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Die Mutter ist Schuld

Woody Allen hat seine Adoptivtochter «natürlich nicht sexuell belästigt»



This undated image released by Frances Silver shows Dylan Farrow, daughter of Woody Allen and Mia Farrow.  Farrow recently wrote an open letter to The New York Times detailing alleged abuse by Woody Allen when she was 7-year-old. The abuse claims in 1992 were investigated but Allen was never charged with a crime. (AP Photo/Frances Silver)

Dylan Farrow erhebt in einem öffentlichen Brief schwere Vorwürfe gegen ihren Adoptivvater. Bild: AP/Frances Silver

FILE - In this Dec. 29, 2011 file photo, Woody Allen, director of the film,

Woody Allen weist diese in einem Gastbeitrag in der NYT zurück. Bild: AP/AP

US-Starregisseur Woody Allen hat die Missbrauchsvorwürfe seiner Adoptivtochter Dylan Farrow zurückgewiesen. In einem Gastbeitrag in der «New York Times» schrieb der 78-jährige Filmemacher am Freitag: «Natürlich habe ich Dylan nicht sexuell belästigt.» Er habe seine Adoptivtochter «geliebt», fügt er hinzu. Er hoffe, dass sie eines Tages «begreifen» werde, dass sie darum betrogen worden sei, einen «liebenden Vater» zu haben. 

Am Sonntag hatte bereits seine Agentin die Vorwürfe als «unwahr und beschämend» zurückgewiesen. Die heute 28-jährige Dylan Farrow hatte ihren Adoptivvater in einem von der «New York Times» am Samstag veröffentlichten Brief beschuldigt, sie im Alter von sieben Jahren sexuell missbraucht zu haben. Die Vorwürfe sind nicht neu, Allens frühere Lebenspartnerin Mia Farrow hatte sie bereits vor mehr als 20 Jahren zur Sprache gebracht. Sie hatte die Anschuldigungen im Rahmen eines erbitterten Sorgerechtsstreits erhoben. 

Allens Ex soll die Adoptivtochter «ausgenutzt» haben

Erstmals aber meldete sich nun seine Adoptivtochter selbst mit detaillierten Schilderungen zu Wort. Kurz vor der Oscar-Verleihung am 2. März warf sie Hollywood zudem vor, die Vorwürfe zu ignorieren. Allen wirft nun seiner früheren Lebenspartnerin vor, die gemeinsame Adoptivtochter «ausgenutzt» zu haben. Ihre eigene Wut sei für sie immer wichtiger gewesen als «das Wohlergehen ihrer Tochter». (lis/sda/afp)

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