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Korruptionsvorwürfe: Häuser von Argentiniens Ex-Präsidentin Kirchner durchsucht



epa05305066 (FILE) A file photo dated 22 January 2014 shows former Argentine president Cristina Fernandez de Kirchner delivering  a speech to supporters during her first appearance in a public act inside Casa Rosada presidential house in Buenos Aires, Argentina. An Argentine judge on 13 May 2016 authorized charges against former President Fernandez de Kirchner in a case involving alleged irregularities in dollar futures contracts carried out by the Central Bank during her administration. The complainants alleged that the Central Bank was selling dollar futures at below-market rates to prop up the Argentine currency.  EPA/DAVID FERNANDEZ *** Local Caption *** 52692665

Wehrt sich gegen die ihrer Meinung nach ungerechtfertigten Anschuldigungen: Argentiniens Ex-Präsidentin Christina Kirchner.
Bild: DAVID FERNANDEZ/EPA/KEYSTONE

Im Zuge von Korruptionsermittlungen sind mehrere Häuser der argentinischen Ex-Präsidentin Cristina Kirchner durchsucht worden. Berichten zufolge untersuchte die Polizei elf Immobilien Kirchners, nachdem ein Bundesrichter am Donnerstag Ermittlungen angeordnet hatte.

Hintergrund sind mögliche Verbindungen zu einem der Geldwäscherei beschuldigten Geschäftsmann. Kirchner verurteilte die Ermittlungen per Twitter als «Machtmissbrauch und politische Verfolgung».

Sie hatte das Präsidentenamt im vergangenen Dezember nach zwei Amtszeiten an den konservativen Politiker Mauricio Macri übergeben, der der Korruption den Kampf ansagte.

Der zuständige Bundesrichter Claudio Bonadio ist ein erklärter Gegner der Ex-Präsidentin. Ein anderer Richter ermittelt zudem gegen Macri wegen möglicher Unregelmässigkeiten in seiner Steuererklärung, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen erfuhr. (wst/sda/afp)

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