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Mexiko: Fast 2000 Konten von Drogenkartell gesperrt



Armed police officials patrol a neighborhood in Tijuana, Mexico, Monday, Jan. 21, 2008. Mexican federal police found an underground shooting range and an arsenal of arms Saturday in this house in downtown Tijuana, which they say was a training ground for drug cartel hit men.  (AP Photo/Gregory Bull)

Bild: AP

Mexikos Regierung hat die Bankkonten von 1770 mutmasslichen Mitgliedern des berüchtigten Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) gesperrt.

Es seien ausserdem Konten von 167 Firmen und zwei Treuhandverwaltungen gesperrt, die ebenfalls mit dem CJNG in Verbindung stünden, teilte Mexikos Finanzministerium am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Die Aktion sei das Ergebnis von Zusammenarbeit der Ermittlungseinheit des Ministeriums mit den mexikanischen Sicherheitsbehörden sowie mit der US-Antidrogenbehörde DEA. Die Konten waren den Angaben zufolge in Transaktionen in Höhe von Milliarden Peso involviert.

Erst im März hatte die DEA erklärt, dass bei Razzien in den USA innerhalb von sechs Monaten rund 700 Menschen mit CJNG-Verbindungen festgenommen worden seien. Das Kartell ist eines der mächtigsten in Mexiko. Es wird unter anderem für Drogenschmuggel in die USA sowie für zahlreiche Morde im südlichen Nachbarland Mexiko verantwortlich gemacht.

Das US-Aussenministerium hat zehn Millionen Dollar für Informationen ausgelobt, die zur Festnahme von CJNG-Chef Nemesio Oseguera Cervantes («El Mencho») führen. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • MeinAluhutBrennt 03.06.2020 10:53
    Highlight Highlight Also wenn es um die Bekämpfung der Kartelle geht hat Mexiko wirklich den Finger im Po.


    Konti schliessen - omfg wie schlimm!
    • remostussy 03.06.2020 15:15
      Highlight Highlight Das ist effektiver als du vielleicht meinst. Wenn die Kartelle keinen Möglichkeit haben um ihr Geld ''sauber'' zu machen ist das ganze Geschäft mit Drogen nicht sehr erträglich. Bargeld Bündel zu horten ist nicht mehr wirklich praktikabel. Denn wenn du etwa ein Haus kaufen willst ist das mit Bargeld in Mexico eher schwierig. Die meisten Drogenbosse werden in Mexico wegen Steuerhinterziehung angeklagt und nicht wegen Mord oder Drogenschmuggel.

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