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Verschwundene Studenten

Auftragskiller gesteht Mord an 15 Studenten in Mexiko



Im Fall des mutmasslichen Massakers an Dutzenden Studenten in Mexiko hat ein festgenommener Killer des Verbrecherkartells «Guerreros Unidos» nach Medienangaben gestanden, dass er und Komplizen mindestens 15 der Studenten erschossen haben. Sie seien ihnen zuvor von der Polizei lebend übergeben worden.

Der als «El Cepillo» bekannte Mann sitzt wegen der mutmasslichen Beteiligung an der Ermordung und anschliessenden Verbrennung der Studenten in Iguala im vergangenen September in Haft. Der Beschuldigte habe zudem erklärt, dass mindestens 25 Studenten an Erstickung gestorben seien, berichtete die Zeitung «Milenio» am Samstag unter Berufung auf Aussagen des Beschuldigten bei der Staatsanwaltschaft. 

FILE - In this  Dec. 28, 2014 file photo, the shadow of a demonstrator is cast on a wall with graffiti protesting the disappearance of 43 rural college students, in front of the Mexican Attorney General's office, in Mexico City. Mexican prosecutors said Tuesday, Jan. 20, 2015, that an Austrian forensics lab has been unable to find any more DNA that could be used by conventional means to identify charred remains that might be those of missing college students, but said they have authorized a final, unconventional effort. (AP Photo/Marco Ugarte, File)

Ein Graffiti, das an die 43 vermissten Studenten erinnert.  Bild: Marco Ugarte/AP/KEYSTONE

Nach dem Blutbad habe er versucht, in die USA zu flüchten, sei aber von den US-Einwanderungsbehörden gestoppt und nach Mexiko zurückgeschickt worden. Am 16. Januar wurde er dort von der Polizei festgenommen.

Ende September waren in Iguala 43 Studenten von der örtlichen Polizei verschleppt und der kriminellen Organisation «Guerreros Unidos» übergeben worden. Andere Bandenmitglieder hatten bereits gestanden, die Studenten getötet und verbrannt zu haben. Die Tat warf ein Schlaglicht auf die engen Verbindungen zwischen Politikern, Polizisten und Verbrechern in Mexiko. (feb/sda/dpa)

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