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Berühmte Filmszene von 1896 wird auf 4K-Qualität hochskaliert – das Resultat ist 😍



Dank moderner Technik gelingt es, die Welt unserer Ur-Ur-Ur-Grosseltern lebendig zu machen. Eines der frühesten Werke der Filmgeschichte ist ein Stummfilm aus dem Jahr 1896, der die Einfahrt eines Zuges zeigt.

Einer urbanen Legende nach fanden die Zuschauer das Gezeigte so realistisch, dass sie schrien und in den hinteren Teil des Raumes rannten, als sich der Zug näherte.

Dank moderner Technik kannst du die legendäre Filmszene nun in Ultra-HD-Auflösung mitverfolgen (siehe unten). Und erschrickst dich dabei hoffentlich nicht zu sehr. 😉

Panik im Vorführraum?

«Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in La Ciotat» ist ein französischer Stummfilm aus dem Jahr 1895. Regie führten die Filmemacher Auguste und Louis Lumière. Ihr Werk feierte am 6. Januar 1896 Premiere.
Der Film wurde laut Filmhistorikern vor seiner Premiere einem ausgewählten Publikum in einem Café in Paris präsentiert. Der Abend endete angeblich damit, dass Zuschauer den Vorführraum fluchtartig verliessen, weil sie glaubten, der Zug werde gleich in das Café hineinfahren.
Es dürfte sich bei dieser Geschichte um eine frühe Form von viralem Marketing gehandelt haben.
(Quelle: wikipedia.de)

Heute sehe das Meisterwerk der Gebrüder Lumière körnig, düster und im Grunde genommen uralt aus, konstatiert das renommierte Technologie-Portal Ars Technica. Aber ein Mann namens Denis Shiryaev habe moderne Techniken des maschinellen Lernens eingesetzt, um den klassischen Film auf die Videostandards des 21. Jahrhunderts zu bringen.

Das Original:

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Video: YouTube/iconauta

Die aufgemotzte UltraHD-Version:

abspielen

Video: YouTube/Denis Shiryaev

Wie ist das möglich?

Ars Technica verriet der Video-Spezialist, er habe die kommerzielle Bildbearbeitungssoftware Gigapixel AI verwendet. Das von Topaz Labs entwickelte Paket ermögliche es, Aufnahmen um bis zu 600 Prozent zu vergrössern. Mit Hilfe ausgeklügelter neuronaler Netzwerke füge die Software realistisch wirkende Details in ein Bild ein, um zu vermeiden, dass es beim Vergrössern des Bildes verschwommen aussehe.

(dsc, via Ars Technica)

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