DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mann nach tödlicher Attacke auf Arbeitskollegen vor Zürcher Gericht



Im Gerichtssaal duerfen Besucher und Besucherinnen eine Gerichtsverhandlung nachspielen, fotografiert anlaesslich zum Tag der offenen Tuer im Bezirksgericht Horgen, am Samstag, 30. Maerz 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

Vor dem Bezirksgericht Horgen ZH hat sich am Dienstag ein 33-jähriger Mann zu verantworten. Er soll Anfang September 2018 in Samstagern ZH einen Arbeitskollegen ermordet haben. Die Anklage fordert 20 Jahre Freiheitsentzug und 15 Jahre Landesverweisung für den Rumänen.

Zur Tat kam es in der Unterkunft einiger Bauarbeiter in einem Industriebetrieb in Samstagern. Am späten Abend des 2. September, einem Sonntag, gerieten der Beschuldigte und ein Landsmann aneinander. Laut Anklageschrift kam es zu einem heftigen Streit.

Der später Getötete habe den Kollegen zu Boden gedrückt und ihn mit Fäusten traktiert. Unter anderem verpasste er ihm eine blutige Nase und ein Veilchen. Einem dritten Kollegen gelang es schliesslich, die Streithähne zu trennen. Der Verletzte zog sich in sein Zimmer zurück, während sein Gegner Scherben und Blutspuren aufwischte.

15 Mal zugestochen

Laut Anklage war er noch nicht fertig damit, als der Beschuldigte wieder aus seinem Zimmer in den Wohnbereich zurückkam, sein Mobiltelefon unter dem Sofa hervorholte und seinen Kontrahenten verbal bedrohte. Dann ging er wieder ins Zimmer. Auch sein Gegner zog sich kurz darauf in sein Zimmer zurück.

In den frühen Morgenstunden des Montags schlich der Beschuldigte dann ins Zimmer seines Kontrahenten. Er hatte gemäss Anklage eine selbst gemachten Stichwaffe mit rund 14 Zentimeter langer Klinge bei sich. Laut Staatsanwalt stach er mindestens 15 Mal auf den Schlafenden ein und fügte ihm damit tödliche Verletzungen zu. Der mutmassliche Messerstecher wurde noch am gleichen Tag verhaftet. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Flüchtige Mörder in den USA: Das Rätsel von Dannemora

1 / 17
Flüchtige Mörder in den USA: Das Rätsel von Dannemora
quelle: getty images north america / andrew burton
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

In der Stadt der tausend Scheinwerfer herrscht Dunkelheit

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Initiative steht: Ein bedingungsloses Grundeinkommen für 500 Menschen aus Zürich

In einem wissenschaftlichen Pilotversuch sollen 500 Menschen in der Stadt Zürich während drei Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. Dies fordert eine Initiative vom Zürcher Stadtrat. Über 4000 Unterschriften wurden gesammelt.

Innerhalb der letzten 6 Monate konnten mehr als 4000 Unterschriften für die Initiative «Wissenschaftlicher Pilotversuch Grundeinkommen» gesammelt werden. Heute werden diese nun dem Zürcher Stadtrat übergeben, wie das Initiativkomitee mitteilt.

Im Rahmen des Projektes sollen mindestens 500 Personen während drei Jahren ein Grundeinkommen erhalten. Die Höhe des Grundeinkommens ist im Pilotversuch noch nicht festgelegt. Bedingung ist aber, dass das soziale Existenzminimum der Stadt Zürich nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel