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Mit mehreren hundert Millionen Fans im Rücken will Epic Games die umstrittenen App-Store-Regeln aufbrechen.

Apple und Google werfen «Fortnite» aus den App-Stores – es geht um viel mehr als ein Game

Epic Games, der Entwickler des populären Online-Spiels «Fortnite», legt sich mit Apple und Google an. Die Rebellion des Game-Giganten könnte die beiden Tech-Riesen in Schwierigkeiten bringen.



Apple und Google haben das extrem populäre Online-Game «Fortnite» aus ihren App-Stores verbannt. Zuvor führte die Entwicklerfirma Epic Games am Donnerstag die Möglichkeit ein, Game-Inhalte über ein eigenes Bezahl-System günstiger zu kaufen als über die App-Stores von Apple und Google. Der tiefere Preis ist möglich, weil Apple und Google für sogenannte In-App-Käufe 30 Prozent Provision verlangen. Epic Games will die Gebühr umgehen und gibt den tieferen Preis an die Kunden weiter.

Konkret möchte Epic den Gamern die Wahl lassen, ob sie Game-Inhalte über die App-Stores von Apple und Google oder günstiger direkt bei Epic beziehen wollen. Damit fordert Epic Google und insbesondere den iPhone-Konzern heraus, der besonders strikte App-Store-Regeln kennt.

Die Reaktion kam prompt: «Fortnite» verschwand sofort aus dem App Store für Apples Mobil-Geräte. Epic konterte umgehend mit einer Klage.

In der Nacht auf Freitag entschied sich auch Google «Fortnite» aus dem Play Store zu entfernen, da Epic die Geschäftsbedingungen verletze.

Apple und Google stellen sich auf den Standpunkt, dass jeder Game-Anbieter die Abgabe von 30 Prozent bezahlen müsse. Google betont aber, dass Epic das Spiel «Fortnite» weiterhin über die eigene Webseite oder alternative App-Stores für Android anbieten könnte. Beispielsweise können Nutzer eines Samsung-Smartphones «Fortnite» im Webbrowser direkt bei Epic Games oder über den Galaxy Store beziehen.

Apple-Nutzer haben momentan keine Möglichkeit mehr, das Spiel herunterzuladen, da es bei iOS ein App-Store-Monopol gibt. Apps und Games müssen zwingend über Apples App-Store bezogen werden.

Wer das Spiel bereits auf dem iPhone oder iPad installiert hat, kann es vorderhand weiter spielen, wird aber keinen Zugang zu neuen Inhalten haben, schreibt Epic Games.

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Wer heute Samsungs Galaxy Store öffnet, bekommt gross «Fortnite» präsentiert.

Rebellion gegen App-Store-Monopol

Epic wird mit dem Vorstoss vom Donnerstag zum Wortführer einer regelrechten Rebellion von App-Entwicklern. Kleine App-Entwickler beschweren sich seit Jahren über die ihrer Meinung nach überrissene Gebühr von 30 Prozent. Apple und Google haben im Mobile-Markt zusammen ein Duopol und können die Gebühren diktieren.

«Epic Games hat dem App Store Monopol getrotzt. Als Vergeltungsmassnahme blockiert Apple ‹Fortnite› auf einer Milliarde Geräte.»

Epic Games

Epic lässt die Nutzer, die auf iPhones und iPads spielen, wissen, dass ihnen – selbst wenn sie die App schon auf ihren Geräten haben – neue Inhalte von «Fortnite» verwehrt blieben. Der Game-Entwickler ruft die Kunden zudem dazu auf, sich beim Apple-Konzern mit dem Hashtag #FreeFortnite zu beschweren. Fortnite wird nach Angaben von Epic von mehr als 350 Millionen Spielern genutzt.

Epic war gut auf den Showdown vorbereitet. Die Firma hatte nicht nur schnell eine gut 60-seitige Klage parat, sondern auch ein Video, das einen legendären Werbeclip des Apfel-Konzerns aus dem Jahr parodierte. In «1984» hatte Apple in Anlehnung an George Orwells gleichnamiges Buch das Aufbegehren gegen eine totalitäre Welt dargestellt.

Epic trifft Apples und Googles wunden Punkt

Bei dem Streit geht es im Kern um die 30 Prozent vom Preis, die Apple und Google bei In-App-Käufen einbehalten. Schon seit einiger Zeit gibt es Kritik an der Höhe der Abgabe – und auch daran, dass die Entwickler bei In-App-Käufen keine alternativen Bezahlwege anbieten können. Der Musikdienst Spotify reichte deswegen gegen Apple Beschwerde bei den Wettbewerbshütern der EU-Kommission ein. Im Juni startete die EU zwei Kartellverfahren gegen Apple. Auch in den USA läuft eine Voruntersuchung gegen Apple. Der Verdacht: Apple nutze seine Marktmacht aus und verzerre so den Wettbewerb.

Mit Epic probt nun ein Gigant den Aufstand. Für Apple und Google könnte dies zum Problem werden, da Epic den seit Jahren schwelenden Gebührenstreit eskalieren lässt und somit öffentlich macht. Für Politiker lohnt es sich nun umso mehr, die beiden Tech-Riesen in die Mangel zu nehmen und sich den Wählern so als Konsumentenschützer zu präsentieren. Ungemütlich dürfte es vor allem für Apple werden, da der iPhone-Konzern, anders als Google, keine App-Stores anderer Anbieter zulässt.

Epic-Chef Tim Sweeney hat schon 2018 gefordert, dass sich bei den Gebühren etwas ändern müsse. «Apple, Google und Android-Hersteller machen enorme Gewinne aus dem Verkauf ihrer Geräte und rechtfertigen in keiner Weise die Gebühr von 30 Prozent.» Epic Games hat auf dem PC selbst einen Game-Store und erhebt dort eine Abgabe von 12 Prozent.

Apple verweist darauf, dass Epic gegen die App-Store-Regeln verstossen habe. «Sie gelten gleichermassen für jeden Entwickler und dienen dazu, den Store sicher für unsere Nutzer zu halten.» Epic habe die neue Funktion mit der Absicht eingeführt, die Richtlinien zu verletzen.

Apple verweist stets darauf, dass mit der Vorgabe, die In-App-Käufe über das System der Plattform abwickeln zu müssen, die Kunden vor Betrug geschützt würden. Zugleich ist es aber einigen Abo-Diensten wie etwa Netflix erlaubt, Verträge mit Nutzern auf ihren eigenen Websites abzuschliessen. Diese Nutzer können sich dann auf ihren iPhones und iPads einloggen – und für die Anbieter wird keine Abgabe an Apple fällig.

Da Apple in den USA wegen seiner umstrittenen App-Store-Regeln im Juli bei einer Anhörung im US-Kongress Auskunft geben musste, wurde publik, dass Apple für besonders wichtige App-Entwickler Ausnahmen macht. Demnach handelten Apple und Amazon 2016 einen Deal aus, der besagt, dass Amazon für seinen Videostreaming-Dienst Amazon Prime Video nur 15 Prozent abgeben muss. Das ist Wasser auf die Mühlen der EU-Wettbewerbshüter, die Apple und Google im Verdacht haben, App-Entwickler ungleich zu behandeln.

Apple vs. Game-Streaming-Anbieter

Bereits letzte Woche geriet Apple in die Schlagzeilen, weil man Microsoft verweigert, seinen neuen Game-Streaming-Dienst xCloud auf iOS-Geräte zu bringen. Das Ausführen von Spielen, die auf einem Cloud-Server liegen und anschliessend auf das Endgerät (iPhone oder iPad) gestreamt werden, sei nicht gestattet. Somit sind vorerst auch andere Game-Streaming-Dienste, etwa Googles Stadia, auf Apple-Geräten untersagt.

Apple selbst bietet mit «Apple Arcade» ein rivalisierendes Gaming-Abo an. Microsoft reagierte ungewohnt harsch und schrieb: «Apple ist der einzige Anbieter, der Konsumenten Cloud-Gaming- und Spieleabonnementdienste wie Xbox Game Pass verweigert.» Auch Epic-Chef Sweeney kommentierte Apples Entscheidung auf Twitter.

Im Fall Apple gegen Game-Streaming-Anbieter wie Microsoft und Google könnten die Wettbewerbshüter und schliesslich die Richter das letzte Wort haben. Bis zu einer Entscheidung dürften Jahre verstreichen.

Mit Material der Nachrichtenagenturen SDA und DPA.

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    Alle Leser-Kommentare
  • flyingdutch18 16.08.2020 09:01
    Highlight Highlight Ob die Klage erfolgreich ist? Epic könnte die Add-ons zu Fortnite auch auf seiner Website verkaufen statt über die App im App Store. Das machen viele Entwickler und Anbieter mit ihren Produkten. Apple kann und darf dagegen nichts unternehmen.
  • Kiro Striked 14.08.2020 19:17
    Highlight Highlight Weder Apple noch Goolge noch Epic sind auch nur einen deut besser.
    Play Icon
  • Digichr 14.08.2020 18:24
    Highlight Highlight Die Mafia könnte von Apple noch viel lernen. Die 30% auf inApp Käufe haben keine Grundlage. Ich meine bei einer Zahlung mit Kreditkarte zahlt man ~2%?
    • Trollerix 14.08.2020 20:58
      Highlight Highlight Die 30% sind in der Tat fragwürdig. Ich finde jedoch, dass ihnen sicher ein Teil zusteht. Sie stellen Infrastrukur, Entwicklungsumgebung, Sicherheits- und Qualitätsprüfung von Apps, Support etc. - diese Liste kann man beliebig erweitern, und alles kostet Geld.

      Was ich wirklich tragisch finde, sind bspw. die ausgebeuteten FabrikarbeiterInnen, welche ihre Komponenten herstellen. Da könnte ich echt 🤮, wenn man ihre Margen respektive Cash und Gewinne anschaut.
    • balzercomp 14.08.2020 21:00
      Highlight Highlight Dafür zahlt der Verkäufer seine eigene Infrastruktur. Das macht dort Apple oder Google. Die KK-Kosten fallen bei Apple an, weitere Kosten auch. Epic kann sich das vielleicht erlauben, viele kleine Anbieter wollen das nicht.
  • trichie 14.08.2020 17:54
    Highlight Highlight Nicht nur in digitalen Appstores sondern in den meisten Ökosysteme ist es so: Wer den direkten Zugang zum Kunden hat kann den Preis diktieren.

    Redet mal mit jemandem der z.B. für einen Zulieferbetrieb der Autoindustrie oder wie ich in der Bank- und Versicherungsbranche arbeitet wie da Preise gedrückt bzw Provisionen kassiert werden.

    Die Schwierigkeit ist: ab wann ist es unseriös und was kann man dagegen machen?
    • bebby 14.08.2020 19:38
      Highlight Highlight Unter Banken nennt sich das Retrozession, generell sind es Kickbacks.
      Aber beim ios hat Apple das Monopol.
      Epic games versucht ja dasselbe, die grösste Plattform für Games zu werden, damit sie kräftig an anderen Spielen mitverdienen können.
      Steam ist mir da sympathischer.
    • Alnothur 15.08.2020 11:20
      Highlight Highlight " Steam ist mir da sympathischer." Steam macht genau dasselbe...
  • mrgoku 14.08.2020 15:29
    Highlight Highlight Fortnite.... ohje....

    Wie ich die guten alten CS 1.6 Zeiten vermisse.

    25.- ausgeben.
    CD installieren. Steam anwerfen.

    Los gehts!

    An Gameplay bis heute unübertroffen.

    Fortnite ist sowas von überhart schlecht. Umso trauriger dass gewisse damit auch noch Millionen verdienen...
    • Berberis 14.08.2020 16:19
      Highlight Highlight Das war in der Tat eine grandiose Zeit! :-) CS, UT, LAN Partys... Da werden bei mir sofort viele gute Erinnerungen geweckt.
    • AdiB 14.08.2020 16:27
      Highlight Highlight Wenn du cs gerne hast, valorant ist umsonst.
    • wololowarlord 14.08.2020 18:11
      Highlight Highlight ich kann das gehate nicht mehr hören. warum glaubst du wohl ist fortnite so erfolgreich nebst dem fakt dass es gratis ist? es hat ein spassiges gameplay, punkt. das kann man über cs nicht sagen, wo jeder am rumsweaten ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nervus Rerum 14.08.2020 15:20
    Highlight Highlight Seit wann konsumieren Gamers Äpfel?
  • AoxoToxoA 14.08.2020 15:19
    Highlight Highlight Fortnite sollte man wegen Datenschutz sowieso nicht unterstützen. Denn Fortnite gehört Epic, Epic gehört Tencent und Tencent gehört China.
    • HabbyHab 14.08.2020 16:18
      Highlight Highlight ..dann solltest du so ziemlich nichts mehr tun
    • bebby 14.08.2020 19:44
      Highlight Highlight Tencent gehört Ma und seinen Freunden. Daneben noch vielen Investoren auf der ganzen Welt, weil es eine der grössten Firmen der Welt ist (usd 600 mrd). Auch die SNB dürfte dort investiert sein.
  • Jonaman 14.08.2020 15:09
    Highlight Highlight In-App Käufe gehören grundsätzlich verboten!
    • Autokorrektur 15.08.2020 01:06
      Highlight Highlight Verboten? Nein. Abgeschafft, ja.
  • Eltriangoli 14.08.2020 14:35
    Highlight Highlight Sweeney ist das schlimmste dass der Pc-community je passiert ist. Er beschneidet die Freiheit selbstständig eine Verkaufsplattform zu wählen und behauptet dabei dies nur für das wohl des Kunden zu tun
    • AdiB 14.08.2020 16:30
      Highlight Highlight Hmmm. Epic hat den epic store, blizzard hat battle.net, gog hat alte games, steam ist unüberblickbar, ubisoft hat u-play und für alle gibt bei mmoga kaufcodes wo die meisten spiele für jede platform um einiges billiger bekommst. Ja der sweeny kocht sein eigenes süppchen🤔
    • modjoes 15.08.2020 08:02
      Highlight Highlight Als uralt PC-Gamer kommt mir Sweeneys und sein Store gerade recht. Auch GoG Origin und wie sie alle heissen. Ja er tut das was Steam schon von Anfang an getan hat. Sag es doch, du willst alles nur aus einem Store, nicht? Hol dir dann eine Konsole.
    • exeswiss 15.08.2020 13:22
      Highlight Highlight @adiB viel spass mit mmoga kaufcodes refunds zu bekommen.
  • multiperspektivisch 14.08.2020 13:59
    Highlight Highlight 30% sind offensichtlich ein Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung. Ich denke 10-15% wären adäquat für die Kontrolle der Inhalte sowie eine angemessene Gewinnmarge.
    • AdiB 14.08.2020 16:32
      Highlight Highlight Willst den grössten witz hören? Geh auf mmoga und erhälst alles für sen halbenpreis. Hier betrügen betrüger betrüger😂 ansonsten könnte mmoga ja nicht so tiefe preise verlangen.
    • exeswiss 15.08.2020 13:24
      Highlight Highlight @adiB mmoga kann so tiefe preise verlangen, da sie mit geklauten kreditkarten spiele kaufen... ganz easy.
  • HerbertBert 14.08.2020 13:59
    Highlight Highlight Lieber über Apple-/Google alles als für jede App/jedes Spiel etwas eigenes.

    Klar ist es in diesem Fall günstiger, aber wenn das Schule macht dan siehts bald so aus:
    - Jede App wickelt Zahlung selbst aus
    - Einzelne Apps nützen das aus mit sehr komischen Vertragsbedingungen und extrem mühsamer Kündigung
    - Der Vorteil das Geld zurück zu bekommen, wenn plötzlich Funktionen gestrichen werden wofür man bezahlt hat geht weg. Gibt da so Spezialisten und Google hat sofort die Zahlung (3 Monate) rückgängig gemacht.
    • bebby 14.08.2020 19:45
      Highlight Highlight In China gibt es mehrere konkurrenzierende App stores. Geht also doch.
  • pascii 14.08.2020 13:40
    Highlight Highlight Früher gab es Erweiterungspakete wo ganze neue Kampagnen und Welten drin waren, oder kostenlose (!) Updates. Heute kaufst Du Dir als Teen-Something ein Hamsterkostüm oder eine Dildo-Pistole. Inapp-Käufe bei mobilen Spielen ist eine ganz ganz üble abzocke. Epic zielt auf Dein Taschengeld!
    • AdiB 14.08.2020 16:34
      Highlight Highlight Ja voll, epic ziehlt auf dein taschengeld in dem es geld für skins verlangt für spiele die umsonst sind. Du wirst ja nicht gezwungen von epic das zeug zu kaufen und es ist kein paytowin. Gestern gabs für 24h totql war umsonst. Find ich klasse und sage danke epic games.
    • pascii 14.08.2020 17:40
      Highlight Highlight @adib – nun, wenn man es sich gewöhnt ist, für bessere Gadgets zu zahlen als sie zu erspielen macht das sicher Sinn. Aber das Geschäftsmodell finde ich per se problematisch. Frage: habe ich als Standardcharakter dieselben Chancen wie jemand der sich Artefakte kauft?
    • Autokorrektur 15.08.2020 01:09
      Highlight Highlight @pascii Die meisten in-app-Dinge bei Fortnite sind reine Deko. Das meint AdiB auch, wenn er sagt "kein pay2win".
    Weitere Antworten anzeigen
  • hemster (eidg. dipl. Rechtschreibfehler) 14.08.2020 13:32
    Highlight Highlight es ist bei apple/google/steam etc. doch genau wie damals beim SMS.

    zu beginn waren die preise möglicherweise gerechtfertigt, da die entwicklung und alles damit bezahlt wurde, aber zwischenzeitig ist alles nur noch reine geldmacherei und entspricht nicht ansatzweise den echten betriebs-/weiterentwicklungs-/sicherheit-/was-auch-immer-kosten.

    Apple hat damals schon Flash auf den iFöns untersagt, offiziell wegen sicherheitsbedenken (natürlich zT berechtigt) aber wohl eher um zu verhindern dass denen geld entgeht. Jetzt machen sie das genau selbe mit dem Cloudgaming, mit dem selben hintergedanken
    • pascii 15.08.2020 15:13
      Highlight Highlight Flash hat so viel Speicher gefressen wie keine andere Software ever.
  • Lafayet johnson 14.08.2020 13:01
    Highlight Highlight Wayne interessierts..
    • AdiB 14.08.2020 16:35
      Highlight Highlight Ein par millionen konsumenten?
  • Ohniznachtisbett 14.08.2020 12:57
    Highlight Highlight Dies würde ja bedeuten, dass die SBB 30% der über App verkauften Billete an Apple abgeben müsste. Das kann ich mir irgendwie nicht so ganz vorstellen...
    • OnkelJott 14.08.2020 13:15
      Highlight Highlight Ist ja auch kein InApp purchase (IAP). Die Regeln sind (vereinfacht):
      - IAP müssen über den Store bezahlt werden (30% Abgabe)
      - Käufe von Produkten, die keine Features in der App unlocken (ie Einkäufe wie SBB, Zalando, etc.) müssen nichts abgeben, müssen aber über alternative Zahlungsmittel erfolgen (Paypal, KK, etc.)
    • Shikoba 14.08.2020 15:48
      Highlight Highlight Wie ist das im konkreten Fortnite Beispiel, wenn ich nun 1000 vbucks kaufe für bisher 11.50 Franken. Via PS4 zahle ich ja mit PayPal. Nun wurden die Preise gesenkt auf 7.60 Franken. Habe ich demnach aus Solidaritätsgründen gegenüber Handyspielern mehr bezahlt? Kenne mich nicht so richtig aus, irritiert mich deshalb, warum die Preise für Konsolenspieler gleich hoch waren, obwohl dies nicht über den Appstore läuft.
    • OnkelJott 14.08.2020 17:23
      Highlight Highlight Gute Frage. Das liegt am jeweiligen Anbieter/Dev. Fortnite kann auf ios die Apple-Gebühren auf den Kunden abwälzen oder nicht - das ist ihnen überlassen. Gleich wie im PS-Store. Die Preise legt der Verkäufer Fest und die 30% werden nicht vom Store darauf gerechnet, sondern vom Verkaufspreis abgezogen. Was Sony bei Käverkäufen abzwackt weiss ich nicht, kann man aber sicher ergoogeln
  • Sharkdiver 14.08.2020 12:54
    Highlight Highlight Wie ist das, wenn ich in der SBB App Ei. Ticket kaufe, dann fliessen keine Provisionen oder?
    • OnkelJott 14.08.2020 13:16
      Highlight Highlight Nein, weil keine Features in der App unlocked werden und nicht über den App-Store bezahlt wird (sondern KK/Drittanbieter). Deshalb muss zb auch Zalando nichts abgeben. Sobald Features in der App unlocked werden, muss über den App-Store bezahlt und 30% abgedrückt werden
  • moedesty 14.08.2020 12:48
    Highlight Highlight ich weiss nicht. der appstore ist ein ganz normaler laden der apple gehört. und apple macht dort halt die regeln. in der migros oder coop ist es doch das gleiche prinzip.

    und by the way was apple macht ist in den spielregeln des kapitalismus erlaubt. wir sind alle teil davon.
    • hesorry 14.08.2020 13:01
      Highlight Highlight das Problem ist die Monopolstellung.

      Anstelle das sie sich dem Markt unterwerfen, schaffen sie einen Neuen, den sie komplett kontrollieren können und mit der freien Marktwirtschaft wenig zu tun hat.

      Migros und Coop sind im kleineren Rahmen ein ähnliches Prinzip und auch problematisch.
    • Felix Meyer 14.08.2020 13:11
      Highlight Highlight Neben Migros und Coop haben andere ebenfalls die Chance eigene Läden zu eröffnen und dort ihre eigenen Regeln zu machen.
      Apple verbietet dies - der App Store ist der einzige "Laden" für iOS-Geräte.
    • Seuli 14.08.2020 13:29
      Highlight Highlight Monopolstellung? Apple hat das iPhone entwickelt, das Betriebssystem dazu und spaeter auch den Appstore mit allem drum und dran.
      Wenn du in deren Garten mitmachen willst, dann musst du dich ihren Spielregeln beugen, dazu gehoeren auch die 30%.

      Es gibt kein fscking Menschenrecht eine App auf iPhones zu bringen und damit Geld zu verdienen. Wenn du damit nicht genug verdienst, Pech gehabt.

      Umgekehrt wird Apple garantiert mit den 30% runterkommen, wenn das Geschaeft mal nicht mehr rentiert. Kapitalismus Einmaleins.

    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 14.08.2020 12:32
    Highlight Highlight Konnte man das wegen Cross-Gameplay nicht schon vorher? Ich dachte man kann Inhalte auf seiner PS oder Xbox kaufen und seinen Spielstand und damit den gekauften Kram auch auf dem Handy oder PC nutzen. So konnte man als Spieler entscheiden, welcher Store die 30% Provision einstreicht oder eben über den Epic-Store günstiger einkaufen. Neu ist vermutlich nur, dass es jetzt einen direkten Link im Spiel gibt, für die 2-3 Leute, die das noch nicht wussten.
    Das App-Store-Monopol ist aber auch ein Grund, warum ich mich gegen ein Apfel-Handy entschieden habe. Gut geht mal einer dagegen vor.
    • The Destiny // Team Telegram 14.08.2020 13:53
      Highlight Highlight Der epic store verkauft die games günstiger?

      Epic versucht den gleichen move wie uber und wird genau gleich scheitern.
    • TanookiStormtrooper 14.08.2020 14:02
      Highlight Highlight Zumindest sind die In-App-Käufe bei Fortnite günstiger. Geht ihnen natürlich darum, möglichst viele in ihren Store zu locken. Epic sind sicherlich nicht die guten.
    • The Destiny // Team Telegram 14.08.2020 14:16
      Highlight Highlight @Tanooki und all die Spiele die es auch bei Steam gibt?


      Bsp. Horizon ZD, kostet genau gleichviel bei epic...

    Weitere Antworten anzeigen
  • redeye70 14.08.2020 12:24
    Highlight Highlight Bin selbst Apple-User aber was dieser Konzern hier macht hat nichts mehr mit freier Marktwirtschaft zu tun. Die Wettbewerbshüter MÜSSEN hier eingreifen und Tim Cook in die Schranken weisen.
    • Sharkdiver 14.08.2020 12:51
      Highlight Highlight Ich finde das Appel schon auch zu einem gewissen grad recht hat, aber eine Provision von 30% bei einer Monopolstellung finde ich wirklich Wucher
  • Ein Schelm 14.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Endlich wagt EG diesen wichtigen Schritt.
    • Kaspar Floigen 14.08.2020 15:39
      Highlight Highlight Du meinst Tim Sweeney? Oder KKR oder ICONIQ? Capital, Smash Ventures, aXiomatic, Vulcan Capital, Kleiner Perkins, and Lightspeed Venture Partners, Disney?

      Da sind viel mehr als nur Tencent. Zu meinen, dass da die Chinesische Regierung direkten Einfluss hat, vor allem bei so einer einflussreichen Kombination an Stakeholdern, ist sehr unrealistisch.
    • modjoes 15.08.2020 08:19
      Highlight Highlight @Cedric wusste nicht dass 40% über 60% entscheiden können. Hörst dich wie das Sprachrohr von Trump an. Man muss kein Fortnite Fan sein um sowas verteidigen.
    • modjoes 16.08.2020 00:12
      Highlight Highlight @Cedric oh wow, da weiss jemand mehr über mich bescheid als ich selbst. Vermutungen, Vermutungen.. du musst es ja wissen. ;)
  • Sprachrohr 14.08.2020 11:32
    Highlight Highlight Bei Apple's Monopol dürfte die Luft mangels alternativer Bezugsmöglichkeiten dünn werden.

    Bei Android/Google sieht die Sache aber etwas anders aus, da es genügend Alternativen gibt. Die User meiden diese zwar nicht zuletzt auch aus Sicherheitsbedenken, aber Google hat kein so umfassendes Monopol wie Apple.
    • Dubio 14.08.2020 14:51
      Highlight Highlight Die alles entscheidende Frage ist hier wiedermal die Marktabgrenzung: Ist das iPhone ein Markt für sich oder ist es ein Teil des Smartphone Marktes? Je nach dem wie man diese Frage beantwortet, ergibt sich ein Apple Monopol oder nicht. Eine wirklich schwierige Frage, btw.
  • So oder so 14.08.2020 11:31
    Highlight Highlight "350 Millionen Spielern genutzt" möchte ja nicht Wissen was die mit so einem Schlechten Spiel verdienen.
    • moedesty 14.08.2020 12:50
      Highlight Highlight viel schlimmer als diese 30% sind menschen die meinen zu wissen was gut ist oder nicht bzw. dies als allgemeingültig sehen.
    • So oder so 14.08.2020 13:59
      Highlight Highlight Es gibt so eine Möchtegern 30% Partei die auch das Gefühl hat man dürfe keine eigene Meinung haben als die der 30% .
    • HabbyHab 14.08.2020 16:21
      Highlight Highlight Ach ja, "Fortnite bad, Minecraft good"
  • Nate Smith 14.08.2020 11:27
    Highlight Highlight Ich verstehe es nicht. Könnten die das Spiel nicht gratis in der Store stellen und wenn man spielt muss man zahlen und dies wird über die Kreditkarte bei EPIC abgerechnet? So ist es ja bei der SBB App auch mit dem Billetverkauf. Das läuft dort auch nicht über den In-App Kauf. Bei Netflix und Uber auch nicht.

    Ich finde es OK wenn Apple und Google für das Inkasso Gebühren verlangen. Dies sollte aber schon dem Markt ausgesetzt sein und in der App integriert werden können wie man will.
    • Sharkdiver 14.08.2020 12:53
      Highlight Highlight Die Spiele sind ja gratis. Es geht darum dass Appel und Google nicht möchten dass man extern bezahlt.
    • Nate Smith 14.08.2020 13:01
      Highlight Highlight @Sharkdiver: Wieso geht das bei Uber, Netflix, Amazon, SBB, you name it?
    • OnkelJott 14.08.2020 13:18
      Highlight Highlight Es geht nur, wenn in der App keine Features durch den Kauf freigeschalten werden (ie Zalando/SBB/etc)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Relativist 14.08.2020 11:26
    Highlight Highlight Witzig wie sich die Firma, welche 2019 mit rücksichtsloser Ausnutzung von oft Minderjährigen, mit Fortnite 1.9 Milliarden Dollar eingezogen hat, sich hier versucht als Verfechter des Guten und Freien zu positionieren.
    • Trollerix 14.08.2020 21:15
      Highlight Highlight Das hat was. Geht aber noch weiter, weil bspw. die Eltern dieser Kinder keinen Plan haben, was sich ihr Nachwuchs da reinzieht. Ich weiss aus direkter Quelle, dass Fortnite von vielen U10-jährigen (PrimarschülerInnen) gespielt wird - und es keinen besonders positiven Effekt auf die Entwicklung eines ausgeglichenen, tollen Charakters hat. Das sind Themen, welche durchaus auch politisch thematisiert (und besser reguliert) werden sollten.
    • Relativist 15.08.2020 11:22
      Highlight Highlight Naja, das riecht dann hingegen eher nach Kulturpessimismus. Jene Eltern welche die Charakterschwächen ihrer Kinder auf Fortnite abschieben, haben wahrscheinlich sehr viel falsch gemacht in der Erziehung ihrer Kinder. All diese Einwände wurden seit Menschengedenken immer von älteren Menschen gegenüber dem Medienkonsum der Nachfolgegeneration gemacht. Zuerst waren es Theater, dann Bücher, dann der Fernseher, dann Rockmusik, dann das Internet, dann Doom und jetzt halt Fortnite.
      Ich persönlich spiele seit ich 12 bin sehr viel. Trotzde habe ich Familie, Führungsjob und verschiedene Hobbies.
  • Ricardo Tubbs 14.08.2020 10:54
    Highlight Highlight fortnite muss immer und überall erhältlich sein...dank diesem game lungern da jetzt die ganzen kiddies rum, die mich sonst beim zocken nerven!
    • felixJongleur 14.08.2020 14:33
      Highlight Highlight :)) Ich dachte immer bei CoD werden nun die ganzen Kiddies sein wegen free to play und stellt mich aufs schlimmste ein, aber bei Rainbow Six war es viel mühsamer, wohl wegen der Teamkill Möglichkeit dort.
    • mrgoku 14.08.2020 15:33
      Highlight Highlight die Kiddies sind überall...
    • AdiB 14.08.2020 16:47
      Highlight Highlight Die kiddies sind gute zocker. Besser als wir (ich) alten säcke ü30. Wir können uns nerven aber es ist ein fakt.
      @felix zu warzone, da sind nicht kddies das problem sondern sbmm. Wegen der niedrigen ttk und sbmm campen immer mehr nur noch mit snipern. Ist ja irgendwo verständlich wenn bedenkst dass alle auf deinem niveau spielen. Ist ja in apex nicht viel besser.
  • Nunja 14.08.2020 10:32
    Highlight Highlight Und wann kämpfen die Entwickler gegen die Anteile, die die Konsolenhersteller abzwacken? Als Apple vor 11 Jahren mit dem Appstore begann waren die Entwickler begeistert, dass sie 70% des Verkaufspreises behalten konnten und keine weiteren Kosten für Hosting, Verteilung, Bezahlung hatten. Das ist wahrscheinlich das Doppelte von einer physischen DVD/BluRay eines Konsolenspiels.
    • rburri38 14.08.2020 11:21
      Highlight Highlight Zeiten ändern sich, damals war es auch noch OK für jedes einzelne SMS 20 Rappen zu verlangen. Apple hat ein Monopol auf Apps in iOS, und da sind 30% einfach nicht fair. Die Kosten werden für Apple viel viel tiefer sein, die Marge wohl fast unendlich. Man ist als Entwickler praktisch gezwungen dort zu Veröffentlichen, da einem sonst praktisch alle Einnahmen wegbrechen. Bei Android sind sideloads erlaubt, also ist es dort eigentlich kein Problem.
    • Nate Smith 14.08.2020 11:29
      Highlight Highlight Der Preis sollte halt etwas mit den effektiven Kosten für Hosting, Testing und Inkasso zu tun haben und nicht einfach ein gigantischer Fantasiepreis sein. Wenn ich ein Spiel für 1 Fr. Anbiete das 1GB gross ist, verursacht dies mehr Kosten als eines für 50 Fr. und 10 MB.
    • Ironiker 14.08.2020 12:02
      Highlight Highlight @rburri38

      <<Die Kosten werden für Apple viel viel tiefer sein, die Marge wohl fast unendlich.>>

      Das ist doch grundsätzlich das Geschäftsmodell von Apple...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coburn 14.08.2020 10:28
    Highlight Highlight Wurde die App nur aus den Stores entfernt oder laufen alle bereits installierten Spiele auch nicht mehr?
    • Padcat 14.08.2020 10:40
      Highlight Highlight steht im Text, wer lesen kann ist klar im Vorteil
    • Alnothur 14.08.2020 19:22
      Highlight Highlight Padcat, ich glaube nicht, dass die Fortnite-Zielgruppe eine Aufmerksamkeitsspanne hat, die fürs Lesen eines Artikels reicht
  • Nik G. 14.08.2020 10:25
    Highlight Highlight Das schlimme daran ist, dass erst gehandelt wird wenn ein richtig grosser klagt. Die kleinen haben selten die Ressourcen um gegen solche Ungerechtigkeit vorzugehen. Wenigstens startet nun ein Grosser.
    • dan2016 14.08.2020 10:41
      Highlight Highlight das naive dran ist, dass einige Denken, dass die KLEINEN nun auch profitieren würden. Resultat wird sein, dass die kleinen 30% bezahlen, die grossen weniger....
    • rburri38 14.08.2020 11:22
      Highlight Highlight Kommt ganz drauf an ob Apple von alleine einlenken wird, oder ob ein Staat hier eingreift.
    • Nik G. 14.08.2020 11:40
      Highlight Highlight Ja das ist leider so. Die kleinen können nur hoffen, dass es zu einer Klage von der EU usw. kommt und sie gezwungen werden etwas anzupassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChillDaHood 14.08.2020 10:10
    Highlight Highlight Huawei likes this
    • markusg 14.08.2020 22:14
      Highlight Highlight In der Huawei AppGallery immer noch vorhanden.
  • Damo Lokmic 14.08.2020 10:05
    Highlight Highlight Rumble in the Jungle - neu aufgelegt.

Zoom hat's vermasselt – die unglaubliche Chronologie der Zoom-Fails

Zoom ist der grosse Profiteur der Corona-Pandemie. Über 200 Millionen Menschen tauschen sich täglich über die Videokonferenz-App aus. Doch nun tauchen täglich neue Probleme auf. IT-Experten nennen Zoom «ein Datenschutz-Desaster» oder schlicht «Schadsoftware».

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