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Le president du FC Sion Christian Constantin reagit en observant depuis une tribune vide la rencontre de football a huis clos de Super League entre FC Sion et FC Lugano lors de la pandemie de Coronavirus (Covid-19) ce jeudi 4 mars 2021 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Christian Constantin kann mit den aktuellen Resultaten des FC Sion nicht zufrieden sein. Muss wieder einmal ein Trainer dran glauben? Bild: keystone

Sion-Trainer Grosso zittert nach Pleite gegen Lugano um Job – Luzern schlägt den FCZ



Sion – Lugano 0:3

Vier fatale Minuten kosten dem FC Sion wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg und Trainer Fabio Grosse möglicherweise den Job. Gegen ein hocheffizientes Lugano verlieren die Walliser daheim 0:3.

Es sah während einer knappen halben Stunde gut aus für Sion und Fabio Grosso. Die Walliser traten im Tourbillon gegen den standesgemäss defensiv eingestellten FC Lugano dominant auf, und wichtiger noch, erspielten sich Chancen. Die beste Möglichkeit vergab der Lette Robert Uldrikis in der 24. Minute, der mit seinem Abschluss aus sieben Metern die Beine von Lugano-Keeper Noam Baumann traf.

Drei Minuten später stellte Oliver Custodio das Geschehen auf den Kopf, als er mit einem Weitschuss aus 22 Metern die Walliser Abwehr düpierte und Goalie Timothy Fayulu in der nahen Ecke erwischte. Geschockt vom überraschenden Rückstand entglitt Sion das Spiel innerhalb von vier Minuten vollends. Ein überstürztes Tackling im eigenen Strafraum von José Aguilar gegen Alexander Gerndt führte zu dem Foulpenalty, den Mijat Maric (31.) zum vorentscheidenden 2:0 nutzte. Mattia Bottanis 3:0 fiel vier Minuten vor der Pause.

Statt sich vom Tabellenende abzusetzen, bleibt Sion nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Aufsteiger Vaduz auf dem Barrage-Platz. Das Derby am Sonntag bei Aufsteiger Lausanne-Sport wird für Weltmeister Grosso das Spiel der letzten Chance. Sofern er es überhaupt bis dahin schafft. Christian Constantin verliess das Stadion in Sitten vorzeitig, gerüchteweise um den wütenden Fans aus dem Weg zu gehen.

Sion - Lugano 0:3 (0:3)
SR Schnyder.
Tore: 27. Custodio 0:1. 33. Maric (Foulpenalty) 0:2. 41. Bottani (Gerndt) 0:3.
Sion: Fayulu; Ndoye, Ruiz, Abdellaoui; Wesley, Baltazar (71. Tosetti), Aguilar, Theler (46. Iapichino); Clemenza (38. Khasa); Tupta, Uldrikis (46. Martic).
Lugano: Baumann; Kecskes, Maric, Daprelà (72. Ziegler); Covilo (73. Macek); Lavanchy, Sabbatini (82. Guidotti), Bottani, Custodio, Facchinetti (46. Opara); Gerndt (66. Abubakar).
Bemerkungen: Sion ohne Grgic, Bamert und Karlen (gesperrt), Hoarau, Zock, Doldur, Araz, Andersson, Kabashi und Lacroix (alle verletzt), Serey Die (krank). Lugano ohne Guerrero und Oss (beide verletzt), Lovric (verletzt).
Verwarnungen: 21. Facchinetti (Foul). 34. Custodio (Foul). 46. Ruiz (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 88. Abdellaoui (Foul). (abu/sda)

Le defenseur valaisan Ayoub Abdellaoui, gauche, lutte pour le ballon avec l'attaquant luganais Asumah Abubakar, droite, lors de la rencontre de football a huis clos de Super League entre FC Sion et FC Lugano lors de la pandemie de Coronavirus (Covid-19) ce jeudi 4 mars 2021 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: keystone

Zürich – Luzern 1:2

Schiedsrichter Alain Bieri hatte die Partie im Letzigrund eben erst eröffnet, da schien sie auch schon entschieden. FCL-Topskorer Dejan Sorgic (4.) mit seinem zehnten Saisontor und 100 Sekunden später Louis Schaub (6.) auf einen Abpraller dämpften die Zürcher Hoffnungen auf das dritte Heimspiel ohne Niederlage mit den ersten beiden Abschlüssen auf das Tor sofort.

Die Zürcher fanden erst nach einer Stunde und der Einwechslung des 17-jährigen italienischen Talents Wilfried Gnonto in die Partie, kamen über den Anschlusstreffer durch das neunte Saisontor von Antonio Marchesano allerdings nicht hinaus. Gnonto bereitete den Treffer mit einer flachen Hereingabe vor.

Die verletzungsgeplagten Zürcher wurden ohne den an der Schulter verletzten Abwehrchef Lasse Sobiech vom FCL überrascht und in den ersten Minuten förmlich überrannt. Allen voran Silvan Wallner musste einem am Donnerstag leidtun. Immer wieder wurde der von Massimo Rizzo als rechter Aussenverteidiger aufgestellte 19-jährige Youngster von Gegenspieler Ibrahima Ndiaye zum Statisten degradiert. Mal düpierte der 22-jährige Senegalese den Zürcher mit Tempo wie beim 1:0, ein anderes Mal mit stupender Technik (27.).

Zuerichs Nathan, Mitte, erhaelt die rote Karte im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Luzern im Letzigrund, am Donnerstag, 4. Maerz 2021 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: keystone

Zürich - Luzern 1:2 (0:2)
SR Bieri.
Tore: 4. Sorgic (Frydek) 0:1. 6. Schaub 0:2. 79. Marchesano (Gnonto) 1:2.
Zürich: Brecher; Wallner (86. Khelifi), Omeragic, Nathan, Aliti; Hekuran Kryeziu (60. Seiler), Doumbia; Rohner (60. Gnonto), Marchesano, Ceesay, Kramer.
Luzern: Müller; Sidler, Knezevic, Burch (65. Alves), Frydek; Tasar (63. Schürpf), Wehrmann (84. Emini), Schulz, Ugrinic, Ndiaye (84. Alounga); Sorgic, Schaub.
Bemerkungen: Zürich ohne Sobiech, Dzemaili, Kololli, Winter, Domgjoni, Tosin und Reichmuth (alle verletzt). Luzern ohne Alabi, Grether, Binous, Ndenge, Schulz und Schwegler (alle verletzt).
Verwarnungen: 21. Hekuran Kryeziu (Foul). 50. Rohner (Foul). 59. Doumbia (Foul). 64. Marchesano (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 71. Nathan (Foul). 88. Schürpf (Foul). (abu/sda)

Tabelle

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