Schweiz
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70 Waffen der Schweizer Armee sind 2020 verloren gegangen



ARCHIVBILD ZUR HEUTIGEN EINREICHUNG DER KRIEGSGESCHAEFTE INITIATIVE, AM DONNERSTAG, 21. JUNI 2018 - Ein Soldat laedt das Magazin der Pistole waehrend der Ausbildung zu Swisscoy Soldaten, in der Naehe der Kaserne in Stans, aufgenommen am 5. Maerz 2014. Die SWISSCOY ist der Verband der Schweizer Armee im Kosovo. Er wird im Rahmen der friedensfoerdernden Militaermission KFOR der NATO im Kosovo mit einem Kontingent von maximal 220 Personen von der Schweiz zur Verfuegung gestellt und finanziert. Die Ausbildung dauert je nach Funktion bis zu 3 Monate. (KEYSTONE/Christian Beutler)

A soldier loads the magazine of a pistol with ammunition, during the training of Swisscoy soldiers, near the casern of Stans, Switzerland, March 5, 2014. The Swisscoy is an association of the Swiss Army in Kosovo. It is provided as part of the KFOR of NATO military mission to promote peace. The association contains a contingent of more than 220 people who are available and funded from Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Die Schweizer Armee verliert Waffen. Bild: KEYSTONE

70 Schusswaffen sind bei der Schweizer Armee im vergangenen Jahr verloren gegangen. Darunter waren 57 Sturmgewehre. Die weiteren vermissten Waffen waren Pistolen, hauptsächlich Pistolen 75. Im Jahr 2019 waren 102 Waffen verlustig gegangen.

Armeesprecher Stefan Hofer bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen Bericht von Blick online vom Montag. 54 Waffen wurden demnach gestohlen und eine bei einem Brand zerstört. Die restlichen 15 Waffen waren nicht mehr aufzufinden, beispielsweise nach einem Umzug. Seit 2009 hat die Armee damit 938 Armeewaffen als vermisst registriert.

Wieder aufgetaucht sind im vergangenen Jahr 22 verlorene Waffen, nämlich 18 Sturmgewehre und 4 Pistolen. Die meisten davon wurden von kantonalen Polizeien an die Armee zurückgegeben, etwa wenn sie bei Polizeieinsätzen gefunden werden. Den Rest haben Zivilpersonen bei der Armee abgegeben. (aeg/sda)

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