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WEF: Schweiz fällt im Energiewende-Index auf vierten Platz zurück



FILE - In this Nov. 30, 2011 file photo photovoltaic modules and a windmill of the wind farm are pictured at the village of Feldheim near Berlin, Germany. The crisis in Ukraine is underlining the urgency of Germany's biggest political challenge as Chancellor Angela Merkel's new government marks 100 days in office Wednesday, March 26, 2014, getting the country's mammoth transition from nuclear to renewable energy sources on track. The transition started in earnest when Merkel, after Japan's 2011 Fukushima nuclear disaster, abruptly accelerated Germany's exit from nuclear power. Since then, the

Bild: AP/AP

Die Schweiz ist im Energiewende-Index des Weltwirtschaftsforums (WEF) um zwei Plätze auf den vierten Rang zurückgefallen. In einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht stellt die Organisation fest, dass die Fortschritte von Land zu Land unterschiedlich seien.

Schweden ist seit mehreren Jahren auf dem ersten Platz des Index, der 115 Ländern aufführt. Norwegen, das im vergangenen Jahr nicht so gut bewertet wurde, ist auf den zweiten Platz vorgerückt. Dänemark liegt auf dem dritten Platz und Österreich hinter der Schweiz.

In den letzten Jahren haben laut WEF mehr als 90 Länder ihre Situation verbessert. Aber nur 13 von ihnen haben stetige Fortschritte gemacht.

Das zeigt laut Bericht, dass mit der Energiewende verbundener wirtschaftlicher Fortschritt und Wachstum - etwa durch Steuervorteile und grüne Arbeitsplätze - nicht vorankommt. Hinzu kommt, dass der Anteil der nicht erneuerbaren Energien in einigen Schwellenländern in Asien und Subsahara-Afrika gestiegen ist.

Immerhin wurden aber Verbesserungen festgestellt bei der Nachhaltigkeit sowie bei der Sicherheit und dem Zugang zu Energie. Zum ersten Mal überstiegen die Investitionen in die Energiewende im vergangenen Jahr 500 Milliarden US-Dollar, trotz der Pandemie.

Das WEF empfiehlt den Regierungen, die Energiewende mit Unterstützung für Wirtschaft, Arbeitnehmer und Gesellschaft zu begleiten. Die Organisation fordert eine verstärkte Elektrifizierung und die Freigabe von diversifiziertem öffentlichen und privaten Kapital, um nachhaltige Investitionen zu gewährleisten. (sda)

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