DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Influencerin bei der Arbeit. Der US-Konzern Facebook will nun Milliarden von Nutzerinnen und Nutzern seiner Plattformen helfen, dem Erfolgsdruck zu entgehen.
Influencerin bei der Arbeit. Der US-Konzern Facebook will nun Milliarden von Nutzerinnen und Nutzern seiner Plattformen helfen, dem Erfolgsdruck zu entgehen.
Bild: keystone

Instagram- und Facebook-User können neu die Like-Zahlen ausblenden

26.05.2021, 18:00

Instagram und Facebook geben Nutzern künftig die Möglichkeit, auf das Anzeigen von Like-Zahlen zu verzichten. Dies solle helfen, Erfolgsdruck zu entgehen, sagte Instagram-Chef Adam Mosseri zu Ankündigung am Mittwoch.

Man wolle, «dass die Leute sich mehr auf den Kontakt zu Freunden und Inspiration fokussieren können, statt darauf, wie viele Likes sie oder andere Leute bekommen». Die Funktion wird zunächst bei der Foto- und Videoplattform Instagram und einige Wochen später auch auf der Plattform der Mutter Facebook eingeführt.

Like-Button verschwindet nicht

Nutzer bekommen zwei neue Einstellungsmöglichkeiten. Zum einen kann man sich entscheiden, die Anzahl der Likes bei Beiträgen anderer generell auszublenden. Bei den eigenen Beiträgen kann man unterdessen für jeden Post einzeln auswählen, ob die Like-Zahl angezeigt wird. Der Like-Button selbst verschwindet nicht.

Instagram experimentierte bereits seit 2019 mit dem Verzicht auf Like-Zähler. Unzufriedene Teilnehmer der Testphase hätten argumentiert, dass sie auf Like-Zahlen angewiesen seien, um Relevanz von Beiträgen und Trends zu erkennen, sagte Mosseri.

Am Ende habe man beschlossen, die Entscheidung den Nutzern zu überlassen. Mosseri geht davon aus, dass viele von ihnen zwischen der Anzeige von Like-Zahlen und dem Verzicht darauf pendeln werden. Auch er selbst habe das so gemacht.

Anfang März sorgte Instagram für Unruhe als die Like-Anzeige versehentlich auch für viele Nutzer entfernt wurde, die nicht Teil der bisherigen Testgruppe waren. Mosseri entschuldigte sich damals und die Zahlen wurden schnell wiederhergestellt.

(dsc/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Facebook erklärt seine Spielregeln

1 / 14
Facebook erklärt seine Spielregeln
quelle: epa/dpa / maurizio gambarini
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Neuseeland sagt Insta-Fotos den Kampf an – und wirbt für Facettenreichtum

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Kompletter Blödsinn» – so demontiert ein Biophysiker ein Video eines deutschen Arztes

Ein Video eines deutschen Arztes, der die Corona-Krise für reine Panikmache hält, findet auf den sozialen Medien grosse Beachtung. Richard Neher, Biophysiker am Biozentrum der Universität Basel, demontiert die Aussagen des vermeintlichen Experten und entlarvt seine Aussagen als das, was sie sind: «Kompletter Blödsinn.»

Es geht ein Gespenst um in den sozialen Medien. Das Gespenst heisst Wolfgang Wodarg. Er ist Protagonist verschiedener Videos, die derzeit auf WhatsApp, Facebook und Twitter verbreitet werden. Mit ernstem Blick hinter runden Brillengläsern schaut Wodarg in die Kamera und verkündet die Wahrheit. Vermeintlich.

Die wenige Minuten langen Filme heissen «Stoppt die Corona-Panik» oder «Krieg gegen die Bürger». Darin erklärt Wodarg, warum die Corona-Krise reine Panikmache sei. Solche Viren habe es …

Artikel lesen
Link zum Artikel