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Alle Macht dem hackenden Volk! Der berüchtigte Hacker Phineas Fisher zeigt uns, wie es geht

Unter dem Pseudonym Phineas Fisher kämpft er (oder sie?) gegen Geldgier und den Überwachungsstaat. Und ruft andere zum «Ethical Hacking» auf.



Wissen ist Macht. Und Macht sollte nicht nur in den Händen der Reichen und Mächtigen liegen.

Findet jedenfalls Phineas Fisher – eine lebende Hacker-Legende.

Er (oder ist es eine Sie?) wurde letzten Sommer weltberühmt, als er die italienische Sicherheitsfirma Hacking Team hackte. Das umstrittene Unternehmen entwickelt Spionage-Software und verkauft sie an alle, die bezahlen – in die Schweiz, aber auch in Länder, in denen Menschenrechte nichts zählen.

Später war Phineas Fisher in den Schlagzeilen, weil er 11'000 Dollar für den Kampf gegen den «Islamischen Staat» spendete und zuletzt, weil er gegen Polizeibrutalität in Spanien vorging.

Nun hat der Unbekannte eine neue «Hack Back!-»Anleitung im Internet veröffentlicht. Er lässt verlauten, dass es sich lohne, für die Schwachen zu kämpfen. Dies tue er im Gegensatz zu den «Hacker-Kollegen», die dem Ruf des Geldes erlegen seien und sich in den Dienst fragwürdiger Herren stellten.

«Hack Back!» – Tutorial im Netz

Bild

screenshot: pastebin

Zuletzt hat Phineas Fisher mit einem erfolgreichen Hackerangriff auf die katalanische Polizei für Aufsehen gesorgt.

Das Vorgehen demonstriert er Schritt für Schritt in diesem Online-Video, das auch bei YouTube aufgetaucht ist. Die schriftlichen Erklärungen zum Hack sind unter diesem Link zu finden.

Sein Motiv umschreibt er wie folgt: «Hacken ist ein mächtiges Tool, lass es uns lernen!»

Die Video-Dokumentation eines erfolgreichen Hackerangriffs

abspielen

YouTube/M4ster Hash

Bleibt daran zu erinnern, dass das Eindringen in fremde (geschützte) Computersysteme strafbar ist. Von Nachahmung ist also dringend abzuraten!

Sicher ist: Wir werden wieder von Phineas Fisher hören.

via deepdotweb.com

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