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US-Zerstörer «USS Curtis Wilbur» vor Taiwan – China hat daran gar keine Freude



In this photo provided by U.S. Navy, Ensign Grayson Sigler, from Corpus Christi, TX., scans the horizon while standing watch in the pilot house as guided-missile destroyer USS John S. McCain conducts routine underway operations in support of stability and security for a free and open Indo-Pacific, at the Taiwan Strait, Wednesday, Dec. 30, 2020. China accused the U.S. of staging a show of force by sailing two Navy warships through the Taiwan Strait on Thursday morning. The Navy said the Arleigh Burke-class guided missile destroyers USS John S. McCain and USS Curtis Wilbur

Hält Ausschau: «USS Curtis Wilbur». Bild: keystone

China hat scharf gegen die Passage des amerikanischen Lenkwaffenzerstörers «USS Curtis Wilbur» durch die Meeresenge der Taiwanstrasse protestiert. Ein Militärsprecher des Ostkommandos warf den USA am Donnerstag vor, mit der Durchfahrt «künstlich Risikofaktoren in der Taiwanstrasse zu schaffen und absichtlich den regionalen Frieden und die Stabilität zu untergraben». Die Volksbefreiungsarmee habe Marineeinheiten und Flugzeuge eingesetzt, um das US-Kriegsschiff zu verfolgen und zu beobachten.

Die US-Marine teilte mit, dass das in Japan beheimatete Schiff am Vortag routinemässig die Strasse von Taiwan «in Übereinstimmung mit internationalem Recht» durchfahren habe, um die Verpflichtung der USA für einen freien und offenen Indo-Pazifik zu demonstrieren.

US-Marineschiffe fahren regelmässig durch die strategisch wichtige Meeresenge. Die 180 Kilometer breite Taiwanstrasse zwischen der chinesischen Provinz Fujian im Westen und der Insel Taiwan im Osten verbindet das Ostchinesische Meer im Norden und das Südchinesische Meer im Süden.

Die kommunistische Führung sieht das demokratische, freiheitliche Taiwan als Teil der Volksrepublik an, obwohl es nie dazu gehört hat. Es droht mit einer gewaltsamen Eroberung. Die USA haben sich der Verteidigungsfähigkeit Taiwans verpflichtet und liefern Waffen dafür. (aeg/sda/dpa)

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