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This image made available by environmental organization Greenpeace shows the Greenpeace ship Esperanza, paragliders and Greenpeace inflatable boats protest near the Mikhail Ulyanov oil tanker, right, in the harbor of Rotterdam, Netherlands, on Thursday, May 1, 2014. Greenpeace International activists are attempting to prevent a Russian tanker carrying the first oil from a new offshore platform in the Arctic from mooring at Rotterdam Port. The environmental group said Thursday it has sent two ships, Rainbow Warrior III and Esperanza, plus rubber rafts, paragliders and activists on shore, to meet the Mikhail Ulyanov, a tanker chartered by Russia's state-controlled oil company, Gazprom OAO. (AP Photo/Ruben Neugebauer, Greenpeace) NO SALES, NO ARCHIVE

Greenpeace, bekannt für ihre provokativen Aktionen, gerät wieder in die Kritik. Bild: AP/Greenpeace

Umweltorganisation

Greenpeace-Vize in Kritik: Er flog mehrmals von Luxemburg nach Amsterdam



Die Umweltschutzorganisation Greenpeace steht wegen einer Flugaffäre ihres Vize-Chefs in der Kritik. Greenpeace-Sprecher Mike Townsley erklärte am Dienstag, dass Greenpeace-Vize Pascal Husting von seinem Wohnort Luxemburg zur Arbeit «nicht mehr nach Amsterdam fliegt».

Husting werde stattdessen künftig den Zug nehmen. Die britische Zeitung «Guardian» hatte berichtet, dass Husting zweimal pro Monat zwischen seinem Wohnort und der Greenpeace-Zentrale in Amsterdam hin- und herfliege. Die Umweltschützer wurden in der Vergangenheit nicht müde, darauf hinzuweisen, wie schädlich insbesondere Kurzstreckenflüge für das Klima sind.

Husting entschuldigt sich

Greenpeace-Sprecher Townsley warb um Verständnis, indem er auf die Lebenssituation des Vize-Chefs hinwies: Die Pendelflug-Lösung sei ein «schwieriger Kompromiss» für Husting gewesen, der Familie habe und dessen Frau schwanger gewesen sei.

In der niederländischen Zeitung «Algemeen Dagblad» rechtfertigte sich Hustings selbst mit dem Hinweis darauf, dass er binnen zwei Jahren zweimal umgezogen sei und seine Kinder mit einer neuen Sprache konfrontiert worden wären. Fünf Jahre lang habe er privat kein Flugzeug genutzt.

Greenpeace verwies zudem darauf, dass die Flugkosten Hustings in Rechnung gestellt worden seien. Die Distanz von rund 400 Kilometern mit dem Auto oder im Zug zurückzulegen, hätte deutlich länger gedauert. Anfangs sei Hustings einmal pro Woche gependelt, später zweimal im Monat. «Anfangs war es eine Übergangslösung, aber es hat länger als nötig gedauert», räumte Sprecher Townsley ein. (pma/sda/afp)

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