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Sicherer als WhatsApp? IT-Experten haben versucht, Threema zu hacken

Deutsche Forscher haben die Android- und die iPhone-Version des Schweizer Messengers unter die Lupe genommen.



Bestnoten in Sachen Sicherheit: So fassen die Entwickler der Threema-App die Ergebnisse einer Untersuchung zusammen, die sie in Auftrag gegeben haben.

Deutsche IT-Sicherheitsexperten haben den Messenger-Dienst «während den letzten Monaten einer eingehenden Prüfung unterzogen», schreiben die Verantwortlichen der in Pfäffikon SZ angesiedelten Firma. Das Resultat: «Es wurden keine kritischen Schwachstellen gefunden».

Der Audit-Bericht sei in vollem Umfang einsehbar (hier als PDF). Die «wenigen unkritischen Probleme», die bei der Untersuchung der Android- und iPhone-Version vorgebracht wurden, seien umgehend behoben worden und bestünden in den aktuellen App-Versionen nicht mehr.

Neues Jahr, neues WhatsApp – was sich 2019 in der App alles ändern wird
An alle Heulsusen die hier rumweinen, dass Threema ja so wenig genutzt wird und das eigene Umfeld das nicht mitmachen würde. Genau IHR seid daran Schuld, dass das so ist!

Warum erwartet Ihr, dass Euer Umfeld auf Threema wechselt, wenn Ihr doch selber nicht die Eier habt, dies zu tun?! Es ist heuchlerisch, wenn Ihr euch gegen WhatsApp und für mehr Privatsphäre aussprecht aber selbst nicht bereit seid, dafür etwas zu tun.

Macht den Anfang! Es ist nicht einfach, das hat niemand gesagt, aber es funktioniert und es lohnt sich auf jeden Fall.

Im Gegensatz zu WhatsApp braucht's bei Threema keine Handynummer, um abhörsicher zu chatten. (Und ja, das Meme hat leider einen Tippfehler. Sorry, gäll!) Bild: userinput

Für die unabhängige Untersuchung zeichnet das Labor für IT-Sicherheit der Fachhochschule (FH) Münster verantwortlich.

«Minutiös durchleuchtet»

Die Android- und die iOS-App sowie Threema Safe (anonyme Cloud-Backup-Lösung) seien mit erheblichem Aufwand und allem verfügbaren technischen Fachwissen minutiös durchleuchtet und auf etwaige Sicherheitslücken untersucht worden. Fazit: «Threemas Sicherheits- und Datenschutzmechanismen sind intakt und wirksam.»

Die Angaben auf der Threema-Website sowie die technischen Details im Cryptography Whitepaper seien zutreffend.

Um Threemas Sicherheit «zusätzlich zu untermauern», lässt die Entwicklerfirma periodisch unabhängige Audits von renommierten Experten durchführen, heisst es weiter.

Threema gilt als sichere WhatsApp-Alternative aus der Schweiz und wird unter anderem von der Bundesverwaltung und an zahlreichen Schulen eingesetzt.

Sicherer als WhatsApp?

Wie WhatsApp gewährleistet auch Threema dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, dass Nachrichten nur vom Empfänger gelesen werden können. Durch die Verschlüsselung der Metadaten mit «Perfect Forward Secrecy» sei es zudem nicht möglich, herauszufinden, wer mit wem kommuniziere, hielt Netzwelt.de beim Vergleich der beiden Messenger-Apps im Dezember 2018 fest.* Es sei eine anonyme Kommunikation möglich, da im Gegensatz zu WhatsApp keine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben werden müsse.

Threema sammle keinerlei Daten und speichere sie so kurz wie irgendwie möglich. Eine Auswertung von Daten zu Analysezwecken erfolge nicht. Bezüglich Datenschutz habe Threema gegenüber WhatsApp die Nase vorn. Ebenfalls positiv: Die Threema-Server stehen in der Schweiz, mit vergleichsweise strengen Datenschutzbestimmungen.

* Allerdings gilt dies nur für die Kommunikation zwischen dem Server und der App. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung biete dagegen keine Perfect Forward Secrecy, da dafür beide Chatpartner zur gleichen Zeit online sein müssten.

(dsc)

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Die Geschichte von Threema

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Threema – der sichere Smartphone-Messenger aus der Schweiz (26.8.2016)
quelle: getty images europe / joerg koch
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Wie eine App die ganze Branche umkrempelte

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Analyse

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

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