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CVP will nicht

Darbellay erteilt Fusion mit der BDP eine Absage



Christophe Darbellay, Nationalrat CVP/VS, spricht an der Medienkonferenz des ueberparteilichen Komitee

Christophe Darbellay. Bild: KEYSTONE

Wie weiter in der Mitte? Für CVP-Präsident Christophe Darbellay schliesst sich einen Zusammenschluss mit der BDP aus. «Eine Fusion kommt für mich nicht in Frage. Es gibt andere Kooperationsformen», sagte Darbellay in einem Interview in der heutigen NZZ. Seit längerem gibt es Gerüchte über eine mögliche Fusion beider Parteien. Die BDP-Schlappe bei den Berner Wahlen Ende März sorgte für neue Spekulationen.

CVP-Präsident Darbellay sagte im Interview, die Wahlniederlage der BDP ändere nichts an der Zusammenarbeit. Er beklagte, die Mitte-Parteien kämen nicht zur Geltung, weil sie zersplittert seien. «Langfristig kann es nicht so weitergehen, ganz klar.»

Die CVP sei auch im Gespräch mit der FDP. Um die Mitte zu stärken, müsse etwas gegen deren Zersplitterung getan werden. Die SVP sei eine «wirtschaftsfeindliche Partei», das hätten auch die Liberalen gemerkt, glaubt Darbellay. Die FDP müsse sich nun entscheiden, ob sie sich nach rechts oder eben in Richtung Mitte orientieren wolle. (tvr/sda)

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