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Lehrstellenbörsen trotz Corona-Format so beliebt wie noch nie



Die Tessiner Regierung will bis 2023 die Anzahl Lehrstellen deutlich erhöhen. (Symbolbild)

Lehrstellenbörsen finden trotz Corona statt. Bild: KEYSTONE

Die Berner Lehrstellenbörsen, an welchen Schülerinnen und Schüler auf Vertreterinnen und Vertreter von Berner Firmen und Institutionen treffen, finden auch dieses Jahr statt. Wie so vieles gehen sie online über die Bühne und sind trotzdem so beliebt wie noch nie.

Wie der Verein Lehrstellennetz am Montag mitteilte, werden an der ersten der beiden Lehrstellenbörsen dieses Jahres mehr als 2000 Gespräche zwischen Schülern und «Lehrmeistern» stattfinden.

Das bedeute trotz des Wechsels von realen Treffen zu Online-Gesprächen im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Steigerung. Das sagte der Initiant der Lehrstellenbörse, Michael Raaflaub, am Montag auf Anfrage. Im vergangenen Jahr konnten die Treffen noch real, von Angesicht zu Angesicht, stattfinden.

«Unsere Angst war, dass die Online-Gespräche für die teilnehmenden Schulen einen zu hohen Aufwand bedeuten würden», sagte Raaflaub weiter. Diese Angst war unbegründet. Die Schulen und die Lehrpersonen seien froh um das Angebot. Seit 2009 gibt es die Berner Lehrstellenbörse.

An jener vom 5. März geht es um Lehrstellen, welche erst ab 2022 oder noch später frei werden. Achtklässlerinnen und Achtklässler stellen sich online Vertreterinnen und Vertretern von Firmen und Institutionen vor und üben so ein Vorstellungsgespräch. Allenfalls ergattern sie sich eine Schnupperlehre.

An der zweiten Berner Lehrstellenbörse vom 24. März treffen dann Neunt- oder Zehntklässler auf Firmenvertreter, welche noch freie Lehrstellen für 2021 haben.

Vor zwölf Jahren begann die Berner Lehrstellenbörse laut Raaflaub mit etwa zehn Betrieben und rund 100 Schülern. Heute sind es rund 50 Betriebe und Institutionen und - am 5. März - rund 1500 Achtklässler. Diese sind aufgerufen, mehr als ein Gespräch zu führen.

In diesem Jahr hat sich auch die Zahl der teilnehmenden Schulen ausgeweitet. Laut Raaflaub nehmen inzwischen Schülerinnen und Schüler zwischen Berner Seeland und Berner Oberland an den Börsen teil. Diese werden vom Verein Lehrstellennetz zusammen mit den Berufsberatungs- und Informationszentren Bern angeboten. (aeg/sda)

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