Schweiz
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Kein Blankoscheck fürs Armeebudget: Die Kampfjet-Gegner starten ihre Kampagne

Für die Gegner der Kampfjet-Vorlage hat am Freitag der Abstimmungskampf begonnen. Auch leichtere, umweltfreundlichere Flugzeuge könnten die luftpolizeilichen Dienste gewährleisten, sagen sie.



Die Linken wollen nach dem Gripen auch die aktuell geplante Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen verhindern. (Archivbild)

Am 17. Juni reichten die Gegner der Kampfjet-Vorlage das Referendum ein. Bild: sda

Die Luftpolizei-Dienste müssen in der Schweiz aufrecht erhalten werden, das ist auch für die Kampfjet-Gegner klar. Dafür könnten jedoch auch leichtere Flugzeuge beschafft werden, die einen Bruchteil der Kosten verursachten, sowie umwelt- und lärmfreundlicher wären, teilte das Nein-Komitee am Freitag anlässlich zur Kampagnen-Lancierung mit. Die neuen Kampfjets sind gemäss der Mitteilung «eine unnötige und inakzeptable Geldverschwendung».

Der Kauf von Kampfjets sei ein falsches Sicherheitsversprechen, wird die Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter zitiert: «Nicht ein Luftkrieg in Europa, sondern der Klimawandel, Cyber-Risiken oder Gefahren wie die CoronaPandemie sind realistische Bedrohungen für unsere Sicherheit.» Das Szenario eines bewaffneten Luftkrieges sei «absolut unwahrscheinlich».

Für SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf führt die Kampfjet-Beschaffung zu einer weiteren Kostenexplosion bei den Rüstungsausgaben. Das Geld, das für die Kampfjets ausgegeben werde, fehle danach in anderen Bereichen wie der Bildung, dem Sozialwesen oder dem Klimaschutz, schreibt Seiler Graf in ihrem Redetext. Während der Kauf der Kampfjets 6 Milliarden koste, kämen laut Bundesrat und dem Unternehmerforum Lilienberg 18 Milliarden für den Betrieb, Infrastruktur und Updates dazu.

Stimmberechtigte wissen nicht, über welche Flugzeuge sie abstimmen

Weiter kritisieren die Gegner, dass bis zur Abstimmung nicht klar ist, welche Flugzeuge angeschafft werden sollen. Die Stimmbevölkerung werde nicht angemessen in die Entscheidung miteinbezogen, heisst es in der Mitteilung. Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge sei darum ein Blankoscheck für das Verteidigungsdepartement. Den Typenentscheid wird am Ende der Bundesrat fällen. Noch im Rennen sind aktuell je ein Kampfflugzeug von Airbus (Deutschland) und Dassault (Frankreich) sowie zwei Jets von US-Herstellern.

Diese vier Kampfjets sind in der engeren Auswahl

Am Dienstag haben in Bern bereits die Befürworter neuer Kampfjets den Abstimmungskampf eröffnet. Nebst Vertretern von FDP, SVP, CVP, BDP, GLP und EVP kämpfen im «Verein für eine sichere Schweiz» auch verschiedene Wirtschaftsverbände und Armee- sowie Schiesssportvereine für ein Ja zur Vorlage am 27. September.

Welcher Kampfjet soll's denn sein?

«Es gibt keinen Plan B», sagte Verteidigungsministerin Viola Amherd Ende Juni vor den Medien. «Bei einem Nein am 27. September müssten wir grundlegend über die Bücher.» Amherd warnte, ohne neue Kampfjets könne der in der Verfassung verankerte Auftrag, die Sicherheit der Schweiz zu garantieren, nicht mehr erfüllt werden. Die Stimmberechtigten befinden im September bereits zum zweiten Mal innert weniger Jahre über die Beschaffung neuer Kampfjets. Dies, nachdem der Kauf von Gripen-Jets 2014 an der Urne eine Abfuhr erlitt. (agl/chmedia)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 16.08.2020 06:37
    Highlight Highlight Und falls uns die NATO nach der Beschaffung der neuen Kampfjets anfragt, ob wir sie bei allfälligen Einsätzen auf dem Balkan oder in Nordafrika unterstützen würden, fliegen wir selbstverständlich hin.... Oder leisten wir wie immer heftigen Widerstand gegen internat. Zumutungen?
  • Blitzesammler 15.08.2020 06:31
    Highlight Highlight Ich glaube, dass Amherd eigentlich überhaupt keine Ahnung hat was sie da macht. Sie will nur den Generälen gefallen und sich als ,,neue,, einschleimen. Wenn sie dies nicht machen würde hätte sie niemand der Armee-Buben mehr GERNE!
  • Schneider Alex 15.08.2020 05:48
    Highlight Highlight Und wenn ein feindlich gesinntes Flugzeug in den Luftraum einfliegt? Wenn ein von Terroristen gekapertes Passagierflugzeug in letzter Minute gezielt auf ein Terrorismusziel gesteuert wird? Wie ist hier der Ablauf geregelt? Wenn da mehrmals gewarnt und rückgefragt wird, verpasst man doch das zeitgerechte Eingreifen.
    Hätte etwa die Zeit gereicht vom Erkennen des gekaperten Passagierflugzeugs in Richtung Twin Towers bis zum Befehl zum Aufstieg eines Kampfjets, zur Rücksprache mit dem Präsidenten, zum Entscheid, ein Passagierflugzeug abzuschiessen?
  • DemonCore 14.08.2020 23:55
    Highlight Highlight Die Verfassung beauftragt die Armee die Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit des Landes zu schützen. In der Normalen Lage, aber auch in Lagen mit erhöhter Bedrohung. Das versucht die Armee mit bestem Wissen und gewissen zu tun. Dafür braucht sie aber gewisse Mittel, u.a. eben Kampfflugzeuge.
    • Bynaus 15.08.2020 13:42
      Highlight Highlight Dabei stellt sich aber immer die Frage der Angemessenheit - auch auf ihrem Kalten-Krieg-Höchststand hätte die Schweizer Armee z.B. keine Chance gehabt, die Schweizer Unabhängigkeit gegen eine Sowjetische Invasion anhaltend zu verteidigen. Das geht nur im Verband mit anderen Ländern. Aus dem Beitritt zu einer entsprechenden Allianz ergäben sich dann eben klare Anforderungen an den Schweizer Beitrag. Aber im Alleingang? Da ist die Anzahl angeblich benötigter Flugzeuge immer willkürlich. Dass die Armee dann halt immer so viel Flugzeuge "braucht", wie gerade noch ins Budget passen, ist ja klar.
  • DemonCore 14.08.2020 23:45
    Highlight Highlight Der Luftraum muss auch in Zeiten erhöhter Bedrohung geschützt werden können, dann braucht es mehr als nur die absolute Minimallösung für den Luftpolizeidienst. Deshalb gleich etwas rechtes beschaffen und nicht die naiven Amateur-Ideen von Leuten die sich grundsätzlich um Sicherheitspolitik einen feuchten Dr... scheren, aber immer aus Prinzip gegen die Armee bellen.
  • Bynaus 14.08.2020 20:29
    Highlight Highlight Luftpolizeidienst kann nan auch mit wesentlich kleineren, leichteren Flugzeugen machen. Solche "Trainer" können durchaus auch Überschall fliegen und (wenige & leichte) Waffen tragen. Die Polizei geht ja nicht im Piranha-Panzer auf Streife...
    • DemonCore 14.08.2020 23:49
      Highlight Highlight Nein. Überschallfähige Flugzeuge sind immer teuer. Ausserdem steht in Verfassung, Sipol B und im Armeebericht, die alle vom Volk, bzw. vom Parlament verabschiedet wurden noch etwas anderes drin:

      Die Schweizer Armee schützt die Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit der Schweizer Eidgenossenschaft.

      Das geht nicht mit einem Jet-Trainer, die ja auch gar nicht zur Diskussion stehen. Jetzt heisst es für oder gegen Jets, für oder gegen die Armee, für oder gegen Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit.
    • Bynaus 15.08.2020 13:31
      Highlight Highlight Nein, Überschallflugzeuge sind nicht immer superteuer. Siehe z.B. (um nur ein Beispiel von vielen zu nennen) den T-7 Red Hawk von Boeing (ca. 7 Mio per Stück). Wie gesagt: sowas reicht völlig für den Lufpolizeidienst, dafür brauchts echt keinen superduper-Tarnkappen-Boden-und-Luftkampf-Flieger. Der "verfassungsmässige Auftrag" der Verteidigung der Schweiz ist eh nicht erfüllbar. Es ist ja auch gar nicht klar, was das genau heissen soll - Verteidigung gegen wen? Die USA? Russland? Österreich? Lichtenstein? Die Antwort (und die jeweils nötigen Geldmittel) sind jedes Mal anders.
  • E7#9 14.08.2020 20:13
    Highlight Highlight Erst sind sie alle Klimatologen, dann werden sie plötzlich zu Virologen und Pandemie-Experten, und nun ist der Stammtisch-Kommentarschreiber auch noch Kampfjet-Fachmann, der den vom Bund eingesetzten Experten erklären muss, wie die Ausgangslage bei der Staatssicherheit aussieht. Junge, Junge... ihr seid echt beeindruckend!
  • De-Saint-Ex 14.08.2020 20:06
    Highlight Highlight „Bei einem Nein am 27. September müssten wir grundlegend über die Bücher“... das hättet Ihr schon nach dem Gripen-Nein tun sollen. Habt Ihr nicht. Ihr kommt mit demselben Mist vor‘s Volk und diesmal erst noch blanko! Darum NEIN.
    • DemonCore 14.08.2020 23:50
      Highlight Highlight Ein Boomer, der der jungen Generation keine Sicherheit, Freiheit und Unabhängigkeit gönnen mag. Nice.
    • De-Saint-Ex 15.08.2020 09:47
      Highlight Highlight Freiheit durch „Sicherheit“ durch ein paar Flieger (wo doch auch die Experten bestätigen, dass auch so der Luftraum im Ernstfall nicht zu verteidigen ist)?
      Bin als (tatsächlich) „Boomer“ alt genug um zu wissen, dass hier alte Rezepte für völlig neue Herausforderungen herhalten sollen.
      Und sie kommen tatsächlich mit einem noch grösseren Mist: noch unsinnigere Typen als der Gripen. Wo war seither die längst fällige Diskussion über ein Konzept der Landesverteidigung im 21. JH?
      Und ich verliere bei einem „Ja“ rein gar nichts. Das tun Jüngere.
  • Gran Torino 14.08.2020 17:31
    Highlight Highlight Beim Gripen gab es den Witz, dass der einzige Kampf den dieses Flugzeug je bestehen muss, der Abstimmungskampf ist... Daran hat sich nichts geändert. Bevor man in diesen Zeiten Geld für so etwas spricht, sollte man das Konzept der Landesverteidigung ganz gründlich emtstauben und überarbeiten. Und zwar koordiniert mit unseren Nachbarn. Eine konventionelle Landesverteidigung der Schweiz im Alleingang ist heutzutage ein Anachronismus. Allerdings ein sehr, sehr teurer.
  • Emil Eugster 14.08.2020 17:27
    Highlight Highlight Nochmals die Bitte irgendjemand soll doch kurz ein realistisches Szenario hierhin schreiben, dass solche Kampfflugzeuge nötig und erfolgreich macht.
    • Emil Eugster 14.08.2020 23:06
      Highlight Highlight Da kommt wie immer nichts. Gar nichts und das trotz schon über 100 Kommentaren.
    • DemonCore 14.08.2020 23:51
      Highlight Highlight Verfassung, Sipol B, Armeebericht.

      Alle Dokumente sind für sie auffindbar, wenn sie Watson gefunden haben 🤷‍♂️
    • Thomidizzy 15.08.2020 12:23
      Highlight Highlight Ob realistisch oder nicht, können Sie gar nicht beurteilen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 14.08.2020 17:23
    Highlight Highlight Ich werde nicht müde zu erwähnen, dass auch an anderen Stellen bei den Bundesausgaben gespart werden könnte.

    Und auch dass ich über diese Ausgaben bisher (bis auf wenige Ausnahmen) noch fast nie Abstimmen konnte.

    Graphik: "Ausgaben nach Aufgabengebieten 2020 in Mio. CHF"

    Quelle: admin.ch

    https://www.sbfi.admin.ch/sbfi/de/home/dienstleistungen/publikationen/publikationsdatenbank/s-n-2020-2/s-n-2020-2b.html

    Benutzer Bild
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 14.08.2020 22:29
      Highlight Highlight Okay. Mein Kommentar hat bisher folgende Stufen durchlaufen:

      Herzen 21, Blitze 0
      Herzen 3, Blitze 3
      Herzen 6, Blitze 7
      Herzen 6, Blitze 3
      Herzen 20, Blitze 8

      Wäre es eventuell möglich, diese verwirrenden Änderungen abzustellen, bitte?
  • The Rogue 14.08.2020 17:22
    Highlight Highlight Irgendwie beschämend, dass man mit einer langen Liste von Unwahrheiten diese Kampagne führt. Bereits das erste Argument, dass das Geld dann irgendwo anders fehlen würde ist lächerlich. Und wenn man noch etwas vom Fach ist, weiss man auch dass leichtere oder kleinere Flugzeuge ungeeignet sind um den Luftpolizeidienst wahrzunehmen.
    Schade dass darauf sehr viele Leute reinfallen..
    • ninolino 15.08.2020 08:05
      Highlight Highlight Naja, dass der F35 ein hochsensibler Ziegelstein ist, der ohne gewaltige Rechenarbeit gar nicht flugtauglich ist und von den Amis hauptsäch für Luft-Boden-Szenarios eingesetzt wird und für unseren Haupeinsatzzweck, den Luftpolizeidienst, ziemlich untauglich ist, ist keine Unwarheit, sondern schlicht ein Fakt.
    • The Rogue 15.08.2020 11:03
      Highlight Highlight Kein Kampfjet ist ohne Rechenarbeit flugtauglich... Aber das ist Deine Meinung, ob du qualifiziert bis ein Fluzeug zu beurteilen lasse ich mal offen. Ausserdem ist der F35 nicht ausgewähtlmworden für die Beschaffung..
    • Thomidizzy 15.08.2020 12:31
      Highlight Highlight @Ninolino, kein modernes Flugzeug fliegt ohne Computer, Kampfflugzeuge schon gar nicht. Jeder der vier Fliegern wäre ohne Computer nur sehr schwer zu fliegen. Für die extreme Wendigkeit verletzt man physikalische Gesetze und nur noch der Computer kann sie fliegen.
      Die F35 erfüllt bei den Amis mehrere Anforderungen, auch Luftpolizei, denn z.B. für die Navy wird es nur noch diesen Typ geben.
  • Emil Eugster 14.08.2020 17:12
    Highlight Highlight "«Es gibt keinen Plan B», sagte Verteidigungsministerin Viola Amherd"
    Heisst übersetzt "Gebt uns tausende Millionen Franken sonst werdet ihr alle sterben."
    • Emil Eugster 14.08.2020 22:58
      Highlight Highlight 6 Milliarden Franken sind 6'000 Millionen Franken also tausende Millionen Franken.
    • DemonCore 14.08.2020 23:55
      Highlight Highlight Die Verfassung beauftragt die Armee die Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit des Landes zu schützen. In der Normalen Lage, aber auch in Lagen mit erhöhter Bedrohung. Das versucht die Armee mit bestem Wissen und gewissen zu tun. Dafür braucht sie aber gewisse Mittel, u.a. eben Kampfflugzeuge.
    • Emil Eugster 16.08.2020 02:08
      Highlight Highlight "Dafür braucht sie aber gewisse Mittel, u.a. eben Kampfflugzeuge."
      Blosse unbewiesene Behauptung umrandet von Worthülsen, PR-Blabla.
    Weitere Antworten anzeigen
  • der_senf_istda 14.08.2020 16:04
    Highlight Highlight Ich werde wieder mit "Nein" stimmen. Ich bin für die Beschaffung von Flugzeugen für luftpolizeiliche Aufgaben, aber nicht für militärische. Nicht weil ich gegen das Militär bin, aber weil diese Flugzeuge in unsere Armee militärisch komplett unnütz sind.
    Es ist eine stossende Zwängerei des VBS und der Militärköpfe, das sie standhaft die Evaluation von Flugzeugen verweigern, die lediglich für lufpolizeiliche Einsätze genügen.
    • ghawdex 14.08.2020 20:00
      Highlight Highlight Die Alternativen wären?
  • Grohenloh 14.08.2020 14:19
    Highlight Highlight Warum muss der Stimmbürger über den Typen abstimmen?
    Stimmen wir auch darüber ab, welche Schulbücher, welche Computer in der Verwaltung, welche Polizeiautos, welche Helme, usw. es braucht?
    Dafür gibt es doch Experten, oder?
    • Superreicher 14.08.2020 15:41
      Highlight Highlight Der Stimmbürger stimmt übrigens NICHT über den Typen ab, sondern über den Kredit zur Finanzierung der Flieger.
    • Grohenloh 14.08.2020 19:32
      Highlight Highlight Ja, eben. Aber von den Armeegegnern im Artikel wird dies kritisiert.
    • ninolino 15.08.2020 08:12
      Highlight Highlight Naja, wenn das Amt für Schrebergärten in der Evaluation für neue Arbeisplatzausgabegeräte nur Kinoprojektoren anschaut, hätten wir etwa eine vergleichbare Situation.
  • Nerd077 14.08.2020 13:59
    Highlight Highlight "Für SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf führt die Kampfjet-Beschaffung zu einer weiteren Kostenexplosion bei den Rüstungsausgaben." - Die Ausgaben für die Sicherheit (Armee, Polizei & Grenzschutz) sind von 2018 auf 2019 UNTER ANDEREM wegen der WEA (Weiterentwicklung d. Armee) um 7.6% gestiegen.
    Finde die Definition einer Kostenexplosion von Frau Graf recht amüsant.
    • Superreicher 14.08.2020 15:42
      Highlight Highlight Ist etwa so wie der behauptete Links-Rutsch bei den letzten Wahlen.
    • E7#9 14.08.2020 20:17
      Highlight Highlight „Ist etwa so wie der behauptete Links-Rutsch bei den letzten Wahlen.“

      Wofür sich besonders die linksgrüne Seite ja ausgiebig selber gefeiert hat.
  • Walter Sahli 14.08.2020 13:47
    Highlight Highlight In Anbetracht dessen, dass die Amerikaner (das sind die mit Trump als Präsident) die bei ihnen gekauften Waffen kontrollieren und bestimmen, wann und auf wen geschossen werden darf, werde ich mit Nein stimmen. Und dass uns unsere Militärs immer noch einen Tarnkappenjet als Luftpolizeiflugzeug verkaufen wollen, macht sie für mich keineswegs vertrauenswürdig. Solchen Leuten sollte man keinen Zugang zu Waffen und Steuergeld geben.
  • Patrik Hodel 14.08.2020 13:44
    Highlight Highlight Es ist schon erstaunlich, wie geflissen gewisse Kreise über unsere, durch die Neutralität der Schweiz bedingte, völkerrechtliche Verpflichtung hinwegsehen, unser Territorium und unseren Luftraum zu schützen.
    Es ist auch erschreckend zu erkennen, wie genau diese Kreise einem Departement bereits zugeteiltes Geld wegnehmen wollen, um es anderswo zu verlochen, ohne endlich z.B. den Sumpf der Sozialindustrie trocken legen zu wollen, in dem wohl einiges mehr versickert.

    Ich kann es nicht anders nennen:
    Solche Leute sind für mich Heuchler, Lügner und auch Landesverräter.
    • Giusep 14.08.2020 18:02
      Highlight Highlight ...und für mich sind dies solche wie Sie.....
    • Gran Torino 14.08.2020 18:49
      Highlight Highlight „Nestbeschmutzer“, hat P. Hodel noch vergessen, „vaterlandslose Gesellen“, „Lenins nützliche Idioten“ etc., etc. Ech, der Sound des Kalten Krieges, wie vermisse ich ihn doch... Zum Glück gibt es P. Hodel!
    • ninolino 15.08.2020 08:17
      Highlight Highlight Kann dem Hodel mal jemand einen Telex schicken und mitteilen, dass wir mittlerweile im Jahr 2020 angekommen sind?
      Vielleicht brauchts auch eine gravierte Steinplatte.
  • Gawayn 14.08.2020 13:39
    Highlight Highlight Soweit mir bekannt, hat Österreich keine eigenen Düsenjäger.
    Die Maschinen für den Luftpolizeidienst, sind gemietet.

    Damit kommt auch ein Wartungsvertrag und eine Versicherung.

    Ich habe bisher kein Argument gefunden, warum die CH die Vögel unbedingt kaufen muss und wenn wieder einer der Flieger gegen eine Felsnase kracht, ist es ein Totalverlust...
    • Bärner728 14.08.2020 17:26
      Highlight Highlight Falsch. Die österreichischen Luftstreitkräfte haben für die Luftraumüberwachung 15 Eurofighter im Einsatz.
    • Gawayn 14.08.2020 20:02
      Highlight Highlight Schon aber nicht gekauft.
      Die sind gemietet
    • Bärner728 14.08.2020 23:10
      Highlight Highlight @Gawayn: Und noch einmal falsch. Österreich hat die Eurofighter 2003 für 1,75 Milliarden Euro gekauft. Es hilft, besonders vor wichtigen Abstimmungen, sich vorher zu informieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Prediger 14.08.2020 13:28
    Highlight Highlight Sicherlich ist das Szenario eines bewaffneten Luftkrieges unwahrscheinlich. Aber es ist dennoch existent. Spätestens das Corona-Debakel sollte uns gelehrt haben, dass man einer Krise lieber bestmöglich vorbereitet gegenübersteht. Da die Jets aus dem regulären Armeebudget finanziert werden, zieht auch das Argument „besser in den Sozialstaat investieren“ nicht.
    • Älü Täme 14.08.2020 13:46
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass ein reguläres Budget in 2 Jahren immer noch so sein muss, wie das heute geplant ist? Und das betrifft nicht nur das Armeebudget... Gerade die Corona-Krise hat bewiesen, dass eine langjährige Planung in kürzester Zeit Makulatur ist.
    • Superreicher 14.08.2020 15:43
      Highlight Highlight Der Vergleich von Corona und mit einem Luftkrieg finde ich jetzt zwar ein bisschen abenteuerlich. Aber was soll's.
    • Der Prediger 14.08.2020 17:06
      Highlight Highlight Man soll die Waffen nicht erst schmieden, wenn der Feind im Vorgarten steht (altes, chinesisches Sprichwort). Fakt ist: Bei Corona hat uns die ungenügende Vorbereitung viel Geld und möglicherweise Menschenleben gekostet. Sollte es zu einer militärischen Bedrohungslage in Westeuropa kommen, kann man die Kampfjets nicht einfach überteuert auf Graumärkten kaufen wie aktuell die Masken. Der Aufbau einer Luftwaffe dauert Jahre. Deshalb macht es durchaus Sinn, sich in guten, friedlichen Zeiten auf alle Eventualitäten vorzubereiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeterausLuzern 14.08.2020 13:13
    Highlight Highlight Keine Ami-Jets! Ganz einfach. Aber man kann unsere Neutralität ja immer weiter mit Füssen treten. Sollten tatsächlich Ami-Jets gekauft werden, ist als nächstes eine Volksinitiative über unsere Neutralität fällig.
    Scheinheiliger kann man nicht sein!
    Wenn, dann müssen auch Russische oder Chinesische Jets erstanden werden, dann kann man wenigstens von allen Grossmächten gleichermassen ausspioniert werden.
    • Bärner728 14.08.2020 17:37
      Highlight Highlight Sie wissen aber schon, dass die bösen Amis unsere Verbündeten sind und nicht Russland und China? Wenn alles gut geht, ist Trump am 20. Januar 2021 weg, was man von Putin (bis max. 2036) und Xi Jinping (kein Enddatum) nicht sagen kann. Und ob die beiden vertrauenswürdiger sind als Joe Biden bezweifle ich.
    • Thomidizzy 15.08.2020 12:36
      Highlight Highlight Wieso unsere ? Die damaligen Grossmächte sagten, wir wären neutrales Gebiet. U.a. deshalb, weil jeder unser Gebiet gerne eingesackt hätte.
    • Platon 15.08.2020 17:54
      Highlight Highlight @Cédric
      Was ist mit dem europäischen System? Mir tausend mal lieber als das amerikanische!
  • Platon 14.08.2020 12:57
    Highlight Highlight 3 Gründe, weshalb die Kampfjets abgelehnt gehören:

    1. Die Kompensationsgeschäfte machen alles viel teurer und sind pure Klientelpolitik! Das ist ein ordnungspolitischer Sündenfall! Profitieren tun wieder einmal jene, die die richtigen Freunde im Parlament haben!

    2. Viele der Modelle sind für den Luftpolizeidienst unverhältnismässig überdimensioniert. Da würden nebenbei noch kleinere Jets reichen.

    3. Solange der F35 tatsächlich eine Option ist, lehne ich es sowieso ab. Wir täten gut daran noch ein paar Jahre zu warten und dann den Europäer der nächsten Generation zu kaufen!
    • Jonas der doofe 14.08.2020 16:18
      Highlight Highlight Alles korrekt was du sagst
    • DemonCore 15.08.2020 00:03
      Highlight Highlight Nein, das ist alles falsch.

      1. Ist unschön, aber Klientelpolitik gehört in der CH zum guten Ton. Bist du bei Ausgaben in anderen Departmenten auch so streng?

      2. In der Verfassung steht dass die Schweizer Armee die Freiheit, Unabhängigkeit und die Sicherheit der Schweiz sicherstellen soll. In Sipol B, vom Parlament verabschiedet, steht dass auch Lagen mit erhöhter Bedrohung möglich sind. Deshalb ist der LP Dienst nicht das einzige Kriterium.

      3. Das ist kein Argument. Das ist eine persönliche, politische Präferenz. Aus militärischer warte gibt es keine Gründe die gegen ein US Produkt sprechen
    • Thomidizzy 15.08.2020 12:39
      Highlight Highlight Die Deutschen liebäugeln gerade mit der F18, u.a. deshalb, weil die fliegen und einsatzfähig sind. Es gibt praktisch kein europäisches Projekt, dass ohne Scherereien daher kommt. EuFi, Tiger und der 400M sind nur einige Beispiele.
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeLCT 14.08.2020 12:55
    Highlight Highlight Ich finde es ja gut, dass es ein Komitee gibt, welches gegen die Annahme dieser Beschaffung wirbt.
    Dass diese aber anstreben, dass das Geld anderweitig verwendet wird, kann ich auch nicht verantworten.
  • Jacques #23 14.08.2020 12:33
    Highlight Highlight Nein!

    Ein klares "Nein, so Nicht".

    Grundlegend über die Bücher ist ein guter Ansatz.
    • ghawdex 14.08.2020 13:02
      Highlight Highlight Was müsste sich ändern für ein Ja?
    • Jacques #23 14.08.2020 14:04
      Highlight Highlight Das sind einfach viel zu hohe Kosten.

      Und dass es quasi Blanko geht, empfinde ich dieses Geschäft als zu wenig transparent.

      Vermutlich müsste wirklich mal alles von der Armee auf den Tisch.

      Völlige Transparenz und diese muss in die öffentliche Diskussion. Nun heisst es, wir brauchen unbedingt, wg Gripen etc. Bitte durchwinken. Arbeitsplätze, Arbeitsplätze. Hier sage ich Moment mal kurz.

      Bei mir als Stimmberechtigter macht sich die Armee somit keinen Gefallen. Ich will eine umfassendere Diskussion. Die Flieger sind zu teuer und intransparent.

      Grundsätzlich über die Bücher? Oh JA!
    • Bärner728 14.08.2020 17:51
      Highlight Highlight ghawdex hat eine ganz einfache Frage gestellt. Aber als Antwort sehe ich nur viel Blablabla mit alles zurück auf Null und nochmals ein paar Jahre darüber diskutieren, aber nichts Konkretes. Eine typische wischiwaschi Antwort wie so oft von den Gegnern. Mehr Transparenz? Wir kennen die zur Auswahl stehenden Flugzeuge, wir kennen die Kosten (so weit heute bereits beurteilbar) und das Budget, wir kennen den Grund für die geplante Beschaffung und wir kennen die Aufgaben dieser Flugzeuge. Was wollen Sie noch? Die Baupläne der Flugzeuge oder kleine Modelle zur Besichtigung nach Hause geschickt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • redeye70 14.08.2020 12:33
    Highlight Highlight Warum kommen solche Beschaffungen zur Abstimmung? Die Armee hat ein Budget das vom Parlament auf demokratische Weise beschlossen wurde. Sonst verlange ich auch bei anderen Departementen über deren Verwendung des Budgets abstimmen zu dürfen. Da gäbe es noch einige, die das Steuergeld sehr ineffizient verschleudern.
    • DerLettant 14.08.2020 13:57
      Highlight Highlight Weil dafür das Armeebudget über die nächsten 10 Jahre erhöht werden muss.
      Kannst ja ein Referendum ergreifen, wenn du irgendwo Handlungsbedarf siehst. Oder möchtest du diese Möglichkeit auch noch abschaffen?
    • Thomidizzy 15.08.2020 12:45
      Highlight Highlight @der Lettant, um jährlich 1,4%, was etwa dem Wachstum beim Bund bedeutet.
    • DerLettant 15.08.2020 17:19
      Highlight Highlight @thom
      Also trotzdem nicht ganz im Budget,hä.
      Das Wachstum ist alles andere als garantiert. Die Unterhaltskosten für neue Systeme kommen, egal ob Hochkonjunktur oder Rezession
  • Lowend 14.08.2020 12:22
    Highlight Highlight Die bevorzugte FA-35 ist übrigens eines der schlechtesten Flugzeuge für luftpolizeiliche Aufgaben, denn es darf wegen der empfindlichen Elektronik nicht in der Nähe von Gewittern und aus strukturellen Gründen nur kurzzeitig mit Überschall fliegen. Wegen seiner Tarnfähigkeit gleichen die Flugeigenschaften auch eher einem Ziegelstein. Es dient der USA hauptsächlich für massive Bombardements von stationären Bodenziele.

    Aber eben, die Bevölkerung soll ja nicht wissen, für was für Hightechschrott wir der Armee einen Blankocheck von über CHF 24'000'000'000.- ausstellen.
    • Schlingel 14.08.2020 13:23
      Highlight Highlight Bevorzugt? Von wem? Von den Piloten? Die haben ja nichts zu melden. Bei der letzten Evaluierung wurde der Rafale als das beste Flugzeug befunden. Trotzdem wurde korrekterweise der Gripen zur Abstimmung gebracht, da das Flugzeug die Anforderungen erfüllte, sowie um einiges günstiger als die Konkurrenten war. Die Experten wissen was sie tun. Sonst wäre wohl beim letzten Mal schon das "tollste" Flugzeug zur Abstimmung gekommen.
    • [CH-Bürger] 14.08.2020 13:51
      Highlight Highlight @lowend:
      wer bevorzugt die F-35?
      haben Sie Insiderwissen??

      dass die F-35 bevorzugt würde, wird von den Gegnern behauptet, um die Entscheidungsträger zu denunzieren und als "Spielsachengeile Militärfuzzis" darzustellen...

      bitte bilden Sie sich eine eigene Meinung, danke
    • Lowend 14.08.2020 15:11
      Highlight Highlight Wer nicht fähig ist, das einfache Balkendiagramm an Ende des Artikels zu entziffern, sollte besser schweigen.

      Habt Ihr auch zum restlichen Inhalt meines Kommentars etwas einzuwenden, oder stimmt da einfach zu viel, um gegen diese Fakten zu bestehen?

      Ihr wollt doch einfach nur Nebenkriegsschauplätze eröffnen, um davon abzulenken, wie wenig Vertrauen die Befürworter in die Kompetenz der Menschen haben.

      Mein NEIN steht fest und jeder der eine moderne, schlagkräftige, weil bodengestützte Luftabwehr will, muss den 24 Milliarden Blankocheck für diese nutzlosen Prestigeflieger ablehnen.
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  • loplop717 14.08.2020 12:19
    Highlight Highlight Die Schweizer Armee sollte zuerst effizienter, schlanker und den modernen Anforderungen angepasst werden bevor ihr noch mehr Geld gegeben wird mit Sparmassnahmen wäre sicherlich eine Finanzierung ohne erhöhung des Militärbudgets möglich.
    • DemonCore 14.08.2020 20:44
      Highlight Highlight Es wird ihr nicht mehr Geld gegeben. Und die letzte Reform ist noch nicht mal abgeschlossen.
    • DemonCore 15.08.2020 00:08
      Highlight Highlight Kennst du denn die modernen Anforderungen, oder legst du die einfach immer so fest, dass Flugzeuge nie dazu gehören?
    • loplop717 15.08.2020 02:13
      Highlight Highlight Die Armeebudget wurde erhöht das man nachher sagen kann das es nicht erhöht werden muss für die Kampfjets. Kann ja wieder gesenkt werden wenn diese nicht beschafft werden.
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  • Oberon 14.08.2020 12:12
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht hat man die falschen Flugzeuge definiert und somit auch ein schlechtes Budget erstellt.
    Um die Flugraumsicherung zu gewährleisten hätten man auch andere Typen in Betracht ziehen müssen.

    Nun haben wir bei der Abstimmung wahrscheinlich bei vielen ein Dilemma.

    Ich will eine eigene seriöse Sicherung des Flugraumes aber kein nicht europäischen Flugzeug-Typen.

    Bei einem ablehnen der Abstimmung bin ich nicht überzeugt das unsere Armee daraus lernt und es besser kann.

    So und was nun?






    • Platon 14.08.2020 12:59
      Highlight Highlight @Oberon
      Genau! Wir müssen es ablehnen, um dann den europäischen Kampfjet der nächsten Generation kaufen zu können!
    • plop's fünf 14.08.2020 13:15
      Highlight Highlight Ich würde Nein stimmen und hoffen, dass die gewünschte Diskussion stattfinden wird. Bei einem Ja wird eher „einfach gekauft“ ...
    • PeterausLuzern 14.08.2020 13:16
      Highlight Highlight Deshalb NEIN! Solange Amerikaner im Rennen sind, gibt's prinzipiell ein Nein.
      Wir haben uns der Neutralität verschrieben. Es wäre endlich an der Zeit, sich daran zu halten und nicht nur Körnchen zu picken.
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  • Jonas der doofe 14.08.2020 12:12
    Highlight Highlight Nochmals, auch wenn es hier nicht gerne gelesen, respektive ignoriert wird: das Geld für die Flugzeuge kommt aus dem BEREITS BEWILLIGTEN BUDGET. Werden keine Flieger beschafft, geht das Geld trotzdem nicht in Bildung, Forschung, Asylwesen oder Kinderkrippen. Egal wie häufig Linke Politiker es widerholen, es wird nicht wahrer. Das Geld gehört der Armee, die können damit machen was sie wollen, aich ein U-Boot für den Bodensee wenns sein soll.

    Ist leider so
    • Platon 14.08.2020 13:02
      Highlight Highlight @Jonas
      Das ist wie zu sagen, das Geld sei eh weg, also können wir es auch verbrennen. Hallo?! Auch wenn das Geld der Armee schon zugesprochen wurde, kann der Kauf falsch sein. 1. Machen die Gegengeschäfte alles viel teurer. 2. Stehen die falschen Typen zu Auswahl. Wir brauchen eine kleine Flotte kleinerer Jets für den Luftpolizeidienst und für die Luftwaffe den europäischen Jet der nächsten Generation!
    • Jonas der doofe 14.08.2020 15:00
      Highlight Highlight Ja Platon, ich stimme dir gerne zu, alles was du sagst, ist absolut korrekt. Dennoch, das demokratisch gewählte Parlament hat der Armee ein Budget zugeteilt. Was die damit machen, ist ihre Sache. Und wenn sie meinen, dass sie 30 Jahre lang 500 mio für Flugis brauchen wollen, dann sollen sie das tun können. Der Finanzspielraum wird einfach kleiner für andere Dinge. In anderen Departementen kann die Stimmbevölkerung ja auch nicht über Verwendung des Budgets mitbestimmen. Ich glaube auch, dass das gut so ist, man stelle sich nurmal das Chaos vor, wenn wir über alles Abstimmen müssten.
    • Älü Täme 14.08.2020 15:23
      Highlight Highlight Ein demokratisch gewähltes Parlament kann jederzeit das Budget anpassen, obs dem betreffenden Departement passt oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Mueller (1) 14.08.2020 12:03
    Highlight Highlight schauen wir doch mal ruhig die fakten an: in einem luftkrieg wäre die ch chancenlos. dafür sind es zu wenige flugzeuge und kerosin geht nach wenigen monaten aus, Umrüstung auf milchbetrieb unwahrscheinlich. für den luftpilizeidiebst sibd es zu viele und da reichen auch die bisherigen flugis noch eine zeitlang. sagt wer? das vbs... aber immer spannend, wie bei solchen artikeln plötzlich ganz viele klick-studenten und erstkommentierende da sin. könnt ihr das mal analysieren, wattson?
    • ghawdex 14.08.2020 13:12
      Highlight Highlight Interessant, das bei Gegnern eigentlich immer das einzige Nein-Argument ist von einem Krieg der über die Schweiz hereinbrechen wird den man eh nicht gewinnen kann.
    • Christian Mueller (1) 14.08.2020 17:23
      Highlight Highlight wofür sollen kampfflugzeuge denn sonst sein?




    • E7#9 14.08.2020 20:49
      Highlight Highlight @Christian Müller: Und finde es spannend, wie Kommentarschreiber wie du die Faktenlage plötzlich besser einschätzen können als die vom Bund eingesetzte Profis mit fundiertem Expertenwissen und langjähriger Erfahrung. Eine Watson-Analyse dafür erübrigt sich jedoch, die Diagnose ist offensichtlich: Stammtisch-Besserwisserei.
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  • Jimmy :D 14.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, weshalb man nicht mit den Nachbarländern zusammenarbeiten kamn oder will...

    Mit unseren momentanen Jets sind wir von den Amerikanern abhängig.

    Dass die Schweiz sich eigenständig und neutral verteidigen will ist sowieso eine Ilusion...

    Und dass Amherd keinen Plan B hat ist für mich ein weiterer Grund NEIN zu stimmen.
    • reaper54 14.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Eurofighter und Rafale sind ja im Rennen...

      Was wäre denn ein Plan B?
    • Schlingel 14.08.2020 13:26
      Highlight Highlight "Ich verstehe nicht, weshalb man nicht mit den Nachbarländern zusammenarbeiten kamn oder will..."

      Die Coronakriese hat gezeigt, dass man bei wichtigen Themen alleine am besten da steht. Man predigt zwar immer wie toll man zusammenarbeitet und wie wichtig der Zusammenhalt ist. Wenn es aber hart auf hart kommt agiert man wieder nur für sich alleine und spuckt am besten Fall dem Nachbarn noch in die Suppe. Daher bei den wichtigen/essenziellen Dingen lieber unabhängig bleiben.
    • AndOne 14.08.2020 13:39
      Highlight Highlight Du verstehst es nicht? Schon mal daran gedacht, dass die Nachbarländer zuerst an sich denken?
      Glaubst du nicht? Was war mit unseren Schutzmasken die vom Deutschen Zoll plötzlich eingefroren wurden, weil man keine Schutzartikel mehr den Nachbarn geben wollte, weil man sie selber braucht!
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  • Tooto 14.08.2020 11:49
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • crashwinston 14.08.2020 11:36
    Highlight Highlight Ich werde mit nein stimmen aus folgenden Gründen:
    1. Wird es wie so viele Projekte des Bundes und der Armee mehr kosten als erwartet, bei kleineren Projekten macht das "nur" ein Paar Millionen aus, aber hier sprechen wir von viel grösseren Dimensionen.
    2. Unsere Armee ist ein Witz und wird ein Witz bleiben, mit oder ohne Jets. Jets für den Luftpolizeidienst ok, sie täte besser daran eine bessere Katastropheninfrastruktur und Cyberabwehr aufzubauen und den Rest abzuschaffen. Mit der Abstimmung kann ich wenigstens ein bisschen lenken wo ich die Armee sehen möchte.
    • DemonCore 15.08.2020 14:02
      Highlight Highlight Also wirst du "ein Zeichen setzen". Ok. Unsachlich, unsolidarisch und destruktiv. Aber die Demokratie scheitert an den Teilnehmern, das war schon immer so.
  • reaper54 14.08.2020 11:31
    Highlight Highlight Ein “leichtes” Kampfflugzeug erfüllt die Anforderungen nicht. Folglich hat niemand einen solchen Offeriert. Die Gegner wollen nur die Armee schwächen um anschliessend zu sagen sie tauge für nichts. Das hat die Linke ja bereits mit der Kürzung des Budgets für die Luftwaffe gemacht und anschliessend reklamiert als es keinen 7/24 Betrieb mehr gab.

    Wir brauchen die richtige Ausrüstung, keinen Papier Jet und keinen Flieger der die anforderungen nicht erfüllt.
    • Super8 14.08.2020 11:38
      Highlight Highlight Nein, wir brauchen keine Armee.
    • Donspliff 14.08.2020 12:00
      Highlight Highlight vergiss nicht nur zu "bürozeiten" sind die guten piloten im einsatz🙈
    • Yunnan 14.08.2020 12:10
      Highlight Highlight Ein leichtes Kampfflugzeug wäre der Gripen gewesen. Dieser erfüllt die Anforderungen an den Luftpolizeidienst völlig.

      Die Abstimmung von 2014 scheiterte m.E auch nicht vorwiegend am Typ, sondern daran, dass es damals um die Ersetzung der Tiger ging - deren Kosten die zusätzlichen Sicherheitsgewinne nicht rechtfertigte - und wohl auch am ungeschickten Abstimmungskampf durch u.a. Maurer.

      Klar gibt es bessere Flugzeuge als den Gripen, aber man könnte für alles immer noch mehr ausgeben. Der Gripen ist ein guter Kompromiss.
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  • Pascal And 14.08.2020 11:21
    Highlight Highlight Es ist nicht die Aufgabe von uns Stimmbürgern zu entscheiden welches Flugzeug dass gekauft wird und ich vermute die Gegner welche sich für andere Typen usw einsetzten wissen genau so wenig über Kampfjets deren Spezifikationen und Besonderheiten. Deshalb stimme ich für ein ja da wir eine sichere und Unabhängigkeit benötigen. Denn als Neutrales Land ist es nicht möglich dass Ausländische Luftwaffen unseren Luftraum schützen. Andenfalls würden wir sicher nicht mehr als Neutral Zählen.
    • Thomidizzy 15.08.2020 13:03
      Highlight Highlight @Aliminator, kommt darauf an, was für Verbrecher. Für die schweren Jungs rücken schon mal Spezialkräfte an.
  • Superreicher 14.08.2020 11:11
    Highlight Highlight Ich denke auch, dass es vorerst noch keine neuen Jets braucht. Vergleiche mit Österreich: Unser östliches Nachbarland hat den doppelten Luftraum zu verteidigen und nur halb so viele Kampfjets dafür zur Verfügung. Ich gehe also davon aus, dass die Schweiz für die nahe Zukunft mit ca. 30 verbleibenden F/A-18 gut auf allfällige Gefahren aus der Luft gerüstet ist. Das Argument mit der Luftsicherung in Friedenszeiten zieht sowieso nicht, dafür reicht die bestehende Flotte bei weitem.
    • dbass20 14.08.2020 11:41
      Highlight Highlight Von den 30 Fliegern sind ca.
      1/3 defekt und als Ersatzteilspender tauglich
      1/3 wird ständig repariert
      1/3 fliegt, aber auch nur noch bis 2030 danach sind alle ausser dienst.

      Das ist ja genau der Grund für eine Neuanschaffung!
    • Wallaby85 14.08.2020 12:11
      Highlight Highlight Es geht ja bei dieser Abstimmung nicht darum, eine zweite Flotte zu haben, sondern um die jetzt vorhandenen zu ersetzen.
      Ich bin gleicher Meinung, wir brauchen VORERST NOCH keine neuen Jets, aber ein Nachfolger muss her.
      Und welcher Typ es schlussendlich wird, sollen die Experten bestimmen.
      Darum von mir ein Ja.
    • dan2016 14.08.2020 12:34
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass es auch nur einen einzigen Österreicher gibt, der den Status Quo dort als angemessen empfindet. Ganz verzichten und unter Natoschirm oder Investieren gilt auch dort
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  • [CH-Bürger] 14.08.2020 11:07
    Highlight Highlight es liegt NICHT in meiner Veranwortung als Stimmberechtigter, bei einem Typenentscheid mitzureden.

    Dafür haben wir genügende Experten - scheinbar sogar im Nationalrat...

    Ich warte immer noch gespannt auf den Vorschlag, was die Gegner unter "leichterem und unweltfreundlicherem Jet" verstehen.
    • Pascal And 14.08.2020 11:22
      Highlight Highlight Nun da lge ja noch die F-22 Raptor drinn und dazu 28 Papierflieger :)
    • K1aerer 14.08.2020 11:25
      Highlight Highlight Wir wissen nicht mal welcher Jet, es sein wird. 🤷‍♂️
    • Blitzmagnet 14.08.2020 11:31
      Highlight Highlight Das fände ich auch spannend, zumal auch dieser leichtere Jet in der Lage sein müsste, ein knapp Unterschall fliegendes Flugzeug in 10Km Höhe innert Minuten abzufangen. Die Power haben nur Kampfjets.. ausser natürlich wir kaufen noch ein paar veraltete Gen3 oder Gen4 Jets.. dann können wir aber genausogut Milliarden in die Tiger und F/A-18C Flotte investieren um sie weiter zu betreiben.
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SVP wehrt sich gegen das Wort «Kündigungsinitiative» – rate mal, wer's erfunden hat

SVP-Politiker wehren sich, wenn ihre Begrenzungsinitiative als «Kündigungsinitiative» bezeichnet wird. Doch woher kommt das Wort? Eine Begriffskunde.

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Kurze Zeit später, im Januar 2015, antwortete Blocher auf die Frage der «Aargauer Zeitung,» wie er bei einer weichen Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative reagieren würde: «Dann lancieren wir sofort eine Volksinitiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit.» Und noch im Dezember …

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