DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

43 ermordete Studenten

Mexikanischer Justizminister muss Posten räumen



FILE - In this Dec. 7, 2014 file photo, Mexico's Attorney General Jesus Murillo Karam gives a news conference in Mexico City. Mexico’s embattled attorney general is leaving his post to take a new cabinet-level job as head of urban and rural development, announced on Friday, Feb. 27, 2015 by President Enrique Pena Nieto’s office. (AP Photo/Marco Ugarte, File)

Jesús Murillo Karam wird Landwirtschafsminister. Bild: Marco Ugarte/AP/KEYSTONE

Nach der Empörung über die schleppenden Ermittlungen im Fall der 43 ermordeten Studenten tauscht die mexikanische Regierung den Justizminister aus. Jesús Murillo Karam soll neu Landwirtschaftsminister werden.

Jesús Murillo Karam werde noch am Abend aus dem Amt scheiden, kündigte die Regierung am Freitag an. Karams Posten soll Berichten zufolge vorübergehend von der Senatorin Arely Gómez übernommen werden.

Die Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto sieht sich derzeit wegen des Verschwindens der 43 Studenten grosser Kritik ausgesetzt. Die Opfer waren im September offenbar von der Polizei verschleppt und anschliessend von verbündeten Drogengangstern ermordet worden. 

Der Fall warf ein Schlaglicht auf die Unterwanderung der mexikanischen Polizei, Justiz und Politik durch die Kartelle. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

FBI durchsucht das Haus von Rudy Giuliani – ist Trump der nächste?

Die Aktion des FBI könnte der Auftakt zur Abrechnung mit der Trump-Regierung werden.

Der Refrain eines bekannten Liedes von Leonhard Cohen lautet: «First we take Manhattan, then we take Berlin.» Ersetze Berlin mit Washington – und du hast das passende Motto für die Ereignisse, die sich am frühen Mittwochmorgen an der Madison Avenue und der Park Avenue in New York abgespielt haben: Agenten des FBI haben die Wohnung und das Büro von Rudy Giuliani durchsucht und dabei elektronische Geräte beschlagnahmt.

Giuliani ist nicht irgendwer. Er hat selbst einmal die Zweigstelle des …

Artikel lesen
Link zum Artikel