International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Police guard the British Embassy during an anti-UK protest in Tehran, Iran, Sunday, Jan. 12, 2020. Dozens of hard-liners later gathered outside the embassy on Sunday, chanting

Die iranische Polizei schützt die britische Botschaft vor wütenden Demonstranten. Bild: AP

Irans Polizei widerspricht Hinweisen auf Schüsse auf Demonstranten



Die iranische Polizei hat Hinweise zurückgewiesen, sie habe auf regierungskritische Demonstranten in Teheran geschossen. «Bei den Protesten hat die Polizei absolut nicht geschossen, weil die Polizei der Hauptstadt die Anweisung hatte, sich zurückzuhalten.»

Das schreibt Polizeichef Hossein Rahimi in einer am Montag auf der Web-Seite des staatlichen Fernsehens veröffentlichten Erklärung. In Videos, die im Internet verbreitet wurden, sind Schüsse in unmittelbarer Nähe von Kundgebungen zu hören. Zudem werden Blutlachen gezeigt. Zu sehen sind auch bewaffnete Männer, die offenbar Sicherheitskräften angehören.

In einigen Videos schlagen Einsatzkräfte mit Schlagstöcken auf Demonstranten ein. Menschen rufen: «Schlagt sie nicht.» Die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Authentizität der Videos zunächst nicht überprüfen.

Nachdem die iranische Staatsspitze den versehentlichen Abschusses einer Passagiermaschine durch das Militär am Samstag eingestanden hatte, ist es im ganzen Land zu Protestkundgebungen gekommen. Die Demonstranten verlangen unter anderem die Rücktritte der Verantwortlichen.

Am Wochenende riefen Demonstranten «Tod dem Diktator» in Anspielung auf den mächtigsten Mann des Landes, das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

US-Militärschlag gegen Iran-General

Iraner trauern um ihren General

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5

Zwei neue Frauen-Statuen sorgen in New York für Wirbel

Zwei neue und völlig unterschiedliche Frauen-Statuen – eine Nonne und eine nackte Frau – haben auf ebenfalls völlig unterschiedliche Art und Weise in New York für Wirbel gesorgt.

Vor dem Gerichtsgebäude im südlichen Manhattan, in dem unter anderem der frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein wegen Sexualverbrechen verurteilt wurde, steht seit kurzem eine Medusa-Statue – nackt, mit Schwert in der einen und abgeschnittenem Kopf in der anderen Hand. Die Skulptur sei als Symbol der …

Artikel lesen
Link zum Artikel