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Sexting, Grooming und Stalking beschäftigt CVP 

Mit diesen 6 Vorschlägen will die CVP den Jugendschutz verbessern

Die CVP will mehr für den Kinder- und Jugendschutz unternehmen. In einem heute veröffentlichten Positionspapier stellt sie mehrere Forderungen.



Auch Kleinkinder brauchen einen Badeanzug in der Badeanstalt. Mit solchen und anderen Forderungen will die CVP mehr Kinder- und Jugendschutzpolitik machen. Heute präsentierte die Partei dazu ein Positionspapier. Die parteiinterne Debatte im Vorfeld der Pädophilen-Initiative sei ein «Ausdruck der Kompetenz» in diesem Thema, so der Solothurner CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt.

1. Verbot von Sexting, Grooming und Stalking

THEMENBILD --- Jugendliche benutzen social media und Nachrichten Apps, wie Facebook, Whatsapp, Skype und Pingchat mit ihren Mobiltelefonen auf dem Zuercher Turbinenplatz am 12. Maerz 2014. Am Bezirksgericht Horgen ZH wird seit Mittwoch, 7. Mai 2014 der erste grosse Sexting-Fall der Schweiz verhandelt. Beschuldigt ist ein 22-Jaehriger, der von mehreren Maedchen Hunderte von Nacktbildern und Videos erpresst haben soll.  (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

So fordern die Christdemokraten ein Social-Media-Gesetz, in dem unteranderem nackte Posing-Bilder von Minderjährigen verboten werden. Für Stalking und Grooming sollen neue Tatbestände im Strafgesetzbuch werden. Rechtliche Konsequenzen fordert die Partei zudem bei Cybermobbing und Gewaltverherrlichungen.

2. Mehr Medienkompetenz

Gemeinsam hinschauen statt wegdösen. Kinder und Jugendliche sollen mehr sensibilisert werden. Sie fordert Medienkompetenz in den Lehrplänen.

3. Mehr Prävention

Vorbeugen ist besser als heilen! Selbstmord-, Sucht- und Magersuchtprävention soll zur Priorität werden. 

4. Mehr Cybercops

Ein Mitarbeiter der nationalen Koordinationsstelle zur Bekaempfung der Internet-Kriminalitaet (KOBIK) fahndet am 3. Oktober 2007 in seinem Buero in Bern nach kinderpornographischen Inhalten im World Wide Web. Die KOBIK verfolgt Meldungen aus der Bevoelkerung und sucht aktiv nach deliktischen Webinhalten. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Sie fordert mehr Mittel und Personal bei der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität.

5. Mehr Fachpersonen

Bund und Kantone sollen mehr Fachpersonen auf die Erkennung von Kindsmisshandlungen schulen. 

6. Werbeverbot von Kleinkrediten

Schuldenfalle schliessen! Jugendliche dürfen nicht im Schuldensumpf ertrinken! Stoppen von Kleinkrediten und Leasing-Lockvogelangeboten für Jugendliche.

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