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EU streitet über Israelpolitik und Krim-Vergleich



epa04121666 Armed men in military uniform are seen outside the territory of Ukrainian military unit in the village of Perevalnoye, outside Simferopol, Ukraine, 12 March 2014. Crimea's secessionist authorities said on 12 March that they have partially closed the region's airspace to

Bewaffnete Männer in Simferopol, Ukraine. Bild: EPA

Die EU sucht vergeblich nach einer einheitlichen Antwort auf Israels Pläne zur Annexion besetzter Palästinensergebiete. Die Diskussion zum Nahost-Konflikt und zum Verhältnis der EU zu Israel und den Palästinensern sei komplex, räumte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Freitagabend nach einer Videokonferenz des EU-Aussenministerrates ein. Es gebe verschiedene Vorschläge, die auf «unterschiedlichen Ansätzen» beruhten. Einig ist man sich demnach nur, dass die Anstrengungen zur Ansprache aller Akteure im Nahen Osten verstärkt werden müssen. Es gehe darum, einseitige Aktion zu verhindern, sagte Borrell.

Umstritten ist unter den EU-Staaten unter anderem, ob und wenn ja wie scharf Israel vor einer Annexion und möglichen Sanktionen gewarnt werden sollte. So zeigte sich beispielsweise Bundesaussenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag deutlich zurückhaltender als sein luxemburgischer Kollege Jean Asselborn, der mit Blick auf Israels Vorhaben an die Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 erinnerte.

Maas sagte, dass auch Deutschland eine Annexion von Palästinensergebieten als Verstoss gegen das Völkerrecht betrachten würde, machte aber zugleich deutlich, dass er den Krim-Vergleich für nicht angebracht hält. Man befinde sich in einem Dialog mit den Verantwortlichen in Israel, betonte er.

Israel hat während des Sechstagekrieges 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert und treibt dort seitdem Siedlungsprojekte voran. Die Palästinenser fordern die Gebiete für einen eigenen Staat - mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Die EU vertritt wie zahlreiche andere internationale Akteure die Auffassung, dass die Siedlungen nach dem Völkerrecht illegal sind und ein Friedenshindernis darstellen. Israel sieht in seiner Siedlungspolitik hingegen keinen Rechtsbruch.

Asselborn hatte zuvor der Deutschen Presse-Agentur gesagt: «Wenn man ein Territorium annektiert, das einem nicht gehört, dann ist das ein schwerwiegender Verstoss, eine Verletzung des internationalen Rechts.» Das habe man in der EU auch so gesehen, als Russland die Krim annektierte.

Er ziehe bewusst diesen Vergleich, erklärte der dienstälteste EU-Aussenminister. «Wir müssen jetzt präventiv Stellung beziehen und Druck machen.»

Von Sanktionsdrohungen wollte Asselborn nicht reden. Sollte die EU allerdings eine mögliche Annexion von Palästinensergebieten wie die Annexion der Krim bewerten, müsste Israel weitreichende Strafmassnahmen fürchten. Nach der russischen Einverleibung der Krim hatte die EU unter anderem scharfe Wirtschaftssanktionen gegen Russland erlassen, die bis heute in Kraft sind.

Grundlage der israelischen Annexionspläne ist ein Plan von US-Präsident Donald Trump für den Nahen Osten. Er stellt den Palästinensern einen eigenen Staat in Aussicht, allerdings unter harten Auflagen. Jerusalem soll demnach die ungeteilte Hauptstadt Israels bleiben.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas weist den Plan zurück. Die Palästinenser boykottieren die US-Regierung, seit Trump Ende 2017 Jerusalem einseitig als Israels Hauptstadt anerkannt hat.

Israel betrachtet das Westjordanland nicht als besetztes Land. Die israelische Bezeichnung des Gebiets lautet Judäa und Samaria, nach den in der Bibel erwähnten hebräischen Namen. Israel erhebt historische und juristische Ansprüche auf das Land und argumentiert, es habe vor seiner Eroberung 1967 keinem Staat gehört. Damit sei es lediglich «umstrittenes Gebiet».

Die Zahl der israelischen Siedler in den eroberten Gebieten ist seit 1967 rasant gestiegen. Heute leben im Westjordanland und in Ost-Jerusalem nach Angaben der israelischen Organisation Peace Now deutlich über 600'000 Israelis. Die Zahl der Palästinenser in den Gebieten beträgt nach Angaben des Palästinensischen Statistikamts 3,2 Millionen. Im Gazastreifen, aus dem Israel sich 2005 zurückgezogen hat, leben weitere zwei Millionen Palästinenser.

Die beste Lösung für den Konflikt sei eine Zwei-Staaten-Lösung, sagte Asselborn. Wenn aber Israel einfach Gebiete annektiere, sei diese Lösung «kaputt».

Auch der jordanische König Abdullah II. warnte Israel eindringlich vor den Konsequenzen einer Annexion palästinensischer Gebiete. «Falls Israel im Juli wirklich das Westjordantal annektiert, würde dies zu einem massiven Konflikt mit dem Haschemitischen Königreich Jordanien führen», sagte Abdullah dem Magazin «Der Spiegel» (Freitag).

«Was würde geschehen, wenn die palästinensische Autonomiebehörde zusammenbricht?», fragte der König. «Es gäbe noch mehr Chaos und Extremismus in der Region.» (sda/dpa)

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64
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    Alle Leser-Kommentare
  • Smeyers 17.05.2020 09:26
    Highlight Highlight Warum muss sich eigentlich Israel für Handlungen im eigen Land rechtfertigen? Israel gibt es seit 3’000 Jahren und ist ununterbrochen jüdisch bewohnt. Ich glaube der Rechtsanspruch der Araber die in Samaria und Judäa leben ist ziemlich tief anzusetzen.zumal Sie durch die Türken angesiedelt wurden.
    • The Destiny // Team Telegram 17.05.2020 17:12
      Highlight Highlight @smeyers. Äha, es wäre also ok wenn Indianer in den USA die Erben der Eingewanderten von vor über 100 Jahren anfangen würden abzuschlachten?
      Weil sie historisch gesehen schon "länger" da waren...
    • Smeyers 17.05.2020 19:53
      Highlight Highlight zB wie am Little big Horn. Aber wie auch immer, gemäß deiner Argumentation wäre es korrekt wenn man Lichtenstein für alle Probleme der Deutschsprachigen Welt verantwortlich machen würde. Einfach mal so ins Verhältnis gesetzt.
  • Ranzelpanzel 17.05.2020 00:18
    Highlight Highlight Die Bevölkerung der Krim war bereits vor der Übernahme durch Russland in der Mehrheit für Russland. Der Vergleich durch Asselborn ist aus meiner Sicht deshalb falsch, weil die Bevölkerung des West Jordanlands hingegen nicht israelisiert werden will.
  • Ranzelpanzel 17.05.2020 00:11
    Highlight Highlight Hoffe nur, dass Asselborn nicht nun wie Ken Jebsen zu unrecht als Antisemit bezeichnet wird. Mich kotzt diese Doppelmoral der westlichen Regierungen langsam sowas von an! Es ist wirklich Zeit für mehr Gleichberechtigung auf dieser Welt!
  • Vipermaschine 16.05.2020 12:21
    Highlight Highlight Kritik gegenüber Israel und den Juden zu äussern, wird ja vielerorts schon fast mit Gotteslästerung gleichgesetzt und man wird als Antisemit oder Nazi diskreditiert. Daher wird es seitens der EU nie und nimmer Sanktionen gegenüber Israel geben.
    • Topfuel 16.05.2020 14:05
      Highlight Highlight Wie bereits von einigen ausgesprochen besteht eine latente Wut in vielen Ländern gegenüber der israelischen Regierung und deren Schutzmacht und das nicht erst seit Trump. Es scheint als können sie sich so ziemlich alles erlauben ohne irgendwelche Konsequenzen. Tun andere das selbe werden sie, gelinde gesagt verdammt.
    • Smeyers 16.05.2020 18:57
      Highlight Highlight Eure Aussagen strotzen vor Antisemitismus und sollten gesperrt werden. Assad bringt Millionenfach seine eigen Leute um, Iran und China stecken Hunderttausende ebenfalls ins Gefängnis und sind Kriegstreiber. Aber das ist ja egal so lange keine Juden beteiligt sind. No jews, no news.
    • The Destiny // Team Telegram 17.05.2020 17:08
      Highlight Highlight @smeyers, köstlich, du beweist gerade den Punkt welcher @Vipermaschiene macht.
  • Smeyers 16.05.2020 09:00
    Highlight Highlight Bereits vor 100 Jahren hat sich Europa für einen Staat Israel ausgesprochen inkl. Westjordanland. Warum? Weil es damals praktisch unbesiedelt war und Hebron und Jericho Städte mit jüdischer Bevölkerung sind, seit Jahrtausenden. Der Vergleich mit der Krim ist absurd, die Ukraine ist ein souveräner Staat ohne kriegerische Handlungen bis zu diesem Konflikt.

    Europa hat sich vor 100 Jahren in San Remo für einen jüdischen Staat stark gemacht. Es wäre nur konsequent daran festzuhalten. Ich weiß vielen mag das nicht gefallen.
    • Shlomo 16.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Den BS den du hier wieddr verzapfst ist zum haareraufen.
      Israel besetzt gegen das Völkerrecht Gebiete und ist durch mehrere Resolutionen dafür auch verurteilt worden.
      Btw. Können die Iren und Schotten auch die Schweiz annektieren? Vor 2000 Jahren lebten hier auch mal Kelten.
    • Shlomo 16.05.2020 12:54
      Highlight Highlight Du betreibst übelsten gar fschistischen Geschichtsrevisionismus.
    • Topfuel 16.05.2020 14:14
      Highlight Highlight Sie habe ja ihren eigenen Staat aber sie wollen anderen keinen zugestehen, dass ist was sehr sehr viele nicht verstehen und dann die Tonart ist oberbedenklich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 16.05.2020 07:52
    Highlight Highlight So what? Streit in der EU über eine Situation die de jure seit bald 50 Jahren Realität ist und nur durch die Grossmacht USA in dieser Form existieren kann?

    Der Vergleich mit der Krim ist soweit richtig, dass hinter beiden Problemen, Grossmächte stehen, die mit Vetorecht im UN Sicherheitsrat jede Veränderung des status quo verhindern und, auf die Meinung der EU schei..en.

    Aber mal abwarten und hoffen, dass im November ein neuer US Präsident ins Amt gewählt wird, der eine Nuance kritischer den Plänen Israels gegenüber steht und man dann gemeinsam den Israelis auf die Finger klopfen darf.
    • reaper54 16.05.2020 13:23
      Highlight Highlight Wiso willst du den Israelis auf die Finger klopfen?
      Die Palästinenser wollen Israel vernichten. Dass dies durch unsere Grünen und durch weitere linke in ganz Europa geleugnet und vertuscht wird ist einfach peinlich. Aber das Watson auch diese Schiene fährt wundert mich nicht.
    • swisskiss 16.05.2020 14:09
      Highlight Highlight reaper54: Selbst wenn die Palis denTod jedes Israelis zum Ziel haben, ändert das absolut nichts an der Tatsache, dass die Besetzung Israels ein völkerrechtswirdiger Akt ist. Die Motive der Palis, Araber und Iraner, als Notwehmassnahme des israelischen Staates zu rechtfertigen, ist schicht ein vorgeschobener Grund, um besetzte Gebiete nicht abtreten zu müssen.

      Realität ist, dass Israel Strom, Wasser, Benzin, Diesel, Nahrung etc. in den besetzten Gebieten kontrolliert. Aber frag sich doch mal, wieso die Kindersterblichkeit in den besetzen Gebieten bei 22 von 1000 liegt und in Israel bei 3,7.
    • Topfuel 16.05.2020 14:22
      Highlight Highlight Soll das nun wirklich eine schweiterische Aussage zum Thema sein? Kaum zu glauben. Das ein anderer US Präsident gegenüber Israel eine härtere Gangart wählt ist sehr naiv wenn man die letzten 4 Wahlen revue passieren lässt. Keiner kommt umhin der jüdischen Gesellschaft in den USA den Bükling zu machen den dort ist das sehr grosse Geld das es brauch um ins Amt gehieft zu werden. Einige der Tycoone unterstützen sogar mit Millionenbeträgen die Wahlen in Israel. Sehr naiv!
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 16.05.2020 06:35
    Highlight Highlight Vielleicht war es doch nicht so eine schlaue Idee Israel wiederholt "auszurotten", die Juden "ins Meer werfen" zu wollen, etc. Israel musste sich seit seiner Gründung gegen sämtliche Nachbarn wehren, die teilweise ohne Kriegserklärung und fast immer mit Rüstungshilfe durch Russland und zusammen gegen Israel vorgingen.

    Wenn die Araber dauernd Kriege verlieren, die sie anzetteln, dürfen sie sich nicht wundern, wenn Israel sein Territorium erweitert. Israel ist etwas kleiner als die Deutschschweiz, eine gewisse strategische Tiefe ist überlebensnotwendig.
    • Shlomo 16.05.2020 12:38
      Highlight Highlight Eigentlich ist die Gründung Israels der beste Beweiss, dass man mit terroristischen Anschlägen zu einem eigenen Staat kommt.
    • Topfuel 16.05.2020 14:29
      Highlight Highlight Aus deinem Mund spricht der Dämon wie dein Avatar zeigt. Das grenzt bereits an faschistischen Geschichtsrevisionismus. Im übrigen ist es fatal die Afraber als Kriegshetzer zu bezeichnen wenn doch bald alle Welt weiss wer all die Kriege, aus purem Eigennutz anzettelt und ich red nicht von den Russen. Fazoz: Israel brauch keine territorialle Erweiterung um zu überleben, was es braucht ist Frieden im eigenen Land ohne massiven Einfluss von den USA. Was es braucht ist mehr Demut und aufhören auf der Geschichte rumzureiten.
    • Mijasma 16.05.2020 18:48
      Highlight Highlight @shlomo
      Die Gründung des Staates Israel war vor über 2000 Jahren. Man kann die terroristischen Anschläge auch ganz anderst sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • freifuchs 16.05.2020 01:20
    Highlight Highlight Der Vergleich zur Krim hinkt. Die grosse Mehrheit der Krim war für die Zugehörigkeit zu Russland. Hier ist kein einziger Palästinenser dafür.
    • DemonCore 16.05.2020 06:21
      Highlight Highlight ...in einem von Putin orchestrierten Referendum. Komm, das glaubst du ja selbst nicht ;)
    • IZO 16.05.2020 08:25
      Highlight Highlight Obwohl es ihnen Wirschaftlich besser gehen würde. Ganz im gegenteil zur Krim. Aber ja, sie lassen sich lieber von Terroristen wie Schafe zur Schlachbank führen. Wieso hat "Palestina" keine eigene Wirtschaft? Wenn es ihren Verbündeten um das Errichten eines funktionierenden Staates ginge hätte man schon lange einen eigenen Motor, aber Nein es geht ihnen nur darum uns zu Melken um damit ihren ideologischen Krieg zu führen. Aber bitteschön glaub ruhig weiter an das Märchen vom agro Israel und den armen Palis 😣✌
    • Smeyers 16.05.2020 09:10
      Highlight Highlight @freifuchs; genau und Putin hat diese Umfrage überhaupt nicht manipuliert 😂👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • taz 15.05.2020 23:41
    Highlight Highlight horror! einfach kein staat traut sich, endlich mal durchzugreifen und sanktionen zu verhängen. alle kuschen vor der antisemitismuskeule, welche postwendend gegen sie geschwungen wird. frieden in der region ist dank dem oranginapresi in weite ferne gerückt.
  • Smeyers 15.05.2020 22:57
    Highlight Highlight Europa hat das letzte Mal vor 100 Jahren sich in der Israelfrage korrekt verhalten. Historisch gesehen und da meine ich nicht nur die biblische Vergangenheit sondern auch die jüngere, gibt es einen absoluten Anspruch auf die Gebiete. sind wir ehrlich die Palästinenser haben mit Jordanien ihren eigenen Staat der x-mal größer als Israel.

    Wie sich die arabische Welt von den Palästinensern abwendet, sollte Europa sein 100 jähriges Versprechen einlösen.

    https://www.google.ch/amp/s/www.audiatur-online.ch/2020/04/22/100-jahre-san-remo-konferenz-basis-fuer-die-gruendung-des-juedischen-staates/amp/
    • Turrdy 16.05.2020 14:02
      Highlight Highlight Oh wow.
      "sind wir ehrlich die Palästinenser haben mit Jordanien ihren eigenen Staat der x-mal größer als Israel."
      Nur weil jemand auch irgendwo anders wohnen kann, ist das keine Legitimation zur Volksvertreibung.
      Das ist ja wie: "Weg mit den Tessinern, die können doch auch in Italien wohnen, ist ja eh viel grösser. Ist mir doch egal, dass die schon seit Generationen am Lago Maggiore leben. Pha!"
      🤦
    • Smeyers 16.05.2020 18:10
      Highlight Highlight @turrdy, du kennst die Geschichte schon oder? Die Juden haben ihren Staat als Palästina bezeichnet und die Araber waren in Jordanien zu Hause. Zugegeben es war von Arafat genial sich als Palästinensergebiete zu bezeichnen und die Geschichte zu verdrehen. Den bis in die 60er Jahre haben die Araber strikt abgelehnt sich als Palästinser zu sehen, dass war Jüdisch! Igitigittt!
    • Mijasma 16.05.2020 19:11
      Highlight Highlight Die Englischen Mandatsgebiete Cisjordanien und Transjordanien wurden beide von Palästinenser bewohnt. Die Engländer die unbedingt die Rückkehr der Juden in ihr Land verhindern wollten übergaben Transjordanien aber der Minderheit der Berber. Damit wollten sie einen Palästinenser Staat in Cisjordanien schaffen weil sie wussten, dass daraus ein Krieg um das Land entsteht. Die Mehrheit der Bewohner Jordaniens waren damals schon die Palästinenser. Also ja, sie haben schon ihren Staat.
  • Stinkstiefel 15.05.2020 22:48
    Highlight Highlight Die Zurückhaltung der Deutschen ist aus historischen Gründen nachvollziehbar.

    Von den restlichen europäischen Staaten und der Gesamt-EU erwarte ich aber eine klare Verurteilung einer allfälligen Annexion, inklusive Sanktionen.

    Wird hier mit zweierlei Mass gemessen, dann verliert die EU erstens auch noch den kläglichen Rest ihrer aussenpolitischen Glaubwürdigkeit und zweitens kann man sich dann auch komplett vom Völkerrecht verabschieden, wenn es sowieso nur als politisches Mittel und nicht als verbindliche Rechtsordnung betrachtet wird.
    • IZO 16.05.2020 08:10
      Highlight Highlight Tibet, Krim usw. von welcher glaubhaften Aussenpolitik sprichst du?. Finde sogar eine Verurteilung währe Falsch da man sich so nur wieder vor Handelspartner(Arabern) bücken würde. Wenn schon Blind dann Richtig. Sonst müsste man zb. Brasilien auch Verurteilen da sie von der UNESCO geschütztes Land und Menschen Vertreiben/Töten/Zerstören. Lächerlich sich auf den kleinen Saat Israel einzuschiessen. Hätten wichtigeres zu tun. Und ja mein Mitleid für ein Volk dass sich von Terroristen(Hamas) führen lässst hält sich in Grenzen.
    • Smeyers 16.05.2020 09:01
      Highlight Highlight @leon; falsch! Europa sollte nur konsequent sein und sich an den getroffenen Entscheid vor 100 Jahren halten:

      https://www.google.ch/amp/s/www.audiatur-online.ch/2020/04/22/100-jahre-san-remo-konferenz-basis-fuer-die-gruendung-des-juedischen-staates/amp/
    • Do not lie to mE 16.05.2020 12:26
      Highlight Highlight "zweierlei Mass gemessen" Dann müsste aber die Türkei für Ihre Annexion und Völkeraustausch (Bauern aus Anatolien) von Zypern auch schon längst mit Sanktionen belegt worden sein, nicht zu vergessen die Illegal Besetzung von Syrien und Irak. Im Gegenteil die EU finanziert neben den Flüchtlingen auch ein Teil der türkischen Marine. Da muss sich das Linke politische Spektrum schon die Frage gefallen lassen wieso eine Vize-Präsentantin des Bundestages, in so einem Land eine Ferienvilla hat und eben auch deswegen (politisch näher zur Türkei & Palästina als mit Israel) mit zweierlei Massen misst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Galt 15.05.2020 22:39
    Highlight Highlight Ariel Sharon zu dem Thema 1973:
    “We’ll make a pastrami sandwich out of them, We’ll insert a strip of Jewish settlements in between the Palestinians, and then another strip of Jewish settlements right across the West Bank, so that in twenty-five years’ time, neither the United Nations nor the United States, nobody, will be able to tear it apart.”

    Der Plan scheint zu funktionieren...
    • Smeyers 16.05.2020 09:04
      Highlight Highlight @john; die Palästinenser haben mit Jordanien ihren eigenen Staat, der x-mal größer ist als Israel. Abdullahi ist König der Palästinenser.
    • Shlomo 16.05.2020 12:49
      Highlight Highlight @Smeyer: König Abdullah, als Haschemit hat mit den Palästinenser etwa gleich viel gemein wie ein Isländer und ein Grieche.
    • Smeyers 16.05.2020 13:21
      Highlight Highlight @shlomo; das soll nicht unser Problem sein. Vor über 80 Jahren wurde entschieden das eine Minderheit (haschemiten) über die Mehrheit Sunniten herrschen soll. Das gleiche in Syrien wo die Alawiten (Asad) Die religiöse Mehrheit unterdrückt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 15.05.2020 22:10
    Highlight Highlight Gleiche Ellen bitte!

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