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BDP-Präsident Landolt über seinen Tweet : «Ich entschuldige mich bei den Juden, aber nicht bei der SVP»



ZU DEN AEUSSERUNGEN VON BDP-PRAESIDENT MARTIN LANDOLT ZU EINEM ALLFAELLIGEN NICHT-ANTRITT ZUR BUNDESRATSWAHL VON EVELINE WIDMER-SCHLUMPF NACH EINEM RECHTSRUTSCH IN DEN PARLAMENTSWAHLEN IM HERBST STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 12. AUGUST 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Parteipraesident Martin Landolt, aufgenommen an der Delegiertenversammlung der BDP Schweiz, am Samstag, 25. April 2015,in Gossau. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Martin Landolts Tweet eines Anti-DSI-Plakats sorgte vergangene Woche für Empörung. (Bild: 2015)
Bild: KEYSTONE

BDP-Präsident Martin Landolt twitterte ein Bild, in welchem die Schweizerfahne zum Hakenkreuz verkommt – und warnte so vor der SVP-Vorlage. Im Interview mit dem «SonntagsBlick» stellt Landolt klar: «Ich hätte das Bild nicht kommentarlos posten sollen. Aber ich stelle mich der Diskussion und stehe hinter der Botschaft, sofern sie auch präzise interpretiert wird.»

Landolt betont, dass er die Durchsetzungs-Initiative nicht mit dem Hitler-Regime oder dem Holocaust verknüpfen wolle. Aber: «1933 legte man den Grundstein für eine Entwicklung, die später völlig aus dem Ruder lief. Ich sage keinesfalls, dass wir im Begriff sind, bewusst in diese Richtung zu marschieren oder dass jemand dies beabsichtigt. Aber wir müssen uns bewusst sein, dass ein Ja am 28. Februar in einem gewissen Masse eine vergleichbare Ausgangslage schafft wie Deutschland 1933 oder Südafrika 1948.»

Dass Menschen jüdischen Glaubens dem Glarner vorwerfen, die Verbrechen der Nationalsozialisten zu verniedlichen, bedauert Landolt: «Es tut mir unheimlich leid, dass mich diese Menschen so verstanden haben. Dafür entschuldige ich mich.»

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