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Die FCZ-Frauen erniedrigen YB in einem torreichen Spiel. screenshot: srf

FCZ gegen YB in Torlaune ++ FCB wieder siegreich ++ Servette kurz vor Meistertitel

Der FC Zürich macht YB das Leben schwer, vor allem in der zweiten Halbzeit. Basel legt eine Offensiv-Power an den Tag, nach der man sich die letzten Spiele so sehnte. Servette steht kurz davor, den Meisterpokal in die Höhe zu stemmen.



FC Zürich -YB Frauen 6:2

Diese Begegnung zwischen dem Zweit- (FCZ) und Drittplatzierten war für die Gäste aus Bern genauso düster wie das Wetter auf dem Heerenschürli.

Das Heimteam geht bereits mit einer 2:0-Führung in die zweite Halbzeit. Nach Wiederanpfiff netzt Zürich innert 10 Minuten weitere viermal ein, dies nach zahlreichen Stellungsfehlern der Bernerinnen. Die Zürcher Effizienz ist an diesem Samstagnachmittag bemerkenswert – trotz Abwesenheit der Stammspielerinnen Fabienne Humm und Martina Moser. Das Team von Inka Grings sucht nach Ballgewinn sofort den Weg zum Tor, was die Gäste sichtlich überfordert. Bei YB scheint der Spielplan zu Beginn zwar aufzugehen. Das Team von Charles Grütter hält bis zu 14. Minute dagegen, bis FCZ-Spielerin Anna Ceterina Ragazzoni per Kopf zur 1:0-Führung trifft. Danach geht es für YB nur noch steil bergab.

«Als die vier Tore innert kürzester Zeit gefallen sind, ist bei uns alles auseinandergefallen.»

YB-Spielerin Noemi Gillmann srf

Die Zürcher Offensiv-Power um Merjame Terchoun, Kim Dubs und Lydia Andrade reisst mit intelligenten Laufwegen Räume auf in der Berner Defensive, wovon immer wieder profitiert wird. Sehenswerte Treffer gelingen Julia Stierli, einmal per Freistoss und Terchoun per Kopfball. Erst kurz vor Spielende sorgen die YB-Spielerinnen Stefanie da Eira (88.) und Ilona Guede Redondo (90+3.) mit ihren Treffern noch für Resultatkosmetik – aber mehr dann auch nicht.

Zürich trifft viermal innert 10 Minuten. Video: SRF

FC Zürich Frauen - BSC YB-Frauen 6:2 (2:0)
Tore: 14. Regazzoni 1:0. 33. Fischer (Foulpenalty) 2:0. 46. Enz 3:0. 51. Stierli 4:0. 55. Terchoun 5:0. 57. Andrade 6:0. 88. Da Eira 6:1. 90.+3 Guede 6:2.

FC Basel - FC Luzern 5:2

Das Heimteam kann sich endlich wieder über einen Sieg freuen – Luzern muss trotz Führung nochmals über die Bücher.

Der FCB-Aussenläuferin Imane Saoud passiert in der 18. Spielminute nach einem Abstoss ein fataler, technischer Fehler. Rahel Sager bedankt sich, läuft die Linie runter und flankt – FCL-Kapitänin Irina Pando hämmert den Ball daraufhin ins rechte, obere Eck und bringt ihr Team in Führung. Keine zehn Minuten später zeigt die Schiedsrichterin auf den Elfmeterpunkt. Grund dafür ist ein Handspiel von Sarah Klotz – FCB-Kapitänin Riola Xhemaili versenkt.

Basel drückt und drückt, wird aber erst in der 55. Spielminute belohnt, als der Ball glücklich bei Alayah Pilgrim landet, die nur noch zur 2:1-Führung einnetzen muss. Vier Minuten später ist wieder das hohe Pressing der Baslerinnen entscheidend. Sabina Jackson wird kurz vor dem Strafraum von Xhemaili gestört – Jackson verliert den Ball und Xhemaili trifft. Für Luzern gibt es nichts mehr zu holen, ausser dem Treffer zum 2:5 durch Svenja Fölmli.

Basel gelingt endlich wieder ein Sieg. Video: SRF

FC Basel - FC Luzern 5:2 (1:1)
Tore: 18. 0:1 Pando, 26. 1:1 Xhemaili (Penalty), 56. 2:1 Pilgrim, 60. 3:1 Xhemaili, 63. 4:1 Pilgrim, 65. 4:2 Fölmli, 67. 5:2 Sundov

GC - St.Gallen 1:1

GC bleibt in der Rückrunde auf heimischem Terrain zwar ungeschlagen, trotz Chancenplus holt sich das Heimteam aber nur einen Zähler. St.Gallen (6.) vergrössert mit diesem einen Punkt den Abstand zu Luzern (7.).

GC erdrückt St.Gallen über die ganze Partie hinweg, das Quäntchen Glück fehlt jedoch. Ella Ljustina bringt die GC Frauen mit ihrem ersten Treffer im Hoppers-Dress nach einem Freistoss von Fiona Hubler mit 1:0 in Führung (54.).

«Ein grosses Kompliment an unsere eingewechselten Spielerinnen, die von Anfang an zu 100% bei der Sache waren»

FCSG-Spielerin Céline Bradke srf

Dem FC St. Gallen-Staad gelingt in der Schlussminute durch die kurz zuvor eingewechselte Ylenia Caputo der 1:1-Ausgleich.

FC St.Gallen Staad - Grasshopper Club Zürich 1:1 (0:0)
Tore: 54. Ljustina 1:0, 89. Caputo 1:1.

FC Lugano - Servette 0:4

Servette kommt dem Titel immer näher. Mit sieben Punkten Vorsprung bei noch vier ausstehenden Spielen haben die «Grenats» ihr Schicksal in der eigenen Hand.

Gegen Schlusslicht Lugano hat Servette nur zu Beginn Mühe. Die ersten zehn Minuten haben die Tessinerinnen die Führung zwar auf dem Fuss, der Ball will jedoch nicht ins Tor. Stattdessen gelingt dem Leader die 1:0-Führung durch Alyssia Lagonia. Von da an dominiert Servette das Spielgeschehen. Ihre überragenden Aussenläuferinnen sorgen immer wieder für brenzlige Situationen in der Tessiner Defensive und die Romands erspielen sich mit wenigen Pässen eine gefährliche Chance nach der anderen. Das scheint Lugano völlig durcheinanderzubringen und so holt sich Servette mit diesem 4:0-Sieg drei wichtige Punkte.

Lugano überfordert mit Servettes Offensiv-Power. Video: SRF

Lugano - Servette 0:4 (0:2)
Tore: 10. Lagonia 0:1. 21. Sarrasin 0:2. 71. Peiro Gimenez 0:3. 90'+2'Padilla Bidas 0:4.

Die Tabelle:

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