DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Une information est mis en place dans le supermarche Migros du centre commercial de Migros Balexert afin de canaliser les clients pour respecter les regles l'office federale de la sante publique (OFSP) en raison du risque de propagation du COVID-19, lors de l'etat d'urgence en Suisse en raison du coronavirus COVID-19, ce mardi 5 mai 2020 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Sie trägt sie bereits freiwillig: Kundin in einer Migros-Filiale. Bild: KEYSTONE

Der ÖV ist erst der Anfang – Läden bereiten sich auf Maskenpflicht vor



Ab Montag müssen Passagiere in der Schweiz in Zügen, Bussen und Trams eine Gesichtsmaske tragen. Wer sich nicht daran hält und erwischt wird, muss aussteigen und riskiert eine Busse. Die Massnahme gilt als wichtig, um eine zweite Welle der Coronapandemie einzudämmen.

Doch die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr allein reiche dafür noch nicht aus, so die Vereinigung der Kantonsärzte. Deren Präsident Rudolf Hauri betonte im Radio SRF, aus epidemiologischer Sicht würde sich eine Schutzmaske in allen Geschäften empfehlen – und überhaupt an allen Orten mit Menschenansammlungen.

Eine Mitarbeiterin arbeitet im Coop Bau und Hobby in Ruemlang, am Samstag, 2. Mai 2020. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Auch diese Kassierin geht auf Nummer sicher. Bild: KEYSTONE

«Zweiter Lockdown würde einigen Läden das Genick brechen»

Kleinere Läden hätten wohl nichts dagegen, wenn man sie nur noch mit Maske über Mund und Nase betreten dürfte. Dagmar Jenni, Direktorin der Swiss Retail Federation, sagte im «Blick», dass die Vereinigung momentan nicht für einen Mundschutz-Zwang sei. «Aber wenn die zweite Corona-Welle da ist, dann sind auch wir für eine Maskenpflicht im Laden.» Das zentrale Interesse sei es, einen zweiten Lockdown verhindern zu können. Denn ein solcher würde laut Jenni «einigen Läden das Genick brechen».

Die wissenschaftliche Taskforce des Bundesrats empfiehlt das Tragen einer Maske ebenfalls überall dort, wo die Distanzregeln nicht eingehalten werden können und ein Contact-Tracing nicht möglich ist. Gegenüber «20 Minuten» sagte ihr Leiter Matthias Egger: «Die aktuelle Lage ist heikel, es ist möglich, dass die Fallzahlen wieder exponentiell zunehmen. Jetzt zählt bei Massnahmen jeder Tag.»

Die Taskforce stützt sich bei ihrer Empfehlung auch auf aktuelle Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Demnach reduziert sich das Infektionsrisiko bei Maskenträgern um rund 40 Prozent. Es ist also nicht so, dass man mit dem Tragen einer Maske primär andere schützt, wie oft behauptet wird.

Mehr zum Thema:

Kostenlose Masken an der Glarner Landsgemeinde

Bei den zwei Marktleadern Migros und Coop heisst es, man bereite sich auf alle Eventualitäten vor. Eine Sprecherin des Discounters Lidl sagte zu «20 Minuten», man bereite für jede Filiale eine Reserve an Masken und Desinfektionsmittel für die Mitarbeitenden vor. Diesen habe man schon vor längerer Zeit Masken für sich selbst sowie für Familie und Freunde zur Verfügung gestellt: «Diese können sie auch – freiwillig – während der Arbeit tragen.»

Auch Behörden sorgen vor. Der Kanton Glarus hat ein Schutzkonzept präsentiert, damit die Landsgemeinde am 6. September stattfinden kann, sofern sich die pandemische Lage bis dann nicht entscheidend verschlechtert. Generell gilt eine Schutzmaskenpflicht, wobei allen Teilnehmenden auf Wunsch eine FFP2-Maske abgegeben wird. (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

11 Erfindungen, die wir in unserem Leben brauchen. SOFORT!

«F***ing demokratische Schweine!» – Diese US-Einkäufer wollen keine Maske tragen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Beyond Burger und Co. boomen: Doch wie gesund sind die Fleisch-Alternativen?

Beyond Burger, Planted Chicken und Seitan-Bratlinge: Fleischersatzprodukte boomen in der Schweiz. Clevere Unternehmer profitieren von diesem Hype, die Gesundheit nicht unbedingt.

Was entsteht aus:

Richtig, das hier:

Ein Rindsburger. Oder zumindest ein Rindsburger-Replikat, der möglichst nah an einen echten Rindsburger herankommen soll. Sowohl optisch als auch geschmacklich. Einfach ohne totes Tier.

Der Beyond Burger des kalifornischen Start-Ups «Beyond Meat» ist vielleicht das beste Beispiel für den Boom an Fleisch-Alternativen, den die Schweiz zurzeit erlebt. Obwohl sich hierzulande nur fünf Prozent der Bevölkerung vegetarisch oder vegan ernähren, ist der …

Artikel lesen
Link zum Artikel