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epa07462905 US President Donald J. Trump (R) waves beside Prime Minister of Israel Benjamin Netanyahu (L) while greeting him at the South Portico of the White House in Washington, DC, USA, 25 March 2019. Trump later signed an order recognizing Golan Heights as Israeli territory.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Benjamin Netanjahu und Donald Trump können einen Erfolg verbuchen. Bild: EPA/EPA POOL

Ist der doppelte Frieden in Nahost wirklich Trumps Verdienst?

Israel nimmt mit zwei arabischen Staaten diplomatische Beziehungen auf. Als grosser «Dealmaker» inszeniert sich US-Präsident Donald Trump. Was ist davon zu halten?



Im 71. Jahr seines Bestehens kann Israel einen beträchtlichen Erfolg verbuchen. Mit Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wollen zwei arabische Staaten gleichzeitig diplomatische Beziehungen mit dem jüdischen Staat aufnehmen. Besiegelt wird die Vereinbarung am Dienstag um 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr MESZ) im Weissen Haus.

Im Beisein von US-Präsident Donald Trump werden Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie die Aussenminister der Emirate und Bahrains das «Abraham-Abkommen» unterzeichnen, dessen konkreter Inhalt bis zuletzt unter Verschluss gehalten wird. Benannt ist es nach dem biblischen Patriarchen, der als Stammvater der drei grossen monotheistischen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) gilt.

Update: Golfstaaten besiegeln Normalisierung der Beziehungen mit Israel

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain haben im Beisein von US-Präsident Donald Trump die Normalisierung der Beziehungen mit Israel besiegelt.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und die Aussenminister der VAE und Bahrains, Abdullah bin Sajid und Abdullatif al-Sajani, unterzeichneten am Dienstag im Garten des Weissen Hauses verschiedene Abkommen, mit denen der Frieden, die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und die «volle Normalisierung» der Beziehungen vereinbart wurden. «Dies ist ein unglaublicher Tag für die Welt», hatte Trump kurz vor der Unterzeichnung gesagt. (sda/dpa)

Wie entstand der Konflikt im Nahen Osten?

Video: www.explain-it.ch

Im Vorfeld der Zeremonie kam es zu Nebengeräuschen. So wurde Netanjahu bei seinem Abflug in der Nacht auf Montag von wütenden Demonstranten empfangen. Seine Regierung hatte am Sonntag einen erneuten Corona-Lockdown beschlossen. Proteste gab es auch in der islamischen Welt, aber die Kritik am Frieden mit Israel ist leise geworden.

Wie historisch ist das Abkommen?

Israel hat drei grosse Kriege gegen seine arabischen Nachbarn geführt und gewonnen: Den Unabhängigkeitskrieg 1948/49, den Sechstagekrieg 1967 und den Yom-Kippur-Krieg 1973. Seither haben Ägypten 1979 und Jordanien 1993 diplomatische Beziehungen mit Israel aufgenommen. Gelebt aber wird dieser Frieden höchstens hinter den Kulissen.

Seither kam kein weiteres arabisches Land hinzu, weshalb das Abkommen mit Bahrain und den Emiraten durchaus als «historisch» eingestuft werden kann. Erleichtert wurde es durch die Tatsache, dass beide Staaten nie gegen Israel Krieg geführt hatten. Allerdings gehören sie eher zu den «Leichtgewichten» im Nahen Osten, was die Bedeutung relativiert.

Ist es Trumps Verdienst?

In this Tuesday, Oct. 29, 2018 photo, released by the Israeli Ministry of Culture and Sport, Israeli Minister of Culture and Sport Miri Regev, center, visits Sheikh Zayed Grand Mosque, in Abu Dhabi, United Arab Emirates. A surprise visit to Oman by Israel's Prime Minister Benjamin Netanyahu over the weekend appears to have opened the floodgates for a series of appearances by senior Israeli officials in Gulf Arab states, thrusting the once secret back channels of outreach into public view. These newly revealed ties reflect concerns by both Israel and Arabs over Iran’s rising influence in the region. (Ministry of Culture and Sport via AP)

2018 reiste die israelische Kulturministerin Miri Regev nach Abu Dhabi. Bild: AP/Ministry of Culture and Sport

Der US-Präsident bezeichnete das Abkommen als «historischen Durchbruch» und pries sich selbst als Dealmaker an. Informelle Kontakte zwischen Israel und den beiden Ländern gibt es jedoch schon seit Jahren. «Trump knallt seinen Namen auf ein Hotel, das eigentlich schon gebaut war», sagte der Nahostexperte Karim Sadjadpour der «Washington Post».

Kritiker sehen in der Zeremonie vom Dienstag ein Wahlkampfmanöver, mit dem Trump bei der evangelikalen Wählerschaft punkten will, die stramm pro-israelisch ist. Ausserdem soll die «Front» gegen den Erzfeind Iran gestärkt werden. Das ist vor allem im Fall von Bahrain delikat. Das kleine Königreich im Persischen Golf wird mehrheitlich von Schiiten bewohnt.

Ist es der grosse Durchbruch?

Es ist möglich, dass weitere Länder dem Beispiel Bahrains und der VAE folgen, etwa das Sultanat Oman oder Marokko. Ein echter Durchbruch aber würde vorliegen, wenn Saudi-Arabien als selbst ernannte Führungsmacht am Golf mit Israel Frieden schliessen würde. Der umstrittene Kronprinz Mohammed bin Salman wäre wohl dazu bereit.

Dennoch wäre ein solcher Schritt heikel, denn das saudische Königshaus sieht sich als Hüter der heiligen Stätten des Islams. Und dazu gehört neben Mekka und Medina auch Jerusalem (arabisch Al Quds), von wo der Prophet Mohammed seine Himmelfahrt angetreten haben soll. Offiziell halten die Saudis deshalb an der Friedensinitiative von 2002 fest: Diplomatische Beziehungen im Austausch gegen einen Palästinenserstaat.

Wer sind die Gegner?

epa07846290 A handout photo made available by the Turkish Presidential press office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan (R) welcomes Iranian President Hassan Rouhani (L) before their meeting at the Presidential Palace in Ankara, Turkey, 16 September 2019. Turkish President Erdogan, Russian Preisdent Putin and Iranian President Rouhani are in Ankara for a trilateral meeting for Syria talks.  EPA/MURAT KULA/TURKISH PRESIDENTIAL PRESS OFFICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Hassan Ruhani und Recep Tayyip Erdogan lehnen das Friedensabkommen ab. Bild: EPA

Die schärfste Kritik am Abkommen äusserten Iran und die Türkei. Im Fall der Iraner überrascht das nicht, sie sehen Israel seit dem Sturz des Schahs 1979 als Todfeind. Die Türkei hingegen nahm 1949 als erstes muslimisches Land diplomatische Beziehungen mit Israel auf. Im Jahr 2000 folgte ein Freihandelsabkommen.

Unter Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich das Verhältnis erheblich verschlechtert. Aussenpolitisch agierte er in letzter Zeit immer aggressiver, auch um von inneren Problemen abzulenken. Yossi Cohen, der Chef des Geheimdienstes Mossad, sagte im August, die wirkliche Bedrohung für Israel gehe nicht mehr von Iran aus, sondern von der Türkei.

Was ist mit den Palästinensern?

Palestinians burn pictures of U.S. President Donald Trump, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, Bahrain's King Hamad bin Isa Al Khalifa and and Abu Dhabi Crown Prince Mohammed bin Zayed al-Nahyan, during a protest against the United Arab Emirates and Bahraini normalization agreement with Israel, in Gaza City, Tuesday, Sept. 15, 2020. (AP Photo/Khalil Hamra)

Protest am Dienstag in Gaza-Stadt gegen den Friedensdeal. Bild: keystone

Als Gegenleistung für das Abkommen muss Benjamin Netanjahu die bereits beschlossene Annexion von 30 Prozent des Westjordanlands auf Eis legen. Bahrain und die Emirate betonten, sich weiterhin für eine Zweistaaten-Lösung einzusetzen. Die Emirate hielten «an ihrer tiefen und langjährigen Verpflichtung für die Palästinenser fest», hiess es in einem Beitrag für die Zeitung «Haaretz».

Die Palästinenserführung in Ramallah betrachtet den Friedensschluss dennoch als «Verrat an Jerusalem, der Al-Aksa-Moschee und der palästinensischen Sache». Die verfeindeten Gruppierungen Fatah und Hamas, die sich seit Jahren vergeblich um eine Annäherung bemühen, haben für den Dienstag zu einem «Tag der öffentlichen Ablehnung» aufgerufen.

Das aber zeigt höchstens die Ohnmacht der Palästinenser, die nicht zum ersten Mal feststellen müssen, dass es mit der Solidarität ihrer arabischen «Brüder» nicht weit her ist. Nun rächt es sich, dass sie immer wieder Chancen auf einen Frieden mit Israel, der über das Osloer Abkommen von 1993 hinausgeht, ausgeschlagen haben.

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dä Brändon 16.09.2020 10:48
    Highlight Highlight Tatsache ist, dass die meisten Kriege unter Demokraten stattfanden.
  • Max Dick 16.09.2020 08:50
    Highlight Highlight Dieses Friedensabkommen ist nicht Trumps Verdienst, sondern jenes der Mullahs im Iran. Man könnte ihnen ja jetzt zum Scherz den Friedensnobelpreis verleihen.
  • rodolofo 16.09.2020 08:49
    Highlight Highlight Dass sich schwerreiche Ölscheiche in ihrer traditionellen Allianz mit ausgemergelten und mittellosen Palästinensern äusserst unwohl fühlen, dürfte doch eigentlich allen klar sein.
    Diese Verbundenheit mit dem palästinensischen Volk war schon immer mehr Theater, als Wirklichkeit.
    Wenn sich jetzt einige Scheichtümer am Golf dem Beispiel Saudiarabiens folgen, hat das mit Trump nicht viel zu tun, ausser dass Trump als US-amerikanischer Geldsack genau gleich funktioniert.
    Dem war ja die von der Obama-Regierung geerbte Allianz mit den armen syrischen Kurden auch eher peinlich...
  • Herbibi 16.09.2020 06:39
    Highlight Highlight «Trump knallt seinen Namen auf ein Hotel, das eigentlich schon gebaut war»
    Trump schmückt sich gewohnheitsmäßig mit fremden Federn. Trotzdem hat sich sein Delegierter und Schwiegersohn (Kushner) ins Zeug gelegt. Trump hat sonst in meinen Augen nicht viel Positives bewirkt. Man soll ihm das wenige nicht auch noch madig machen. (Wenn auch alles hauptsächlich im Schielen auf Wählerstimmen der Evangelikalen nochmehr abgewertet wird).
    Fazit: Ich würde ihm diesen Erfolg lassen. Bald wird er abgewählt. So bleibt für die Geschichte wenigstens ein positiver Beitrag.
  • Phüdlibürger 15.09.2020 22:41
    Highlight Highlight Was zum Geier hat das mit Frieden zu tun? Das sind business basierte Engagements. Die Palästinenser waren nie in diese „Verhandlungen“ involviert. Ergo herrscht auch kein Frieden. So ein Bullshit, Mr. President!
    • Phüdlibürger 16.09.2020 12:01
      Highlight Highlight Wie man heute lesen konnte hat Israel’s Luftwaffe nach Raketenangriffen Stellungen der Hamas bombardiert. Sieht so Frieden aus?
  • Huckleberry 15.09.2020 20:30
    Highlight Highlight Welcher Politiker würde das nicht zu seinen Gunsten ausnutzen?
  • landre 15.09.2020 19:14
    Highlight Highlight Abgesehen davon dass es völkerrechtlich kein "Friedensabkommen", sondern eine Aufnahme von "friedlicheren" Beziehungen ist, bleibt es rein interpretativ schon noch als mögliche bis höchstwahrscheinliche Allianz einzuordnen?

    Fragt sich dann ob es eine Allianz für oder gegen jemand/ etwas sein soll...

    Aber eben, die Krönung wäre nun den Friedensnobelpreis darüber zu stülpen um es noch scheinheiliger und sachlich deplatzierender zu vermarkten...Mit oder ohne DJ Trump bzw einem spezifischen POTUS hin oder her.
  • Spargel 15.09.2020 18:32
    Highlight Highlight Mehr als Obama erreicht hat.
  • Uranos 15.09.2020 15:55
    Highlight Highlight Natürlich. Schliesslich ist auch der dauerhaft erfolgte Friedensschluss mit Nordkorea sein Verdienst. Dort hat er die grosse Show ja auch genutzt um dauerhafte positive Veränderungen zu bewirken.





    /s
    • Duscholux 15.09.2020 17:04
      Highlight Highlight Was hat Nordkorea mit Israel zu tun?
    • Gawayn 15.09.2020 22:18
      Highlight Highlight Nix aber da hat Trumpel exakt gleich viel Anteil dran.
      Nämlich 0
  • Black Cat in a Sink 15.09.2020 15:09
    Highlight Highlight Was wir bisher vom amerikanischen Präsidenten gesehen haben ist lächerlich und was er geleistet hat, ist bestenfalls unterer Durchschnitt. Palästina hat in diesem Geschacher verloren und so wird es in der Region wieder keinen Frieden geben.
  • Andre Buchheim 15.09.2020 14:59
    Highlight Highlight Ist klar, dass Trump die Situation für sich ausschlachtet. Er greift grad nach jedem Strohhalm. Die Frage ist doch, wird dieser Schritt wegen, mit oder trotz Trump gelingen? Ein Friedensengel, zu dem er sich hier stilisiert, ist Trump sicher nicht.
  • Doctor Unrath 15.09.2020 14:34
    Highlight Highlight Bringt das Abkommen den Palästinensern etwas? Können sie und Israelis in Zukunft friedlicher nebeneinander leben? Hören die Israelis auf, die Palästineser von ihrem Land zu vertreiben, deren Wasser- und Energieversorgung einzuschränken und sie hinter Mauern zu sperren? Hören die Palästinenser auf, Israel terroristisch anzugreifen?
    Wohl kaum...
    • Cbd 15.09.2020 15:27
      Highlight Highlight Ich mag verrückt klingen, aber das waren keine Vereinbarungen mit den Palästinensern, sondern zwischen Israel, UAE und Bahrain. Schon klar bringt das nicht viel für sie.
    • MarGo 15.09.2020 17:05
      Highlight Highlight @Cbd
      ... und somit bringt es nichts zur Konfliktbewältigung, den dieser herrscht nun mal zwischen ISR und Palästina...
      Letztere fühlen sich jetzt noch durch ihre Glaubensbrüder verraten...
      Wie sich das noch entwickeln wird, werden wir sehen... dass es besser wird, bezweifle ich...
    • Kruk 15.09.2020 21:26
      Highlight Highlight "Letztere fühlen sich jetzt noch durch ihre Glaubensbrüder verraten..."

      Auch viele Emirati und Bahraini fühlen sich von "ihren" Emiren und dem selbsternannten König verraten. Dies ist kein demokratischer Entscheid.
      Aber Demokratie spielt in diesem Konflikt ja nur dann eine Rolle, wenn man sagen kann "Israel ist die einzigen Demokratie im nahen Osten."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 15.09.2020 14:29
    Highlight Highlight Hier hat sicher auch Trumps Schwiegersohn wertvolle Arbeit geleistet! Top!

    Kein Vergleich zu früheren Präsidentschaften!
    • CalibriLight 15.09.2020 15:11
      Highlight Highlight Nein, wirklich kein Vergleich zu früheren Präsidentschaften.
    • DieFeuerlilie 15.09.2020 15:16
      Highlight Highlight “Trumps Schwiegersohn“ und “wertvolle Arbeit“ In einem Satz..?

      Danke für den Lacher des Tages, Krater.. 😁😁😁
    • reactor 15.09.2020 15:40
      Highlight Highlight Immer wieder erstaunlich an was sich Trumpisten klammern. Meine einen ägnlichen Kommentar zu Nordkorea von goldkrater gelesen zu haben. Kushner ist ein Teppichreiniger, aber nie ein Diplomat. Die geheimen duplomatisxhen Kanäle gab es bereits zu Zeiten als sich Trump noch in Moskauer Betten anpinkeln liess.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 15.09.2020 14:07
    Highlight Highlight Wieso „doppelt“? Weil VAE UND Bahrain? Und überhaupt „Frieden“? Absichtserklärung sollte es heissen... bestenfalls...
    Das ganze ist in erster Linie Show zweier Männer, die sobald sie das Amt verlassen wohl (hoffentlich) im Kittchen landen werden.
    Und warten wir doch mal erst ab, wie sich das Kleingedruckte lesen wird. Ohne Hintertüren wird’s erst recht bei diesem Abkommen nicht gehen. Also gemach.
    • Smeyers 15.09.2020 20:37
      Highlight Highlight @desaint; da ist jemand ziemlich verärgert, dass Israel Frieden schliesst. Aber zum Glück muss sich Israel nicht um deine Meinung und deinesgleichen interessieren. Zum Glück!

      Peace First!
  • Pool 15.09.2020 14:05
    Highlight Highlight Also wenn es Trump Verdienst sein sollte, dann bin ich gegen den Frieden. (Und/oder wenn es die SVP gut findet, find ich es schlecht)
    • eddie_c 15.09.2020 15:13
      Highlight Highlight Was für eine verfehlte Einstellung.
    • Scott 15.09.2020 16:19
      Highlight Highlight Sie sind gegen Frieden, wenn er von der "falschen" Seite kommt?
      Eine Lösung kann noch so gut sein, aber wenn sie von der SVP kommt, ist sie schlecht?

      Das muss man nicht weiter kommentieren...
  • Quo Vadis 15.09.2020 14:02
    Highlight Highlight Also jetzt wirds langsam peinlich!

    "Ist der doppelte Frieden in Nahost wirklich Trumps Verdienst?"

    Wie ich damals schon bei den News zu den Emiraten schrieb, warte ich erst noch darauf, bis die verdutzten Demokraten Trump diesen Erfolg abschwatzen werden und ihn zu einem späteren Zeitpunkt Obama/Biden oder sonst wem anhängen wollen.

    Indirekt hat Obama tatsächlich einigen Verdienst am Frieden, indem er den Iran so sehr stärkte und ihm freie Hand bei seiner Nuklearpolitik liess, dass den Nachbarstaaten Angst und Bange werden musste.

    Also - Danke, Barrack Hussein Obama, für ihre Vorarbeit.
    • Rabbi Jussuf 15.09.2020 15:29
      Highlight Highlight Oh, das ist nicht nur Obamas Verdienst. Da hat die EU und besonders Deutschland auch noch kräftig mitgeholfen den Iran zu stärken - und macht das auch weiterhin.
    • Bär51 15.09.2020 15:48
      Highlight Highlight Frieden zwischen Ländern, die nie gegeneinander Krieg führten, und Zerstören des Atomabkommens mit den Iran... wem ausser Trump und Netaniahu hilft das?
    • Quo Vadis 15.09.2020 17:08
      Highlight Highlight Natürlich nicht nur Obamas Verdienst, werter Rabbi Jussuf. Die goldene Friedenstaube darf sich auch die Appeasement-orientierte EU anstecken 😉 (die 600 Zeichen limitieren jeweils ein bisschen)

      "Ein Appeaser ist jemand der das Krokodil füttert, in der Hoffnung als letzter von ihm gefressen zu werden." (Winston Churchill)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heidi Weston 15.09.2020 13:59
    Highlight Highlight Das ist kein Frieden sondern ein Bündnis gegen einen gemeinsamen Feind!
    • Cbd 15.09.2020 15:25
      Highlight Highlight Das eine schliesst das andere nicht aus
    • Heidi Weston 15.09.2020 17:37
      Highlight Highlight Oh doch Cbd!

      Ansonsten hätte es nie einen ersten oder zweiten Weltkrieg gegeben mit all den Bündnissen die vorab geschlossen wurden.
    • Rabbi Jussuf 15.09.2020 18:32
      Highlight Highlight Heidi
      Bist ein wenig am verallgemeinern...
      Die NATO ist auch ein Bündnis, das doch den Frieden über Jahrzehnte gesichert hat.
      Wobei das neue "Bündnis" ist ja nur die Aufnahme offizieller diplomatischer Beziehungen. Und das ist zumindest ein eindeutiger Schritt hin zu einem Frieden im Nahen Osten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tss 15.09.2020 13:56
    Highlight Highlight «Trump knallt seinen Namen auf ein Hotel, das eigentlich schon gebaut war» Diese aussage geht auch für die letzten 3.5 Jahre, Wirtschaft, Jobs, etc. Was hat er bewegt ausser gewisse Sachen zu Kündigen. Er kann gewisse Sachen so bestimmt für sich behauten, dass gewisse Intelligenzen glauben Er sei der Erbauer.
  • Moglyy 15.09.2020 13:46
    Highlight Highlight ... der orange Bezinkanister macht Wahlkampf, oder Dumpf-Kampf.

    Kann das weg im November? Ja, Bitte.
  • piatnik 15.09.2020 13:43
    Highlight Highlight nein natürlich nicht! das wäre ja was gutes über trump😂
    • DieFeuerlilie 15.09.2020 15:21
      Highlight Highlight Da man davon ausgehen darf, dass Trump nichts tut, was ihm nicht nützt, darf man natürlich auch hier seine Beweggründe in Frage stellen.

      Zumal das alles kein “Frieden“ ist, sondern im besten Fall eine wage Absichtserklärung, deren Nutzen, Erfolg sich erst noch zeigen muss.
    • echter Züricher 15.09.2020 16:42
      Highlight Highlight Ach, Politiker sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Danke Feuerlilie, für die bahnbrechende Erkenntnis.
    • DieFeuerlilie 15.09.2020 17:30
      Highlight Highlight Ähm.. wärst du ein echter Zürcher, würdest du dich nicht Züricher nennen.
      Das tun nur Menschen aus dem grossen Kanton..😁

      Und ähnlich verhält es sich mit deinem Kommentar:
      Nein, nicht jeder Politiker ist ausschliesslich auf Eigeninteressen fixiert. Zumindest nicht von Anfang an.
      Trump hingegen schon, und zwar ausschliesslich und von Anfang an, also immer, bei allem.

      Deine Argumentation ist ein klassischer ‘Republican Talking Point‘, um Trumps Handeln zu rechtfertigen:
      “Die Andern doch auch!“

      Aber nein: so krass war noch kein US-Präsident vor Trump.
      Und das weisst du eigentlich auch..

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