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Medical staff move a patient with Covid-19 towards a Rega medical helicopter before a transfer from the intensive care unit at the the University Hospital (CHUV) to the Inselspital of Bern during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak in Lausanne, Switzerland, Friday, November 6, 2020. The number of Covid-19 hospitalisations and capacity continues to be a major concern in Switzerland. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott) Un patient atteint de Covid-19 est en cours de transfert avec un helicoptere de la Rega, de l'unite des soins intensifs du Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, CHUV, a l'Hopital de l'Ile a Berne lors de la crise du Coronavirus (Covid-19) le vendredi 6 novembre 2020 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Rega-Sanitäter überführten Anfang November einen Covid-Patienten von Lausanne nach Bern. Bild: keystone

Rega hat 350 Corona-Patienten transportiert – viele davon kamen aus dem Ausland

Die Intensivstationen füllen sich je länger, je mehr. Das spürt auch die Rega. Seit März wurden rund 350 Covid-Infizierte in Spitäler geflogen. Viele davon aus dem Ausland.



Die Lage auf den Intensivstationen ist weiter angespannt. Dies spürt auch die Schweizerische Rettungsflugwacht.

Seit Mitte Oktober hat die Rega rund 150 mit Covid-19 infizierte Personen mit ihren Helis oder Ambulanzjets befördert. Insgesamt hat die Rega seit Beginn der Pandemie im März 2020 bis Mittwoch rund 350 Corona-Patientinnen transportiert. «Davon haben wir 100 Covid-19-Patienten an Bord unserer drei Ambulanzjets transportiert», sagt Rega-Sprecher Adrian Schindler zu watson. Dabei habe die Rega nicht nur im Ausland erkrankte Schweizer zurück in ihre Heimat geflogen, sondern auch Nachbarländer unterstützt. «Sofern Kapazitäten verfügbar sind, stehen die drei Rega-Jets auch anderen Staaten und Organisationen zur Verfügung», so Schindler weiter.

Die Rettungsflugwacht ist nicht nur in der Luft mit Corona beschäftigt. Die Rega-Alarmzentrale koordiniert bei Engpässen die Verteilung der Patienten auf die Intensivstationen in der ganzen Schweiz, um Spitäler zu entlasten. Diese Aufgabe führt die Rega auf Anfrage der Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) und des Koordinierten Sanitätsdienstes des Bundes (KSD) aus. Die Einsatzzentrale der Rega suche auf Anfrage der Spitäler nach freien Intensivbetten für Patienten. «Über die Art der Transporte entscheiden jedoch die Spitäler. Oft kommen dafür Ambulanzen zum Einsatz, die von den kantonalen Sanitätsnotrufzentralen aufgeboten und koordiniert werden», so Schindler weiter.

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«Die Verlegung aus der eigenen Wohnregion ist für Patientinnen eine grosse Belastung.»

Gesellschaft für Intensivmedizin

Die Rega-Mitarbeiter haben viel zu tun. In den vergangenen Tagen seien mehrere kritisch kranke Patientinnen und Patienten aufgrund mangelnder intensivmedizinischer Ressourcen in andere Kantone oder sogar Sprachregionen verlegt worden. «Diese Verlegungen aus der eigenen Wohnregion sind für die betroffenen Patientinnen und Patienten und für ihre Angehörigen eine grosse Belastung», schreibt die SGI in einer Mitteilung. Nationale Verlegungen seien jedoch notwendig, um allen kritisch kranken Patientinnen und Patienten in der Schweiz die bestmögliche intensivmedizinische Behandlung zu ermöglichen. Transporte sind hierbei unvermeidlich: Laut einem Bericht von RTS sind alleine aus Freiburg und Genf in den letzten Tagen 36 Patienten verlegt worden.

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