzeih ihnen nicht, denn sie wissen was sie tun.

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