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Dominique de Buman, Nationalrat CVP-FR und Mitglied des Komitees

In der Autokorrekturfalle: CVP-Kommunikationschef Thomas Jauch (rechts). Bild: KEYSTONE

Korrekt, korrekter, Autokorrektor

So also tickt das Korrekturprogramm der CVP

Da musste der Parteipräsident intervenieren: Laut einer Mitteilung zur Klausurtagung der CVP-EVP-Fraktion wollte Christophe Darbellay mit einer «Entpolitisierung des Landes» den Kampf für das Erfolgsmodell Schweiz gewinnen. Doch das ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was dieser wirklich sagte. Die Wurzel des Übels: Der Autokorrektor.



Am Wochenende traf sich die CVP-EVP-Fraktion in Flüeli-Ranft OW zur Klausurtagung. Für CVP-Kommunikationschef Thomas Jauch war es im Gastgeberkanton Obwalden offenbar etwas gar ruhig, wie er am Samstagmorgen auf Twitter kundtat:

Für etwas Action sorgte sodann eine Mitteilung zur Tagung auf der Webseite der Partei, welche das Beobachtungsportal SchweizerWahlen15 artig verbreitete. Darin wird Parteipräsident Christophe Darbellay mit den Worten zitiert:

Das wiederum veranlasste den Zitierten umgehend zu einer Intervention:

Der Kommunikationschef bedankte sich artig für den Hinweis und bügelte den Lapsus aus. 

«Es geht darum, für das Erfolgsmodell Schweiz zu kämpfen. Dies gelingt nur mit einer Entpolarisierung unseres Landes. Wir brauchen Lösungen anstatt des Gezänks von Links und Rechts und darum eine starke CVP.»

CVP-Präsident Christophe Darbellay

Übeltäter soll demnach das Autokorrekturprogramm gewesen sein.

Wie Jauch watson wissen liess, arbeitete er während der Tagung mit dem Mail-Programm von Apple. Ausgerechnet dessen Rechtschreibeprüfung ist – anders als etwa Word – nicht mit dem Terminus «Entpolarisierung» vertraut. (kad)

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