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One of the new interim management of the right-wing UMP opposition party, Alain Juppe speaks during a press conference on June 19, 2014 in Bordeaux southwestern France. The new team (former Prime Ministers Jean-Pierre Raffarin, Alain Juppe, Francois Fillon and former Education Minister Luc Chatel) will run the UMP party until the next October party congress. 
 AFP PHOTO / JEAN-PIERRE MULLER

Alain Juppé, der frühere konservative Premierminister, will Frankreichs Präsident werden. Bild: AFP

Frankreich

Juppé will UMP-Kandidat bei französischer Präsidentenwahl werden



Der frühere französische Regierungschef Alain Juppé will sich innerhalb der konservativen Partei UMP um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im Jahr 2017 bewerben. Er habe «entschieden, bei den künftigen Vorwahlen zu kandidieren».

Das kündigte der Bürgermeister von Bordeaux am Mittwoch in seinem Internetblog an. Juppé führt die zerstrittene UMP derzeit übergangsweise gemeinsam mit den ehemaligen Regierungschefs François Fillon und Pierre Raffarin.

Die UMP befindet sich in einer ihrer schwersten Krisen seit der Gründung im Jahr 2002. Die Partei soll über falsche Abrechnungen in Millionenhöhe illegal den Wahlkampf des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy im Jahr 2012 mitfinanziert haben. Bei der Europawahl Ende Mai musste die UMP herbe Verluste hinnehmen und landete deutlich hinter der rechtsextremen Front National (FN) auf dem zweiten Platz.

Ob in der Partei eine Vorwahl zur Bestimmung des Präsidentschaftskandidaten stattfinden wird, ist zudem fraglich. Sarkozys Umfeld wünscht sich, dass der Ex-Präsident bei einem Parteitag im Herbst zum Parteichef gewählt und dann ohne parteiinternen Vorentscheid Kandidat der Konservativen für die Präsidentschaftswahl wird. Andere wie etwa Juppé pochen auf die in den Parteistatuten verankerte Vorwahl. (pma/sda/afp)

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