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Drei dafür, drei dagegen: Minder (von hinten), Gafner, Rösti, Moderator Scherrer, Fiala, Surber, Aliotta (im Uhrzeigersinn).
bild: screenshot srf

Die Eindrittel-Rösti: Der «Club» zur Durchsetzungsinitiative in Zahlen



Sendezeit ist Zeit. Sie lässt sich messen. In Gefühlen und in Minuten. Die Gefühle sagten gestern angesichts des «Clubs» vom Dienstag zur Durchsetzungsinitiative (DSI): Geht gar nicht. Die Gefühle sagten, dass die Befürworterseite etwa 85 Prozent der Redezeit für sich beanspruchen durfte. Das stimmt nicht. Wir haben die Zeit gestoppt. Befürworter und Gegner hatten bis auf wenige Sekunden die gleiche Redezeit.

Aber einer siegte haushoch, und das, sehr geehrter Herr «Club»-Moderator, ist bei einer Redezeit von etwas mehr als 60 Minuten schlicht nicht zulässig. Ganze 20 Minuten gestattete Thomy Scherrer nämlich SVP-Nationalrat Albert Rösti. Scherrers Nachfragen richteten sich ausschliesslich an Rösti. Das blieb nicht unbemerkt:

Und hier das Resultat unserer kleinen Recherche nach der zerredeten Zeit:

Ungefähre Redezeit in Minuten

Rösti inszenierte sich, geschickt emotionalisierend, als Opferversteher, wandte sich mitfühlend an Mütter, sprach als Familienvater, der seine eigenen Kinder in Gefahr sieht gegenüber der kriminellen Welle aus dem Ausland. Flankiert wurde er von Thomas Minder, der all seine Emotionen in die Sicherheit seines Einfamilienhauses zu stecken scheint. Rein gar nichts nützte die Anwesenheit von Beni Gafner, Bundeshausredaktor der «Basler Zeitung».

Die Gegenseite war bis auf den aufgebrachten Rechtsanwalt Massimo Aliotta cooler und besonnener. FDP-Nationalrätin und «Eine Frau pro ‹Club› muss reichen»-Vertreterin Doris Fiala bretterte ähnlich eisern wie Rösti über alle Einwürfe hinweg. Und WoZ-Redaktor Kaspar Surber blieb ruhig und sachlich und mahnte, dass erst die Annahme der DSI zur Verunsicherung einer grossen Bevölkerungsgruppe und damit auch zu steigender Unsicherheit führen könne.

Der «Club» in voller Länge:

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