Schweiz
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Bundesrat Alain Berset spricht waehrend einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Mittwoch, 24. Juni 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Muss sich derzeit einiges anhören: Gesundheitsminister Alain Berset. Bild: keystone

Mögliche 2. Coronawelle in der Schweiz – Kritik wegen zu lascher Massnahmen wird lauter



Diskussion um Maskenpflicht

Die Ausbreitung des Coronavirus und die Implementierung der besten Massnahmen ist auch in den jüngsten Ausgaben der Sonntagszeitungen wieder ein grosses Thema. So forderte Lukas Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz, gegenüber der «NZZ am Sonntag» angesichts der Lage in zahlreichen Ländern weitere Einreisemassnahmen des Bundes. «Wir sollten nicht mehr viel Zeit verlieren, um eine Maskenpflicht einzuführen», sagte Engelberger zudem zur «SonntagsZeitung». «Wenn nötig, behalten wir uns eine Pflicht vor. Die Pandemie kann schnell wieder ein dramatisches Ausmass annehmen», erklärte Engelberger obendrein gegenüber dem «SonntagsBlick». Der Leiter der Coronavirus-Taskforce des Bundes, Matthias Egger, regte gegenüber der «SonntagsZeitung» ebenfalls erneut eine Maskenpflicht an. «Wir empfehlen eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und überall, wo eine Nachverfolgung mittels Contact Tracing nicht möglich ist», sagte er der Zeitung. Der «SonntagsBlick» thematisiert ausserdem die Hygiene bei Einkaufskörben. Coop desinfiziere die Wägeli und Einkaufskörbe weiterhin, hiess es in dem Blatt. Die Migros tue dies dagegen gemäss Auskunft der Pressestelle nicht.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit gilt es die Abstandsregeln weiterhin einzuhalten, um eine zweite Ansteckungswelle mit dem Coronavirus zu vermeiden. (Archivbild)

Auch das Einhalten von Abstandsregeln ist weiterhin wichtig. Bild: sda

Schlecht auf mögliche 2. Welle vorbereitet

Eine Umfrage des «Blick» bei allen 26 Kantonen zeigt, dass es in punkto Vorbereitungen hapert. Ein Beispiel: Vom Kanton Tessin – dem am stärksten vom Coronavirus betroffenen Kanton – heisst es, man werde sich in der kommenden Woche um das Thema kümmern. Im Graubünden muss die Planung von Massnahmen erst bis Ende August fertiggestellt sein.

Auch bezüglich lokaler Corona-Ausbrüche wird klar: Eine gute Vorbereitung sieht anders aus. Gemäss «Blick» meldet als Beispiel der Kanton Uri, dass es keine detaillierten Pläne für einen lokalen Ausbruch gebe. Im selben Artikel wird Nicola Low zitiert, Epidemiologin an der Uni Bern. Ihrer Ansicht nach ist Contact Tracing sinnvoll, die zweite Welle müsse aber proaktiv verhindert werden.

«Das bedeutet, dass wir mehr Tests, Rückverfolgung, Iso­lierung und Quarantäne durch­führen müssen. Es braucht zudem eine Maskenpflicht und Massnahmen an der Grenze.»

Epidemiologin Nicola Low

Fragt man im Kanton Glarus nach, wird zwar ein sogenannte Rebound-Konzept erwähnt, genauere Informationen werden jedoch nicht geliefert. Bei weiteren Kantonen wird bestätigt, dass die Situation laufend beobachtet werde. Contact Tracing ist oftmals das wichtigste Instrument, der Fokus bei den Kantonen liegt also darauf, Infektionsketten rückzuverfolgen und zu unterbrechen.

Bessere Daten gefordert

Im Zürcher Club Flamingo kam es zu einem sogenannten «Superspreading», 300 Personen wurden vorsorglich in Quarantäne geschickt. Das Unverständnis bei Regierungsrätin Jacqueline Fehr ist diesbezüglich gross, wie ein Update ihres Tweets zeigt.

(rst/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lucida Sans 29.06.2020 11:58
    Highlight Highlight So langsamen ich auch für eine Maskenpflicht. Nicht etwa weil ich glaube, dass Masken viel nützen. Das nicht. Aber ihr Anblick erinnert uns daran, dass wir von „Normalität“ noch weit entfernt sind und immer noch aufpassen müssen.
  • Die_andere_Perspektive 29.06.2020 06:02
    Highlight Highlight Auf die Politiker zu Zeigen finde ich einfach nur heuchlerisch. Solange ihr (95%) euch nicht an die geforderten Massnahmen Haltet seid ihr allein für diese Situation verantwortlich und habt die Konsequenzen gefälligst wortlos zu schlucken! Und nun her mit den blitzen...
  • Hiker 28.06.2020 23:32
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dass das ganze Lockerungs Feuerwerk von geltungssüchtigen Lobbyisten gezündet wurde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Bevölkerung es langsamer angegangan wäre. Aber wir wurden mit verniedlichungen und verlockenden Aussichten auf Normalität geködert. Das wird sich jetzt gewaltig rächen. Und wieder wird es der kleine Mann auf der Strasse sein der die Suppe auslöffeln darf. Während sich einige Reiche in ihre Villen verkriechen. Oder gut gesichert weiterfeiern.
    • Nony 29.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Nun ja Hiker. Hauptsache du kannst jemand anderem die Schuld geben. Es sind nicht Politiker, Lobbisten etc. die dir befehlen dich hirnrissig zu verhalten. Jede/r von uns ist frei, das Richtige zu machen. Somit hat jede/r auch die volle Verantwortung für das eigene Handeln. Das Wissen darüber, was richtig ist haben wir alle oder zumindest könnten wir es haben, wenn wir nur wollten. Wenn die Party aber wichtiger eingeschätzt wird ..... dann ist das der eigene Entscheid und nicht das Versagen der Politik.
    • Hiker 30.06.2020 07:02
      Highlight Highlight @Nony Bin ich völlig einig mit Dir. Aber... die Menschen richten ihr Verhalten nach dem aus was gerade kommuniziert wird. Da entstand halt der Eindruck alles sei wieder weitgehend normal. Nach den doch einschneidenden Beschränkungen unseres Lebens haben wir das nur zu gerne geglaubt. Verantwortlich für diesen Eindruck sind nun mal die Signale die von den für mich vorschnellen Lockerungen die in letzer Zeit durchgezwängt wurden. Das wiederum haben Lobbys durchgedrückt mit unterschiedlichsten Absichten. Menschen lassen sich nun mal gerne beeinflussen. Sonst gäbe es weder Kirchen noch Sekten.
  • Maria R. 28.06.2020 21:21
    Highlight Highlight Ohne Maske kann man gerne in den Bus einsteigen.


    Voraussetzung:

    Man atmet nicht.


    Also lieber MIT Maske.

    😷👍🏻
  • Barbärner 28.06.2020 21:07
    Highlight Highlight Wie Einstein so schön sagte

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen.....ich gebe noch die Ignoranz der Menschen dazu.

    Das sehen wir jetzt Live und in Farbe! Und wer Maske trägt wird dumm angeglotzt.
    • Z0nk 29.06.2020 08:02
      Highlight Highlight Dieses Zitat wird fälschlicherweise Einstein zugeschrieben, der "Erfinder" war jedoch wohl der Psychoanalytiker Fritz Perls, der Einstein den Satz in den Mund legte. Einstein wusste, dass das Universum nicht unendlich ist.
    • Barbärner 29.06.2020 19:08
      Highlight Highlight Ich bin sicher, Einstein wusste auch was Korinthen sind.....
  • Swen Goldpreis 28.06.2020 18:34
    Highlight Highlight Etwas irritiert mich. In welches Online-Medium ich auch immer in die Kommentare schaue, scheinen sich fast alle einig zu sein, dass es eine Maskenpflicht im ÖV und im Supermarkt braucht.

    Ich frage mich nun, wenn wirklich so viele für ein Maskenobligatorium sind, wie kommt es, dass im Zug trotzdem keiner eine trägt?

    Ich meine: Wenn alle, die laut "Maske, Maske" schreien, selber eine aufsetzen, dann wäre das Obligatorium doch gar nicht mehr nötig.

    Sind die Kommentarschreiber einfach Autofahrer, die das nicht betrifft? Oder ist das die Schweizer Lust, über alles einen dummen Latz zu haben?

    • Uranos 28.06.2020 23:50
      Highlight Highlight Soziale Normen: Ich bin zwar dafür, aber schaue lieber zuerst, was die anderen machen. Wenn ich der einzige bin, der eine Maske trägt, könnten mich die anderen ja auslachen, deswegen lieber mal keine tragen und schauen ob sich was ändert. Ist also plausibel dass sowohl eine Mehrheit die Maskenpflicht befürwortet wie auch selber keine Maske trägt.
    • HeforShe 29.06.2020 09:06
      Highlight Highlight Und dann wird man noch angepöbelt, dass man ja paranoid sei, wenn man eine Maske trägt. Behalte sie trotzdem auf - auch wenn nur wenige eine tragen, gerade jetzt im Zug nach Bern - und ja, der Mindestabstand kann nicht eingehalten werden. Frustrierend. Für den normalen Menschen sind Masken nicht schlimm, man gewöhnt sich daran.

      Allerdings müssen die Masken wieder günstiger werden. 50 Stück für 50 Fr. ist für viele nicht regelmässig machbar, gerade weil man für den Hin- und Rückweg je eine braucht. Bei Maskenpflicht muss der Markt angepasst werden.
  • Bächli 28.06.2020 17:26
    Highlight Highlight Mich beschleicht ein mulmiges Gefühl wenn ich vernehme, dass die Kantone nicht vorbereitet sind. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Wie war das schon wieder mit dem Vorrat an Masken?
  • Leo L. 28.06.2020 16:48
    Highlight Highlight Ich habe nichts gegen Sommaruga aber als diese freimütig-entzückt verkündete "geniessen wir den Sommer!" war mir klar, dass dies ein kommunikativer Schuss in den Ofen war. Man kann auch geniessen ohne zu feiern und sich in Herden zu versammeln. Zudem war auch die dauernde Wiederholung des Satzes "zurück zur Normalität!" ein grosser Kommunikationsfehler der die Leute schon viel zu früh glauben liess, es sei alles vorbei. Clubs gehören wieder zu, und zwar wenn es sein muss bis ende Jahr oder drüber hinaus. Und die Maskenfrage ist gar keine Frage mehr, die Pflicht ist längst überfällig.
  • Bivio 28.06.2020 16:45
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht die zu schnelle Öffnung sondern dass jetzt sich gewisse Leute nicht mal mehr an die Minimalstandards halten.
    BLM-Demos, Partys in Bern, Clubs ohne Schutzkonzepte.
    Wenn sich alle an die Massnahmen halten würden, könnte man ohne Probleme die Lockerungen weiterführen.
    Ich finde es eine absloute, asoziale Frechheit wenn Leute sich nicht mal an die Minimalstandard halten.
    Wegen solchen Vollpfosten kann dann ein erneuter Lockdown kommen, welcher nebst erneuten Einschränkungen der persönlcihe Rechte auch hunderte Millionen Franken kosten kann.
  • Posersalami 28.06.2020 16:43
    Highlight Highlight Maskentragepflicht für alle ausserhalb der Wohnung, Homeoffice Pflicht wo es möglich ist, Restaurants, Clubs usw. verpflichten die Kontaktdaten zu erfassen und Abstand halten.

    Wir müssen ganz allgemein wieder die Kontaktmöglichkeiten beschränken ansonsten sind wir bald wieder auf dem Feld 1.

    Ja ich weiss alles ganz furchtbar!
    • El Vals del Obrero 28.06.2020 18:00
      Highlight Highlight Ich wäre für Maskentragpflicht in öffentlichen Innenräumen wie Läden oder dem ÖV so wie draussen, wenn kein Abstand möglich ist. Nicht aber sonst draussen.
    • Kruk 28.06.2020 20:17
      Highlight Highlight Draussen sollte das Abstandhalten doch in jedem Fall möglich sein (Ausnahme ev. Baustellen), dann bräuchte es für draussen diese Pflicht nicht.
      Ausser Leute wollen demonstrieren, aber das sollte man jetzt wirklich verschieben.
    • Uno 28.06.2020 21:18
      Highlight Highlight Also Maskenpflicht bei ÖV und Einkauf ja, aber sicher nicht an der frischen Luft beim Spaziergang.
  • Booboo 28.06.2020 16:38
    Highlight Highlight Nun fordern sie wieder. Jeder und jede, die einen Kanal für ihre Stellungnahmen haben, fordern. Für mich ist dieses Wort 'Fordern' schon zum Unwort des Jahres geworden. Fordern ist einfach, umsetzen etwas ganz anderes. An alle die Forderer: Liefere statt lafere.
  • fabsli 28.06.2020 16:38
    Highlight Highlight Machen wir uns jetzt ernsthaft ins Hemd, weil wir 40 Neuinfektionen pro Tag mehr haben? Hat sich jemand der Illusion hingegeben, dass das Virus plötzlich verschwindet?
    • Terraner 28.06.2020 17:35
      Highlight Highlight Sehr viele denken leider wirklich so. Anders kann ich mir das verhalten einiger nicht erklären.
    • Posersalami 28.06.2020 17:46
      Highlight Highlight Der denkende Teil weiss eben, das wenn es heute 68 Neuiinfektionen sind, es in 1 Woche problemlos 200 sein können.
    • fabsli 28.06.2020 18:20
      Highlight Highlight Natürlich, es können auch 1000 sein. Es können auch 2 sein. Viel wichtiger ist doch, dass wir lernen damit zu leben und allgemein etwas sinnvolles gegen Viren tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kosmos33 28.06.2020 16:36
    Highlight Highlight Erst hatte man sich beschwert , weil der Lockdown anhielt . Und jetzt kritisiert man wegen zu früher öffnung .

    Die Menschheit ist doch irgendwie nicht mehr bei Sinnen
    • Booboo 28.06.2020 16:55
      Highlight Highlight Sicher sind es nicht dieselben, die sich über Lockdown und über Lockerungen beklagen. Aber weder mit dem einen oder anderen ist etwas gewonnen. Beschweren scheint ein Volkssport zu sein.
  • Mutzli 28.06.2020 16:36
    Highlight Highlight Nur weils aus ziemlich viele gibt, die anderen, welche die Lockerungen für überhastet halten, vorwerfen "einen ewigen Lockdown" zu wollen:

    Nein. Genau deswegen sind die Lockerungen ja ein Problem. Es gäbe zig Optionen nebst Ausgehverbot und Epidemie ungestört wüten zu lassen.

    Der Punkt des Shutdowns war ja, Re unter 1 zu drücken, um die Lage beherrschbar zu machen und dann einen neuen Status Quo finden zu können.

    Contact Tracing kann extrem effektiv sein, doch z.B. ein Re-Wert von min. 1.38 am 18.6 gemäss Taskforce hilft da nicht. Eine Welle ist weder für die Gesundheit noch Wirtschaft gut
    • Stinkstiefel 28.06.2020 18:15
      Highlight Highlight "um die Lage beherrschbar zu machen und dann einen neuen Status Quo finden zu können"

      Du hast nicht schlecht angefangen...
      Beherrschbar ist die Lage seit Mitte April, gelockert wurde bis Anfang Juni, nun sind wir am finden des neuen Status Quo.

      Der Fehler ist nun die Annahme, in diesem Status Quo dürften die Ansteckungen gar nicht mehr steigen. Sie dürfen steigen, es darf bloss nicht zur Überlastung führen. Nullrisiko gibt's nicht, perfektes Tracing auch nicht. Ausser man lebt nicht nur in der geistigen sondern auch in der physischen Filterblase.
  • Rethinking 28.06.2020 16:29
    Highlight Highlight Die Kantone hätten bereits im März damit beginnen können sich auf die Übernahme der Verantwortung vorzubereiten...

    Stattdessen haben sie anscheinend einfach mal abgewartet bis es soweit ist...

    Irgendwie nicht verwunderlich, denn auch die Geforderten Massnahmen im Pandemieplan wurden ja verschlampt...
  • shinibini 28.06.2020 16:25
    Highlight Highlight Dann kann der Herr Rösti mal ganz schnell ein Konzept auf die Beine stellen. Er und seine Gefolgschaft wollten ja unbedingt die schnellen Lockerungen. Bitte, wir zahlen eure Gehälter, macht bitte was damit. Und zwar nicht abwarten, das können wir selber.
  • FrancoL 28.06.2020 15:54
    Highlight Highlight Vile Kommentare gehen in die Richtung; es waren die Politiker, die Wirtschaft die auf das Tempo gedrückt haben. Nun das mag schon sein, aber fahrlässig unachtsam und viele Regeln nicht einhaltend war doch eher die Domäne eines Teils der Bevölkerung. Die Motzerei war ja nicht unbedingt vom Bundesrat, doch eher von eine nicht kleinen Gruppe unserer Gesellschaft.
    Die Demos warn ebenfalls nicht die Idee des Bundesrates. Die die gedrängt haben sollen dazu stehen, wäre nicht mehr als anständig.
    • Mutzli 28.06.2020 16:24
      Highlight Highlight @FrancoL

      Natürlich steht und fällt alles schlussendlich mit dem Engagement von jeder einzelnen Person. Doch Eigenverantwortung, gerade bei einer Epidemie, hat auch Grenzen und jenseits dieser die Gesellschaft möglichst unbeschadet durch die Krise zu bringen, ist die Aufgabe der Regierung.

      Momentan wird ein grosser Teil der Bevölkerung welcher sich selbst einschränkt, durch das rücksichtslose Verhalten anderer gefährdet, gesundheitlich & wirtschaftlich.

      Damits möglichst gut & ohne krasse Massnahmen läuft, müssen ALLE gewisse Regeln einhalten und das sicherzustellen, ist Sache der Regierung.
    • Peter von der Flue 28.06.2020 16:28
      Highlight Highlight Zum zweiten Mal in diesem Forum muss ich Fräncu recht geben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    • ursus3000 28.06.2020 17:09
      Highlight Highlight @ Peter von der Flue Ich auch obwohl es mir schwer fällt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Notabik 28.06.2020 15:48
    Highlight Highlight Vielleicht haben wir es nicht besser verdient? Viele kritisieren den Bundesrat und die Behörden. Doch das schweizer Volk ist moralisch unantastbar?
  • Digichr 28.06.2020 15:42
    Highlight Highlight Es tut nicht weh eine Maske zu tragen.
    • Stinkstiefel 28.06.2020 18:08
      Highlight Highlight Es tut auch nicht weh, wenn die Trottoir-Kante desinfiziert wird.

      ...es bringt bloss nichts.
    • Garp 28.06.2020 18:47
      Highlight Highlight Hej, Du Stinkstiefel. Masken, richtig getragen und richtig entsorgt, bringen sehr viel.
    • beethoven 28.06.2020 21:59
      Highlight Highlight @Stinkstiefel: Vielleicht mal ein bisschen besser informieren. Fachliteratur (oder immerhin Zusammenfassungen davon) lesen tut definitiv nicht zu sehr weh.

      Jeder Schutz vor dem Mund reduziert die Anzahl durchkommender viraler Partikel, die andere infizieren können.
      Ja, das Virus selber ist kleiner, aber es gibt einen Grund dafür, warum wir von *Tröpfcheninfektion* reden. Letztere bleiben nämlich eher auch in einer einfachen Maske stecken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 28.06.2020 15:32
    Highlight Highlight "(...) Wir brauchen endlich Daten, die zeigen, WO sich jemand ansteckt. (...)"

    "Jemand" = WER...

    Und wie wird sowas praktisch umgesetzt? Durch Polizeistaat oder durch WAS, WIE, WENN...?
    • ursus3000 28.06.2020 15:44
      Highlight Highlight Nein durch Attila Hildmann persönlich , sonst kann man ja niemandem mehr trauen
  • Garp 28.06.2020 15:29
    Highlight Highlight Liebe Leute, alle hier ,
    wir können uns einen zweiten Lockdown nicht leisten.

    Tragt Masken im ÖV, aber richtig, desinfiziert Eure Hände vor den Läden usw. und haltet Abstand zu allen Personen, die ihr nicht kennt und Euch nicht merken könnt, fasst Euch nicht ins Gesicht, wenn ihr nicht zu Hause seid und vorher die Hände gereinigt habt. Haltet Eure Kontakte halt noch etwas beschränkt, hinterlasst Eure Kontaktdaten. Wer will benutze die App. Eigentlich ist es nicht so schwer.
  • Hierundjetzt 28.06.2020 15:08
    Highlight Highlight Das die Migros die Körbe und Wägelchen nicht desinfiziert erstaunt nicht, das gesamte Personal ist absorbiert mit dem extrem wichtigen Entsorgen von Mohrenköpfen der Marke Dubler bzw. der Eigenmarke Budget, zudem muss irgendjemand ja noch die urplötzlich 100'000 sexistischen Papiersäcke entsorgen.
    • fabsli 28.06.2020 16:10
      Highlight Highlight Sorry, aber das stimmt schlichtweg nicht. Die Migros desinfiziert sehr wohl Körbli und Wägeli. Vielleicht sollte der Sonntagsblick mal auf seine Umfragen verzichten. Würden allen einen grossen Gefallen tun.
    • Hierundjetzt 28.06.2020 17:56
      Highlight Highlight In der Stadt Zürich jedenfalls nicht 😕
    • Citation Needed 28.06.2020 22:23
      Highlight Highlight Auch Läden, die Dubler nicht rausgeworfen haben, desinfizieren Körbli und Wägeli nicht. Es gibt also keinen Zusammenhang, ausser Polemik.
  • Faktenchecker 28.06.2020 15:01
    Highlight Highlight Koch hat uns Wochenlang erzählt Masken würden nichts nützen.
    • Wellenrit 28.06.2020 15:43
      Highlight Highlight Ja ich weis das hat mich extrehm generft! dazu kommt dass sie glauben die Bevölkerung in der Schweiz kann ich nicht mit Masken umgehen! Wir können Flugblätter drucken, wir können Werbespots drehen diese im TV und auf social Media verbreiten sowie Firmen verpflichten ihren Mitarbeitern das korrekte umgehen mit Masken beizubringen! Ich denke nicht dass die Schweizer dumm für mundschütze sind! Ich glaube das Problem ist die Solidarität und stolz
    • Gonzolino_2017 28.06.2020 15:44
      Highlight Highlight Immer noch nicht begriffen!? Er kann ja gar nichts anderes sagen, wenn er keine Masken anbieten kann ... was ist daran so schwierig zu verstehen!? Masken tragen ist auch kein Impfersatz, aber es unterstützt alle anderen Massnahmen und mit allen Massnahmen zusammen können wir das Virus bestmöglich kontrollieren!
    • ursus3000 28.06.2020 15:49
      Highlight Highlight Und hat er jetzt etwas anderes gesagt ? Also so rein faktisch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 28.06.2020 14:56
    Highlight Highlight Mit all den Day Dance Parties, Demos und sonstigen Veranstaltungen öffnen wir der 2. Welle sämtliche Tore.
  • Maria R. 28.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Bei einem Einsatz witzelte ein Passant:

    “Toll, bei der Feuerwehr hat man richtigen Coronaschutz!”

    Im Ernst: Es braucht keine Atemschutzausrüstung, sondern nur eine kleine Hygienemaske im ÖV. Immer noch werden die seltenen Maskenträger schräg angeschaut.
    Auch an anderen Orten übernimmt der Schlendrian.



  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 28.06.2020 14:27
    Highlight Highlight Corona zeigt Vieles. Die unsäglichen Arbeitsbedingungen nicht nur der Fleisch verarbeitenden Industrie sondern auch den mangelnden Schutz im Bereich der Logistik. Und es zeigt auch die Mediokrität der Politiker+Innen im Vorausdenken und ihre sprachlichen Nullaussagen oft fern von mehr als einem Gedankengang. Wenn Jaqueline Fehr sich fragt, weshalb es im ÖV Masken brauche, sich die Leute aber im Club ansteckten, dann verkennt sie, dass der Gang in den Club (meist junge Leute) freiwillig ist, die Benützung des ÖV jedoch eher weniger.
  • Stinkstiefel 28.06.2020 14:17
    Highlight Highlight Ein zweiter Lockdown ist nicht verkraftbar. Die ökonomischen und zeitversetzt auch sozialen Auswirkungen lassen gesellschaftliche Pulverfässer explodieren, wie es in Stuttgart, Frankreich und den USA anschaulich zu sehen war.

    Resultat: Wir werden den Weg Schwedens gehen, aber tunlichst vermeiden es so zu nennen. Mit gelockerten Massnahmen werden wir eine stabilere aber deutlich höhere Infektionszahl in Kauf nehmen müssen, was aber machbar ist, solange die Spitäler Kapazität haben. Plus: Weil man ja sicher nicht so ist wie die Schweden, werden wir als Placebo mit einer Maskenpflicht beglückt.
    • Neruda 28.06.2020 14:35
      Highlight Highlight Du hast keine Ahnung von den Realitäten in Frankreich, Deutschland oder der Schweiz. Wir sind hier in einer ganz anderen Lage und die Integration verläuft zum Glück besser.
      In Schweden sind die Clubs zu. Von dem her wäre ein Schritt zurück wirklich gut und zumindest die grössten unnötigen Gefahrenherde sollten geschlossen werde.
    • Hierundjetzt 28.06.2020 15:09
      Highlight Highlight Ich hoffe Du hast diesen seltsamen Gedankengang mit Deinen Eltern und Grosseltern besprochen. Sie sind sicher extrem stolz auf Dich, dass Du der "Wirtschaft" den Vorzug gibts, Ihr kennt Euch ja jetzt schon lange genug, gäll.
    • MartinZH 28.06.2020 15:39
      Highlight Highlight Je längs, je mehr: Leute, die noch immer mit Schweden kommen, werden einfach zunehmend immer peinlicher. Aufgrund der realen Faktenlage ist es zudem nur noch völlig absurd. 😩
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria R. 28.06.2020 14:09
    Highlight Highlight Wenn man sich eben doch dem Druck der Wirtschaft beugen muss, obwohl man es nicht offen zugeben möchte, erntet man leider die Quittung.

    Nun drängt sich die Frage auf, was nun mehr wiegt.
    Die Gesundheit oder das Geld. Bei dieser Frage muss sich jeder an der Nase nehmen. Sogar ich selbst.
    • BVB 28.06.2020 14:58
      Highlight Highlight Ohne Gesundheit kein Geld, aber in der heutigen Zeit eben auch ohne Geld keine Gesundheit.
    • Glenn Quagmire 28.06.2020 14:59
      Highlight Highlight Ohne Geld kridet die Gesundheit, umgekehrt aber auch. Lockerungen sind gut, aber wenn ich mich so umschaue, könnte man meinen dass es nie einen Virus gegeben hat. Covid-19 ist noch lange nicht besiegt. Wir müssen den Krieg gewinnen, nicht die erste Schlacht.
    • fabsli 28.06.2020 16:20
      Highlight Highlight Ist einfach zu sagen, die Wirtschaft sei Schuld. Es sind Existenzen hinter den Jobs. Da kann man lange sagen, die Gesundheit geht vor, wenn man nach Lockdowns nix mehr hat.
      Und es geht auch nicht darum "einen Krieg zu gewinnen". Den werden wir nicht gewinnen. Wir alle werden dieses Virus bekommen, ob wir Lust dazu haben oder nicht, ob Maske oder nicht, ob Impfung oder nicht. Auch wenn wir nur 60 Neuansteckungen haben, aufhalten werden wir es nicht, auch nicht mit Masken. Gewöhnt euch dran!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinung 28.06.2020 14:09
    Highlight Highlight Der Mensch ist verletzlich und keine Maschine welche ein und ausgeschaltet werden kann. Wir sollten uns mal darüber gedanken machen. Wir leben nicht in einer uns unschädlichen umgebung und wir alle sind verletzlich. Alle auf ihre eigene Art. Konsum und Leben müssen im gleichgewicht sein. Alles wollen und nichts geben, funktioniert nicht. Menschen verhalten sich wie Menschen und nicht mit Mathematischer logik. Umdenken ist angesagt.
  • Nonkonformist 28.06.2020 13:56
    Highlight Highlight Die Fälle nehmen ja schon wieder ab, alles in Ordnung. Eine Maskenpflicht ist inakzeptabel. So etwas würde ich niemals befolgen. Sollen sie mich büssen oder einsperren, mir doch egal. Ich werde niemals ein Maske tragen, egal wo.
    • CalibriLight 28.06.2020 15:40
      Highlight Highlight @Nonkonformist -- sind Sie jetzt grad am Trötzeln oder verweigern Sie als Nonkonformist grundsätzlich alles, was Ihnen vom Staat, in dem Sie leben, vorgeschrieben wird?
    • Gonzolino_2017 28.06.2020 15:56
      Highlight Highlight Glaubst du eigentlich auch, was du hier erzählst!? Die Hälfte der Kantone meldet am Sonntag erst gar nicht und wir haben trotzdem gleich viele Fälle ... damit zeichnet sich ab, dass wir die hunderter Marke mitte Woche wieder knacken werden ... und nein, dass ist keine Panikmache, sonder sachliche Fakten!
    • beethoven 28.06.2020 22:13
      Highlight Highlight Ist lustig wie konform die Nonkonformisten untereinander doch sind...
      Wie wär's mit eigenem Denken und Beachten der wissenschaftlichen Fakten?
      Und wie wäre es damit, den eigenen Nonkonformismus für höhere Zwecke einzusetzen, als echter Freidenker quasi, anstelle des etwas kindisch daherkommenden Trötzelns?
      Würden Sie sich eine Maske umschnallen, wenn "die da oben" sagen, man dürfe das nicht?

  • Pesche Buri 28.06.2020 13:39
    Highlight Highlight Alle Clubs, Discos, Restaurants, Hotels, Bars usw. sollen wieder geschlossen werden bis es eine funktionierende Impfung / Therapie gegen Covid gibt.
    • Stinkstiefel 28.06.2020 13:59
      Highlight Highlight Alles klar, aber dann müssen Pesche Buri und Gleichgesinnte bis zu diesem Zeitpunkt mit 100% besteuert werden, um den Erwerbsausfall dieser Branchen zu finanzieren.

      Der ganze Spass hat den Bund bis jetzt mindestens 100 Mia gekostet. Zum Vergleich: 2018 hat der Bund ca. 75 Mia eingenommen - und das war ein gutes Jahr.
      Es ist erschreckend, wie viele bei der Diskussion Gesundheit vs Wirtschaft jeglichen realistischen Bezug zu den purzelnden Milliarden verloren haben und das Gefühl haben man könne einfach mit dem Bleihammer auf das Virus schlagen, das finanziert sich dann schon irgendwie.
    • Neruda 28.06.2020 14:37
      Highlight Highlight Die Hotels waren gar nie zu, jedenfalls nicht von gesetzeswegen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Und wie sollen die Leute aus der Branche konkret aufgefangen werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 28.06.2020 13:23
    Highlight Highlight Ich dreh bald durch! BAG Maskenpflicht für: ÖV, enge Grossraumbürö, Coiffeur, Sozialberatung, Med. Massage, Reisebüro, Arzt, Nagelstudio, Bordell, Kirche, Brillengeschäft, Produktion, Labor, Rathaus, weitere Berufe siehe BERUFSBERATUNG.ch bevor ich wirklich...
  • Locutus70 28.06.2020 13:22
    Highlight Highlight Wenn das mit dem Lazarettklima hier so weiter geht, werde ich unsere Ferien auf Teneriffa im August von zwei Wochen auf bis Jahresende verlängern. Dafür gehe ich auch gerne bei Ankunft zwei Wochen in Quarantäne.
    • tr3 28.06.2020 14:29
      Highlight Highlight Ok cool
    • bebby 28.06.2020 15:14
      Highlight Highlight Spanien wird Dich kaum so lange behalten, erst Recht wenn die Fallzahlen in der Schweiz zunehmen. Ev. wird im August auch die Einreise verboten für Schweizer. Alles im Bereich des Möglichen.
    • leu84 28.06.2020 15:57
      Highlight Highlight Am besten den Reisepass und die ID nach der Ankunft schreddern. Dann müssen sie nicht mehr zurück kommen. Danke
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  • Dr. Unwichtig 28.06.2020 13:17
    Highlight Highlight Gestern gab es mit fast 5000 so viele Tests, wie seit dem 11. Mai an einem Samstag nicht mehr. Damals lag die Positivitätsrate bei 1.42%, gestern bei 0.88%.

    Aber am besten schreien jetzt alle nach Massnahmen, weil die 2. Welle ja kommt. Das hat mit dem Lockdown ja schon wunderbar geklappt, obwohl wir heute wissen, dass die einschneidensten Massnahmen mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht notwendig gewesen wären, um die Ausbreitung von Covid-19 unter Kontrolle zu bringen.
    • sägsäuber 28.06.2020 14:17
      Highlight Highlight Aha, meinen Sie wirklich in Brasilien sind sie ohne Massnahmen besser dran !?
    • Locutus70 28.06.2020 14:47
      Highlight Highlight @sägsäuber - Was vergleichst du die Schweiz mit Brasilien? Das Gesundheits- und Pflegesystem ist dort extrem schlecht.
    • ursus3000 28.06.2020 16:09
      Highlight Highlight @ Locutus70 Und darum stecken sich die Brasilianer so oft an ?
  • iudex 28.06.2020 13:14
    Highlight Highlight Würden sich die Leute besser an Abstand und Handhygiene halten, wäre eine zweite Welle wohl trotz Lockerungen kein Thema. Jedoch ist ein nicht unbedeutender Teil der Bevölkerung sogar dafür zu blöd.
    • Locutus70 28.06.2020 14:48
      Highlight Highlight Genau, alle anderen außer man selbst ist blöd ^^
    • Sternengucker 28.06.2020 15:42
      Highlight Highlight Da waren somit die älteren Personen (Todesfälle) in den Monaten März,, April und Mai extrem blöd. Stimmt: „Bleibt zu Hause, lasst für euch einkaufen“, wurde meist ignoriert. Die Voten dazu: Wir lassen uns nicht einsperren und bevormunden. Ups, und nun meinen die Jungen das gleiche... wurde
    • ursus3000 28.06.2020 16:11
      Highlight Highlight @ Locus70 Nein die die sich nicht an die regeln halten und alle Besserwisser .
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  • DrPop 28.06.2020 13:12
    Highlight Highlight So lange die Krankenhäuser nicht überlastet sind, braucht es auch keine Massnahmen. Stoppen kann man einen solchen Virus eh nicht, ausser wir bleiben alle mehrere Monate zuhause und lassen niemanden mehr ins Land bis es komplett ausgerottet ist. Hygienemassnahmen einhalten sollte man natürlich und als Person der Risikogruppe sich selber schützen.
    • Wolk 28.06.2020 13:18
      Highlight Highlight Von der Ansteckung bis zur Hospitalisierung dauert es 1 bis 3 Wochen. Wenn sie also erst reagieren, wenn die Spitäler schon überlastet sind, wird das erst Wochen später was bewirken können. Das dürften schlimme Wochen werden.
    • Nach der Welle ist vor der Welle 28.06.2020 13:19
      Highlight Highlight Das ist nicht ganz richtig so. Wenn die Krankenhäuser überlastet sind ist es bereits zu spät. Wir müssen mit den Massnahmen die Epidemie so regulieren, dass es möglichst zu keiner Überlastung des Gesundheitswesens kommt.
      Bei den Lockerungen der letzten Woche scheint das aber vergessen gegangen zu sein und man hofft einfach auf das Beste...
    • Meierli 28.06.2020 13:23
      Highlight Highlight Anders formuliert, solange die Leute nicht wie Fliegen sterben, interessiert es mich nicht. Leider eine nicht zeitgemässe Einstellung und hochgradig asozial.
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  • Maracuja 28.06.2020 13:10
    Highlight Highlight <Wieso braucht es Makskenpflicht im öV, wenn sich Leute im Club anstecken?>

    Weil Clubbesucher sich zuweilen auch im ÖV aufhalten? Oder glaubt Frau Fehr, die benutzen nur private Transportmittel? Wer in Clubs geht, ist i.d.R. jung und gehört somit zur Gruppe, die nach Ansteckung oft keine Symptome aufweist. Wer keine Symptome hat, lässt sich i.d.R. nur testen, wenn er weiss, dass er Kontakt zu Infizierten hatte, ansonsten lebt man normal weiter und steckt dann unwissentlich weitere Menschen an, gerade im dicht gedrängten ÖV ist diese Gefahr gross. Bitte tragt freiwillig Masken im Gedränge.
    • MARC AUREL 28.06.2020 14:22
      Highlight Highlight Du verstehst es falsch Maracuja! Im ÖV ist die Gefahr gross, da stimme ich dir zu nur in den Clubs erst recht daher gehören sie momentan einfach geschlossen so hart es auch ist! Dort wird Körperkontakt und die Sauferei gesucht und alle Hemmungen sind weg!
  • Fakten 28.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Was ist denn so schlimm aktuell? Es gibt ein paar Fälle mehr.... Verfällt doch nicht wieder in Panik ☝️ wir haben schon genug wirtschaftlichen Schaden.... Und die Krankenhäuser waren zudem weit von einer möglichen Aus-/Überlastung entfernt.
  • Froggr 28.06.2020 13:07
    Highlight Highlight Macht endlich die Clubs zu! Habe Fotos von gestern gesehen von Clubs in Luzern. Da kann man gleich alle anderen Massnahmen in die Tonne schmeissen. Entweder man machts richtig und ziehts durch, oder man 💩 drauf. Da die Massnahmen jedoch Wirkung gezeigt haben und uns bereits Milliarden gekostet haben, verstehe ich schlicht nicht weshalb man Clubs aufmachen muss. Bars meinetwegen. Menschen die kein halbes Jahr durchhalten ohne zu feiern, denen ist sowieso nicht zu helfen.
    • Silent_Revolution 28.06.2020 14:10
      Highlight Highlight Die gingen gerade auf und machen bestimmt nicht zu, weil du Fotos im Internet gesehen hast.
  • Garp 28.06.2020 13:04
    Highlight Highlight Frau Fehr kann schon gut schwätzen. 50% der Befragten im KT Zürich, haben keine Ahnung wo sie sich angesteckt haben könnten und viele wissen nicht mehr wen sie alles wo getroffen haben. Die App kann da zumindest helfen, die Ansteckungsketten zu unterbinden.
    Ob die Personal Tracker gute Fragebogen habe und genügend ausgebildet sind, kann man sicher überprüfen.

    Es soll bislang kaum klare Cluster geben. Der Kanton Zürich ist derzeit stärker betroffen, enge Dichte und viel ÖV und Unterhaltung, dazu viel Reiseverkehr ins Ausland.
  • CalibriLight 28.06.2020 13:02
    Highlight Highlight Es ist simpel: Eigenverantwortung ist für viele Leute ein Synonym von "Ist mir doch egal wie es Anderen geht".

    Also kann die Regierung oder die Legislative nichts mehr machen. Wenn die Leute nicht wollen, dann wollen sie nicht. So ginge ja eigentlich Demokratie. Nur hat man wohl bei der Idee der Demokratie zuwenig daran gedacht, was die Masse aus ihr machen kann. Und das wird uns jetzt eben aufgezeigt. Die fetten Jahre des Konsumrausches haben nicht wirklich gute Spuren hinterlassen - jetzt sehen wir das Resultat. Und es ist nicht schön.
  • Hillary Clinton 28.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Wiso sind Bars und Clubs offen?

    Wiso können Leute weiterhin ohne 14 tägige Quarantäne aus Schweden, UK usw. einreisen?

    Wiso ist die SBB unfähig längere Züge einzusetzen?

    Wiso sind gewisse Leute zu dumm sich an simpelste Regeln (Abstand) zu halten?
    • Sandu bändu 28.06.2020 13:10
      Highlight Highlight Warum trägt kaum jemand im ÖV eine Maske, obwohl unzählige Umfragen zeigen, dass eine Maskenpflicht verlangt wird.
    • Fakten 28.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Weil es Leute gibt die gerne ihr Leben leben - die anderen können ja Zuhause bleiben. Und einfach mal per se alle dumm zu bezeichnen macht diesen Kommentar nicht besser!
    • Wolk 28.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Wieso sind nicht jene Lockerungen, die zur jetzigen Situation geführt haben, wieder rückgängig gemacht worden?

      Warum funktioniert das Contact tracing nicht wie versprochen?
  • 1of8mio 28.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Wir versuchten lange etwas komplett Neues mit alten Mitteln zu lösen. Jetzt merken wir, dass das nicht klappt. Veränderung braucht Leidensdruck. Der steigt langsam - und mit ihm auch der Bedarf und die Bereitschaft zu Lösungen 2.0. unter dem Strich ist es einfach „denen in Bern“ die Schuld dafür zu geben. Wichtig sind am Schluss wir, unser Handeln und die Fähigkeit mit einem erstrebenswerten Ziel vor Augen eine Phase des Verzichts in Kauf zu nehmen. Wenn wir möglichst rasch zu einer Normalität zurück wollen, die es im Extremfall nie mehr geben wird, verschenken wir jede Chance der Rückkehr.
  • Goldjunge Krater 28.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Wichtig ist nun, dass der Bundesrat seine Strategie eisern verfolgt. Wer meint man könne Massnahmen lockern ohne dass die Zahlen ansteigen sollte wieder Märli-Bücher lesen.. Es müssen 3 Ziele miteinander erreicht werden:

    1. keine Überlastung des Gesundheitswesens. Davon waren wir, sind wir, und werden wir meilenweit entfernt sein!

    2. Keine weitere Schädigung der Wirtschaft.

    3. nicht wieder in diese links-mediale Panikmache verfallen.

    Zudem waren wohl die so wichtigen Demonstrationen gegen die so üble Polizeigewalt in der Schweiz auch nicht gerade hilfreich im Kampf gegen Corona..?
    • Terraner 28.06.2020 13:12
      Highlight Highlight 1. Im Tessin waren wir kurz vor der Überlastung.
      2. Die Wirtschaft wird durch das Virus geschädigt, nicht durch die Massnahmen.
      3. Panik entsteht durch die Leute selbst.

      Wir brauchen erst die Zustände von Norditalien in der ganzen Schweiz, erst dann werden wir es kapieren.

      Ich hoffe auch, dass nicht zu früh wieder strenge Massnahmen eingeführt werden. Wenn wir wieder zu früh bremsen, wird wieder niemand glauben wie gefährlich das Virus werden kann.
    • Phrosch 28.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Goldjunge, das Problem ist aber, dass wieder das Parlament und die Kantone das Sagen haben und damit ganz unterschiedliche Partikularinteressen vertreten werden.
    • NathanBiel 28.06.2020 13:29
      Highlight Highlight Bravo! Genau auf den Punkt gebracht.
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  • Butschina 28.06.2020 12:48
    Highlight Highlight Ich stelle leider auch fest, dass sich die Abstandsdisziplin verschlechtert hat. In den Läden stelle ich starke Unterschiede fest. Seit März gehe ich praktisch nicht mehr ins Migros. In dieser Filiale hält sich fast niemand an Abstände. Das Personal reagiert nicht darauf. Im Coop bei mir ist es ganz anders. Der Eingang ist immer noch persönlich kontrolliert und an der Kasse wird man beim nichteinhalten freundlich auf die Abstände hingewiesen. Die Inneneinrichtung ist weniger eng als in anderen Läden. Das soll jetzt nicht ein Migrosbashing sein. Ich kann nur diese zwei Läden vergleichen
    • Maracuja 28.06.2020 13:19
      Highlight Highlight @Butschina

      War am Samstag in einer Migros, per Lautsprecher wurden die Kunden immer wieder aufgefordert Abstand halten und nicht in Gruppen zusammenzustehen. Trotzdem bildeten sich immer wieder diese auch in normalen Zeiten nervigen Schwatzgruppen, die Gänge verstopfen. Muss Migros jetzt Mitarbeiter im Laden zirkulieren lassen, welche diese Idioten zum korrekten Verhalten auffordern?
    • Lilamanta 28.06.2020 13:30
      Highlight Highlight Ich bin grosser Fan von Discountern geworden.

      Denner: Keine freien Flächen, kein Platz, mit Wägeli zu überholen. Es bleibt nichts anderes übrig, als einfach einmal von vorn bis hinten durch den Laden zu fahren. Eine Wägelilänge Abstand gibt's auch.


      Aldi: breite Gänge aber lustigerweise fährt man in Discountern die Regale ab und spaziert nicht hin und her. Weniger Leute hat es auch noch.

      Und ganz speziell: in Aldi und Lidl tragen viele Kunden Masken.

      Hätte nie gedacht, dass ich einmal Discountern den Vorzug gebe
    • ursus3000 28.06.2020 13:43
      Highlight Highlight Es gibt von beiden Läden die die Hölle sind und von beiden auch angenehme
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  • Saerd neute 28.06.2020 12:48
    Highlight Highlight Logisch kommt die Grippe wieder. Es sind immer Grippen im Umlauf.
    Ich sage es gerne nochmal; 97% der Corona Opfer sind 85 jährig+ mit mind. 1 Vorerkrankung. Hatt nun jemand das Gefühl diese Menschen sind in der Vergangenheit nie an einer Grippe gestorben? Erst seit Corona tut man so als ob alte, kranke Leute nicht mehr sterben dürfen.
    Wird es besser wenn wir diese Leute wegsperren und in der Isolation vereinsamen lasssen? Sterben dann weniger?
    • Varanasi 28.06.2020 13:18
      Highlight Highlight Es ist einfach zum Weinen, dass du immer noch mit dem Grippevergleich kommst.
      In den USA sind letztes Jahr 30.000 Leute an Grippe gestorben, an Corona in 5 Monaten 120.000.
      und das sogar mit Massnahmen.

      Wieso siehst du diese Tatsachen nicht?
    • Phrosch 28.06.2020 13:24
      Highlight Highlight 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
      Du hast es noch nicht verstanden. Oder willst du es nicht verstehen? Es geht ja nicht nur um die Menschen, die sterben. Viele Jüngere werden auch krank und sind oft nich lange nicht voll gesund zu arbeitsfähig.
    • NathanBiel 28.06.2020 13:36
      Highlight Highlight Genau! Das schreibe und sage ich bereits seit März.
      Und die Panikfritzen bevölkern diese Kommentarforen. Darum sieht es aus als würden die Merheit eine Maskenpflicht wollen und dabei sind sie überall in der Minderheit. Wäre es tatsächlich die Mehrheit und würden diese alle Masken tragen dann würde sich der Druck auf die Nicht-Maskenträger erhöhen und die würden über kurz oder lang auch zur Make greifen. Aber eben... nicht die Mehrheit.
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  • Ana64 28.06.2020 12:45
    Highlight Highlight Frau Fehr müsste in jedem normalen Land sofort abtreten. Ihre Frage " warum Masken in ÖV" wenn Leute sich in Clubs anstecken zeigt ihre absolute Ignoranz, oder eher Dummheit. Was denkt sie , was die Leute machen wenn sie Clubs verlassen? Taxi nehmen? Isolieren sie sich etwa? Nein, sie benutzen ÖV, gehen einkaufen und streuen Viren breit und weit. Einfach weg mit dieser Frau!
    • Wolk 28.06.2020 13:22
      Highlight Highlight Leider habe ich sie gewählt. zum letzten Mal.
    • P. Meier 28.06.2020 14:17
      Highlight Highlight Nach dem Verlassen des Clubs ist eine frisch infizierte Person sicher noch nicht ansteckend! Die Viren müssen sich auch noch zuerst vermehren.
  • Turicum04 28.06.2020 12:45
    Highlight Highlight Auf Druck der SVP wurden die Lockerungen durchgeführt: Alte und Reiche haben uns diese Misere eingebracht! Und jetzt sollen die Jungen das ausbügeln und auf ihr Vergnügen verzichten? Zudem sind unsere Flüchtlinge stark gefährdet. Ihr Schutz ist nicht mehr gesichert.
    • Froggr 28.06.2020 13:09
      Highlight Highlight Turicum04: Hör mir auf damit. Diejenigen, welche jetzt die neuen Ansteckungszahlen zu verantworten haben sind die Jungen welche demonstrieren und feiern gehen und sonst gar nichts. Aber hauptsache mal wieder gegen Rechts gebasht.
    • Tabalugga 28.06.2020 16:48
      Highlight Highlight @Froggr woher weisst du das? Ich lese heute das erste mal von jungen im Club Flamingo... ansonsten hörte man die letzten tage schulen und kitas!! Dan noch ferien heimreisende aus gewissen ländern aber das können junge, alte oder familien sein... ansonsten hört man hauptsächlich stecken sich die leute innerhalb der familie oder im freundeskreis an... also woher weisst du das???
  • Fairness 28.06.2020 12:40
    Highlight Highlight Mind. vier Monate hatten die Kantone usw. Zeit, um ein Konzept für die zweite Welle zu erstellen. Aber zu viele schlafen erneut - vermutlich bis es wieder zu spät ist und noch mehr kostet. Denen egal. Der Steuerzahler zahlt ja. Einfach bedenklich.
  • Serge Künzli 28.06.2020 12:39
    Highlight Highlight Also wenn ich Jacqueline Fehr wäre, würde ich mich glaub etwas zurückhalten, bezüglich Ässserungen über Ansteckungsgefahr und Prävention. Sie war es doch, die sich anlässlich der unbewilligten Demo gegen Rassismus und der Frauendemo "hocherfreut" zeigte. Dies als Justizministerin des Kantons Zürich! Dieser Frau ist wirklich nicht mehr zu helfen. Ich sage nur eins: Abwählen!
    • ursus3000 28.06.2020 13:54
      Highlight Highlight In der Schweiz kann man niemanden abwählen !
      Aber es ist Dir überlassen wen Du wählen willst
    • Serge Künzli 28.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Ja klar. Einfach bei den nächsten Wahlen nicht mehr wählen!
  • Haimmernokeanig 28.06.2020 12:34
    Highlight Highlight War absehbar.
  • Wolk 28.06.2020 12:33
    Highlight Highlight Daten haben wir inzwischen genug. Jedenfalls genug, um zu handeln. Aber Politiker haben wohl immer schon lieber diskutiert.
  • Töfflifahrer 28.06.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich ging am Samstag einiges für die Wartung meines Motorrades einkaufen. Der Eingang war zwar mit Bändern vom Ausgang getrennt und ich musste auch eine Nummer fassen, die ich bei Verlassen an der Kasse abgeben sollte.
    Auch die Markierungen am Boden vor der Kasse waren auf ca. 2m Abstand platziert. Jedoch, der Laden war proppenvoll, Abstand ein Fremdwort, in den Regalen fand ich Nummerntafeln vom Eingang und trotz mehrmaligem Hinweisen auf Abstand an der Kasse hielt sich eine 8-Köpfige Gruppe junger Leute nicht daran. Das Personal war komplett überfordert.
    • Forest 28.06.2020 12:48
      Highlight Highlight Gibt es leider überall. Ich war vor kurzem in einer Postfiliale und die Max. Anzahl Personen war auf 5 begrenzt. Ich wartete vor dem Eingang, da bereits fünf Personen drinnen waren. Ein älterer Herr fragte mich warum ich draussen warte und ich erklärte es ihm, darauf hin meinte er es sei Chabis und ging an mir vorbei.
  • Dr. Unwichtig 28.06.2020 12:30
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn sich mal alle mit ihrem Geschrei zurückhalten würden, bis es belastbare Indizien für die Entwicklung einer 2. Welle gibt? Weder die ansteigenden Fallzahlen (bei gleichzeitigem Anstieg der Testzahlen und nahezu gleichbleibenden Positivitätsraten von unter 1%), noch ein "Superspreader"-Event, der bereits 1 Woche zurückliegt, um dem bisher gerade mal 5 Fälle zugeordnet werden können, weisen darauf hin. Und die Re-Zahl kann man bei zweistelligen Fallzahlen ohnehin knicken - viel zu gross ist der Unschärfebereich.

    Es schlägt die Stunde derjenigen, "die es schon immer wussten".
  • Victor Paulsen 28.06.2020 12:28
    Highlight Highlight Berset kann es echt niemandem Recht machen. Einige wollen Lockerungen, einige strengere Massnahmen und dann gibt es noch eine sehr verbreitete Ansicht, nämlich an Tagen mit wenigen Infektionen will man Lockerungen, am nächsten Tag mit vielen Infektionen kritisiert man die lockerungen wieder
    • Wolk 28.06.2020 12:35
      Highlight Highlight Das ist das Problem mit der Politik. In guten Zeiten ist es sinnvoll, es allen recht zu machen als Politiker. In schlechten Zeiten braucht es Leader, die auch mal unpopulär entscheiden.
    • Froggr 28.06.2020 13:10
      Highlight Highlight Finde Berset hat sehr gute Arbeit geleistet. Aber Clubs müssen geschlossen bleiben.
    • Victor Paulsen 28.06.2020 17:37
      Highlight Highlight @Wolk
      Ja, es gibt immer zwei Seiten. Auf der einen die die realistische Politik machen, in einem Fall wie mit Corona verliert man dadurch an Popularität. Dann gibt es noch die anderen, die immer versprechen geben (z.b. lockerungen und Rückkehr zur Normalität), die häufig einfach nicht realistisch sind, aber man wird dadurch beliebter
  • du_bist_du 28.06.2020 12:28
    Highlight Highlight Tja, Wirtschaft, Kantone, Parlament und Teile der Bevölkerung wollten die Deutungshoheit zurück.
    Sollen diese Player aber bitte jetzt ganz schnell griffige Massnahmen auf die Beine stellen, die vereinbar mit der Wirtschaft sind.

    Ansonsten schlage ich vor, wir lassen wieder Herrn Berset einfach machen...
    • Turicum04 28.06.2020 12:47
      Highlight Highlight Wir müssen nicht die Wirtschaft schützen, sondern die Menschen!
    • Töfflifahrer 28.06.2020 13:02
      Highlight Highlight Ist wohl heute Standart, dass man zwar alle Entscheidungen selber treffen will, aber ja keine Verantwortung dafür übernehmen.
      Die Kantone hatten seit März Zeit Massnahmen für die Lockerung abzusprechen und zusammen mit dem Bund umzusetzen, getan haben die Kanton aber, nichts!
      Auch als der Bund die Verantwortung wieder ans Parlament abgegeben hat, zeigte dieses sich komplett überfordert und ihrer Lobby verpflichtet.
    • guby 28.06.2020 13:24
      Highlight Highlight Bester Beitrag zur Diskussion. Damit ist alles gesagt!
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  • Meyer Andrej 28.06.2020 12:26
    Highlight Highlight Seit März hat man von einer kleinen Grippe geredet, dann Tröpfchenmassnahmen, dann Lockdown, dann Aufhebung. Der BR hat auf Druck der Wirtschaft die Massnahmen gelockert und alle Leute haben Corona vergessen, Selbstverantwortung ist ein Fremdwort. Die 2. Welle kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Das wird die Schweiz nachhaltig schädigen, es wird Arbeitslosigkeit geben in unbekanntem Ausmass, Hausversteigerungen etc.. Mein Lohn kommt auch bei Corona pünktlich, Staat halt, ich möchte gerne noch ein 2. Ferienhaus, die Preise werden ja bald einstürzen, Immoblase wird platzen, danke euch!
  • Nach der Welle ist vor der Welle 28.06.2020 12:23
    Highlight Highlight Wir waren auf einem so guten Weg und jetzt werfen wir plötzlich alles über Bord? Ohne Plan dafür föderalistisch in die nächste Welle :(
  • COVID-19 ist Evolution 28.06.2020 12:18
    Highlight Highlight Zahl von Hospitalisierungen, Intensivfälle und Todesfälle sind weiterhin abnehmend. Wieso sprechen die welche mehr Tests gefordert haben nun von einer zweiten Welle? Das klingt doch sehr nach selbsterfüllender Prophezeiung.

    Natürlich zeigen mehr Tests auch mehr Treffer, weil sie tiefer in das Geschehen blicken. An der Grundsituation selbst aber ändert das nichts.

    Wer jetzt nach Maskenpflicht und Grenzmassnahmen ruft schaut an der Realität komplett vorbei.
    • Nach der Welle ist vor der Welle 28.06.2020 13:13
      Highlight Highlight Weil Hospitalisierungen, Intensivfälle und Todesfälle den bestätigten Infektionen um Wochen hinterherhinken. Sobald diese wieder steigen sind wir mitten im nächsten Schlamassel.

      Jetzt im ÖV Masken tragen ist definitiv die kleinere Investition als möglicherweise in einem Monat wieder alles runter zu fahren.
    • COVID-19 ist Evolution 28.06.2020 20:49
      Highlight Highlight Die Zahl der Tests wurde erhöht, dadurch gibt es in der Summe mehr positive Tests.

      Die Positive Testrate (Anteil positive Ergebnisse aller Tests) ist weiter konstant bei 0.6, seit Anfang Juni.

      Wer jetzt nach Maskenpflicht und Grenzmassnahmen ruft schaut an der Realität komplett vorbei.
  • dmark 28.06.2020 12:17
    Highlight Highlight Da es vor allem die "Wirtschaftsmenschen" waren, welche massiv auf Lockerungen drängten, sollen dann auch bitteschön diese die Zeche zahlen, sollte es zu einem erneutem Ausbruch des Virus kommen.
    Vielleicht überlegen sich dann mal einige Leute, ob es nicht besser gewesen wäre, dass man noch ein bis zwei Wochen länger mit den Lockerungen hätte abwarten sollen. Und nein - diesmal ohne Entschädigungen. Es muss richtig weh tun...
    Ich empfinde es schon fast als erbärmlich, wenn Menschen sich mehr um das (eigene) Finanzielle, als um die Gesundheit der Bevölkerung sorgen.
    • Terraner 28.06.2020 13:22
      Highlight Highlight Es geht leider nicht um 1-2 Wochen. Wir reden eher von 1-2 Jahren. Es hätte keinen unterschied gemacht, ob wir noch 1-2 Wochen länger durchgehalten hätten. Lockerungen waren nötig, aber sie wurden uns völlig falsch verkauft und die letzten beiden Schritte waren übereilt, da auch unsere Regierung endlich mal in die Ferien will.

      Rückkehr zur Normalität war das komplett falsche Wort um die Lockerungen zu kommunizieren.
    • dmark 28.06.2020 14:06
      Highlight Highlight @Terraner:
      Sicher geht das mit dem Virus noch eine lange Zeit und wäre mit 1- 2 oder auch 4 Wochen Lockdown nicht erledigt gewesen, aber man hätte in dieser Zeitspanne die Leute noch besser auf den Umgang mit der Situation, wie auch Abstand und Hygiene "trimmen", sowie auch der Wirtschaft aufzeigen können, dass eben politische Endscheidungen vorrangig sind.
      Und dann langsam wieder Schritt für Schritt lockern und sehen, wie sich die Bevölkerung verhält.
      Nun "rasten viele regelrecht aus", weil sie denken es ist vorbei. Aber, wie auch du schon schriebst - es gibt längst noch keine Normalität...
  • la grenouille 28.06.2020 12:16
    Highlight Highlight Irgendwie kommt mir Alain so glatt vor... Slippery when wet....
    Benutzer Bild
  • Peter R. 28.06.2020 12:08
    Highlight Highlight Aussagen wie diejenige von Jacqueline Fehr zeigen, dass die Behörden die Ignoranz von gewissen Coronaleugner übernommen haben. Man redet von Normalität und meint auch, wir hätten schon die Normalität.
    • Raembe 28.06.2020 12:27
      Highlight Highlight Die Behörden reden davon zur Normalität zurück kehren zu wollen. Und man bittet die Bevölkerung darum die Massnahmen einzuhalten. Das ist ein bedeutender Unterschied.

      Was nützen strengere Massnahmen, wenn schon die jetzigen kaum eingehalten werden?

      Man kann nicht alles auf die Behörden schieben, irgendwo braucht es auch Eigenverantwortung Rücksichtnahme.
    • Meyer Andrej 28.06.2020 12:29
      Highlight Highlight Ja man hat auch dem Herrn Drosten der Charite den Mund stopfen wollen. Solche Menschen passen nicht in das Neoliberale Wirtschaftsystem, schlechte Neuigkeiten sind nicht gut für Wachstum. Aber das merkel Regime hört lieber auf die Leute des RKI, diese kommunizieren politisch korrekt. Aber mir egal, ich schütze mich, egal was der BR sagt, ich werde die Gelegenheit nutzen und mir eine tolle Ferienimmobilie kaufen, wenn der Markt platzt. Selbstverantwortung ist ein Fremdwort, ich schlage Profit daraus.
    • ursus3000 28.06.2020 12:53
      Highlight Highlight @ Meyer Andrej Das wissen wir jetzt langsam lieber Andrej , aber da kannst Du warten bis Du schwarz bist , bei fast Nullzinsen muss keiner verkaufen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hitsch 28.06.2020 12:04
    Highlight Highlight Und wer hat sich bitterlich beklagt, dass der Bund alle Kompetenz beim Ausbruch des Corona-Virus an sich gerissen hat ??

    DIE KANTONE .... 🤬
  • De-Saint-Ex 28.06.2020 11:58
    Highlight Highlight Wir scheinen in der Schweiz vergessen zu haben, wie proaktive Politik geht (wenn wir‘s denn je wussten).
    Und zu Corona: muss man ketzerisch konstatieren, dass „zuwenig“ Menschen daran sterben? Was wiegt schon das Schicksal von ein paar „wenigen“ Individuen, wenn das grosse Ganze in Gefahr zu sein scheint?
    Himmel, dass ich noch erleben würde, dass auch die Schweiz dem kommunistischen Gedankentum frönen würde...
  • leu84 28.06.2020 11:55
    Highlight Highlight Es waren Politiker und die Wirtschaft die zur Lockerung drängten. Viele Leute, die Drängler inklusive, haben noch nicht verstanden, dass es nicht bloss ein leichtes Grippevirus ist. Durch die Drängler hat der BR die Verantwortung an uns abgetragen, weil wir es so wollten. Wahrscheinlich sollten wir die ganze Übung abbrechen und jeder soll selber schauen...
    • ZimmiZug 28.06.2020 12:05
      Highlight Highlight @leu84
      Wirklich? Noch immer solh bescheuerte Aussagen von wegen "leichtes Grippevirus"?
      Es gibt "imfall" sehr viele Variationen zwischen einem sehr tötlichen Ebola und einer leichten Grippe.
    • ZimmiZug 28.06.2020 12:06
      Highlight Highlight @leu84
      SORRY, SORRY Nachtrag.
      Ich habe das kleine aber entscheidende Wort "nicht" überlesen. Mein Fehler! Asche auf mein Haupt!
    • Ryno 28.06.2020 12:39
      Highlight Highlight Arbeiten ist nicht das Problem, wir hatten wie sich erfreulicherweise gezeigt hatte auf dem Bau und in den Betrieben nahezu keine Corona Fälle, ich rede da aus eigener Erfahrung. Es machen sich die Partygänger und Demosüchtigen nun doch etwas einfach immer der Wirtschaft schuld zu geben. Nicht Arbeiten wollen wegen Corona aber Demos, Urlaub weiß Gott wo, Partys usw. das geht immer.
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  • Phrosch 28.06.2020 11:52
    Highlight Highlight Kritik wegen zu laschen Massnahmen, dabei wurden während Wochen von allen Seiten noch mehr und schnellere Lockerungen gefordert! 🤦‍♂️
    Hätte man nach den Öffnungen Anfang Juni zwei Wochen abgewartet, was passiert, hätte man nächste Schritte besser planen und anpassen können. Ich hatte das Gefühl, dass dies zwar die Absicht des Bundesrates war, dass aber von allen Seiten zuviel Druck kam, endlich vorwärts zu machen.
    Wenn wir alle vernünftig damit umgegangen wären, hätte das sogar klappen können. Schade, zuviele Egos.
    • Locutus70 28.06.2020 12:38
      Highlight Highlight Hätte man noch bis Dezember gewartet usw. usw. - die Zahlen waren sehr tief und die meisten Lockerungen gerechtfertigt.
      Ich glaube manche hier haben immer noch nicht begriffen, was der Lockdown für materielle und immaterielle Schäden verursacht.
    • Ana64 28.06.2020 12:46
      Highlight Highlight Falsch. Infektiologen haben nie eine schnelle Lockerung gefordert.
    • Gopfidam 28.06.2020 12:54
      Highlight Highlight Danke bitte den Wirtschaftsverbänden, geld gierigen Lobbyisten und allen die Geld vor Gesundheit stellen. Sie sind für diesen Bullshit verantwortlich
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