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Partially-submerged cars are pictured during heavy flooding in the city of Varna, in northeastern Bulgaria, June 19, 2014. Torrential rains and floods hit Bulgaria on Thursday, killing at least 10 people, cutting off electricity, blocking roads and sparking evacuations, officials said. REUTERS/Impact Press Group (BULGARIA - Tags: ENVIRONMENT DISASTER) 

ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Bild: STRINGER/REUTERS

Überschwemmungen

Mindestens 14 Tote bei Hochwasser in Bulgarien



In Bulgarien sind bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen mindestens 14 Personen ums Leben gekommen. Die Menschen in der Schwarzmeerstadt Warna litten unter den Folgen des schlimmsten Unwetters seit Jahrzehnten.

«So etwas habe ich noch nie erlebt, und mein Grossvater auch nicht», berichtete ein Augenzeuge. In Warna starben nach Angaben der Behörden mindestens elf Menschen, darunter zwei Kinder. Vor allem der idyllisch am Fuss eines Berghangs gelegene Stadtteil Asparuchowo ging in den Regenfluten unter.

People stand near damaged cars following heavy flooding in the city of Varna, north-eastern Bulgaria June 20, 2014. Torrential rains and floods hit Bulgaria on Thursday, killing at least 10 people, cutting off electricity, blocking roads and sparking evacuations, officials said.  REUTERS/Impact Press Group  (BULGARIA  - Tags: ENVIRONMENT DISASTER)
ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Bild: STRINGER/REUTERS

«Gott sei dank konnte ich wegrennen. Ansonsten wäre ich ertrunken», berichtete Einwohner Branimir. «Alle waren in Panik und rannten einfach los», fügte der 38-Jährige hinzu. Und eine etwa 50 Jahre alte Frau berichtete: «Wir mussten auf unser Garagendach klettern, um uns zu retten.»

In den Strassen von Asparuchowo lagen am Freitag überall weggeschwemmte Autos und umgestürzte Bäume. Zudem gab es in dem 25'000 Einwohner zählenden Stadtteil keinen Strom, auch Telefonleitungen waren gestört.

TOPSHOTS
A man stands in front of damaged houses on a muddy street of a suburb of the Black Sea port of Varna, Bulgaria, on June 20, 2014. Flash floods in Bulgaria have killed at least 11 people including two children, with others missing after torrential rains lashed the east of the country, authorities said Friday. AFP PHOTO / NIKOLAY DOYCHINOV

Bild: AFP

Hotel überschwemmt

In Warnas Nachbarstadt Dobrisch kamen nach Angaben des Innenministeriums drei Menschen ums Leben. Aus der betroffenen Region wurden zudem mehrere Vermisste gemeldet, weshalb befürchtet wurde, dass die Zahl der Toten noch weiter steigt.

Wegen des Unwetters musste am Donnerstagabend auch der wichtigste Hafen des Landes in Warna geschlossen werden. Aus dem Badeort Albena wurden 1200 Touristen aus Deutschland, Russland, Grossbritannien und anderen Ländern per Lastwagen und Helikopter in Sicherheit gebracht, nachdem ihr Hotel überschwemmt wurde, wie der Direktor mitteilte. Nördlich von Warna steckte eine Gruppe ukrainischer Kinder in einem anderen Hotel fest.

Mehrere Schulen wurden wegen des Unwetters geschlossen, Soldaten und Häftlinge wurden für die Aufräumarbeiten mobilisiert. Das Parlament in Sofia hielt eine Schweigeminute für die Opfer ab und rief für Montag einen Tag der Staatstrauer aus. (sda/afp)

epa04268519 A man stands in front of his flooded house full of mud in the neighborhood of Asparuhovo in the Black Sea city of Varna, Bulgaria, 20 June 2014. At least 11 people, two of them children, have died after torrential rains caused flooding in eastern Bulgaria, the Interior Minstry said. Ten of the victims were found in the Black Sea port of Varna and another in Dobrich, 35 kilometres to the north. Several people were still missing. Lower sections of Varna were completely submerged. The floodwaters swept cars away and the work of rescue teams was hampered because of the drifting vehicles.  EPA/STR

Bild: STR/EPA/KEYSTONE

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