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Ergebnis aus Österreich

Überreste von einem der 43 vermissten Studenten in Mexiko identifiziert



Demonstrators carry photographs of the 43 missing trainee teachers, during a march in front of the Angel of Independence statue in Mexico City December 6, 2014. The remains of one of 43 trainee teachers abducted in southwestern Mexico 10 weeks ago and believed to have been massacred by drug gang henchmen have been identified from tests, a source close to the investigation said on Saturday.    REUTERS/Tomas Bravo (MEXICO - Tags: CIVIL UNREST CRIME LAW POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY)

Seit Wochen wird in Mexiko gegen die Verbindung der Polizei zum organisierten Drogenhandel demonstriert. Demonstranten mit Bildern der verschwundenen Studenten. Bild: TOMAS BRAVO/REUTERS

Klarheit in Mexiko: Bei den auf einer Müllkippe im Süden Mexikos entdeckten Leichenteilen handelt es sich offenbar um sterbliche Überreste der 43 verschwundenen Studenten. Ein Knochenteil sei bei forensischen Untersuchungen in Österreich einem der vermissten Studenten zugeordnet worden, sagte ein mexikanischer Behördenvertreter am Samstag.

Die Studenten eines Lehrerseminars waren am 26. September nach einer Spendensammelaktion in der Stadt Iguala im südlichen Bundesstaat Guerrero von der Polizei verschleppt und mutmasslich ermordet worden.

Es besteht der Verdacht, dass die Polizei die jungen Männer der Drogenbande Guerreros Unidos übergab, welche sie ermordete und ihre Leichen auf der Mülldeponie verbrannte. Wegen der Tat wurden Dutzende Polizisten und auch der Bürgermeister der Stadt Iguala festgenommen, in der die Studenten demonstriert hatten.

Obwohl drei Bandenmitglieder in der Haft gestanden hatten, die Studenten getötet zu haben, wurden sie von den mexikanischen Behörden bisher offiziell nicht für tot erklärt. Die Ermittler wollten zunächst eine DNA-Analyse der verkohlten Leichenreste durch österreichische Experten der Universität Innsbruck abwarten. Der Fall hat landesweit zu Protesten geführt. (trs/sda/afp/reu)

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