Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Discokugeln haengen im Club Purpur, aufgenommen am Donnerstag, 30. Juli 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Noch drehen sie: die Discokugeln im Club Purpur in Zürich. Bild: keystone

Genf schliesst Clubs – in Zürich warnt man vor erneutem Shutdown

Am Freitagnachmittag gaben die Genfer Behörden bekannt, dass sie die 36 Nachtclubs wieder schliessen. Grund dafür sind die steigenden Covid-19-Fallzahlen. In Zürich fürchten sich die Clubbetreibenden vor einem erneuten Shutdown.



Am Freitag überschlugen sich die Ereignisse. Erstmals zeigte eine Auswertung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), wo sich die mit Corona infizierten Menschen angesteckt hatten. Rund 42 Prozent der Ansteckungen passierten im Club. Kurz darauf gaben die Genfer Behörden bekannt, dass die 36 Nachtclubs wieder geschlossen werden.

>>> Alle aktuellen Entwicklungen im Liveticker

In Zürich hielt die Zürcher Bar- und Clubkommission (BCK) ebenfalls am Freitagnachmittag eine Pressekonferenz ab. Die Lokale wieder zu schliessen, komme für die BCK nicht in Frage, so Geschäftsführer Alexander Bücheli. «Nur ein Prozent der Veranstaltungen in Zürich war von positiven Corona-Fällen betroffen».

Insgesamt hätten seit der Wiedereröffnung im Juni aber rund 120'000 Personen einen Zürcher Club oder eine Bar besucht. Es sei deshalb wichtig, jetzt die Relationen zu wahren. «Wir sehen keinen Grund, die Clubs wieder zu schliessen.»

Clubs und Restaurants als Virentreiber

Die Auswertung des BAG, die vom SRF publizierte wurde, deutet auf andere Zahlen hin. Darin analysierte das BAG 729 Covid-Fälle, die zwischen vom 16. bis und mit 30. Juli registriert und zu denen Angaben zum Ansteckungsort gemacht wurden.

Nach den 41,6 Prozent der Personen, die sich im Club mit dem Virus ansteckten, folgen die Bars und Restaurants als Ansteckungsorte. Rund 27 Prozent holten sich dort das Virus. Die Familie (12,4%) und medizinische Betriebe (7,8%) folgen auf dem dritten und vierten Platz.

Angaben zum Einkaufen oder im öffentlichen Verkehr fehlen, weil die Ärzteschaft diese Ansteckungsorte bei der Registration der Covid-Fälle nicht ankreuzen kann. Auch Ferien im Ausland fehlen auf der Liste. Dies, weil solche Infektionen zu den Kategorien «Bar/Restaurant» oder «Familie» gezählt werden.

Von der Kritik überrascht

Die Zürcher Clubszene gab sich derweil kämpferisch. Dass die Clubs in die Kritik gerieten, überraschte BCK-Präsident Alexander Bücheli. Es sei richtig mit dem Finger auf sie gezeigt worden. «Wir wünschen uns weniger Polemik und mehr Verständnis für die Jugendlichen», sagte er an der Pressekonferenz. Auch sie hätten in den vergangenen Monaten auf vieles verzichtet.

Geschaeftsfuehrerin Laura Ameti wartet mit Atemschutzmske bei Check-in im Club Purpur mit der Mindful App, ein Programm auf dem Smartphone fuer die Kontaktdatenpflicht, aufgenommen am Donnerstag, 30. Juli 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Geschäftsführerin Laura Ameti wartet mit Atemschutzmaske bei Check-in im Club Purpur in Zürich mit der Mindful App, einem Programm auf dem Smartphone für die Kontaktdatenpflicht Bild: keystone

Ob eine Maskenpflicht im Club sinnvoll wäre, ist für Bücheli unklar. «Wir wissen nicht, ob die Gäste eine tragen würden.» Sicher sei nur, dass das Durchsetzen mit beträchtlichem Aufwand verbunden wäre. Zusatzaufwand haben die Clubs bereits jetzt, weil die Besucherinnen und Besucher am Eingang ihre Daten angeben müssen. Oft steht eine zusätzliche Angestellte am Bar- oder Clubeingang, welche den Besucherinnen und Besuchern dabei hilft.

Bis Herbst keine Liquidität mehr

Ein erneuter Lockdown ist für die Branche und deren Angestellte auch eine Frage des Überlebens: Jeder vierte Betrieb hat bereits Angestellte entlassen. Von den Verbliebenen beziehen aktuell 75 Prozent Kurzarbeitsentschädigung. Die Corona-Kurzarbeit läuft aber Ende August aus. Dann dürften noch mehr Angestellte ihre Stelle verlieren. Gemäss Bücheli wird zudem ein grosser Teil der Clubs bis Herbst keine Liquidität mehr haben und wohl für immer in den Lockdown gehen.

«Auch Clubs sind Kulturbetriebe»

Die Wiedereröffnung am 6. Juni kam auch für viele Clubs unverhofft. «Das Tempo hat selbst uns überrascht», sagte Bücheli. Bis heute machten aber nur 40 Prozent der Betriebe von der Möglichkeit Gebrauch. 60 Prozent haben gar nicht regulär geöffnet. 14 Prozent öffneten zwar, schlossen inzwischen aber bereits wieder. Bücheli hofft auf Unterstützung des Staates, damit die Branche das Virus überlebt. Es werde bekanntlich länger bleiben, also brauche es einen Weg, um längerfristig damit umzugehen. (ohe)

Mit Material von sda

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

So ist das Corona-Eheleben – in 14 aufmunternden Comics

Protest gegen Corona-Massnahmen: Mann spaziert quasi nackt durch London

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

96
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fairness 02.08.2020 12:19
    Highlight Highlight Schliesst endlich Clubs und Bars. Und zwar schweizweit. Kein Kantönlitourismus. Im umgrenzenden Ausland sind sie ju.
  • Jörg K. 01.08.2020 17:22
    Highlight Highlight Danke für diese Statistik. Was gibt es bei einer solchen Eindeutigkeit der Ausgangslage noch zu zögern? Wer wird hier geschützt auf Kosten der Allgemeinheit? Die Clubbranche ist wirtschaftlich völlig irrelevant! Clubs und Danzings SOFORT schliessen und nicht mehr öffnen bevor wir durch Impfung eine Immunität erreicht haben.
  • Turi 01.08.2020 14:06
    Highlight Highlight "Die Lokale wieder zu schliessen, komme für die BCK nicht in Frage, so Geschäftsführer Alexander Bücheli."

    Solche Typen würden ihre Grossväter für den Profit verscherbeln.
  • Denk Mal 01.08.2020 13:57
    Highlight Highlight Man könnte den verantwortungsbewussten Clubbetreibern eine Chance geben, wenn sie ALLE Besucher sauber registrieren und ein Contact-Tracing effizient durchgeführt werden kann im Falle einer anwesenden infizierten Person.
    Sind die Daten nicht vollständig, Club für 30 Tage schliessen.
    • amore 02.08.2020 00:31
      Highlight Highlight Diese Chance ist schon seit einiger Zeit vorbei.
  • Schlingel 01.08.2020 13:52
    Highlight Highlight «Wir wünschen uns weniger Polemik und mehr Verständnis für die Jugendlichen»

    Ach die armen Jugendlichen. Mussten so lange auf den Ausgang verzichten. Buhuuu...
    Die Jugendlichen sind ja oftmals nicht die Leidtragenden. Die Leidtragenden sind die Alten die teilweise alleine in einem Altersheim sterben ohne sich von der Familie verabschieden zu können. Oder Berufstätige die auf Kurzarbeit sind gar ihren Job verlieren. Die Würde der Alten und die Wirtschaft ist also weniger wichtig als die wöchentlichen Saufgelage dieser wohlstandsverwahrlosten Jugendlichen? Ist doch lächerlich.
    • slash 01.08.2020 15:53
      Highlight Highlight Und die Jungendlichen so: Schnüff! Gemeinheit, dass man uns das Vergnügen wegnehmen will.
  • AdiB 01.08.2020 13:18
    Highlight Highlight Clubs kann man als kulturbetriebe betrachten, aber dazu gehören clubs wie das flamingo oder jade die zuletzt in den schlagzeilen waren nicht dazu.
    Clubs die sich als kulturbetriebe bezeichnen haben keine selekteure draussen stehen und sie verweigern dir auch nicht den einlass mit argumenten wie, nur für stammgäste oder member. Auch gilt in kulturbetrieben nicht unbediengt eine begleitung. Ein kulturbetrieb hat für alle offen die sich benehmen. Nach diesen kriterien habe ich kein problem wenn die clubs die man als kulturbetrieb bezeichnen kann, auch staatlich unterstützt werden.
  • Froggr 01.08.2020 13:10
    Highlight Highlight Wer sagt man solle die Clubs offen lassen demonstriert leider ein sehr sehr - ja fast schon - dummes Verhalten. Was bringts wenn ihr jetzt in die Clubs geht und dafür riskiert, dass ihr für lange Zeit nicht mehr gehen könnt? Vorallem jetzt wo das Wetter gut ist und man auch draussen Freunde treffen kann. Clubs jetzt schliessen, damit man wenns gut läuft im Winter wieder gehen kann.
  • Stef171 01.08.2020 13:06
    Highlight Highlight Es ist nur logisch die Clubs zu schliessen oder zumindest nur begrenzt Leute hereinzulassen so das eine Distanz gewährt ist.
    Verstehe das die jungen Feiern wollen .....nicht desto trotz gilt es primär alle Menschen und auch die Wirtschaft gegen dieses Virus zu schützen.
    Gesundheit wie auch Geldverdinen zu können sind wichtiger als ein paar Stunden fun in der Woche .Ohne Arbeit und Einkommen gibts auch keine Besuche in den Clubs
  • Cachesito 01.08.2020 12:23
    Highlight Highlight Es gibt anscheinend Leute die denken Club's und deren Besuche seien ein Menschenrecht. Bleibt mal zuhause und macht sonstwas. Fällt ja keinem einen Zacken aus der Krone.
  • welluknow 01.08.2020 11:56
    Highlight Highlight Nachdem sich offenbar mehr als zwei Drittel in Clubs, Bars und Beizen anstecken, sollen wir Masken tragen - beim Einkaufen. Ja doch, macht Sinn. Kann niemand sagen, dass nicht wenigstens die Spitze des Eisbergs entschlossen atackiert wird.
  • Gopfidam 01.08.2020 11:04
    Highlight Highlight Was dieser Bücheli von sich gibt ist zum Haare raufen. Entweder ist er einfach borniert aufgrund seiner Position oder es ist ihm einfach scheissegal was passiert, so lange er dafür kämpft dass die Clubs öffnen.

    Gsnz ehrlich. Nach mehr als vier Monaten mit diesem Virus ist für mich eins klar. Die Schweiz hat als Staat jämmerlich versagt.
    • AdiB 01.08.2020 13:45
      Highlight Highlight Der typ lebt von den clubs. Wenn die clubs nicht laufen, füllt sich sich seine kasse nicht. Ich finde es lustig wie er hier mit entlassungen droht u.s.w. hallo gehts noch, die meisten clubs beschäftigen unterbezahlte studenten. Die clubbetreiber leben in saus und braus wie dieser bucheli. Wenn ihnen das wohl der angestellten wirklich am herzen liegt, würden sie in die eigene tasche greifen um sie zu untetstützen und hätten vorher bessere löhne ausbezahlt.
  • FrancoL 01.08.2020 09:28
    Highlight Highlight Ich kann nun wirklich nicht verstehen wie die Regierung meint mit Warnungen Herr der Lage zu werden.

    Die Clubgänger sehen zum grössten Teil KEINE Gefahr und verhalten sich danach oder wie mir 2 Ausgangs-Fans sagten: Entweder dürfen wir ohne Grenzen feiern oder dann ist es nicht mehr lustig und man kann die Clubs gleich schliessen.
    Ähnlich sieht es mit den grösseren privaten Feiern aus. Man sitzt und steht eng beieinander umamt sich, sucht den Kontakt zum vis à vis, wenn das nicht geht finden es die meisten langweilig.
  • bogan 01.08.2020 08:22
    Highlight Highlight Sehr schlechter Artikel, ihr interpretiert die Daten vom BAG völlig falsch. Von den Coronainfektionen war bei weniger als der Hälfte bekannt, wo die Ansteckung passierte. Zudem fehlte als Auswahlmöglichkeit bsp. der ÖV. In Klubs sind die Fälle gut nachverfolgbar, deshalb wohl die hohe Prozentzahl. Auf alle Infektionen der Schweiz berechnet liegt die Zahl deutlich tiefer.
    • FrancoL 01.08.2020 09:31
      Highlight Highlight Es ist nicht alles perfekt erkannt, aber so wie Du es darstellen magst ist es eben auch nicht. Die Zahlen aus den Clubs sind nun mal auf dem Tisch und die sollte man nicht relativieren.
      Auch sollte man einen klotze kleinen Unterschied machen, ob man den Virus bei einer Tätigkeit einfängt, die man nicht vermeiden kann oder in der Freizeit.
    • Tschowanni 01.08.2020 11:40
      Highlight Highlight @Franco. Sehe ich nicht so. Man kann in der Freizeit einfach Zuhause sitzen, früher oder später wird man sich bei der Tätigkeit die sich nicht verhindern lässt, trotzdem Infizieren
    • FrancoL 01.08.2020 12:20
      Highlight Highlight @Andy y; Ich glaube das ist eine sehr einfach Darstellung und man muss nicht zu Hause sitzen, sondern einfach etwas tun das das Einhalten der Regeln zulässt zumindest bis der Impfstoff entwickelt ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 01.08.2020 08:14
    Highlight Highlight Danke der Genfer Regierung für diesen Entscheid und den Mut. Das fehlt leider in Zürich, der Partyhauptstadt. Mag sein, dass Frau Rickli in den Ferien weilt oder ist die Lobby in Zürich dermassen stark, dass sich niemand getraut etwas gegen die Partyszene zu unternehmen.
    • FrancoL 01.08.2020 09:34
      Highlight Highlight Nein das hat nicht sehr viel mit Lobby zu tun sondern der Druck von den Ausgangsfans ist sehr gross und Rickli hat ein zusätzliches Problem; Sie muss zeigen dass die SVP das richtige Mass kennt und dieses Mass sollte eben nicht dem Mass der Konkurrenz entsprechen, sonst ist die SVP eine Partei wie jede andere. Die SVP wird immer wieder die Selbstverantwortung in den Vordergrund schieben, denn das ist der Mittelpunkt ihres Credos.
  • Shlomo 01.08.2020 06:12
    Highlight Highlight Die ganzen Diskussionen, wegen Club-Schlissung, Maskentragpflicht, etc., reduziert sich eigentlich auf eine ganz simple Frage: „wie viel ist dir das Leben deiner Mutter oder deines Vaters wert?“.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.08.2020 01:44
    Highlight Highlight Die Frage, die man ernsthaft stellen muss, weil sie die Statistik verfälscht, ist die, weshalb man Supermärkte und Einkaufszentren (natürlich getrennt) nicht ankreuzen konnte. Da kommt man doch direkt auf die Idee, dass es zumindest in Supermärkten wahrscheinlich noch gar nie zu einer Ansteckung kam.
    So lange die Clubs und Eventlocations nicht geschlossen werden, macht eine Maske in Supermärkten genau gar keinen Sinn.
  • Nocoronavirus 01.08.2020 01:21
    Highlight Highlight Liebe überbevölkerte Gesellschaft

    Lasst doch die jungen Leute leben und feiern, ganz nach dem ewig währenden Naturgesetz „survival of the fittest“.

    Wir müssen nun lernen mit dem Virus zu leben. (Weil Impfung- falls überhaupt- frühestens 2021, davon 2/3 Impfgegner)

    Und: wir alle können gut auf Dinge verzichten die uns selbst nichts bedeuten. Also für viele einfach gesagt „schliesst die Clubs.“

    Es braucht Rücksicht von jeder Altersgruppe, wir alle sind irgendwie betroffen von Corona, nur nicht alle auf die selbe Art und Weise.
  • Sean Amini 01.08.2020 00:43
    Highlight Highlight Seltsam bisher waren gegen 33 Fälle in Clubs bekannt und auf einmal sollen es 303 sein?!

    Also entweder hat sich da jemand massiv verschrieben oder das BAG hat uns bisher angelogen! Wären tätsächlich innerhalb 1 Monat 300 infizierte im Club registriert worden wäre schon längst alles dicht gemacht worden! Die Zahl kann nicht stimmen.

    Zudem werden sämtliche Auslandsansteckungen auf die Clubs abgewältzt wieso?! Und wo 729 Fälle von total 1700? Was wenn die restlichen 1000 Fälle in Läden passiert ist?

    Die Statistik ist für nichts! Bitte nochmals über die Bücher statt Bashing zu betreiben!
    • Sean Amini 01.08.2020 08:57
      Highlight Highlight Und *wieso (nicht wo) 🙈
  • weissauchnicht 01.08.2020 00:01
    Highlight Highlight Die Relationen wahren ist in der Tat wichtig. Wenn gerademal 120‘000 Personen seit Anfang Juni Clubs besuchten, und im ÖV täglich 6 Mio. Menschen unterwegs sind (ok, seit Corona vielleicht nur noch 4 Mio.), aber die Anzahl Ansteckungen in absoluten Zahlen auch vor der Maskenpflicht im ÖV vergleichbar waren, dann frage ich mich schon, warum Clubs so heilig sind und man ausser Kontaktlisten nichts fordert. Wie wärs mit Kontaktlisten statt Maskenpflicht im ÖV?
  • Hyper80 31.07.2020 23:52
    Highlight Highlight Zugegeben. Schon etwas speziell dass der ÖV in dieser Statistik null enthalten ist. So lange besteht die Maskenpflicht noch nicht als das es nicht auch schon Zahlen von „davor“ geben sollte.

    Das ist gefundenes Futter für jeden Maskengegner.
    • Bündn0r 01.08.2020 06:44
      Highlight Highlight Im Zug ist die Ansteckung schwerer nachzuvollziehen, da keine Kontaktdaten erhoben werden. Es ist also durchaus möglich, dass sich viele im Zug ansteckten. Bedenke, dass bei über 50% die Quelle nicht gefunden werden kann.

      Allerdings sind Maskengegner ähnlich ignorant wie Impfgegner und Argumente haben nur begrenzt Wirkung.
    • -thomi- 01.08.2020 08:10
      Highlight Highlight Genau! Das ist es. Andererseits sind es ja nicht die Masken per se, sondern die Tatsache, dass wir ritualhaft täglich auf die Fallzahlen schielen und sofort Massnahmen fordern. Srsly, die 2. Welle ist nicht in Sicht, und dass es zu mehr Ansteckungen kommt, war auch klar. Todesfälle gibts fast keine mehr, die Spitalbetten sind auch nicht ausgelastet. Es wird etwas gar viel Lärm um das Ganze gemacht. Bisweilen fordert man dann aus Angst lieber den Ruin einer ganzen Branche...
  • Don Alejandro 31.07.2020 23:04
    Highlight Highlight Was macht eigentlich die Rickli den ganzen lieben Tag? 2/3 der Ansteckungen gehen auf Club, Bars und Restaurants zurück.
    • AdiB 01.08.2020 13:52
      Highlight Highlight Maulkorp der partei? Den die svp war ja immer gegen die massnahmen, selbstbestimmung und so. Wenn die rickli jetzt auf massnahmen setzt könnte die leute meinen die svp war doch für einen lockdown und nicht dagegen. Das teubeln gewiesser svp exponenten wäre ja dann nur gespielt gewesen. Wir dürfen auch nicht vergessen dass rickli bei der svp zürich ist und da gibt es so einen verleger und vogten die ihr schnell mal die eigenen wähler an den hals hetzen können.
  • Tolot 31.07.2020 23:00
    Highlight Highlight Maskenpflicht oder schliessen. So einfach ist das. Und wer keine Maske trägt fliegt raus. Sieht man ja sofort, also keine grosse Hexerei uneinsichtige zu eruieren und raus zu schmeissen!
  • Wiesler 31.07.2020 22:54
    Highlight Highlight Wer ist (ohe)?
    • Wiesler 31.07.2020 23:37
      Highlight Highlight Ich frage für einen Freund, namens unaufgeschalteter Kommentar. 😘
  • Wiesler 31.07.2020 22:31
    Highlight Highlight Zu Stosszeiten eine Maskenpflicht im ÖV, gibt Sinn, einverstanden. Die Clubs schliessen, oder um Mitternacht Feierabend machen wird die Neuinfektionen auch senken, gut.
    Aber die 100'000 Dollar Frage ist, was wirklich, wirklich etwas bringen würde, und die ist:
    Wie kriegen wir es in unser aller Bewusstsein, dass die 1,5m Abstandsempfehlung eingehalten werden muss.
    Imho ist Abstandhalten mit oder ohne Maske, im Club oder auf der Landiwiese, bei der Arbeit oder im Feierabendbier, immer am effektivsten und kostet garnichts.
    • Saraina 01.08.2020 09:30
      Highlight Highlight Ich denke, 2 Meter war die sinnvollere Distanz. Sie lässt sich einfacher einschätzen, und wenn sie unterschritten wird, sind‘s immer noch 1,5 Meter.
    • Wiesler 01.08.2020 10:03
      Highlight Highlight Ich denke dies wurde angepasst, dass die Restaurants wieder mehr Tische anbieten können als mit 2 Meter Abstand.
      Ob jetzt 1,5 oder 2 Meter ändert nicht viel, weil er von Vielen nicht eingehalten wird.
      Eine Abstandspflicht, nicht nur Empfehlung, würde viel mehr impact haben.
  • Sandlerkönig Eberhard 31.07.2020 22:16
    Highlight Highlight Schön wäre nun noch, wenn man lesen könnte, dass der Kanton Genf aus eigener Tasche sämtliche Angestellte finanziell unterstützt. Aber das wird man wohl nicht.
    Und spätestens übernächste Woche werden wir dann empörte Artikel über ausser Kontrolle geratene illegale Partys lesen. Nur dass sich dann die Rückverfolgung der Angesteckten erheblich schwieriger gestaltet...
    • AdiB 01.08.2020 13:55
      Highlight Highlight Seit wan lebt der kanton genf aus dem kantonsausgleich. Ist genf nicht eher ein geberkanton?
  • P. Meier 31.07.2020 21:10
    Highlight Highlight Es ist wohl an der Zeit das Formular zu aktualisieren.
    • icon3008 31.07.2020 22:27
      Highlight Highlight Ja, und gleich noch ein Feld für "Unbekannt" damit diese 50% richtig in die Statistik übernommen werden können ;)
      Wie stellt man eigentlich fest, wo die Infektion stattfand? Morgens mit dem ÖV zur Arbeit, dann Mittagessen im Restaurant und kurz was einkaufen, Nachmittag Sitzung im stickigen Sitzungsraum, Abend Feierabend Bier im Restaurant und danach in den Club... Ich wette, der Club war's dann in der Statistik. Oder eventuell doch das Familienfest zwei Tage vorher... ;)
  • Bran_don 31.07.2020 20:55
    Highlight Highlight Wie leicht Menschen beeinflussbar sind und wie Schafe dem Leittier hinten nach gehen. Schon das Medien Zahlen und Berechnungen publizieren mit dem Wissen, dass nicht mal alle Daten zur Verfügung gestellt wurden von Seiten BAG, seit den Lockerungen.
  • Oshikuru 31.07.2020 20:41
    Highlight Highlight Es ist ein schwieriges Thema. Ich war gar kein Fan von der Club Öffnung. Allerdings Frage ich mich, was bei einer Schliessung passiert. Die Jungen würden wohl trotzdem feiern. Dann einfach ohne Kontrolle irgendwo zu hause in grossen Gruppen. Mit Glück im Freien. Man müsste die Sicherheit in den Clubs irgendwie deutlich erhöhen. Es stellt sich nur die Frage wie. Sehr wahrscheinlich würde ein Sitzobligatrium und Maskepflicht helfen. Es fragt sich dann nur, ob die Jungen auch wirklich dort feiern würden oder doch lieber spassige illegale Parties verantalten...
  • inferis 31.07.2020 20:38
    Highlight Highlight 42% stecken sich im Club an (siehe den anderen Artikel). Ich denke, es ist offensichtlich, was zu tun wäre.
    • icon3008 31.07.2020 22:27
      Highlight Highlight 21% wenn überhaupt...
    • Theo Rehtisch 31.07.2020 22:32
      Highlight Highlight Die Frage ist, wie viele dieser Clubs sind in der Schweiz und wie viele sind im Ausland.
    • HansPeterMüller 01.08.2020 01:00
      Highlight Highlight @Theo Rehtisch

      in unseren Nachbarländern und dem Grossteil der Länder in Europa sind Clubs geschlossen, da wird eine Ansteckung im Ausland sehr schwierig
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 31.07.2020 20:32
    Highlight Highlight Die Zahlen zeigen es doch klar. Schliesst die Clubs und gebt den Betreibern die Möglichkeit für Kurzarbeit der Angestellten. Dann sind alle zufrieden. Das Club-Publikum kann im Sommer auch draussen Party feiern. Ist besser so gür alle!
    • MartinZH 31.07.2020 20:38
      Highlight Highlight * für alle! 🤓
    • John Henry Eden 31.07.2020 21:42
      Highlight Highlight Wo kann man draussen die ganze Nacht lang mit lauter Musik feiern? Bei dir im Garten?
    • icon3008 31.07.2020 22:23
      Highlight Highlight Draussen dann ohne Contact Tracing dann ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adrian Suter 31.07.2020 20:29
    Highlight Highlight 2/3 der ansteckungen im ausgang. Sorry liebe zürcher, ihr müsst es selber begreifen, eure gesundheitsdirektorin ist offenbar anderweitig beschäftigt...
    • Saraina 01.08.2020 09:35
      Highlight Highlight Die Gesundheitsdirektorin gönnt der Bevölkerung vielleicht schlicht den Ausgang, bevor es im Herbst trüb und ernst wird.
    • Jeremy Liquidpsy 01.08.2020 13:26
      Highlight Highlight 2/3 der 40% die bekannt sind..
  • Clank 31.07.2020 20:19
    Highlight Highlight "Rund 42 Prozent der Ansteckungen passierten im Club."
    Diese Aussage ist einfach faktisch falsch. Es wurden nicht Stichprobe-mässig 729 Fälle analylsiert, sondern wohl alle 1877 Fälle seit dem 16. Juni. Davon konnte man von 1148 Fälle (mehr als die Hälfte!!) den Ansteckungsort nicht bestimmen bzw die Ankreuzmöglichkeit gab es nicht. Alleine von den bekannten Fällen vermutet man, dass 42% in Clubs passierten. Insgesamt sind es aber weniger als 20%.
    Auch den Zeitraum muss man beachten "seit dem 16. Juli". Genau dann begannen die Sommerferien. Darum gibt es keine Schulfälle in der Statistik.
    • Agnesse 31.07.2020 21:28
      Highlight Highlight Habe auch gestutzt: Wenn man von weniger als der Hälfte der Fälle Angaben hat, sollte man diese Zahlen mit Vorsicht behandeln. (Ansteckungen in Clubs sind ja auch einfacher nachvollziehbar als andere.)

      Was ich von einer Club-Schliessung halte, hat damit nichts zu tun, ich wünschte mir von einem Medium wie Watson einfach einen sorgfältigeren Umgang mit Zahlen und Daten in dieser aufreibenden Zeit. 😔
    • Wiesler 31.07.2020 22:05
      Highlight Highlight Hey du triffst den Punkt!
      Eigentlich 'verschuldet' das gute Contact-Tracin der Clubs die 42% der bekanten Ansteckungsorte.
    • therationalist 31.07.2020 22:32
      Highlight Highlight Fast zu Ende gedacht. Aber selbst wenn alle anderen Unbekannten Fälle anderen Gründen zuzuordnen sind - was ich nicht glaube - machen Clubs, Bars und Restaurant immer noch 1/3 aus. Absolut vermeidbar. Und die Infektionsketten, die da gestartet werden, sind wohl öfters aus der Kontrolle geraten.
      Selbst für mich als junger Erwachsener der gerne Lokale besucht ist das zu viel. Ich möchte lieber mit Steuern die Branche unterstützen als in meinem Alltag konstant Masken zu tragen...
  • Dana70 31.07.2020 20:18
    Highlight Highlight “Angaben zum Einkaufen oder im öffentlich Verkehr fehlen, weil die Ärzteschaft diese Ansteckungsorte bei der Registration der Covid-Fälle nicht ankreuzen kann. Auch Ferien im Ausland fehlen auf der Liste. Dies, weil solche Infektionen zu den Kategorien «Bar/Restaurant» oder «Familie» gezählt werden”

    Ich denke ja auch, dass Clubbesuche nicht das Gelbe vom Ei sind. Aber die oben genannte Aussage generiert natürlich ein falsches Bild.
  • Posersalami 31.07.2020 20:17
    Highlight Highlight „ Auch Ferien im Ausland fehlen auf der Liste. Dies, weil solche Infektionen zu den Kategorien «Bar/Restaurant» oder «Familie» gezählt werden“

    Wie bitte? Jeder Vollidiot kann mit 1h Arbeit offenbar ein besseres Formular machen!

    unfassbar

  • Wellenrit 31.07.2020 20:09
    Highlight Highlight Nun gut jetzt schließt man die Clubs. dann treffen sich die jungen bei privatpartys oder nehmen ganze parkgebiete ein. Es scheint so dass sie noch nicht kapiert haben das auch sie vor dem Virus nicht sicher sind!
    • MartinZH 31.07.2020 21:12
      Highlight Highlight Draussen im Park, im Wald, in der Badi, etc. ist es deutlich sicherer, als drinnen in einem Club!

      Die paar Privat-Partys sind mit kommerziellen Veranstaltungen nicht zu vergleichen...

      Unterschied: An einer Privat-Party kennt man die meisten Leute oder zumindest diejenigen, welche die unbekannten Gäste mitgeschleppt haben. Es sind in der Regel nie sooo viele, v.a. wenn man die Privat-Party im privaten Rahmen organisiert...

      Die Club-Hoppers an der Langstrasse (oder wo auch immer) bergen ein viel grösseres Risiko bezüglich Anzahl unbekannter Kontakte, bedingt durch eine viel höhere Mobilität.
    • Theo Rehtisch 31.07.2020 22:35
      Highlight Highlight Naja

      Die Jungen sind klar weniger stark vom Virus betroffen. Klar gibt es auch bei jungen schlimme Verläufe, aber die sind prozentual gesehen selten.

    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.08.2020 02:06
      Highlight Highlight Theo: Das hat aber mit dem Thema hier gerade gar nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 31.07.2020 20:01
    Highlight Highlight Ist das Clubleben in Zürich „systemrelevant“? Was soll‘s, mir egal, wohne nicht dort und mache jeweils einen grossen Bogen um „downtown switzerland“... erinnert an die roaring twenties... Hauptsache Party, erst recht wenn die Welt drumrum zusammenstürzt... „tomorrow belongs to me“ zusammen!
  • Pfirsch 31.07.2020 19:59
    Highlight Highlight Alexander Bücheli sagt, dass man mehr Verständnis für die Jugendlichen haben soll. OK, verstehe ich.

    Und ich wünsche mir manchmal, dass "die Jugendlichen" etwas mehr Verständnis für uns alten Säcke aufbringen würden.

    Auch ich habe keine Lust auf weitere Einschränkungen in meinem Leben nur weil ein paar/zu viele Jugendliche es nicht ertragen, für ein paar Monate auf ihr essentielles Grundbedürfnis "Party! Party!" verzichten zu müssen - und sie haben ja normalerweise noch recht viel Lebenszeit mit Aussicht auf hinreichend Party vor sich.

    We're all in it together.
  • Resistance 31.07.2020 19:48
    Highlight Highlight In den ÖV steckt sich niemand an?
    • Wellenrit 31.07.2020 21:08
      Highlight Highlight Nicht mehr viele. Ist ja jetzt Masken Pflicht.
    • P. Meier 31.07.2020 21:09
      Highlight Highlight Die Chancen sich da anzustecken ust mit der Maskenpflicht äusserst gering. Dazu ist es noch schwierig diesen Ansteckungsort zu erkennen.
    • icon3008 31.07.2020 22:29
      Highlight Highlight Dafür fehlt das Kreuzchen auf dem Meldeformular
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2020 19:48
    Highlight Highlight «Auch Clubs sind Kulturbetriebe»

    Wenn ich das schon nur lese... 😡
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 31.07.2020 20:36
      Highlight Highlight 1 betrübter und unverstandener Schöngeist der sich im Labyrinth der Selbstzerfleischung gegen alles stemmt?
    • tösstaler 31.07.2020 20:44
      Highlight Highlight Jop, war wohl ‚nur‘ Spaß ... dichtmachen und gut ist, unglaublich wie wieder gut eidgenössisch rumgeeiert wird
    • Doppelpass 31.07.2020 21:18
      Highlight Highlight Was sind denn Kriterien, um ein Kulturbetrieb zu sein? Theater, Oper, Klassische Konzerte? Weil das ohne Subventionen nicht existieren könnte? Oder Jazz JA, Hipp-Hopp NEIN? Kennst Du Dich aus in der Clubszene?
      Ich bin weder Clubgänger noch Experte, aber ich kann mir vorstellen, dass das mehr mit zeitgenössischer Kultur zu tun haben könnte, als wir denken. "Kultur" war immer Anlass um sich in Gesellschaft zu begeben, sich zu treffen, sich abzulenken, sich zu unterhalten und zu inspirieren. Was ist da bei der Clubszene anders?
  • Maria R. 31.07.2020 19:45
    Highlight Highlight Man scheint es endlich zu kapieren.

    Clubs schweizweit schliessen, und gut ist.

    Oder wollt ihr, bis zum nächsten Lockdown, Parties feiern und zuschauen, wie die komplette Wirtschaft gegen die Wand fährt?
    • TitanCrNi 31.07.2020 20:22
      Highlight Highlight Ja wenn du z.B. als Pöstler deine Brötchen verdienst ist das leicht gesagt...
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 31.07.2020 20:32
      Highlight Highlight Wenn sie das wirklich so diktatorisch sehen sollten sie zu ihrer eigenen Sicherheit umgehend das Land verlassen.
    • Fakten 31.07.2020 21:01
      Highlight Highlight Die Wirtschaft wurde schon unnötig zerstört! Jetzt alles aufmachen und retten was noch zu retten ist!
    Weitere Antworten anzeigen

In 2 Kantonen gilt seit fast einem Monat Maskenpflicht in Geschäften: Das hat's gebracht

Der Jura (6. Juli) und die Waadt (8. Juli) führten vor fast einem Monat eine ausgedehnte Maskenpflicht ein. Nach der Empfehlung des BAG an die Kantone vom Donnerstag fragten wir in den beiden Kantonen nach, was die Auswirkungen der Massnahme sind.

Ende Juni gab der Bund die Verantwortung der Corona-Massnahmen zurück an die Kantone. Einige verschärften daraufhin die Regeln.

Der Jura und die Waadt dehnten die Maskenpflicht – die sonst nur im ÖV gilt – aus. So muss im Jura jeder ab 12 Jahren seit dem 6. Juli in Einkaufsgeschäften eine Maske tragen. Die Regelung gilt vorerst für zwei Monate. In der Waadt herrscht seit dem 8. Juli eine Maskentragepflicht in Geschäften, in welchen sich mehr als zehn Personen gleichzeitig aufhalten.

Auch der …

Artikel lesen
Link zum Artikel