DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

BDP sagt Ja zum Zusammenschluss mit der CVP



Martin Landolt, Praesident BDP Schweiz, Nationalrat Lorenz Hess und Generalsekretaerin Astrid Baertschi, von links, sprechen an der E-Delegiertenversammlung der BDP Schweiz am Samstag, 14. November 2020, in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: keystone

Die BDP Schweiz will sich mit der CVP zur neuen Partei «Die Mitte» zusammenschliessen. Das haben ihre Delegierten am Samstag an einer dezentral durchgeführten Versammlung entschieden, bei lediglich einer Enthaltung, wie die BDP mitteilte.

Das Terrain für den Zusammenschluss war bei der BDP bereits geebnet. Denn schon im September hatten die Delegierten die Statuten mit Blick auf den Zusammenschluss angepasst. Und im Nationalrat politisieren die zurzeit drei BDP-Vertreter seit einem Jahr in der Mitte-Fraktion, zusammen mit der CVP und der EVP.

Bevor die neue Partei «Die Mitte» Tatsache wird, muss noch die CVP Schweiz zustimmen. Ihre Delegierten entscheiden am 28. November über den Zusammengang mit der BDP. Sage auch die CVP Ja, könne die fusionierte Partei am 1. Januar 2021 starten, schrieb die BDP.

«Ich bin persönlich extrem davon überzeugt, dass diese neue Marke zum richtigen Zeitpunkt kommt, die richtigen Antworten auf die Herausforderungen unseres Landes bereithalten wird und die politischen Kräfteverhältnisse nachhaltig verändern kann», liess sich BDP-Präsident und Nationalrat Martin Landolt (GL) zitieren.

Die BDP Schweiz wurde 2008 gegründet. Ihre Mitglieder wünschten sich für ihre Werte – Freiheit, Solidarität und Verantwortung – eine attraktive politische Heimat, die insbesondere der jüngeren Generation eine Zukunft biete, hiess es in der Mitteilung. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

UNO-Folterexperte Nils Melzer: «Der Fall Assange ist wie ein dunkles Familiengeheimnis»

Der Schweizer Jurist Nils Melzer überwacht für die UNO das Folterverbot und hat ein Buch über seine Untersuchung zum Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange geschrieben. Dessen Rechte seien massiv verletzt worden, sagt Melzer. Und warnt vor der «gefährlichen» PMT-Vorlage, die am 13. Juni zur Abstimmung kommt.

Sie erheben in Ihrem Buch schwere Vorwürfe gegen westliche Staaten im Umgang mit Julian Assange. Was hat Sie bei Ihrer Untersuchung am meisten schockiert?Nils Melzer: Die Erkenntnis, dass der Rechtsstaat offenbar auch in westlichen Demokratien vollkommen ausgehebelt werden kann. Ich habe in den letzten 20 Jahren oft in Kriegs- und Krisengebieten gearbeitet und viele schwere Rechtsverletzungen gesehen. Aber ich habe immer daran geglaubt, dass in den westlichen Demokratien wenigstens noch der …

Artikel lesen
Link zum Artikel