DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ein Putzroboter reinigt den Boden aufgenommen anlaesslich des Schutzkonzeptes vom Flughafen Zuerich, aufgenommen am Donnerstag, 28. Mai 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Solche Putzroboter sorgen am Flughafen für saubere Böden. Bild: keystone

Keine Maskenpflicht und Putzroboter – das ist das Schutzkonzept der Swiss



Die Flughäfen Zürich und Genf hat mit Fluggesellschaften und weiteren Partnern ein Corona-Schutzkonzepte ausgearbeitet. Passagieransammlungen sollen wenn immer möglich vermieden werden. Masken sind in Zürich nicht Pflicht, in Genf bei Gedränge dringend empfohlen.

Fluggesellschaften wie die Swiss oder die Edelweiss Air wollen ihr Angebot in den nächsten Wochen wieder deutlich ausbauen. Sie werden über 350 Flüge an rund 70 europäische Destinationen anbieten. Auch auf der Langstrecke wird wieder geflogen. Zudem haben ausländische Fluggesellschaften angekündigt, Zürich wieder vermehrt anzufliegen.

>>> Alle News findest du im Liveticker.

Die Unternehmen am Flughafen Zürich haben am Donnerstag an einer Medienkonferenz die Massnahmen vorgestellt, mit denen ein sicheres Fliegen während der Corona-Pandemie möglich sein soll.

Das sind die Hygiene-Massnahmen:

Atemschutzmasken im Verkaufsautomaten Selecta, aufgenommen anlaesslich des Schutzkonzeptes vom Flughafen Zuerich, aufgenommen am Donnerstag, 28. Mai 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Keine Antibabypillen oder Hanf-Eistee – stattdessen gibt's in diesem Automaten Masken und Desinfektionsmittel. Bild: keystone

Massnahmen gegen Personenansammlungen:

Atemberaubend schön: 45 Bilder von Swissair-Stewardessen

Empfehlungen

Plastikscheiben schuetzen die Fluggaeste sowie Mitarbeiter am Check-In Schalter aufgenommen anlaesslich des Schutzkonzeptes vom Flughafen Zuerich, aufgenommen am Donnerstag, 28. Mai 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Vor den Schaltern hat es Spuckschutzscheiben. Bild: keystone

Wie Thomas Frick, Chief Operating Officer, sagte, setze man auf die Eigenverantwortung der Passagiere. Zu erwarten sei auch, dass sozialer Druck dazu führe, dass die meisten Passagiere eine Maske tragen werden.

Eine Maskenpflicht ist lediglich in Einzelfällen vorgesehen: Die Flughafenpolizei ist befugt, bei der Sicherheitskontrolle Passagiere anzuweisen, eine Maske zu tragen. Die Angestellten der Flughafenpolizei müssen bei der Kontrolle Handschuhe tragen. Über das Tragen von Hygienemasken entscheiden sie in eigenem Ermessen.

Abstandsmarkierungen am Boden aufgenommen anlaesslich des Schutzkonzeptes vom Flughafen Zuerich, aufgenommen am Donnerstag, 28. Mai 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Kleine rote Markierungen weisen auf das Abstandhalten hin. Bild: keystone

Massnahmen an Bord

Die Fluggesellschaft Swiss ergreift zahlreiche Massnahme, um die Hygiene an Bord zu erhöhen. Die Reinigung wird intensiviert, die Kabinenbesatzung trage im Kundenkontakt Masken.

Auf den Verkauf von Duty-Free-Artikeln wird bis auf Weiteres verzichtet - nicht aber auf die Swiss-Schöggeli, welche die Passagiere erhalten.

Laut Frick ist kein Fall einer Covid-19-Ansteckung an Bord eines Flugzeugs bekannt. Die Luft werde von hochwirksamen Filtern gereinigt. «Die Luftqualität an Bord ist wesentlich besser als bei Ihnen im Büro», sagte er.

Nur wenige tausend Passagiere täglich

Der Einbruch der Passagierzahlen am Flughafen Zürich infolge der Corona-Krise ist massiv: Laut Stefan Tschudin, Chief Operating Officer der Flughafen AG, habe man im Frühling 2019 rund 100'000 Passagiere täglich gezählt. Am vergangenen Sonntag seien es gerade noch etwas mehr als 3000 gewesen.

Stefan Tschudin, COO Flughafen Zurich, spricht anlaesslich des Schutzkonzeptes vom Flughafen Zuerich, aufgenommen am Donnerstag, 28. Mai 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Stefan Tschudin, COO der Flughafen AG. Bild: keystone

Prognosen über die Entwicklung des Flugverkehrs im Laufe des Jahres sind schwierig. Laut Frick rechnet die Swiss damit bis Ende Jahr rund die Hälfte der ursprünglich geplanten Verbindungen anzubieten.

Wie sieht's in Genf aus?

Auch der Flughafen Genf hat einen Schutzplan ausgearbeitet, wie er am Donnerstag mitteilte. Von Putzrobotern und Hygienautomaten ist zwar keine Rede, aber auch in Genf setzt man auf Desinfektion, Passagierlenkung und Abstandhalten.

Die Flughafenmitarbeiter werden mit Masken, Handschuhen und in einigen Fällen mit Brillen ausgestattet, wenn dies unerlässlich ist. Dank neuer Verfahren soll der Kontakt mit den Passagieren so weit als möglich eingeschränkt werden.

Pfeile am Boden zeigen die genaue Richtung des Personenverkehrs an, um sich kreuzende Verkehrsströme so weit als möglich zu vermeiden. In der Einkaufszone sind Warteschlangen markiert, um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten.

«Individuelle Verantwortung, Handhygiene und die weitest gehende Wahrung der sozialen Distanz bleiben angesichts der Entwicklung der Pandemie die Schlüsselwörter», schrieb der Flughafen Genf. Das Tragen einer Maske werde dringend empfohlen, sobald die soziale Distanz nicht eingehalten werden könne. (jaw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Warum nur tragen die Stewardessen heute keine so tollen Uniformen mehr wie in den 60ern?

So werden Passagierflugzeuge für Frachtflüge genutzt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Hör auf die Wissenschaft und lass dich impfen

Es gibt Leute, die wissen es besser als du. Hör auf sie und lass dich impfen.

Expertinnen und Experten rund um den Globus sind sich einig: Um die Pandemie zu beenden, braucht es eine Impfung.Doch selbst der beste Impfstoff und die schnellsten Impfzentren nützen nur bedingt, solange sich die Bevölkerung nicht beteiligt.

Am Dienstag öffneten die Impfzentren im Kanton Zürich. Weit gefehlt, wer dachte, die Zentren seien von Impfwilligen überrannt worden. Von den bisher 90'000 verfügbaren Terminen waren am Mittwoch 18'000 noch frei.

Die Skepsis gegenüber der Corona-Impfung …

Artikel lesen
Link zum Artikel