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Wenigstens gewann das Team

Mexikanischer Drogenbaron beim WM-Gucken festgenommen 



A screen displays a photograph of Luis Fernando Sanchez Arellano, leader of the Tijuana drug cartel, during a news conference at the interior ministry in Mexico City in this undated picture provided by Mexico's Interior Ministry on June 24, 2014. Mexican soldiers have captured the leader of the Tijuana cartel in the northern border city, government officials said on Tuesday, in a fresh blow to the once powerful drug gang. Arellano, known as 'the engineer', was arrested in an army raid on a house in Tijuana on Monday afternoon, shortly after Mexico qualified for the last 16 of the soccer World Cup by beating Croatia, the officials said. REUTERS/Mexico's Interior Ministry/Handout via Reuters (MEXICO - Tags: CRIME LAW DRUGS SOCIETY) 
ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Bild: HANDOUT/REUTERS

Nach jahrelanger Flucht ist der Chef des mexikanischen Tijuana-Kartells, Fernando Sánchez Arellano, der Polizei ins Netz gegangen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Dienstag wurde der Drogenboss am Montag bei einer Razzia in Tijuana festgenommen. 

Medienberichten zufolge schaute er sich gerade im Fernsehen das Fussball-WM-Spiel Mexiko gegen Kroatien an. Der 37-Jährige, «Der Ingenieur» genannt, wurde seit Jahren von seinem Heimatland und den USA gesucht. Mexiko hatte für Hinweise über seinen Aufenthaltsort eine Belohnung von umgerechnet rund 2,1 Millionen Franken ausgeschrieben. 

Das Tijuana-Kartell ist benannt nach der gleichnamigen Stadt, die direkt an der US-mexikanischen Grenze gegenüber von San Diego liegt. Die Drogenbande hatte ihre grosse Zeit in den 1990er-Jahren, als sie den Handel mit Marihuana, Kokain und anderen Drogen zwischen Mexiko und Kalifornien dominierte. 

In den vergangenen Jahren ging ihre Macht zurück, sie kontrolliert aber weiterhin Teile des Markts an der Grenze zu Kalifornien. (rey/sda/afp) 

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