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«Jahrhundertflut» in Australien: Tausende vor Überschwemmungen auf der Flucht



Die heftigen Überschwemmungen im Südosten Australiens haben Tausende Menschen in Sydney und Umgebung zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen. Bis Montag gab es laut Behörden 20 Evakuierungsbefehle.

18'000 Menschen wurden nach Angaben der Premierministerin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian, in Sicherheit gebracht, davon 15'000 in der Küstenregion nördlich von Sydney und 3000 in West-Sydney.

State Emergency Service personnel gather at the entrance to a submerged bridge surrounded by water from the flooded Hawkesbury River in Windsor, northwest of Sydney, New South Wales, Australia, Monday, March 22, 2021. Hundreds of people have been rescued from floodwaters that have isolated dozens of towns in Australia's most populous state New South Wales and forced thousands to evacuate their homes as record rain continues. (AP Photo/Rick Rycroft)

Da ist kein Durchkommen mehr: der Hawkesbury River in Windsor, nordwestlich von Sydney. Bild: keystone

In Australien ist bereits von einer «Jahrhundertflut» die Rede. In der Gegend um Port Macquarie etwa 350 Kilometer nördlich von Sydney hatte es mancherorts in sechs Tagen fast 900 Liter pro Quadratmeter geregnet.

«Ich habe noch nie einen solchen Regen gesehen. Ich habe bei vielen Überschwemmungen mitgearbeitet, und dies ist die grösste, mit der ich je in meiner Laufbahn zu tun hatte», sagte der Chef des Katastrophenschutzes von New South Wales, Shane Cribb, dem nationalen Radiosender ABC zur Lage in Port Macquarie.

Überschwemmungen in Australien

Video: watson/een

Nach Aussage des australischen Ministers für Notfallmanagement, David Littleproud, könnte der Starkregen noch zwei Tage andauern. Bis zu 54'000 Einwohner von New South Wales könnten von den Fluten betroffen werden. Insgesamt gab es bis Montag 40 Flutwarnungen.

Die Behörden hatten die Lage in Teilen von New South Wales schon am Sonntag als Naturkatastrophe eingestuft. Einige Orte der mittleren Nordküste erlebten die schlimmsten Fluten seit 1929, hiess es weiter. (sda/dpa)

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