International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tschechien will 150 Flüchtlinge aufnehmen



Im Streit über die Verteilung von Flüchtlingen in der EU hat die tschechische Regierung die Aufnahme von 1500 Asylbewerbern angekündigt. Bis 2017 sollen 1100 Menschen ins Land kommen, die sich im Moment in Griechenland und Italien aufhalten.

Zusätzlich sollen 400 Personen, die sich in Flüchtlingslagern ausserhalb der EU aufhalten, aufgenommen werden. Das teilte der für EU-Angelegenheiten zuständige Staatsminister Tomas Prouza am Mittwoch auf Twitter mit.

Die Flüchtlingskrise in Mittelmeerstaaten wie Griechenland und Italien sorgt in der EU seit Monaten für Streit. Die besonders betroffenen Länder fordern eine gerechtere Verteilung. Andere EU-Mitglieder wie Grossbritannien und mehrere osteuropäische Staaten lehnen einen Vorschlag der EU-Kommission ab, Migranten nach einer verbindlichen Quote zu verteilen. Auch die Regierung in Prag hatte dies zurückgewiesen. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Flüchtlinge sollen nicht mehr nach Hause dürfen, dafür bei uns schneller arbeiten

Der Bundesrat verschärft die Regeln für vorläufig Aufgenommene. Sie dürfen nicht mehr in ihre Heimatländer reisen. Ausserdem soll die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Für vorläufig aufgenommene Flüchtlinge soll – analog zu anerkannten Flüchtlingen – ein Verbot für Reisen in deren Heimatland gelten. Das hat der Bund am Mittwoch in einer Medienmitteilung mitgeteilt. Zudem soll diesen Personen der Zugang zum Arbeitsmarkt hier in der Schweiz erleichtert werden, damit sie rascher auf eigenen Füssen stehen können.

Gleichzeitig sieht der Bundesrat Erleichterungen beim Wohnungswechsel im Inland vor, um die berufliche Integration zu fördern. Für eine neue Stelle oder …

Artikel lesen
Link zum Artikel