Klimastreik
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Aktivisten stören Schlussabstimmungen im Nationalrat – SVPler toben



Aktivisten rufen Parolen von der Zuschauertribuene in den Nationalratssaal, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 25. September 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Zwischenrufe von der Tribüne. Bild: keystone

Angeblich um gegen das CO2-Gesetz zu protestieren, haben sechs Personen die Sitzung des Nationalrats gestört. Eine SVP-Nationalrätin spricht von einer «Saubande».

«Wieder mal Theater von den Klimakindern am letzten Sessionstag», schreibt SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann (ZH) auf Twitter. Dazu teilt sie ein Video, das zeigt, wie mehrere Personen auf der Zuschauertribüne in den Ratssaal Parolen rufen. Sie werden rasch von den Sicherheitskräften abgeführt. Zuerst hatte das Portal nau.ch über diesen Vorfall berichtet.

Zum verbalen Zweihänder greift ihre Ratskollegin Verena Herzog (SVP/TG). Sie schreibt von einer «Saubande», die sich selber «endgültig disqualifiziert». Ob es tatsächlich Klimaschützer waren, ist übrigens nicht klar. Wie blick.ch schreibt, hätten die sechs abgeführten Personen aber gegenüber den Parlamentsdiensten das CO2-Gesetz als Grund für den Protest angegeben.

Anfangs Woche hatten Klimaaktivisten den Bundesplatz besetzt und gecampt. In der Nacht auf Mittwoch wurde der Platz geräumt. Für heute Freitag hat die Klimajugend erneut zu Aktionen in Bern aufgerufen. (mg/chmedia)

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64 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Die Torte
25.09.2020 12:10registriert September 2020
Tja... was soll man sagen.
Eigentlich disqualifizieren sich SVP Politiker beinahe täglich mit ihrer Dünnhäutigkeit, ihren verbalen Entgleisungen und ihrer Gegensteuer zu einer vernünftigen Klimapolitik.
Leider werden die aber nicht von den Sicherheitsleuten abgeführt :)
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T13
25.09.2020 13:49registriert April 2018
"Eine SVP-Nationalrätin spricht von einer «Saubande»."
Ja ich finde auch das die SVP eine Saubande ist.
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dmark
25.09.2020 12:42registriert July 2016
"Theater von den Klimakindern..."
Ok?
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64

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