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epa09087253 A house is seen after a landslip took out some of its foundations, forcing the road to be closed in Shortland esplanade, Newcastle, New South Wales, Australia, 21 March 2021. More rain is forecast for the New South Wales coast and other parts of the state, with flood warnings in place and the premier advising residents to stay home.  EPA/DARREN PATEMAN  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Hier spülte der Regen Teile des Fundaments eines Hauses weg, Newcastle, Australien. Bild: keystone

Katastrophale Überschwemmungen an Australiens Ostküste



Tagelanger Starkregen hat im Osten Australiens zu den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten und zur Evakuierung ganzer Ortschaften geführt. Die Behörden stuften die Lage in Teilen des Bundesstaats New South Wales am Sonntag als Naturkatastrophe ein und liessen Menschen nachts aus ihren Häusern in Sicherheit bringen. «Leider erleben Teile der Küste im mittleren Norden eine Situation, wie es sie nur einmal in 100 Jahren gibt», sagte die Regierungschefin des bevölkerungsreichsten australischen Bundesstaats, Gladys Berejiklian, auf einer Pressekonferenz.

Auf Fotos und Videos war zu sehen, wie die Wassermassen Autos, Vieh und sogar ein ganzes Haus fortrissen. «Das Wasser stand höher als der Türrahmen. Es hat alles weggeschwemmt. Sie haben nichts mehr, alles ist zerstört», berichtete ein Mann der Zeitung «The Sydney Morning Herald» über das Haus seiner Eltern in der Ortschaft Telegraph Point.

Mehr als 750 Menschen seien aus den Fluten gerettet worden, meldeten Medien unter Berufung auf die Behörden. Das Unwetter habe Bäume entwurzelt, Häuser und Strassen beschädigt und mancherorts zu Stromausfällen geführt. In Penrith nahe Sydney sei auch ein Gefängnis evakuiert worden. Am Montag sollen Hunderte Schulen in dem Bundesstaat geschlossen bleiben. Australiens Premierminister Scott Morrison sprach von einer «Jahrhundert-Flut» und sagte den betroffenen Gebieten Hilfe zu.

Überschwemmungen in New South Wales:

Für einen knapp 900 Kilometer langen Streifen entlang der Ostküste gab der Meteorologische Dienst wegen des anhaltenden Starkregens und stürmischer Winde eine Unwetterwarnung heraus. Auch das Hinterland im Westen Sydneys war betroffen: Dort schwappten die Wassermassen über einen Damm, der die Wasserversorgung der Millionenmetropole sichert. In der gut 200 Kilometer weiter nördlich gelegenen Gemeinde Mondrook wurde ein ganzes Haus von den Fluten aus seinem Fundament gehoben und weggeschwemmt, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Meteorologen fürchten, dass es auch in den kommenden Tagen weiter heftig regnen wird. Da über die Ufer getretene Flüsse auch nach dem Ende des Regens länger brauchen dürften, bis das Hochwasser abgeflossen ist, rechnet der staatliche Katastrophenschutz mit Einsätzen «bis weit nach Ostern». In diesem Jahr fällt der Ostersonntag auf den 4. April. (sda/dpa)

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Buschbrände in Australien im Dezember 2019

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Buschbrände in Australien im Dezember 2019
quelle: epa aap / dan himbrechts
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