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This March 21, 2017, photo provided by the CIA, shows CIA Deputy Director Gina Haspel. Haspel, who joined the CIA in 1985, has been chief of station at CIA outposts abroad. President Donald Trump tweeted March 13, 2018, that he would nominate CIA Director Mike Pompeo to be the new secretary of state and that he would nominate Haspel to replace him. She has extensive overseas experience, including several stints as chief of station at outposts abroad.(CIA via AP)

Gina Haspel, CIA-Direktorin, leitete frĂŒher eine «Black Site», wo gefoltert wurde. Bild: AP CIA

Edward Snowden erteilt der CIA eine Lektion – mit traurigem Hintergrund



Das ging ins Auge! 🙈 Mit einem Wortspiel versucht der US-Auslandgeheimdienst CIA kurz vor Weihnachten bei seinen 2,7 Millionen Followern zu punkten.

«It's *snow secret* that we love winter.»

quelle: twitter

Es sei kein Geheimnis, dass sie den Winter liebten, twitterte am Samstag jemand vom offizielle CIA-Twitteraccount aus. Begleitet von einem Foto, das einen verschneiten Rasen mit Baum zeigt. Hashtag: #FirstDayOfWinter.

Bild

screenshot: twitter

Edward Snowden, frĂŒherer Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA und NSA, Menschenrechts-Aktivist und in Russland im Exil lebender Whistleblower, reagierte prompt:

Bild

screenshot: twitter

Es sei kein Geheimnis, dass die CIA Gul Rahman wochenlang in einem ihrer GeheimgefÀngnisse gefoltert habe, dann habe man ihn nackt an einen Betonboden gekettet, bis er in der winterlichen KÀlte gestorben sei. Dies twitterte Snowden und nutzte das gleiche englische Wortspiel, um an das tragische Schicksal des jungen Afghanen zu erinnern.

Es sei auch kein Geheimnis, dass die heutige CIA-Direktorin, Gina Haspel, damals die Leiterin einer verwandten FolterstÀtte gewesen sei, rief Snowden zudem in Erinnerung.

Einige seiner 4,2 Millionen Follower reagierten ...

... und dankten ihm:

Andere User verlinkten auf Berichte zu den US-Foltermethoden:

Apropos US-Geheimdienste und fragwĂŒrdige Vorgehensweisen ...

Im Fall um seine mutmassliche AusspĂ€hung durch ein spanisches Sicherheitsunternehmen hat Wikileaks-GrĂŒnder Julian Assange am vergangenen Freitag vor einem spanischen Richter ausgesagt. Assange sei wĂ€hrend seines Exils in der Botschaft Ecuadors Opfer einer massiven AusspĂ€hung durch die USA geworden, erklĂ€rten die RechtsanwĂ€lte.

Assange, der in einem britischen HochsicherheitsgefÀngnis inhaftiert ist, sei dem Richter in Madrid per Videokonferenz zugeschaltet worden, teilten Assanges RechtsanwÀlte mit.

A supporter of WikiLeaks founder Julian Assange protests in front of a prison van entering Westminster Magistrates Court in London, Friday, Dec. 20, 2019. Assange is expected to appear in person before Westminster Magistrates in a private hearing related to a Spanish criminal case about alleged surveillance at the Ecuador embassy. (AP Photo/Frank Augstein)

Bild: AP

Der spanische Strafgerichtshof untersucht derzeit, ob die Sicherheitsfirma Undercover Global den Wikileaks-GrĂŒnder und dessen Besucher in der ecuadorianischen Botschaft in London illegal ĂŒberwachte und ihre Informationen an US-Geheimdienste weiterleitete.

Der Ausgang des Verfahrens gilt als entscheidend fĂŒr die Chancen Assanges, einer Auslieferung in die USA zu entgehen. Dort ist der Wikileaks-GrĂŒnder in 18 FĂ€llen angeklagt, darunter wegen der Veröffentlichung vertraulicher Informationen. Im Falle einer Verurteilung in den USA droht Assange lebenslange Haft.

Kameras und Mikrofone in der Damentoilette

Die VorwĂŒrfe gegen die Firma und die USA wĂŒrden durch zahlreiche Belege gestĂŒtzt, erklĂ€rten Assanges AnwĂ€lte. Demnach stehe Undercover Global im Verdacht, Kameras und Mikrofone unter anderem in den Damentoiletten der Botschaft installiert zu haben, wo Assange aus Angst vor Überwachung zahlreiche GesprĂ€che abhielt. Den VorwĂŒrfen zufolge ĂŒbergab die Firma sowohl aufgezeichnete GesprĂ€che zwischen Assange und seinen AnwĂ€lten als auch medizinische Details aus Assanges Arztbesuchen an die USA.

Assange ist ein australischer Politaktivist, investigativer Journalist, ehemaliger Computerhacker, Programmierer und Sprecher der EnthĂŒllungsplattform Wikileaks, die es sich zum Ziel gesetzt hat, geheimgehaltene Dokumente allgemein verfĂŒgbar zu machen. Er war im April in London verhaftet worden und sitzt in Grossbritannien nun eine fast einjĂ€hrige GefĂ€ngnisstrafe wegen Verstosses gegen Kautionsauflagen ab.

Zuvor hatte er sich sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London verschanzt, um einer Auslieferung nach Schweden wegen VergewaltigungsvorwĂŒrfen aus dem Jahr 2010 zu entgehen. Inzwischen hat die schwedische Justiz die VergewaltigungsvorwĂŒrfe gegen Assange fallenlassen.

Mit Material der SDA

(dsc)

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