DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Affäre um Wahlkampfgelder aus Libyen: Verfahren gegen Sarkozys Minister eröffnet



In der Affäre um angebliche Wahlkampfmillionen aus Libyen nimmt die französische Justiz nun auch den Budgetminister des damaligen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ins Visier. Sie eröffnete gegen Eric Woerth ein Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zur unerlaubten Wahlkampffinanzierung.

epa04675821 French former minister Eric Woerth on the first day of his second appearence in the trial of ten people charged with exploiting L'Oreal heiress in the courthouse in Bordeaux , France, 23 March 2015. Eric Woerth is facing charges of 'influence peddling.  EPA/CAROLINE BLUMBERG

Eric Woerth. Bild: EPA/EPA

Das bestätigte eine mit der Sache vertraute Quelle der Nachrichtenagentur DPA am Dienstag. Zuvor hatten französische Medien darüber berichtet. Sarkozy amtierte von 2007 bis 2012.

Im März hatte die Justiz bereits ein Ermittlungsverfahren gegen Sarkozy selbst eröffnet. Es geht bei dem Verdacht der unerlaubten Finanzierung um den Wahlkampf 2007, den der inzwischen 63 Jahre alte Konservative für sich entschieden hatte. Ermittler gehen schon seit längerem Hinweisen nach, wonach illegal Geld vom Regime des damaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi geflossen ist. Sarkozy hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Woerth ist ein prominenter Politiker der konservativen Republikaner. Er ist Vorsitzender des Finanzausschusses in der Nationalversammlung, dem Unterhaus des Parlaments. Unter Sarkozy war er von 2007 bis 2010 zunächst Budget- und dann Arbeitsminister. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Biden hält an Waffendeal mit VAE fest

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

In der Coronakrise sind in Frankreich über 500 neue Sekten entstanden

In Frankreich haben Sekten, Gesundbeter und Wunderheiler starken Zulauf. Die Regierung will sie besser kontrollieren. In der Schweiz liegt das Problem etwas anders.

Ulysse Ha Duong wollte eigentlich lernen, wie man überlebt. Doch dann verwechselte jemand im Survival Camp zwei Pflanzen und der 25-jährige Bretone starb an einer Magenvergiftung. Acht weitere Teilnehmer wurden im Spital gerettet.

Der tragische Todesfall des vergangenen Sommers in der Nähe von Lorient wirft ein Schlaglicht auf den gefährlichen Boom einer ganzen Branche. Wie die französische Ministerin für Bürgerfragen, Marlène Schiappa, vergangene Woche erklärte, sind in Frankreich im …

Artikel lesen
Link zum Artikel