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Starker Anstieg an jungen Patienten in der Basler Psychiatrie



Wohnungsmieten ziehen wieder an (Symbolbild)

Bild: sda

Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) haben 2020 als Folge der Corona-Krise einen starken Anstieg an jungen Patientinnen und Patienten verzeichnet. Insgesamt gingen die Patientenzahlen aber zurück.

Bei Kindern und Jugendlichen haben die Anmeldungen ab September 2020 um rund 40 Prozent zugenommen, wie die UPK am Mittwoch mitteilten. Eine der Ursachen sei die durch die Pandemie ausgelöste Belastung des Familienlebens.

Bei den erwachsenen Patientinnen und Patienten habe pandemiebedingt indes kein Anstieg festgestellt werden können. Insgesamt sind die Patientenzahlen leicht zurückgegangen. Der stationäre Bereich verzeichnete 2762 Austritte - 184 weniger als im Vorjahr. Im ambulanten Bereich gingen die Fallzahlen um 7.7 Prozent auf 9744 abgeschlossene Fälle zurück.

Als Erfolg bewerten die UPK die aufsuchende Behandlung von Patientinnen und Patienten in ihrem Zuhause (Home Treatment). Diese habe nachweislich dazu beigetragen, dass die Anzahl fürsorgerischer Unterbringungen im Jahr 2020 zurückgegangen sei, heisst es.

Der Betriebsertrag der UPK stieg 2020 um 2.6 Prozent auf 144.5 Millionen Franken an. Gesamthaft wiesen die UPK einen positiven EBITDAR von 14.3 Millionen Franken mit einer EBITDAR-Marge von 9.9 Prozent und einen Gesamtgewinn von 6.3 Millionen Franken aus. (sda)

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