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Schwerer Schiessunfall im Glarus – Rohrkrepierer als mögliche Ursache



Ersten Erkenntnissen zufolge ist bei der Schiessübung in Wichlen GL von Dienstag, bei welcher vier Soldaten verletzt wurden, Munition in einem Minenwerfer ungewollt detoniert. Ein Soldat wurde schwer verletzt; er muss mit umfangreichen Operationen rechnen.

Minenwerfer 8.1 cm Schweizer Armee

Infanterie Grenadiere mit 8,1 cm Minenwerfer. Bild: Zvg

Nach den ersten Ermittlungen sei es wahrscheinlich zu einer Detonation in einem Minenwerfer gekommen, sagte Mario Camelin, Sprecher der Militärjustiz, am Mittwoch auf Nachfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der genaue Unfallhergang werde abgeklärt: Untersuchungsrichter seien vor Ort, um Spuren und Daten zu sichern sowie Befragungen durchzuführen.

Schwere Verletzungen im Gesicht

Einer der vier verletzten Soldaten wurde beim Unfall schwer im Gesicht verletzt. Er erlitt an Kiefer, Schädel und Zähnen Verletzungen, wie Armeesprecher Daniel Reist zur SDA sagte. Er muss im Spital bleiben und mehrfach operiert werden. Zwei Soldaten erlitten leichte Verbrennungen. Sie konnten zur Truppe zurückkehren, wie auch ein weiterer Soldat, der einen Schock erlitt.

Bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen, hat der Chef Kommando Ausbildung alle Schiessen mit dem Minenwerfer 8,1 cm ausgesetzt. (whr/sda)

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