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Gesundheitsminister Alain Berset und Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga drohten am Dienstag, das Ruder wieder in die Hand zu nehmen. bild: keystone/bearbeitung watson

Weitere Details bekannt: Das entscheidet der Bundesrat heute

Der Bundesrat hat für heute Freitag eine weitere Corona-Medienkonferenz angekündigt. Mit diesen Massnahmen ist ab morgen Samstag zu rechnen.



Am Dienstag verkündeten Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Gesundheitsminister Alain Berset vor versammelter Medienschaft, dass man das Heft wieder in die Hand nehmen will. Die nationalen Corona-Massnahmen sollen vereinheitlicht und verschärft werden.

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In einer Blitzkonsultation wurden die Kantone nun angehört. Die vorgeschlagenen Massnahmen wurden aber bereits klar kommuniziert. Über das Ergebnis dieser Umfrage wird heute entschieden – die beschlossenen Massnahmen werden ab morgen Samstag, 12. Dezember gelten.

Diese Massnahmen werden heute diskutiert

All diese Massnahmen könnten bereits ab morgen, dem 12. Dezember bis und mit dem 20. Januar 2021 gelten. Der Bundesrat warnte jedoch vor strengeren Massnahmen, falls sich die Lage bis zum 18. Dezember nicht verbessert. Die Regierung zieht einen zweiten Lockdown in Erwägung.

Mögliche Lockerung für Muster-Kantone

Wie die NZZ berichtet, scheinen die aufgebrachten Stimmen aus der Romandie bei Gesundheitsminister Alain Berset Gehör zu finden. Viele Westschweizer Kantone schlossen aufgrund der hohen Fallzahlen bereits Anfang November die Restaurants und hätten für kommenden Montag eine Lockerung der Massnahmen geplant. Dass sie nun für die hohen Fallzahlen in der Deutschschweiz ebenfalls «büssen müssen», stiess auf wenig Begeisterung.

Gut möglich also, dass Berset den Kantonen, die die Fallzahlen im Griff haben eine gewisse Flexibilität gewährt. Dort wo sich die Situation verbessert und die Reproduktionszahl (R-Wert) während einer Woche unter 1 liegt, sollen Restaurants und Läden länger geöffnet bleiben dürfen, als es die nationale Sperrstunde vorsieht.

(ohe)

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