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epa04244200 A handout image released by the US Navy Media Content Service (NMCS) on 07 June 2014 shows the guided-missile frigate USS Elrod (FFG 55) assisting in the rescue of distressed persons in the Mediterranean Sea on 06 June 2014.  Nearly 1,200 migrants were rescued off the coasts of Italy and Malta in several operations in the central Mediterranean, officials in both countries said 07 June. In Malta, the army said it rescued 103 migrants - including 13 women and a baby - from a dinghy that had deflated. In a joint operation with a US warship, five of them were airlifted to Malta's main hospital, because of their precarious medical condition.  EPA/MCSN MICHAEL J. LIEBERKNECHT / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Die italienische Marine soll Schlepper künftig bereits in libyschen Hoheitsgewässern bekämpfen können. Bild: EPA/US NAVY

Italienische Marine soll Schmuggler bereits in libyschen Gewässern bekämpfen 



Die italienische Marine soll künftig beim Kampf gegen Menschenschmuggler auch in libyschen Gewässern operieren, wenn es nach der Regierung in Tripolis geht. Eine entsprechende Anfrage wird derzeit vom italienischen Verteidigungsministerium überprüft.

Das sagte Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem libyschen Amtskollegen Fajis al-Sarradsch in Rom. Gentiloni plädierte dafür, die Einladung anzunehmen, da dies eine sehr wichtige Entwicklung im Kampf gegen Schmuggler in Libyen bedeuten könnte.

Der libysche Ministerpräsident Al-Sarradsch reiste aus Frankreich an, wo er mit dem mächtigen libyschen Militär Chalifa Haftar zusammentraf. Die beiden Gegenspieler hatten sich auf einen Zehn-Punkte-Plan verständigt, um die Kämpfe in Libyen zu verringern.

Schmuggler nutzen das Chaos in dem Bürgerkriegsland, um Zehntausende Flüchtlinge in seeuntauglichen Booten Richtung Europa zu bringen.

Die rechtsextreme «Identitäre Bewegung» will künftig mit einem eigenen Schiff Flüchtlinge im Mittelmeer abfangen und sie zurück nach Libyen bringen. Ein Sprecher der libyschen Küstenwache wies eine Kooperation jedoch zurück. Man arbeite nur mit staatlichen Akteuren zusammen. Zudem spreche sich die Küstenwache dagegen aus, Flüchtlinge nach ihrer Rettung zurück nach Libyen zu bringen. (leo/sda/dpa)

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